iPhone 4S: Rückblick auf vier Wochen Nutzung

Seit 4 Wochen besitze und benutze ich ein iPhone 4S.Zeit, ein paar Worte in diesem Blog zu verlieren. In der letzten Zeit stellte ich ja immer mal ab und an iOS-Geschichten vor, dies ist halt der Tatsache geschuldet dass ich neben den Android-Kisten eben auch ein iPad und das iPhone habe. Obwohl man im Internet an jeder Ecke etwas über das iPhone lesen kann, wurde ich von einigen Lesern gebeten, doch mal meine Sicht der Dinge zu erläutern.  Dieses kann ich sogar ganz ohne Vergleiche auf alte Geräte tun, denn es ist mein erstes iPhone.

Fangen wir mal mit der Optik, der Verarbeitung an

Hier bleibt nur zu sagen: geil. Fasst sich richtig gut an, die Materialien wie Glas und Metall sind sehr wertig verarbeitet. Es liegt sehr gut in der Hand, ich würde sagen, es hat genau die richtige Größe für mich, denn ich kann alle Schalter und Menüelemente mit einer Hand problemlos erreichen. An der Oberseite finden wir nur den Power-Schalter nebst Anschluss für die Kopfhörer, welche sich im Lieferumfang befinden. Rechts finden wir den Slot für die microSIM, während sich auf der linken Seite der Lautstärke-Lock und die Lautstärketasten befinden.

Unten finden wir Lautsprecher nebst Anschluss für den Dock Connector. Die Rückseite bleibt dann komplett für den mittigen Apfel und die 8 Megapixel starke Cam, die von einem LED-Blitz unterstützt wird. Auch eine Front-Cam existiert. Ein echter Handschmeichler, quadratisch praktisch gut, mit das beste, was ich so in der Hand halten durfte. Hier wurde kein Kompromiss in Sachen Verarbeitung, Design und Materialien eingegangen. Nichts wirkt billig.

Unterschied iPhone 4 zum iPhone 4S

Tja, wo liegt denn nun der genaue Unterschied zwischen dem “alten” iPhone 4 und dem  iPhone 4S? Optik: Beide Geräte sind optisch gleich, in schwarz und weiss zu haben. Kein Unterschied, einzig alleine die Tasten links variieren wenige Millimeter. Prozessor: das iPhone 4 verfügt über einen A4 Single Core-Prozessor, während das iPhone 4S über eine Dual Core A5-CPU verfügt. Abmessungen: durch das identische Gehäuse tut sich auch in den Abmessungen nichts.

Sprachsteuerung: Siri, die Sprachsteuerung ist nur im iPhone 4S, nicht im iPhone 4 vorhanden. Kamera: Hier hat das iPhone 4S Vorteile 8 Megapixel gegenüber 5 Megapixeln beim iPhone 4 der alten Generation. Ausserdem kann das iPhone 4S in 1080p aufnehmen (hat auch einen Bildstabilisator), das iPhone 4 “nur” in 720p. Auch fehlt beim iPhone 4 die Gesichtserkennung. Display: identisch. Retina Display mit 920 × 640. Konnektivität: iPhone 4S hat Bluetooth 4.0, die alte Ausgabe “nur” Bluetooth 2.1+EDR. Akkulaufzeit: Das iPhone 4S soll eine Stunde mehr Power haben. 8 Stunden statt 7 Stunden beim iPhone 4 im 3G-Bereich. GSM (2G) ist identisch – 14 Stunden. Standby? Hier liegt das iPhone 4 um ganze 100 Stunden vorne. iPhone 4 300 Stunden, iPhone 4S 200 Stunden.

Die Technik des iPhone 4S

Ich glaube, ich hatte schon einiges über das iPhone 4S geschrieben.

System: iOS 5.0.1
Display: 3,5″ 640 x 960, kapazitiver Touchscreen
CPU: 1 GHz Dual Core Apple A5
RAM: 512 MB
Speicher: 16 GB, 32 GB & 64 GB
Konnektivität: UMTS, HSPA, WLAN (b/g/n), Bluetooth
Akku: 1430 mAh
Kamera: 8 MP, LED-Blitz, Videoaufnahmen in FullHD 1080p + VGA-Front-Cam
Gewicht: 140 Gramm

Das Display:

Normalerweise werden Displays täglich größer. Ein Umstand, den ich bislang nicht so schlimm fand. Allerdings musste ich mich beim iPhone 4S und dem 3,5″ großen Retina-Display ein wenig umgewöhnen. Ich dachte zuerst „huch, was ist das niedlich“. Hier muss allerdings jeder für sich selber entscheiden, was er nutzen möchte. Der eine schlört sein Gerät eben nicht in der Hosentasche mit sich rum, wer es gut & portabel mag, der ist mit dem iPhone 4S bestens bedient.

Es bietet eine gute Größe für Anwendungen aller Art oder dem Lesen von Texten. Da ich noch nie großartig Filme auf Smartphones geschaut habe, ist es mir eigentlich bislang egal gewesen, wie groß Filme dargestellt werden. Freunde des Bewegtbildes sollten vorher vielleicht testen, ob 3,5″ vielleicht zu klein sind. In Sachen Qualität verfügt das iPhone 4S bisher über eines der besten Displays, die je unter meine Augen kamen. Hier kommt die Pixeldichte von 326 ppi zum Tragen, die sich bei 3,5″ auf die 650 x 960er-Auflösung verteilen. Superscharf, supergenial – wirklich gut.

Leistung:

Schaut man sich die leistungstechnischen Eckdaten des iPhone 4S, so müsste man sagen: gehobene Mittelklasse. Dual Core Prozessor, 1 GHz mit 512 MB RAM. Hört man dies, so würde man sagen: geht so. Zumal der Prozessor auf 800 MHz gedrosselt ist. Gefühlt muss ich sagen: das iPhone 4S hat weder bei zig Anwendungen, noch bei den ganzen Spielen, die ich mir so drauf gemacht habe, schlapp gemacht. Das Gerät läuft bisher immer super flüssig.

Ein Umstand, den ich bei meinen Android-Geräten zwar auch habe, doch diese muss ich nach ein paar Tagen immer mal neu starten, weil sie absolut träge reagieren, zumindest ist dies bei meinem ASUS Eee Pad Transformer so. Beim iPad und beim iPhone sind dies unbekannte Probleme. Wer auf bunte Balken und Zahlen steht, der schaut sich die Benchmarkwerte an, für mich zählt bisher immer nur die Performance im Alltag.

Das System:

Apple hat sich einiges an neuen Features für iOS 5 zusammen gesucht. Safari: der mobile Browser bekommt etwas, was andere Browser schon längst haben: Tabs. Neben diesen Tabs wird es noch eine Leseliste, die Reading List geben. Sie gleicht sich mit anderen Safari-Installationen ab und sorgt, wenn gewünscht, für ein störungsfreies Lesen. Verbesserte Benachrichtigungen. Benachrichtigungen über E-Mail, SMS, Chats und Co werden nicht mehr störend eingeblendet, sondern über eine Notification Bar, wie bei Android, gesteuert. Auf Wunsch kann diese per Fingerwisch heruntergezogen werden.

iMessage. Der Tod für die herkömmliche SMS – sofern Apple-Nutzer untereinander kommunizieren. Der Hauseigene Messenger überträgt kostenlos via Internet Text, Foto und Video. Von iPhone zu iPad und natürlich vice versa. Newsstand. Die Zentrale für gekaufte Bücher und Zeitschriften. Sofern ihr ein Abo habt, werden aktuelle Ausgaben automatisiert heruntergeladen und zur Verfügung gestellt. Reminder. Kurz und knackig: eine Todo-Liste. Arbeitet mit der iCloud, iCal und Outlook zusammen. Twitter. Feste Verzahnung von Twitter im System. Bilder direkt twittern. Eigentlich nichts aussergewöhnliches, oder?

Kamera. Kann nun auch per Hardwaretaste bedient werden – oder direkt vom Lockscreen aufgerufen werden. Fotos. Können direkt bearbeitet werden. Beschneiden, drehen oder rote Augen entfernen. Weiterhin: die Geräte lassen sich nun direkt ohne PC aktivieren und aktualisieren. So kann man auch “over the air” seine Gerätschaften synchronisieren. Alles in allem viele, kleine Bonbons im Vergleich zum Vorgängersystem.

Siri:

Mit der Sprachsteuerung lässt sich allerlei Unfung anstellen, wer produktiv arbeitet, der kann damit einige nützliche Dinge machen, wie ich zum Beispiel. Ich verfasse Aufgaben und Notizen mittlerweile per Sprache. Wer sich Workflows eingerichtet hat, der kann schneller Dinge mittels Sir erledigen, als per manuellen Eintragungen. Allerdings sind Siris Mittel beschränkt. Es wirkt zwar witzig zu fragen, wie das Wetter wird – oder man ruft Menschen an, allerdings macht Siri bei Fragen zur Navigation oder Sportergebnissen schlapp. Geht einfach nicht. Auch die Empfehlung von Restaurants und Co geht hierzulande noch nicht, dieses Feature ist den USA vorbehalten.

iCloud:

Apple bringt die iCloud mit. 5 GB Speicher für jedermann kostenlos, mehr kostet dementsprechend. Da ich persönlich Mails und Kalender mittels Exchange mit Google abgleiche, nutze ich die iCloud in keiner Weise. Sollte ich mal mein iPhone 4S verlieren, dann werde ich sie vielleicht nutzen – denn via iCloud kann man sein Handy orten. Ansonsten bleibe ich bei Dropbox und Google. Was noch schick ist, ist der Fotostream.

Ohne viel Heck Meck landen geschossene Fotos direkt auf Wunsch auf meinem Rechner. Bis zu 1000 Aufnahmen bleiben im Web, jeweils älteste werden gelöscht. In Zukunft lassen sich diese Bilder manuell löschen, eine Funktion dahingehend ist in einer aktuellen Beta von iOS bereits enthalten.

Das Ökosystem & die Updates:

Apple hat momentan das beste Ökosystem. Viele Apps, Spiele und Musik. iTunes-Zwang? Stört mich nicht, man gewöhnt sich an die Software und lernt sie schätzen. Sie fertigt regelmäßige Backups meines Geräts an und ist auch für nicht-Freaks einfach bedienbar. Nach der  Einführung von iTunes-Match hat man direkt Zugriff auf seine Musik, ein Playlisten-Sync wie früher ist nicht mehr möglich, es läuft alles via iTunes Match. Auch muss der Apple-Benutzer keine Angst vor Updates haben. Sie kommen garantiert und lange. Anders als bei Android-Geräten, wo man oftmals nicht weiss: kommt für mein Gerät eine neue Android-Version, oder schlafen Hersteller und / oder Provider? Android-Blogs boomen: 10000 verschiedenen Geräte und für jedes scheiss Update kann man einen Beitrag schreiben.

Die Akkulaufzeit:

Schwieriges Thema. Der Gelegenheitsnutzer kommt absolut locker über den Tag, vielleicht sogar ein bisschen länger. Bei Nutzung von Video, Gaming & Co musste ich allerdings schon am frühen Abend an die Dose. Wie immer hängt die Laufzeit von eurem Anwendungsprofil ab. Akkulaufzeit ist immer ein kostbares Gut, egal ob Apple oder ein anderer Hersteller. Gefühlt würde ich allerdings sagen, dass auch das iPhone 4S von Apple zur gehobenen Akkuklasse gehört und sich nicht verstecken muss.

Die Kamera:

Ich kann verstehen, warum die Kamera des iPhone die am weit verbreitetste bei Flickr und Co ist. Nicht, weil so viele Idioten ihren Kram dort hochladen, sondern weil die Kamera einfach spitze ist. Selbst ich ertappe mich zuhause aus Faulheitsgründen, zum iPhone 4S zu greifen, als zur Kamera. 8 Megapixel zum Fotografieren, selbst Filme können in 1920 x 1080 Pixeln, also Full HD, aufgezeichnet werden- Selbst ein Bildstabilisator steht zur Verfügung. Fotos können im Anschluss mit einigen Funktionen bearbeitet werden, alternativ gibt es gefühlt 1000 Apps im AppStore, die Fotos mit Filtern versehen können.

So schafft es selbst der schlechteste Knipser (ich), etwas aus den Fotos herauszuholen. Wenn die schon als Standard doof aussehen, dann legt man eben einen Filter rüber und nennt es „Art“ 😉 Gefilmt habe ich bisher noch nicht großartig, da ich kein passendes iPhone-Stativ habe, allerdings gibt es Aufsätze für knapp 10 Euro, womit man das iPhone 4S auf ein Standard-Stativ bekommt – werde ich mir mal besorgen. Aufgenommene Videos kann man direkt zu YouTube schicken. Demofotos von mir findet man auch hier.

Mein Alltag und das Fazit:

Ich vermisste keine Widgets, kein Nichts meines Androiden. Mail & Co benachrichtigten mich per Push, Medien und Co konsumierte ich eh normal. Alle Apps, die ich unter Android schätze und nutze, finden sich auf der iOS-Plattform. Auf letzterer finde ich im gut sortierten Store teilweise besserer und qudlitativere Apps. Ich hatte in den letzten vier Wochen kein Problem mit dem iPhone 4S.

Die Nutzung machte Spaß, die Haptik und das Arbeitsgefühl ist einfach klasse – die Kamera macht echt was her. Das iPhone 4S beweist, dass RAM und CPU-Power nicht alles ist. Ein homogenes System dahinter, dass die gegebenen Ressourcen vorbildlich nutzt, ist auch ein entscheidener Punkt. Hard- und Software gehen eine wunderbare Symbiose ein, sodass der Anwender vom Gerät als solches her begeistert sein sollte. Ob sich für iPhone 4-Benutzer ein Umstieg auf das iPhone 4S lohnt, kann und darf ich nicht beurteilen, da ich das Vorgängermodell maximal kurz in der Hand hielt und daher nichts zu dessen Performance sagen kann.

Wer sich ein Gerät der gehobeneren Klasse kaufen will, der findet mit dem iPhone 4S immer noch ein Gerät, welches man neben den vielen High Class-Androiden im Auge behalten muss, denn das Ökosystem ist ein entscheidender Punkt, den Apple Ende 2011 immer noch für sich entscheidet. Auch in punkto Zubehör & Co liegt das Gerät aus dem Hause Apple deutlich vorne.

Disclosure: das iPhone 4S wurde mir von o2 Business zur Verfügung gestellt.

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

Neueste Beiträge

Mit dem Absenden eines Kommentars stimmst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

97 Kommentare

  1. Also nach dem Browser Benchmark hab ich mit meinem gerootetem android xperia play mehr punkte als das galaxy s2 oder iphone 4 hat.

    http://image.cp-g.de/pics/4eeca54bab21c.png

  2. @wolfia Yep 😉 Und ich kann’s förmlich spüren, wie bei dir versteckte Aggressionen bei der Formulierung des Satzes aufgekommen sind 😀

  3. @siedenburg
    der Browserbenchmark ist zum unterschieden der Handyhardware relativ nutzlos (verstehe auch nicht warum das als Benchmark herangezogen wird). In erster Linie wird bei den Benchmark die Browser Engine getestet. Du kannst noch soviel Leitung haben, wenn die Browser Engine veraltet ist bekommst du eben weniger Punkte 🙂 Deswegen absolut Nutzlos zum Vergleich der Handys (auf Hardwareseite).

  4. HANDSCHMEICHLER?

    Gut, ich bin kein Freund von Apple und hasse die Einschränkungen, die mit dem iPhone und dem Apple-System einherkommen. Das war mit ein wesentlicher Grund, warum ich mich innerhalb von 4 Stunden GEGEN das iPhone 4 entschieden hab.

    Ein anderer, nicht unwesentlicher Grund war: Das iPhone fühlt sich einfach nur gräßlich an. Es ist definitiv wertig, ohne Frage! Die Materialien sind defakto grandios, auch die Verarbeitung. Das stell ich in keinster Weise in Frage.

    Aber: Es ist ein Klotz, eckig, kantig, hart. Im Direktvergleich gegen das Desire HD (ich hatte beide zur gleichen Zeit ausprobiert und verglichen, beide Phones waren mehrere Stunden jeweils im Betrieb) hat das iPhone bei mir aber null Chance gehabt. Das DHD lag wesentlich angenehmer in der Hand.

    Aber sehr netter Bericht Caschi, liest sich gut.

  5. @mat ja ganz leicht Aggressionen waren in der Tat vorhanden. 🙂
    @evil da haben wir schon den ersten Iphone Poser wa???? 🙂 Waren es nicht die getroffenen Hunde die bellen!

  6. also ich besitze selber ein iphone 4, bin super zufrieden damit, aber ein handschmeichler ist es definitiv nicht. ohne bumper find ich es sogar richtig unangenehm, speziell wenn man es mit dem iphone 3g/gs vergleicht.

    Wenn ich kein iphone hätte würde ich mich momentan wahrscheinlich sogar für das neue lumia entscheiden… mir gehts nämlich eindeutig mehr um deine so schön beschriebene „symbiose zwischen hard- und software“, die ich bei android so vermisse…

  7. @ wolfia: nur blöd, dass ich keines habe 😉

    mir geht des ständige Hater/Fan Gelabere, egal ob aus dem Android oder iOS Lager einfach auf die Eier.

    Das Gerät muss einen einfach funktionieren und Spaß machen – ich weiß nicht was die Leute in ihrer Freizeit machen, dass sie ständig Zeit haben über so einen Schwachsinn herzufallen.

    Sicher gibt es Schwachmaten, die glauben nur weil sie ein iPhone haben, sind sie die Besten – dasselbe kan man aber auch unter anderem auf die Autowelt übertragen – fehlende Eier-Kompensation, aber wen stört’s?

  8. Einen nicht ganz unwichtigen Punkt hast Du im Beitrag nicht erwähnt: Die Nutzerbasis. Ein Teil der Androidnutzerbasis ist ja etwas … neben der Spur, wie man auch hier in den Kommentaren sieht. Persönliche Angriffe, dämlichste Argumentationen ohne Verständnis der Grundlagen, moralische Überheblichkeit wegen eines Betriebssystems, sich etwas auf den Hersteller seines Handys einbilden. Das habe ich so in der Art noch nie von einem iPhone-Nutzer erlebt, aber ständig von Androidnutzern. Noch nutze ich selber ein Android-Gerät, aber mit solchen Leuten will ich nicht in Verbindung gebracht werden. Das wird bei meiner nächsten Handywahl ein nicht unwesentlicher Punkt werden.

  9. @Jens

    Du willst uns hier doch hoffentlich nicht weis machen, dass es keine iPhone-Nutzer gibt, die sich als etwas Besseres sehen, als Elite oder? Dann dann biste komplett auf dem Holzweg, sorry.

    Android-User sagen Smartphone oder Handy. Ein iPhone-Besitzer würde zu seinem iPhone nur in den seltensten Fällen Smartphone oder Handy sagen – es ist ein iPhone. Also etwas besseres, etwas besonderes. Wenn DAS nicht abgehoben ist, dann weiss ich auch nicht. Sorry.

    Oh, und wenn man mal so ein bisle in einschlägigen Foren vorbei schaut, wird man sehr viel unanständiges von BEIDEN Fanlagern lesen. Von iPhone-Elite bis Android-Nerd. Von Snob bis Hartz4-Handybesitzer. Usw. Hab _alles_ schon gelesen.

  10. ich nenne meine Kleber auch UHU – immer diese überheblichen Uhu-User, wahnsinn 🙂

  11. sorry Doppelpost.

  12. @Jens
    Das ist ein generelles Ding. Sobald von Apple die Rede ist kommen die Hater und Trolle aus ihren Höhlen gekrochen um zu bashen. Das kennt man so nicht von anderen Lagern. Ich hab noch nie von Nokia- oder HTC-Hasser gehört, Apple-Hasser gibt’s an jeder Ecke.

    @Patrick
    Man nennt sein iPhone eben iPhone, ein Galaxy-Besitzer nennt seins Galaxy.

  13. @Andy ich kenne keinen Galaxy Besitzer der Galaxy sagt sorry quatsch. Is aber auch egal. Es geht nicht ums lieben oder Hassen. Es darf doch jeder genau so wie du seine Meinung Äussern. Ende……………..

  14. Haptik find ich vom iPhone 4(S) ehrlich gesgt auch nicht so toll. Aber das ist Geschmackssache finde ich. Für mich fühlen sich Samsung Galaxy S, Galaxy S und und Galaxy Nexus in der Hand immer noch am angenehmsten an. Die Samsung Geräte sind mir auch lieber als die HTX Unibodys. Viele sehen das ja gerade anders und mögen das Plastik der Galaxy Geräte nicht. Wie gesagt: Geschmackssache.

    Jetzt aber mal Butter bei die Fische, caschy: Auch wenn ich verstehe, dass man vielleicht mehrere Geräte nutzt (gerade als Blogger), so hat man doch ein „Hauptgerät“, das man im Normalfall meistens dabei hat. Was ist das bei dir? Hat es das iPhone geschafft, oder ist es doch das Galaxy Nexus oder gar das Windows Phone (glaube ein Lumix 800)?

  15. hab mein galaxy s2 verkauft für 370 euro und mir das iphone 4 (ohne s) für 340 gekauft. ich vermisse das grosse display und die homeswitcher apps. diese mit app vollgeklatschte ios oberfläche passt nicht zu meiner minimalistic welt. auch die tastatur und besonders der browser sind nicht ganz so gut wie alternativen die es im android market gab. allerdings freue ich mich über allgemein viel bessere apps, weniger kunststoff in der hand und das gesamtpaket. alles in allem: ich bereue den tausch nicht, allerdings wird mein nächstes gerät definitiv eins sein, das die gehäuse qualität des iphones besitzt und das grosse display des sgs2. bleibt also zu hoffen, dass das iphone 5 meine wünsche erfüllt oder das endlich mal irgend einer der 30 handyhersteller ein entsprechendes nichtkunststoff handy aufn markt wirft.

  16. Danke für die nette Zusammenfassung. Ich lasse den Vertrag von meinem „alten“ IPhone4 noch auslaufen bis es das neuere gibt. Da sind solche Posts für die Vorfreude immer nett.

  17. @Andy

    Du verstehst eindeutig nicht worauf ich hinaus will, sonst hätteste nicht diesen Schmarrn geschrieben.

  18. @ Patrick
    Doch, verstehe ich schon. Und kein Grund gleich angepisst zu sein.

  19. @Andy
    Angepisst? Ich kringel mich grad auf dem Boden und ringe nach Luft. Ja, du hast definitiv nicht verstanden, worauf ich hinaus wollte. Danke für die Bestätigung 😉

  20. Cashy, ein super Bericht! Gerade weil Du damit zeigst, wie flexibel und offen Du sein kannst, obwohl Du langjähriger Androidnutzer und iTunes Hasser warst.

    Ich habe beruflich als Nutzer, Designer & Programmierer mit beiden Systemem zu tun und ich finde erst wenn man beide ausführlich testet und lange (Monate!) täglich benutzt hat, kann man sich ein Urteil erlauben. Ich kann nur sagen nach iPhone 3GS, 4 und jetzt 4s sowie HTC Desire HD und Samsung bleibt das iPhone als definitiver Sieger übrig.

    Es ist einfach alles aus einem Guss. Die Apps sind besser und machen mehr Spaß. Vor allem wenn man sich mit Foto/Musik/Video/Kreativ Apps beschäftigt, ist das iPhone unschlagbar.

    Der Vergleich zwischen einem deutschen und amerikanischen/französischem/japanischen Oberklasse Auto drängt sich einfach auf und ist tatsächlich sehr passend. Ok, leicht polemisch, aber passend.

    Die anderen haben manchmal stärkere Motoren unter der Haube, sind billiger, weiter verbreitet und in jeder Werkstatt zu reparieren. Vielleicht verbrauchen sie manchmal weniger, öfter mehr oder was auch immer.

    Aber dann setz ich mich rein, sehe billiges Plastik und fahre los. Alles ist schwammig und nicht wirklich aus einem Guss. Der Wiederverkaufswert ist miserabel und das Auto macht keinen Spaß. Trotz 30PS mehr (die nie und nimmer auf die Straße kommen). Naja, ihr wisst was ich meine…

Es werden alle Kommentare moderiert. Lies auch bitte unsere Kommentarregeln:

Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen. Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte - gerne auch mit Humor.

Du willst nichts verpassen?

Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren.