iPhone: 2020 sollen es vier Modelle werden, auch wieder einmal ein günstiges Modell


Apple wird dieses Jahr noch neue iPhone-Modelle vorstellen, im Herbst werden diese veröffentlicht. Für Analysten scheint dies weniger spannend zu sein, sie stürzen sich bereits darauf, was Apple denn nächstes Jahr so planen könnte. Nicht erst seit gestern, seit geraumer Zeit gibt es Hinweise zu mehreren Modellen, die in Größen zwischen 5,4 und 6,7 Zoll auf den Markt gebracht werden sollen. Oftmals weiß man da auch nicht, ob sich die Analysten nur gegenseitig nachplappern oder die Erkenntnisse tatsächlich auf die guten Kontakte in die Zulieferkette zurückzuführen ist.

JP Morgan bringt nun ein viertes iPhone für 2020 ins Spiel. Den drei Modellen mit Displaygrößen von 5,4 Zoll, 6,1 Zoll und 6,7 Zoll wird ein OLED-Display nachgesagt und auch 5G soll an Bord sein. Zwei der Modelle sollen zudem mit einer ToF-Kamera an der Rückseite ausgestattet sein. Nun soll es aber noch ein viertes Modell geben, in der Größe des iPhone 8.

Jenes soll wesentlich günstiger angeboten werden, was eben durch den Verzicht auf OLED, 5G und andere Bestandteile erreicht werden soll. Preislich soll sich das Ganze in Gefilden abspielen, die man von Apple bisher nicht kannte. Das iPhone XR, das ja als „günstiges“ Modell gehandelt wird, kostet halt immer noch doppelt so viel wie ein vergleichbares Android-Gerät (falls überhaupt vergleichbar, da scheiden sich bekanntlich die Geister).

Ergibt das Sinn? Durchaus. Schaut man Apples Wandel in den letzten Jahren an, wird verstärkt auf Services gesetzt. Diese werden über Apple-Geräte genutzt. Machte man früher das große Geld bei Apple mit der Hardware, sind es künftig die Services. Da passt ein günstiges iOS-Gerät sehr gut rein. Besser als es in den letzten Jahren noch der Fall war.

Allerdings muss man auch deutlich festhalten, dass Apple seit Ewigkeiten günstigere Modelle nachgesagt werden, bislang kam da nicht wirklich etwas bei rum.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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29 Kommentare

  1. Es gibt kein „günstiges“ iPhone. Es gibt nur Modelle mit extrem schlechtem Preis/Leistungsverhältnis und Modelle mit etwas weniger schlechtem Preis/Leistungsverhältnis.

    • Das Preis/Leistungsverhältnis liegt im Auge des Betrachters – insbesondere, wenn Überlegungen in Richtung Datenabfluss und Privatsphäre mit in die Bewertung einfließen.

    • Ach Blödsinn! Das SE war zu seiner Zeit unschlagbar. Alleine der Formfaktor war damals schon einzigartig und wäre aktuell mehr denn je ein Alleinstellungsmerkmal.

      • Die Frage beim Formfaktor (damit meinst Du vermutlich ein Display in besserer Briefmarken-Größe) ist aber: kauft das außer den immer gleichen paar Leuten, die in den Foren laut nach so was schreien, sonst noch jemand? Meine Vermutung: eher nicht, schon gar nicht global gesehen.

        Selbst bei den Androiden, wo ansonsten jede noch so kurios anmutende Marktlücke von irgendeinem Hersteller versucht wird auszufüllen, ist bei Smartphone mit Mini-Display nicht viel zu finden.

        • Dann habe ich zB eine sehr verzerrte Wahrnehmung. Sowohl bei Fernreisen als auch bei Festivals/Konzerten fällt mir nach wie vor eine enorme Anzahl von iPhone SEs in’s Auge.

          • Das mag sein. Aber kann man da zwingend raus zu schließen, dass sich all diese alten SE (oder 5s, ist ja optisch kaum zu unterschieden) in den Händen ihrer Besitzer befinden, weil die einen winzigen 4″ Bildschirm so toll finden? Oder vielleicht doch, weil’s schlicht und ergreifend billig ist? Schüler/Studenten mit dem von Mutti durchgereichten oder bei eBay geschossenen Alt-Gerät? Oder ein Zweitgerät für Festivals frei nach dem Motto „ist ja nicht so schlimm, wenn die alte Ding dann doch mal runter fällt“?

            • Kann man andererseits aus der Verbreitung von Smartphones mit großen Displays zwingend schließen, dass sich diese in den Händen ihrer Besitzer befinden, weil sie so einen „Klopper“ toll finden? Oder vielleicht doch, weil sie schlicht und ergreifend keine andere Wahl haben beim Kauf eines Smartphones? Letzteres wird bei vielen so sein, und das sind m.E. mehr, als vielfach angenommen wird.

              • So sieht es aus!

              • Ich denke schon, dass man das in der Breite daraus schließen kann, denn die Smartphones mit Winz-Display waren zuerst da und erst danach kamen Geräte mit größeren Displays. Und die haben sich bestimmt nicht hersteller- und systemübergreifend durchgesetzt, weil die wie Blei in den Regalen lagen.

        • Sebastian says:

          Als Firmenhandy ist das SE perfekt.
          Die Nutzer wollen mittlerweile zumeist nicht mehr im BYOD-Style ihre eigenen Geräte eingebunden haben.
          Das SE ist klein, handlich, günstog, kann alles was es braucht und nervt nicht in der Tasche wie ein weiteres Schokotafelmonster. Wir haben etwa 20 davon hier im Einsatz. Wurde bisher besser angenommen als jeder andere Formfaktor.

          Ich selbst warte privat auf den Nachfolger vom SE. Die Gehäusegröße ist perfekt. Jetzt muss nur noch das Display einigermaßen randlos werden, vor allem unten und oben. Mein altes iPhone 6s ist mir bereits zu groß, obwohl ich recht große Hände habe. Ein iPahone 6s mit randlosem Display hätte in etwa SE-Format.
          Meine Freundin hat sich aus Frust erstmal das 8er geholt… und wird es sofort verkaufen sobald der SE-Nachfolger da ist. Mein Vater wartet ebenfalls auf Nachfolge seines SE.

        • Ich denke, es würden sehr viel mehr kleinere Smartphones Käufer finden, wenn es welche gäbe. Außer dem iPhone SE gibt es leider keine schon lange keine mehr, die wenigstens halbwegs handlich sind.

      • Es war mit 489€ für die 16GB-Version jedoch alles andere als günstig.
        Hier braucht es jetzt ein Pendant zum Pixel 3a für max. 399€. Und zwar mit mindestens 64GB Speicher. Alles darunter wäre ein sehr schlechter Witz.

        • Es muss auch nicht zwingend „billig“ sein, nur weil es kleiner ist. Ich finde es gerade beim iPhone SE ausgesprochen schade, dass es von Anfang an als „Einsteigergerät“ klassifiziert wurde, nur weil es vielleicht nicht ganz so teuer war wie die „großen“ Modelle. Es geht dabei doch gar nicht um die Größe, sondern vor allem darum, so ein Gerät möglichst effizient nutzen zu können. Es mag am Alter liegen, aber für mich ist mein Smartphone nach wie vor mehr Arbeits- als Unterhaltungsgerät, und da sind die inzwischen leider üblichen Größen im Alltag nicht hilfreich, eher im Gegenteil.

          • Doch. Wenn ich physisch „weniger“ Gerät bekomme, dann darf das ruhig günstig sein. Google hat das nun endlich mit dem 3a begriffen, dass einer breiten Käuferschaft Mittelklasse-Spezifikationen vollkommen ausreichen, wenn der Preis stimmt. Und so etwas sähe ich sehr gern auch mal von Apple.

            • Das SE war leistungstechnisch gleichauf mit dem damaligen Flaggschiff 6s, also nix Mittelklasse. Lediglich das Display war 0,7“ kleiner und die Frontkamera hatte eine geringere Auflösung. Mit 589,-€ für die 64GB Version, war’s aber wesentlich günstiger.
              Das Exemplar meiner Frau ist inzwischen 3 Jahre alt, läuft noch 1a und die Leistung ist nach wie vor völlig ausreichend. Das iPhone mit dem besten PLV was wir je hatten, ein Nachfolger wäre echt klasse!

          • Ich nutze mein Smartphone auch in erster Linie als Arbeitsgerät – Spiele- oder Streaming-Apps sind nicht mal drauf installiert – es mag auch da am Alter liegen, aber gerade als Arbeitsgerät finde ich ein kleines Display inzwischen eine Zumutung, um die fünfeinhalb bis sechs Zoll sollten es schon sein, sonst ist man selbst in einer mittellangen Mail nur am rumwischen.

            Dass das SE als Einsteigergerät klassifiziert wurde, ist doch naheliegend, spätestens von den Kunden und der Presse wäre es da eingeordnet worden. Es war das billigste iPhone, es war außerhalb der regulären Produktlinie und hatte nur ein kleines Display, während der Großteil der Kunden auf größere Displays gewartet hat (Apple war damals mit den Display-Größen ohnehin etwas hintendran).

  2. Schön wäre ein Angebot im Stil des Pixel 3a: sehr vernünftige Hardware zu einem vernünftigen Preis [maximal (!) 399€].
    Für die Apple-Minderheit in der Familie.

    Aber auf ein solches Angebot hoffte man ja schon zu Zeiten des 5C. Wird diesmal wieder genau so sein. Sei es drum, dann werden die SEs halt noch weiter genutzt …
    _

    • > Sei es drum, dann werden die SEs halt noch weiter genutzt …

      Merkst du was? iPhones werden länger genutzt und der Wiederverkaufswert ist stabil. Das SE kam Anfang 2016 auf den Markt und wird noch mit Updates versorgt. Durchschnittlich bekommt man 5-6 Major Updates. Versuch das mal mit nem Android. Da kannst du froh sein wenn du drei bekommst, so wie sich das jetzt mit der Q Beta für’s OG Pixel abzeichnet. Viele der unter 200 EUR Geräte, die in meinem Umfeld genutzt werden haben nicht mal ein Sicherheitsupdate bekommen.

      • Auch da ist was dran. iOS 13 fürs iPhone SE ist gesetzt, auf iOS 14 kann man noch hoffen, aber auch, wenn das nicht mehr kommt, ist es ja nicht so, dass man es dann von heute auf morgen nicht mehr nutzen kann. Wenn das Gerät ansonsten nicht ausfällt wg. Defekt o.ä. kann man mit dem iPhone SE sicher noch ein paar Jahre gut leben.

        • Das gleiche gilt übrigens auch für die Androiden, nur weil die Androiden nach 3-5 Jahren keine Updates mehr bekommen, sind die auf jeden Fall noch weiterhin gut benutzbar und dank Virenscanner sogar noch relativ sicher.

      • 200€ für ein Smartphone bezahlen, dann möchte man noch Updates? Man sollte schon die Kirche im Dorf lassen, Support kostet nunmal Geld, Software ist schweineteuer.

        Es gibt kaum iOS Geräte die 6 Jahre Support hatten, es gab Ausnahmen wie das iPad 2 das lange verkauft wurde. 5 Jahre Updates gilten nur wenn man das iPhone zum Release kauft! Kauft man es später reduziert sich der Software Support dementsprechend, das sollte man nicht vergessen wenn man sich ein iPhone kaufen will. Zum Beispiel das iPhone 7 wird vermutlich nur noch 2 Jahre Updates bekommen.

  3. Im April gab es doch bereits Gerüchte über ein iPhone in der Größe des iPhone 8, das im März 2020 auf den Markt kommen soll. Das wäre quasi der SE-Nachfolger mit 4,7“ und Touch ID, außerhalb der Reihe. Der Zeitpunkt wäre auch sinnvoll, denn dann bliebe man bei den üblichen drei „normalen Nachfolge-Geräten“ im September und würde die kaufwilliige Kundschaft nicht zu sehr verwirren.

  4. So rund 1 1/2 Jahre vor Release über mögliche iPhone Typen zu spekulieren ist wirklich sinnlos.

  5. Bin gespannt, was da kommt. Besonders das günstigste Modell könnte mir gefallen, wegen der Größe und weil es ein LCD haben soll. Ich mag an OLED nicht, dass sie Abnutzungserscheinungen zeigen. Habe das schon häufiger beobachtet – das würde mich stören.

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