
Alle Jahre wieder gibt es Gerüchte dazu, dass Apple bei seinen neuen iPhone-Modellen auf USB-C setzen könnte. So wurde es auch wieder für dieses Jahr spekuliert. Macotakara berichtet nun, dass Apple am Lightning-Anschluss festhalten wird. Aber nicht nur das, auch beim Netzteil wird Apple weiterhin auf 5 Watt setzen, dafür wird Apple seit Jahren wegen der langsamen Ladeleistung kritisiert.
Der Grund soll recht simpel sein. Würde Apple den Lightning-Port durch einen USB-C-Anschluss ersetzen, müsste man Kabel, Netzteil und auch das mitgelieferte Headset (+ einen etwaigen Adapter) auf USB-C anpassen. Das hat natürlich höhere Kosten zur Folge, was sich wiederum in einem noch höheren Preis oder aber einer geringeren Marge widerspiegeln würde. Beides wäre bei Betrachtung des aktuellen Smartphone-Marktes eher suboptimal.
Theoretisch unterstützt der Lightning-Anschluss ein schnelleres Aufladen via USB PD, praktisch muss man dafür extra in die Tasche greifen und ein anderes Netzteil kaufen. Was aber gerne unterschätzt wird: Jeder Schnellladevorgang schadet der Haltbarkeit des Akkus mehr als ein langsames Aufladen mit niedriger Leistung. Bei Geräten, die gerne auch einmal vier Jahre oder länger genutzt werden und bei denen der Austausch des Akkus nicht so ohne Weiteres möglich ist, kann das auf Dauer problematisch werden.
Spielt für Euch die Ladegeschwindigkeit und der Anschluss eine große Rolle? Ich bin sehr gespannt, ob Apple den Anschluss beim iPhone überhaupt noch einmal wechselt oder ihn im nächsten Schritt nicht einfach irgendwann komplett entfernt. Komplett kabellos wird nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen, theoretisch kann man ein iPhone auch heute schon so nutzen, Kabel ist keine Pflicht mehr (außer man nutzt CarPlay, danke für den Hinweis).