iOS 8: Augen auf beim Kauf von App-Bundles

Im Zuge der Aktualisierung auf iOS 8, hat auch der App Store ein paar neue Fähigkeiten erlernt. So ist es zum Beispiel möglich, dass Entwickler ihre Apps in Paketen verkaufen. Der Kunde kann so mehrere Apps auf einmal, meist zu einem reduzierten Preis, erwerben. Aktuell sind die erhältlichen Bundles noch sehr überschaubar, genau hinschauen sollte man aber trotzdem. Es gibt nämlich die Möglichkeit der Bundle-Vervollständigung. Hat man bereits eine oder mehrere Apps aus einem Bundle, muss man nicht mehr zwangsläufig den Vollpreis zahlen.

App_Bundle_01

Interessant wird es in der Tat, wenn man Apps aus einem Bundle schon besitzt. So gibt es zum Beispiel ein „Cut the Rope für iPhone“-Bundle, das für 3,59 Euro angeboten wird. Enthalten sind 3 Games. Wie Ihr auf dem Screenshot sehen könnt, habe ich alle drei Apps bereits gekauft, dennoch wird mir die Vervollständigung des Bundles für 1,02 Euro angeboten. Natürlich kann ich die Titel einzeln erneut laden, kostenlos versteht sich.

Im Zweifelsfall also unbedingt die Apps checken, die sich in einem Bundle befinden und vielleicht sogar einmal selber ausrechnen, ob sich eine Bundle-Vervollständigung lohnt. Das ist in der Regel auch der Fall, wie man oben sieht, bestätigen Ausnahmen die Regel.

App_Bundles_02

Wie eine lohnende Bundle-Vervollständigung aussehen kann, zeigt das zweite Beispiel. Das KOF-Pack (King of Fighters) kostet regulär 5,49 Euro und beinhaltet ebenfalls 3 Titel. Einen Teil kaufte ich seinerzeit zum Vollpreis, die Bundle-Vervollständigung würde mich nun nur noch 1,90 Euro kosten. Ein Kauf der einzelnen Teile hingegen 2,69 Euro pro Teil.

So richtig rund scheint das Bundle-System noch nicht zu laufen. Insofern lieber einmal mehr rechnen, anstatt am Ende vielleicht zu viel zu bezahlen. Zumindest bis die Anzeige im App Store richtig funktioniert.

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

Das könnte dir auch gefallen…

Mit dem Absenden eines Kommentars willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

10 Kommentare

  1. Genau immer schön aufpassen das man den genialen Entwicklern die monatelang an Apps arbeiten kein Cent zu viel gibt…

  2. Tito (@_T1t0_) says:

    Genau, so einen doofen, sinnfreien Post musst du genau hier einstellen.

  3. @plantoschka
    Auf jeden fall,
    denn man wieß ja nie wann einem die Tollen Entwickler das Bezahlte Produkt unterm hintern kapputtupdaten.

    Ich habe locker schon über 300€ in Appss versenkt,nicht zu vergessen 2xiPhone´s!!

    Und jetzt?
    Die meisten Updates sind schon lange nicht mehr in dem Zustand weswegen ich sie gerne bezahlt habe.
    Apple hat die Mail app kaputt gemacht(wenn man zu weit slidet werden mails ungefragt gelöscht,obwoh man explizit angeben kann das er vor dem löschen fragen soll).

    In allen anderen apps wo es diese Option nicht gibt,kann man einträge durch slide und dann bestätigen löschen.
    Nur eben in der Mail app nicht mehr,weil Apple ja auf gedei und verderb neue features einführen muss,egal ob sie sinn machen oder nicht,und diese Features dann ja auch jedem aufzwingt.

    Denn zurück auf iOS 7 lässt Appel den kunden ja nicht mehr.

  4. @plantoschka, das unterschreibe ich so, ganz deiner Meinung …

  5. Wobei der erste Screenshot mit Cut the rope etwas verwirrend ist – anscheinend alle Apps im Bundle gekauft und man „darf“ das Bundle trotzdem für 1,02€ vervollständigen! LOL

  6. @gedhe: artikel gelesen ? und auch verstanden ?

  7. Ich finde den Post absolut sinnvoll. Natürlich sollen Entwickler ihre gute Arbeit sehr wohl bezahlt bekommen. Und das haben sie im oberen Screenshot ja auch, die Apps wurden ja bereits gekauft. Es soll aber auch dem Kunden gegenüber fair ablaufen und nicht abgezockt werden. Ich kann mir sogar vorstellen, dass das Problem nicht bei den Entwicklern liegt sondern am verschlimmbesserten Store. Und da darf gerne drauf hingewiesen werden.

  8. HerrRolltgern says:

    @Stefan Niemand hat dich zum Update gezwungen, ich habe auch gewartet und erst nachdem die ersten Blogs über iOS 8 und den Verlauf berichtet haben das Update durchgeführt. Es gibt immer Changelogs zu jedem Update, wenn da was drin steht, was dir nicht passt, dann einfach nicht updaten. Und wenn ein Entwickler das Produkt kaputtpatched, dann ist das doof, aber diese Leute verdienen damit Geld und dann wird gemacht, was die breite Masse anspricht und spezielle Software für einen kleinen Nutzerkreis, kostet nunmal meist nicht 90 Cent, sondern ein bisschen mehr und da gucken die Entwickler dann schon eher was der einzelne Kunde für Wünsche hat. Klar, die Mail App von Apple ist schon immer Schrott gewesen, auch unter Mac OS. Nutze auf dem iPhone CloudMagic (Gratis und kommt mit meinen 5 Accounts wunderbar klar).

  9. > Niemand hat dich zum Update gezwungen, ich habe auch gewartet und erst nachdem die ersten Blogs über iOS 8 und den Verlauf berichtet haben das Update durchgeführt.

    Das ist einfach nur Unfug.
    Wenn ich nicht Update kann ich nicht wissen wie es ist.

    Und wenn man nicht Updatet,und dann sicherheitlücken kommen?
    Apple zwingt mich auf iOS 8 zu bleiben,darum geht es.

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich morgens eine Zusammenstellung. Mit dem Absenden willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.