iOS 8: Notfallpass einrichten

Mit iOS 8 hat auch die Health-App Einzug auf iPhones gehalten, über diese können nicht nur die eigenen Schritte aufgezeichnet und eingesehen werden, sondern die Schnittstellen stehen auch anderen Apps zur Verfügung, sodass unter einer Oberfläche alles einsehbar ist. Aber auch andere Dinge sind einstellbar, denn hier lässt sich auch der Notfallpass einrichten.

sperr

Man kann nur hoffen, dass diese Funktion niemals gebraucht wird, ich für meinen Teil habe aber alles ausgefüllt, da ich oft nur wenig Dinge dabei habe, die auf meinen Lebenspartner, Gesundheitszustand oder gar Identität schließen lassen. Den Notfallpass könnt ihr direkt in der Health-App einrichten, hier lassen sich Kontaktpersonen angeben, aber auch Informationen zur Blutgruppe oder irgendwelchen Allergien gegenüber Medikamenten.

montage

Ihr gehört zu den Organspendern? Auch dies könnt ihr hier hinterlegen. Der Notfallpass ist im Sperrbildschirm optional (!) erreichbar, sodass etwaige Helfer eure Kontaktperson informieren können. Das Problem könnte natürlich sein, dass ein Helfer vielleicht nicht die Funktion kennt und so nicht die Informationen aus dem Notfallpass loseisen kann. Und wenn ihr dabei seid – dann schaut euch auch an, was Google zum Thema „Digitaler Nachlass“ möglich gemacht hat.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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16 Kommentare

  1. Grundsätzlich eine klasse Idee. Meine Nachbarin ist Rettungsassistentin und die meinte das man als aller letztes auf dem Handy schaut. Denke das wird noch brauchen bis sich so etwas durchsetzt.
    Gibt es sowas eigentlich auch bei Android?

    Ach ja und in diesem Fall fände ich es persönlich klasse, wenn es hierfür einen Standard geben würde wie diese Daten abgerufen werden können und wie diese gepflegt werden können (Plattformübergreifend)

  2. finde das irgendwie grenzwertig. wenn das handy gehlaut wird und der dieb dann über persönliche informationen über mich verfügt. mmh.. hab mir da noch kein abschließendes urteil über diese funktion gebildet.

  3. @Chris: Finde ich auch gut 🙂 Vielleicht in Verbindung mit NFC, sodass nur die relevanten Daten zu einem Empfängergerät (vom Notarzt, etc) geschickt werden und man gar nicht ans Handy selber ran muss. 🙂

  4. @HO: ist wie bei ner Geldbörse – nur mit weniger Daten. Optional, mit dem, was du angibst 🙂

  5. @Ho: Wenn das iPhone per FMI oder so gesperrt wird, ist es natürlich sinnvoll, wenn dann direkt die Daten gelöscht oder mit gesperrt werden. Aber ich denke, Apple hat so was schon mit eingebaut.

    (@Carsten: Kannst du meine beiden Kommentare bitte zusammenfassen? :))

  6. und wenn wir schon dabei sind, was man unter iOS 8 unbedingt aktivieren sollte: „letzter standort senden“… damit der letzte standort vom iphone über die „find my iphone“ funktion angezeigt wird bevor es abgeschaltet wurde bzw der akku leer war, wenn man das telefon verlegt hat bzw es geklaut wurde.

  7. Für Android:
    https://play.google.com/store/apps/details?id=com.appventive.ice
    Es gibt eine Widget für den ScreenLocker. Kostet leider 2,99€.

  8. Das im Ernstfall da kaum jemand hinschaut, ist es nicht besonders sinnvoll. Ein Notfall ist eben ein Notfall und wenn man sich nicht mehr artikulieren kann und ich Richtung Smartphone mit dem Finger zeigen kann, wars das. Ansonsten besteht anders herum wieder die Gefahr das jemand all die tollen Infos abgreift der einen nicht unbedingt retten will. Die Idee ist zwar gut gemeint, keine Frage, aber im realen Leben eher…naja…

  9. In dem Zug empfehle ich noch die App echo112.com

  10. Ich halte aus folgenden Gründen nichts davon, persönliche Gesundheitsdaten auf die iCloud zu legen.
    1. Es gibt keine Sicherheit, dass meine Daten ausschließlich im Notfall benutzt werden!
    2. Es ist für den Rettungsdienst/Ersthelfer in Deutschland nicht erlaubt das Handy eines Verunfallten „auszulesen“.
    3. Zwar nette Idee, das datentechnisch auf dem Smartfon vorzuhalten, aber diese Daten gehören wenn in den Notfallpass, oder Spenderausweis in die Hosentasche/Geldbörse. Da wird im Notfall nachgeschaut, wenn es denn sein muss.
    Und NFC bei ios geht leider z. Zt. doch nur zum bezahlen…!?
    Gut wäre, wenn
    wir Nutzer unsere persönlichen Daten nur auf dem Handy und mit dem höchsten Sicherheitsstandard, also ausschließlich lokal speichern könnten. Wenn das gewährleistet wäre, ist’s IMHO ok

  11. @febrak
    Gesundheitsdaten aus der Health App werden von Apple nicht auf iCloud abgelegt. Apps von Drittanbietern dürfen die ebenfalls nicht mit iCloud synchronisieren.

    Ein Gerätebackup ist der einzige Weg, wie die Daten auf iCloud gelangen können. Das ist verschlüsselt und lässt sich auch ausschalten. Ein lokales Backup über iTunes wäre dann aber ratsam. In dem Fall werden die HealthKit Daten nur gesichert, wenn das Backup verschlüsselt wird (Option in iTunes).

    Für die Daten gibt’s quasi nur ne Einbahnstrasse in die Health App rein, die existieren dann nur auf dem Gerät. Du kannst kontrollieren, welche Daten mit anderen Apps geteilt werden. Meinetwegen ne Fitnessapp Zugriff auf Körpermesswerte geben.

  12. Tolle Idee von Apple. Ob darauf geachtet wird bei ein Notfall glaube ich weniger. Moment. der Sani fragt bestimmt… Sorry haben sie ein iPhone? Sicher doch, auch ein Notfall Pass.

    Sorry, Idee gut, aber keiner wird danach fragen. 1 zu 100 eher. Also den lieber ein Kompakten Pass auf Hose haben, darauf wird eher geachtet als auf ein iPhone Pass 🙂

    Wenn der RTW mal kommt wird zu erst der Patient versorgt, hinterher wohl in seinen Taschen geschaut wegen Ausweiß Krankenkassen Karte etc. zack in der Tasche befand sich nicht nur der Ausweis sondern Krankenkarte und der pass im Papierform 🙂

  13. @Mrpaddy Danke! Sehr guter Tipp!! Sofort geladen.

  14. Die Blutgruppe wird eh noch einmal ermittelt, bringt also im Notfall nix.

  15. Und wenn ich bei einem Unfall aus einem brennenden Auto gezogen werden muss, habe ich immer mein Handy in der Hand. Super Idee! (Dass man‘ nicht in der Hosentasche haben soll, wissen wir ja jetzt.)

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