iOS 13: Unbekannte Anrufer bleiben auf Wunsch still


Ein weiteres, auf den ersten Blick eher unscheinbares, Feature wird von Apple in iOS 13 gepackt. Quasi als einzige größere Neuerung in der Telefon-App, lassen sich künftig unbekannte Anrufer direkt an die Mailbox verweisen, ohne dabei störend auf dem iPhone zu klingeln. Siri Intelligence wird dafür sorgen, dass nur Anrufe durchkommen, deren Daten man in den Kontakten, in Nachrichten oder in Mails hat. Alle anderen werden direkt an die Mailbox verwiesen.

Das Ganze wird natürlich optional sein, aber gerade, wenn man viel von unerwünschten Anrufen geplagt ist, kann das sehr praktisch sein und eventuell separate Blacklist-Apps, die ja meistens auch nur so halbgar funktionieren, ersetzen.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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25 Kommentare

  1. Ohmann weiter geht´s mit den neuen Funktionen unter IOS die es unter Android schon lange gibt… Frag mich gerad bei wieviel Androidherstellern apple abguckt… Wüßte nu echt nicht wofür man ein 1000€ Iphone braucht.. wenn apple 2019 was als neu anpreist, was es seit 3 Jahren schon bei nem Android Gerät für 150€ gibt

    • Naja, Apple preist es an weil es das Feature eben nun auch in IOS gibt.

    • Leider war!

    • Zapperlot says:

      Die Rechtschreibprüfung auf euren superfortschrittlichen Android-Handys scheint aber nicht so gut zu funktionieren. 😀

      • NanoPolymer says:

        Den Lacher hast du xD

        Im Kern hat Celli schon recht, hätte man echt alles viel viel früher haben können.
        Auch bei der Info das man jetzt swypen kann habe ich müde gegähnt.

        Dennoch finde ich es schön das ich für solche Dinge nicht mehr auf Apps dritter angewiesen bin die dann auch noch meine Daten im Hintergrund sammeln. Ich finde die Integration auch um Welten besser gelöst.

      • Ich frage mich, wann Android-Jünger begreifen werden, dass es iOS-Benutzern um die Usability, die Benutzererfahrung an sich und das tolle Zusammenspiel zwischen Hardware-Hardware und Hardware-Software geht?

        Kann sein, dass Android viele tolle Funktionen hat, die jetzt erst nach und nach kommen. Und? Who cares?
        Stellt ihr euch auch an die Straße und sagt bei jedem VW/BMW/Opel „Ohhhh wow ein Verbrennungsmotor, das hat Benz schon seit 1886“

        Es geht nicht um das Wann, es geht um das Wie. Apple war noch nie ein Vorreiter, Apple war steht’s ein Bessermacher. Ich habe ich meiner Android-Zeit genau EINE Funktion schätzen gelernt: das Definieren der jeweiligen Standard-App. Ansonsten hab es nichts, was mir bei iOS fehlt.

        • – Usability: Geschmackssache ich finde den Workflow von iOS eingeschränkt und behindernd
          – Benutzererfahrung: Man fühlt sich im Käfig
          – Zusammenspiel: Muss entsprechend auch viel Geld investieren, damit man zertifizierte Komponenten bekommt.

          Das Problem ist einfach Apple wird in den Medien und von den Nutzern als Innovativ dargestellt, obwohl sie eher aus Copytino kommen. Da fallen solche Rückständigkeiten eben schmerzlicher auf. Komischerweise ist die nicht benötigte Funktion, sobald sie Apple anbietet ein Must-Have und ein Killerfeature. Natürlich wenn man aus seinen Betriebssystem-Käfig nicht raus kommt, da merkt man auch nicht wie es in der Freiheit ist.

          • Glaub mir mal, diese ach-so-tolle Freigeit koste ich jeden Tag im Auto dank eines Android-Autoradios, und habe auch schon freiwillig den einen oder anderen Ausflug ins Android-Lager gemacht (Alle Galaxy-Modelle seit dem Ur-Galaxy, Motorolas, das erste Android-Phone überhaupt, und und und)

            Ich kenne beide Systeme in und auswendig, habe mit denen rumgespielt, da hatte ein Großteil der Bevölkerung hier noch den Nokia Communicator für das Maß aller Dinge gehalten.

            Ein Käfig ist es nur, wenn es deinen Workflow behindert. ICH(!) mag es nicht, erst die perfekte App suchen zu müssen, da man sich auf Google und dessen Services null (!) verlassen kann (Allo?).

            Und wie anfällig ein offenes System sein kann, zeigt eben genau Android. Ich hatte noch nie eine App auf iOS, die mir bei Systemstart einen Fullscreen-Werbebanner mit ausgegrautem und erst nach ein paar Sekunden anklickbarem X gezeigt hat.
            Ich habe kein System, dass nach einem Jahr in die Knie geht.
            Das iPhone 6S meiner Mutter läuft ich wie am ersten Tag. Das 5er meines Opas genauso. Mein 8 Jahre altes MacBook Air läuft noch wie damals. Mein 5 Jahre altes Apple TV – tadellos.

            Ich brauche keine Innovation, wenn sie mir drei Releases später von Google genommen wird.
            Ich brauche ein konsistentes System, das läuft. Und läuft. Und läuft.

          • Ich habe viele Jahre Android genutzt, sowohl bei Smartphone als auch bei Tablet. Inzwischen sind beides Apple-Geräte. Ich kenne also beide Systeme und beide Systeme haben ihre Vor- und Nachteile und kräftig abgekupfert wird auf beiden Seite – ist ja nicht gerade so, als hätte Google das Smartphone an sich erfunden.

            Meine Benutzererfahrung ist: Durch die restriktiveren Zugriffsmöglichkeiten der Apps auf die Hardware gibt es nicht alles, was es für Android gibt (ich denke da an Apps wie Wifi Analyzer, das ich dann und wann mal genutzt hatte). Das ist einerseits schade, minimiert aber andererseits die Manipulationsmöglichkeiten böswilliger Apps. Und alles was bei iOS da ist, funktioniert in der Regel hervorragend, egal ob auf Tablet oder Smartphone.

            Und es gibt Dinge, da ist Android meilenweit weg. Das Phone/Tablet durch ein neues Gerät ersetzen? Bei Android ein Grauen mit viel manueller Arbeit, das sich über mehrere Tage hinzieht. Bei iOS sogar von einem Nur-Anwender mit wenigen Minuten Zeitaufwand anzustoßen und im Ergebnis nahezu perfekt. Ein Gespräch, das gerade auf dem im Flur liegenden Smartphone eingeht, einfach auf dem in Griffweite befindlichen Tablet annehmen? Bei Apple kein Problem. Und bei Android?

            Das mit dem Preis ist so eine Sache. Apple verdient sein Geld mit Hardware und Services (iCloud, iTunes, etc), Google/Alphabet verdient sein Geld mit Werbung und der Auswertung von Nutzerdaten. Ich persönlich bin irgendwann an den Punkt gelangt, wo ich keine Lust mehr hatte, meine Daten Google in den Rachen zu werfen, um im Gegenzug von Google besser mit Werbung belästigt werden zu können.

            Das mit den Käfig und der Freiheit ist so eine Sache. Da ist einfach die Frage, wer auf welcher Seite des Käfigs steht. Derjenige, der einen täglichen Daten-Striptease vor Google hinlegt oder derjenige, der auf seinem Smartphone/Tablet keine beliebig tief auf’s System zugreifenden Apps installieren kann…

          • Ich kenne beide Systeme, und natürlich kann man mit Android genauso gut arbeiten, wie mit iOS. Aber bei Android wird man eben zugeballert mit Werbung und jede App hat quasi Narrenfreiheit, was das Datensammeln angeht. Das wurde zwar schon ein wenig eingeschränkt, aber da es das grundlegende Verdienstkonzept von Google ist, wird man dort immer seine Daten an Hinz und Kunz verlieren.

            Apple sammelt weniger und verkauft die Daten zumindest nicht. Auch hatte ich noch nie irgendwelche Apps, die sich ungefragt nachinstallieren oder nicht löschen lassen, die dann Werbung einblenden.

            Ebenso wird iOS nicht langsamer. Das kann man Wochen laufen lassen und es rennt wie am ersten Tag. Android hingegen wird langsamer oder bestimmte Apps aktualisieren sich erst nach einem Neustart, wenn sie zu lange laufen.

            Bei iOS ist es insofern einfach, dass alles entweder funktioniert, oder schlicht nicht angeboten wird. Bei Android geht zwar im Prinzip alles, aber nur sehr wenig richtig.

            Auch Sachen wie der integrierte Passwordmanager, das problemlose Backup, die regelmäßigen Updates über 4-5 Jahre, die in der Regel top Kamera sind so Sachen, die es bei Android immer noch nicht out of the box gibt.

            Richtig ist aber auch, dass Apple mittlerweile im Telefonbereich viel zu teuer ist. Wenn kein Iphone um die 300€ kommt, wie damals das SE, bin ich trotz der Vorteile auch bald wieder bei Android.

            Aber wenn Geld keine Rolle spielt, dann würde ich immer iphones bevorzugen.

        • Um solche Details geht’s hier doch nicht. Würstchen, die im Leben mit Minderwertigkeitskomplexen kämpfen, müssen sie sich in Kommentarspalten durch die Wahl ihrer Marken als überlegen definieren. Die Gründe dafür sind eher pathologisch.

    • Sorry in android werden nur Kontakte abgeglichen. Das ist wir weniger als ios.
      Das ist halt der Unterschied. Bei ios ist es zu Ende gedacht.

    • maschineding says:

      Das ist ja interessant.

    • meine Freundin hat so ein tolles Android-Smartphone (sogar für 350 Euro). Da sind viele Features drauf, welche sie nie nutzt. Dafür stürzt es regelmäßig beim Fotografieren ab, Updates lassen sich nicht einspielen, Anwendungen reagieren nicht mehr,…
      Was nützen mir die Features wenn der Rest (mitunter Kernfeatures) nicht funktioniert?
      PS: die Preise für die Top-Iphones verstehe ich auch nicht und sind definitiv zu hoch, aber das kann Samsung genauso.

  2. chilibrenntzweimal says:

    Die Samsung und huaweis kosten in der Pro Variante doch auch nen tausender, warum seid ihr immer auf dem einen Auge blind.
    Aber Hauptsache mal gemosert.

  3. Sparbrötchen says:

    Wenn man das alberne mein A ist größer als Dein B liest könnte man meinen, Ihr würdet Großaktionär der jeweiligen Firma sein.

    Für den normalen iOS/Android/etc User ist es gut, daß sich die Systeme gegenseitig inspirieren, Bewährtes übernehmen und zu Verbesserungen anspornen. Es geht mir als User von System A keinen Deut schlechter, nur weil System B ein Feature übernimmt.

    Unter dem Strich profitieren so *alle* User von richtig erkannten Entwicklungen – mal bei System A früher und mal bei System B.

    • Danke für den Kommentar! 🙂
      Ich verstehe auch nicht warum in jedem Kommentar Feld einer anfangen muss und gegen den anderen Hersteller wettert. Jeder soll das nutzen womit er zufrieden ist und gut ist.

  4. Fanboys (Apple und Android) unter sich! Wie ärmlich. Warum seid ihr nicht einfach glücklich mit euren Geräten und freut euch über die Funktionen, die für euch hilfreich sind. Und wenn ein Hersteller die eine oder andere Funktion früher bringt als der andere – wo ist das Problem?

  5. Schöne Funktion. Nett, dass immer mehr „Kleinigkeiten“ auftauchen, die mit der neuen Version kommen.

  6. Und noch eine Funktion, die das Telefonieren kaputt macht. Gut im Endeffekt sind es die Robocalls, die das Telefonieren kaputtmachen. Noch 3 Iterationen und das Smartphone muss in Handheld-PC oder SmartPC umbenannt werden.

    • Ich finde, diese Funktion repariert das Telefonieren wieder ein Stück weit. Wieso sollte ich mich von jemandem über einen synchronen Kommunikationskanal stören lassen, wenn derjenige noch nicht mal bereit ist, seine Rufnummer zu übermitteln. Die 80er sind vorbei.

  7. Habe ich hier ein Verständnisproblem, oder kann ich damit tatsächlich nicht definieren, dass nur Anrufer mit unterdrückter Rufnummer abgewiesen werden?
    Die Möglichkeit, alle abzuweisen, die nicht in meinen Kontakten sind, gibt es ja schon etwas länger über die „Nicht stören“-Funktion. OK, hier fehlen natürlich die aus den Nachrichten und Mails, aber trotzdem.

  8. Ist nicht genau die Funktion, die ich brauche, man ist bei diesen Lautlos-Modi aber schon auf die System-hersteller (iOS, Android) angewiesen.

    Nachts in vorgegebenem Zeitraum alles außer Anrufe stummschalten, können bei beide seit einigen Jahren. Letztes mal ein Samsung mit UI-Irgendwas in der Hand gehabt, da ging es nicht – wie schlecht, dachte ich mir.

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