Ingress Prime: Niantic stellt sein erstes AR-Game 2018 neu auf

Niantic dürfte den meisten Nutzern vor allem durch Pokémon GO ein Begriff sein, von dem Mobile-Game-Phänomen des letzten Jahres hat sicher jeder etwas mitbekommen. Aber Pokémon GO war nicht der erste derartige Titel von Niantic, bereits vor 5 Jahren gab es mit Ingress ein Game, das sich einer sehr ähnlichen Spielmechanik bedient, quasi als Grundlage für Pokémon GO gedient hat. Ingress geriet durch Pokémon GO etwas ins Hintertreffen, auf neue Funktionen wartete man in den vergangenen Monaten vergeblich.

Das soll sich 2018 aber gewaltig ändern, denn Niantic wird Ingress komplett neu aufstellen. Das große Update wird als Ingress Prime veröffentlicht und soll vor allem auch neue Spieler in seinen Bann ziehen. Dazu wird auch die Story neu gestaltet, die zwar an die ursprüngliche erinnert, aber eben auch für neue Spieler verständlicher ist.

Ingress-Veteranen sollen auch mit der neuen Version glücklich werden, an den Hauptelementen des Spiels wird sich nicht viel ändern. Wohl aber an der Technik und natürlich auch an der App selbst. Niantic wird auf die technischen Errungenschaften von Pokémon GO zurückgreifen, möchte so unter anderem auch Cheatern Einhalt gebieten. Das war bei Pokémon GO bekanntlich ein langer Lernprozess.

Auf den Screenshots oben seht Ihr links die aktuelle (alte) Version von Ingress, rechts die neue Variante, die dann 2018 einmal kommen wird. Es wirkt aufgeräumter und kann auch dazu führen, dass man das Game schlichtweg besser versteht.

Die App selbst soll einfacher zu bedienen sein und das ganze Ingress-Konzept eben mehr für die Masse kommen. Dass ortsbasiertes Gaming funktionieren kann, wurde ja nun eindeutig belegt. Um Ingress noch attraktiver zu machen, soll es zudem eine Anime-Serie dazu geben, Details dazu sind aber nicht bekannt.

Man darf durchaus gespannt sein, was Niantic sich noch so einfallen lässt. Der Reiz des Neuen wurde durch Pokémon GO bei der Masse befriedigt – und nächstes Jahr steht neben der Ingress-Neuauflage auch noch ein AR-Game im „Harry Potter“-Universum ins Haus. Bleibt nur zu hoffen, dass Niantic auch im Bereich Backend gelernt hat, Pokémon GO brachte die Server immer wieder an ihre Belastungsgrenzen, gerade wenn größere Events waren.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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5 Kommentare

  1. Finde ich gut. Ich bin einer der alten Säcke, die nie Bock hatten, von Ingress auf „Ingress mit Monstern“ umzusteigen. Freue mich auf die neue Version. 🙂

  2. Ja die Server… Ich sehe es schon kommen, am Releasetag von Ingress 2.0 werden viele alte Spieler sich die neue Version angucken wollen und die Server brechen bestimmt wieder zusammen. ^^

  3. Hauptsache die Grafik wird weniger aufwendig gestaltet! Zwar zog Ingress schon immer kräftig am Akku, momentan ist es aber ganz schlimm… Viva la résistance! 😉

  4. Mit der neuen Version wird dann auch die Sperre für root und Custom ROM kommen, so wie bei Pokémon GO

  5. Ich bin auch einer der alten Säcke. Habe lange vor Pokemon aufgehört. Die neue Version hört sich interessant an, aber ich werde meine Lebenszeit nicht mehr für nächtelange Jagden und Schlachten in teilweise Batailonsstärke verschwenden, um dafür fast wegen Hausfriedensbruch und lebensgefährlichen Kletterpartien in den Knast zu wandern. Zum Schluß wurde es echt aggressiv und persönlich, was mich schließlich zum Aufhören bewegt hat. Tagelang lauerten mir irgendwelche Spinner mit Handys auf und griffen mich persönlich an, weil ich deren Portale zerstört und eingenommen hatte… Das Spiel macht echt süchtig, habe viele nette Leute dadurch kennengelernt. Selbst meine Tochter kennt noch alle Standorte von wichtigen Portalen, und ich denke gerne daran zurück. Aber die aktuelle reale Welt verlangt einfach zuviel von mir….

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