ING: girocard wird 2022 kostenpflichtig

Die Älteren unter uns erinnern sich noch daran, dass man mal Zinsen für angelegtes Geld bei Instituten bekam. Die Zeiten sind in den meisten Fällen vorbei, mittlerweile wird für viele Dinge in die Tasche des Kunden gelangt, selbst am Verwahrentgelt verdienen einzelne Institute noch. Auch die ING verlangt zukünftig für eine Mehrleistung und wird Kunden noch entsprechend informieren. Die girocard [Debitkarte] wird nämlich kostenpflichtig. Ab dem 1. März 2022 solle diese laut ING kostenpflichtig werden, da muss der Kunde dann 99 Cent monatlich bezahlen – erstmalig am 1. April 2022. Da stellt sich für viele natürlich die Frage: Kann man die girocard [Debitkarte] bei der ING kündigen? Ja, ab Anfang Dezember 2021 können Kunden ihre girocard [Debitkarte] in der Banking to go App oder im Online-Banking kündigen. Danach ist die Karte sofort „raus“ und unbenutzbar.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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202 Kommentare

  1. Finde ich zweifelhaft, was bei den Banken derzeit abgeht. Es gibt Menschen, die leben am Minimum ihrer Existenz. Ich rede nicht von Sozialhilfe, sondern einfach von arbeitenden (vielleicht auch zwei Jobs), die gerade so über die Runden kommen. Für die sind GEZ, Bankgebühren und solche vermeintlichen „kleinen“ Aufschläge, sehr viel Geld. Gerade beim Konto sehe ich das aber kritisch, denn das braucht nun einmal jeder. Nahezu jede Bank erhebt inzwischen aber Grundgebühren, Kartengebühren, Gebühren wenn Geld drauf ist, Gebühren wenn es überzogen wird – Gebühren überall. Etwas, dass ich als Bürger brauche, sollte immer in einfachster Form weitgehend kostenfrei zur Verfügung stehen müssen. Streicht alle Extras, aber es muss ein normales Konto geben. Und nein, ich rede jetzt nicht von diesem Konto für quasi mittellose.

    • Du redest von Leuten die „gerade so über die Runden kommen“, kein Geld haben aber weder mittellos sind, noch von Sozialhilfe leben. Auch für solche Menschen wurde vor vielen Jahren das Bürgerkonto bzw. das „Recht auf ein Girokonto“ beschlossen. So kann quasi jeder Bürger ein für ihn erschwingliches Girokonto bekommen. Klar ist aber auch, dass dadurch kein Recht darauf besteht, Wunschleistungen zu bekommen. Bürgerkonten sind meist auf Guthabenbasis und erlauben den Bezug von Bargeld, Onlinebanking und den Zahlungsverkehr. Eben ein normales Konto ohne soziale Härten durch zusätzliche 99 Cent monatlich.

      • Das „Recht auf ein Girokonto“ (aka Basiskonto( hat überhaupt nichts mit Gebühren zu tun. Das sind zwei verschiedene Paar Schuhe.

        • Wolfgang D. says:

          @Johann
          Naja, das Basiskonto kostet bei der P.Bank unter dem Namen „Guthabenkonto“ einen Fünfer, Recht hin oder her. Finde das schon heftig.

          • Für die Betroffenen Nutzer sicherlich, da tun 5 Euro im Monat durchaus weh.
            Ich kann aber auch die Banken verstehen, da gerade diese Nutzer halt einen erhöhten Aufwand produzieren.

            • Welchen Aufwand produzieren den diese Kunden mehr?

            • Dann hätten die banken mit ihrer Lobby damals nicht die Politik dazu drängen dürfen , daß Gehalt und viele andere zahlungen „Kontenpflichtig“ wurden. Es gab auch mal Lohntüten, Strom-, Gas- Heinzungskassierer , den Vermieter mit dem Mietbuch und meine Uroma bekam ihre Rente noch vom Geldbriefträger ins Haus , ja ins haus gebracht. Das haben die Banken alles an sich gerissen um jede person zum Zwangskunden zu machen. Die sollen sich heute nicht beschweren.

              • Peter Brülls says:

                Viel Spaß damit dass der Vermieter dir einen Termin nennt, bei dem er kommt um die Miete abzuholen.

                Mein Schwiegervater erzählt auch noch gerne von den Zeiten, bei denen der Arbeitgeber am Arbeitsplatz zahlen musste. Und dann bezahlt freigeben musste, damit die Arbeitnehmer einzahlen konnten.

                Hölle wieso? Das direkt zahlen kann ich ja noch verstehen, aber einzahken ist doch wohl privatvergnügen.

      • Wolfgang D. says:

        @Tandeki „quasi jeder Bürger ein für ihn erschwingliches Girokonto bekommen“

        Mal gesehen was dein „erschwinglich“ so kostet? Für „Online“ die nötigen Tronics bitte nicht vergessen, mein Arzt muss solchen Leuten bei sich zuhause im „Tal der Internetlosen“ in der Pampa öfter aushelfen, wie er erzählt.

        2 Tagessätze Nahrung = 2 x 5€ (lt. Fr. Baerbock) gehen also bei den Leuten die eh nichts haben gehen für monatliche Zwangsgebühren drauf, sehr sozial. Wie @Denny schon schreibt, müsste das normal kostenfrei sein.
        Aber egal, wir bürden ja auch die Kosten für den Zwangsperso (37€ + Kosten für Foto) jedem Armen auf. Ihr seid echt Helden, all-inclusive sozial.

        • Ja genau und Steuern muss man auch noch zahlen. Frechheit! Jetzt mal ein wenig Fokus auf das Thema hier: das Basiskonto ändert sich durch die hier berichtete Preissteigerung von krassen 99 Cent im Monat nicht. Meine Antwort bezog sich deshalb lediglich auf Dennys Äußerung „denkt doch mal an die armen Leute“, die mit dem Blog-Beitrag nichts zu tun hat. Eine Diskussion über die soziale Gerechtigkeit ist hier fehl am Platze.

      • Das Basiskonto ist ein schlechter Witz in der praktischen Umsetzung. Ich muss im Rahmen des Basiskonto bei der Sparkasse für jede einzelne Buchung, egal welcher Art eine Gebühr bezahlen. Selbst für die Einzahlung meiner Grundsicherung durch das Sozialamt. Es sind zwar „nur“ ein paar Cents, aber bei den ganzen Micropayments die man heutzutage per Pay Pal und Co. leistet läppert sich das am Ende des Monats ganz schön. Und der Witz ist, dass die Sparkasse selbst parallel ein wesentlich günstigeres Online-Girokonto anbietet, wo man im Vergleich zum Basiskonto weniger Grundgebühr zahlt und keine Gebühren pro Buchung hat, aber das bekommt man mit einem problematischen Schufa-Eintrag nicht, auch wenn man mit dem Konto eigentlich nie Probleme hatte.

        • Peter Brülls says:

          Ich sehe nicht, wieso ein hartz iv Bezieher viele micropayments haben sollte.

          • Und ich sehe nicht, inwiefern es Dich was angehen sollte, wie ein Grundsicherungsbezieher sein Geld ausgibt. Aber stell Dir z.B. vor ein Grundsicherungsbezieher hat kein Auto, kann nicht schwer tragen und muss daher mehrmals in der Woche einkaufen gehen. Wenn er dann drei mal die Woche zum Discounter um die Ecke geht und bei jeder Zahlung 15 Cent dazu zahlen muss. Dann sind das rund zwölf mal 15 Cent, also allein 1,80€ nur für die Zahlungen seine alltäglichen Einkäufe. Dann noch die Buchung der Grundsicherung, Abbuchung des Telefonabschluss, die Zahlung für das monatliche Sozialticket und schon sind wir deutlich über zwei Euro Gebühren nur für das nötigste des Grundgeldverkehr im Monat und das noch zusätzlich zu einer monatlichen Grundgebühr. Punkt ist, dass es ziemlich daneben ist, dass, wenn man sowieso schon wenig hat noch zusätzlich massiv mit Gebühren belastet wird, während die, die mehr haben, weniger bezahlen müssen. Das ist doch komplett absurd und völlig gegen den Gedanken eines Sozialstaats, dass sich die Banken und vor allem auch die öffentlichen Sparkassen so noch an den Ärmsten bereichern.

    • Noch bietet „meine“ Commerzbank ein kostenloses Konto, solange denn 700 € Gehalt monatlich eingeht. Das sollten ja auch die meisten der genannten arbeitenden Leute hinbekommen.
      Klar ist die Commerzbank „uncool“, aber sie ist einer der wenigen Banken, die noch ein kostenloses Konto anbieten.
      Ich bin schon vor Jahren von der DKB wieder dorthin gewechselt und sehr zufrieden, auch wenn meine örtliche Filiale morgen für immer dcht macht. Die brauchte ich aber eh nicht.
      Insgesamt bin ich seit fast 20 Jahren bei der Commerzbank…

      • Die Regelung „Keine Kontogebühr bei monatl. Geldeingang von mind. 700€“ gibt’s bei der ING auch. Aber darum geht’s gerade nicht. Hier geht es um die Kosten für die Girocard. Ich habe die Girocard der ING noch nie benutzt und werde sie wohl kündigen, sobald das möglich ist.
        Die ING schwimmt mit den Kosten für die Girocard mit dem Strom. Volks- und Raiffeisenbanken, Sparkassen und andere Geldinstitute langen da, trotz immenser Kontogebühren, schon lange und manche auch kräftiger zu.

        • Hab ich das also richtig gelesen, man kann die girocard (die orangene maestro) einfach kündigen und die Visa behalten? Und dadurch würden dann die kosten „umgangen“ werden?

          • Offiziell ja. Aber das ist mir zu kurz gedacht, ebenso beim Thema neue Bank wählen. Wenn ein großer Player das jetzt macht, werden alle anderen nachziehen. Und dann wird ein paar jahre später auch die Kreditkarte (Debitkarte) nachziehen.

          • Ja korrekt.
            Ab Dezember kannst du die Karte über das Onlinebanking kündigen.
            Wer die Karte nicht braucht und nutzt kann sich somit die 0,99€ sparen. Ich werde meine dann wohl im Februar 2022 kündigen.

      • Geht mir genauso, bin auch seit 12 Jahren sehr zufrieden dort. Und selbst für Neukunden ist die Girocard bei der Commerzbank noch kostenlos.
        Und „uncool“ muss ich etwas revidieren. Ich finde, in den letzten Jahren haben die sich gut gemacht. Die Banking App ist echt klasse und bei Innovationen wie Echtzeitüberweisungen und Giropay Geld senden (Geld an Handynummern senden) war die Coba immer von Anfang an dabei und hat direkt implementiert. Da wartet man bei anderen heute noch drauf…

        • Naja mit „uncool“ meinte ich eher das die CoBa eben keines dieser neuen Fintechs ist, denen ich aber nie mein Geld anvertrauen würde.
          Ich bleibe schon allein wegen des großartigen Online-Bankings und besonders der Depotverwaltung bei der CoBa. Grade was Aktien/ETFs und die Depotverwaltung angeht, habe ich das noch nirgendwo besser, informativer und übersichtlicher gesehen. Gute ANgebote in dem bereich gibt es auch regelmäßig.
          Allerdings bin ich mit der Kreditkarte bei der Hanseatic Bank, ist für mich günstiger und ich wollte eine „echte“ Kreditkarte, keine „Debit“.

    • Ich brauche auch Lebensmittel, Strom und Internet. Soll das auch kostenfrei werden?

    • Erstmal den Reflink hier reingestellt. Sauber. Warum wird denn hier moderiert?

    • Also wegen 99ct im Monat wird niemand arm..

  2. Die deutsche Insellösung Girocard macht seinen Abgang. Nun bei der ING.
    Danke für die Info Caschy!

    • Dann sollten aber mal die Geschäfte alle darauf umstellen dass man die Girocard nicht mehr benötigt. Ich habe bei uns mehrere Geschäfte wo man zwar mit Girocard, aber nicht mit Kreditkarte bezahlen kann. Insellösung hin oder her, nur bringt es dem Enkdunden erstmal Nachteile da man nun an weniger Stellen bezahlen kann. Apple Pay geht dann natürlich auch nicht an den Geräten, da ja keine Kreditkarten akzeptiert. In mehreren Bäckereien, Apotheken und kleine Einzelhandelsgeschäften musste ich selbst jedes mal die Girocard rausholen.

      • Gibt es keine Alternative für die Geschäfte? Hier in der Stadt gibt es inzwischen genug Bäcker und Apotheken, die KK akzeptieren.

        Neulich im Kiosk um die Ecke:
        „Nur EC-Karte ab 10 €“
        „Ich habe keine EC-Karte, aber das ist kein Problem. Ich gehe rüber zu Rewe, die freuen sich über den Umsatz. Auf Wiedersehen“

        • Ganz genau so, zahle vllt 1-2 mal im Jahr mit EC… Kam da nicht letztens sogar auch eine Info, dass die Girocard abgeschafft wird???

        • Das ist das einzige was hilft. Dann wachen auch die letzten verblieben Händler mit derartigen Einschränkungen irgendwann mal auf.

        • Mittlerweile kannst Du an jeder zweiten Pommesbude mit KK zahlen, nur die Apotheken bei uns im Ort bieten lediglich Girocard an. So unterschiedlich ist das manchmal.

        • Wenn man keine Ahnung hat…! Was denkst du kostet eine Zahlung mit EC und wieviel mit KK? Aber wenn einem steigende Preise nicht jucken…

          • Und Bargeld ist kostenlos für die Geschäfte? Zählen, hoffen das die Kasse passt und dann bei der Bank kostenpflichtig einzahlen (zzgl. dem Weg dahin)…

            • Wolfgang D. says:

              @Steffen
              Da du gerade wieder das Bargeld erwähnst:
              Der Knackpunkt für mich als Kunde ist, selbst mit dessen Wegfall wird alles noch teurer, weil man
              (1 ) den zusätzlichen Elektronikmüll anschaffen, bezahlen und bewirtschaften muss,
              (2) Wegfall echter Konkurrenz zum weiteren Anheben der Gebühren auffordert (weil es nicht wie in Schweden geregelt sein wird)
              (3) der Kunde eine theoretische Ersparnis beim Händler/Verkäufer/Laden finanziert, und dennoch Preiserhöhungen für neue Geräte und Wartung dort zahlt.

              Man sieht schön, weshalb die Anhänger von Monopolisten so sehr gegen Bargeld wettern, statt eines Miteinanders. Stattdessen sollte endlich gegen den Kryptomüll vorgegangen werden, wo die Regierung von China deutlich zeigt wie sehr bei uns die Lobbyisten für die eigene Tasche wirtschaften.

              Schönen Restsonntag.

          • Hallo Peter, 0,2% mit girocard und anderen Debitkarten und 0,3% mit Kreditkarten.

            • Worunter fällt bspw. eine VISA Debit? Es ist eine Debitkarte, aber ist es (weil VISA) nicht eine Kreditkarte? Sie ist zumindest von der Kreditkarten_firma_ und verwendet nicht das Girocard-Debitsystem, noch die Maestro- oder V-Pay-Debitsysteme.

              • Ja, das ist schon verwirrend…
                Eine VISA-Debit-Karte ist eigentlich keine klassische Kreditkarte – Sie nutzt zwar das VISA-Abrechnungssystem, aber es wird direkt mit deinem Konto verrechnet. Somit gibt VISA dir keinen Kredit, sondern gewährt dir quasi nur Zugang zu deren Zahlungssystem. Die VISA-Debit-Karte ist somit eher eine Debitkarte (obwohl die hier meist als Kreditkarte verkauft wird). Meistens ist das kein Problem, aber gerade im Ausland kann es da zu Akzeptanzproblemen kommen.

              • Hallo Rainer,
                eine Visa Debit fällt meines Wissens unter die trotz Ihrer Debitfunktionalität unter die Kreditkarten und somit 0,3%.

            • Peter Brülls says:

              Das sind die interchange fees.

      • tja es gab mal Zeiten da bekam man Zinsen für sein Geld, aber auch Zeiten da war es normal das ein Konto kostete … dann kamen die Banken die keinen Service boten und alles vermeintlich Gratis boten, das rächt sich eben jetzt!

        Service kostet!

        • Immer dieses Märchen vom Service.

          Der „Service“ der Volksbanken / Sparkassen beschränkt sich darauf Dir das Produkt anzudrehen für das es gerade die höchste Provision gibt und ansonsten darf doch schon lange kein normaler Bankmitarbeiter mehr irgendwas wirklich relevantes entscheiden.

        • Natürlich wollen alle was verdienen und auch wir wollen alle etwas für unsere Arbeit bekommen. Aber bei allem Respekt, das bloße Vorhalten eine Girokontos kann man (mir) schon viele Jahre nicht mehr als Dienstleistung oder gar Service verkaufen.

      • Das Problem wird sich mittelfristig erledigen, wenn die Nutzer keine Girocard mehr haben, weil diese eben unnötigerweise extra Kosten verursacht, werden auch die Händler umschwenken müssen.

      • RegularReader says:

        Wird zwangsläufig passieren. Je mehr Banken die girocard einstellen, desto häufiger wird der Händler Probleme mit Kunden haben wenn er nur diese akzeptiert und dann wohl mal upgraden.

      • Ich bin gerade dabei, in unserem Kleinbetrieb (ca 1,1 Mio Umsatz) den Zahlungsdienstleister zu wechseln. Derzeit zahlen wir im Schnitt ca 3,7 Prozent für eine Kreditkartenzahlung. Für die EC-Karte/girocard nur 0,19 %. Selbst nach dem Wechsel wir die Kreditkartenzahlung bei 0,95 Prozent liegen. Daher sind viele kleinere Geschäfte, die knapp kalkulieren müssen, keine Freunde von Kreditkartenzahlungen.

        • Service – auch der bei der Bezahlung – ist eine Dienstleistung, die in ein Produkt einkalkuliert werden muss. Wie der Preis letztlich zustande kommt, ist mir als Kunde egal. Also entweder verzichte ich dann auf den Service und zahle bar, oder wenn ich das nicht möchte, gehe ich zur Konkurrenz und zahle dort mit KK. Ich bekomme normalerweise ja auch keinen Nachlass, wenn ich heute bar bezahle, obwohl das dann den Gewinn des Händlers steigert. Insgesamt ist die Diskussion müßig… wenn das von mir gewünschte Zahlungsmittel nicht akzeptiert wird, kaufe ich nicht.

          • Du unterstellst, dass Bargeldhandling nichts kostet. Aber die Diskussion ist mühselig. Meinhard hat das eigentlich schon richtig zusammengefasst. Es ist nicht immer alles eindimensional zu betrachten.

            • Peter Brülls says:

              Nein, unterstellt er eben nicht. Es sind im wesentlichen die Bargeldverfechter die so tun als ob die Servicegebühren der Dienstleister extra obendrauf kommen.

              Wenn dem so wäre, sollte bei Barzahlung ein Rabatt drin sein.

    • Wieso Abgang? Nur weil es kostenpflichtig wird?
      Bei der DKB wird die DKB Visa Credit auch demnächst 2,49€ füllig und die Girocard für Neukunden auch 0,99€. Macht deswegen die Visa Karte einen Abgang, nur weil Banken dafür Geld verlangen?
      Komische Logik hast du da.

      • WIr reden hier von der ING und dort bleibt die Visa-Card kostenlos.
        Zur DKB: die neue Visa Debit bleibt ebenfalls kostenlos.
        Deswegen ist die Aussage, dass die girocard einen Abgang macht, schon richtig. Du hast vielleicht auch schon mitbekommen, dass maestro abgeschafft wird. Damit sind also girocards mit maestro-Badge bald nicht mehr im Ausland nutzbar. Das ist ein weiterer Grund, warum es mit der girocard rapide bergab geht.

      • 2,49 für Neukunden

  3. Gilt das auch für Bestandskunden? Oder gibt es wie bei der DKB eine Übergangsfrist?
    Ich konnte dazu auf die schnelle nichts Konkretes finden. Auch keine Nachricht der ING per Mail mit Änderung der AGB/Preisverzeichnis.

  4. Spontan habe ich gerade auch gedacht „Super – eine Karte weniger zum schleppen“ – zumal ich eigentlich inzwischen eh alles per ApplePy mache.

    ABER: Es gibt leider immer wieder Geschäfte, bei denen ich nicht mit ApplePay zahlen kann und auf die Girokarte ausweichen muss.

    Das wäre dann schön blöd, wenn man eben diese nicht mehr hat.

    • Für die Händler ist das zudem eine doofe Entwicklung. Ist doch die Girokarte in der Abwicklung deutlich günstiger für den Händler, als z.B. eine VISA. Und das gilt auch, wenn man über das Handy bezahlt.

      • Was hat die Bepreisung der Karte für einen Einfluss auf den Händler.
        Die Girocard wird nicht abgeschafft, kostet je nach Bank aber eben 0,99€.
        Ein Händler der trotz Corona nur Girocard akzepziert wird diese News hier absolut null interessieren.
        Die Karte gibt es weiterhin und gut.

        • Rainer Verlust says:

          Oh, den Händler der nur Girocard akzeptiert wird dies sehr wohl interessieren. Denn ich tippe darauf, dass das Ende dieser Karte eingeläutet wurde. Viele werden in 2022 diese Karte nicht mehr verwenden und auf Kreditkarte oder Bar umstellen. Und auch das Bürgeramt wird nicht durchkommen mit nur Girocard!

    • Bei mir ist es Gott-sei-Dank „nur“ die Butze, bei der ich zweimal im Jahr meine Räder wechseln lasse. Da muss ich auch immer zähneknirschend zunächst am Automaten Geld abholen 🙁

  5. Sorry Ing, die Girokarte ist in Deutschland einfach zu wichtig und dafür mtl. Geld zu verlangen wird euch schwer schaden.

    Bietet wenigstens eine digitale Version an, über die App. Aber komplett raus ist scheiße.

    • Meine Karte habe ich in den letzten fünf Jahren kein einziges mal benutzt.

      • dto.
        Ich kenne noch nicht mal mehr die PIN dafür.

        • Rainer Verlust says:

          Bei mir fast genauso. Nie benutzt außer letztens an der SB-Tankstelle tatsächlich nur, weil die KK nicht erkannt wurde. Und alle Geschäfte die ich bei hohen Beträgen gefragt habe, ob sie EC oder KK vorziehen, alle nur Kopfschütteln. Heißt wohl gleiche Kosten!

    • Die ING beschleunigt nur den Trend die Girocard in Deutschland in die Bedeutungslosigkeit zu drücken. So gesehen ist sie sowieso „unnötig“.

    • Was meinst Du mit „komplett raus“? Die Karte ist weiterhin verfügbar. Und Du kannst Dich ja gerne mal die nächsten Monate/Jahre bei anderen Banken umsteigen. Willst Du dann wieder einen solchen Post machen wenn Du feststellst, dass alle großen Banken nachgezogen sind?

  6. Horstiborsti says:

    finde ich schwierig. Ich komme sehr häufig an Stellen wo keine Kreditkarte genommen wird. Hermes Paketshop / Getränkeladen / größerer Motorradhändler / KFZ Zulassungsstelle

    • Da die ING aber nicht die einzige Bank mit diesem Schritt ist, werden auf lange Sicht die Händler da einlenken und die Akzeptanz von Debitkarten steigern.

    • Wenn das System „Girocard“ eingedampft wird muss sich das eben ändern. Wenn Bargeld abgeschafft wird müssen auch Alle mitmachen. Hoffentlich kommt’s irgendwann…

  7. Die ING war mir immer so sympathisch. In letzter Zeit lässt es aber massiv nach.
    Ich zahle aus Bequemlichkeit zwar überwiegend mit der Visa, aber an manchen Stellen wird eben keine Kreditkarte akzeptiert. Geldauszahlung in Geschäften funktioniert auch nur mit der Girokarte.

    Sehr ärgerlich.

    • Da immer mehr Banken die Girocard abschaffen müssen die Geschäfte irgendwann nachziehen.
      Wobei es häufig weniger am fehlenden Wille, sondern an Unwissenheit liegt.

      Viele nutzen ein Gerät, vor Jahren vom Sparkassenvertreter aufgeschwatzt, mit viel zu hohen Gebühren allein für das Gerät. Es fehlt schlicht das Wissen über Kartenarten und Möglichkeiten

      • Genau das ist das Problem. Als ich mich mit einem Stammrestaurant mal über das Thema unterhalten habe bin ich bald vom Stuhl gefallen, welche Wuchergebühren diese noch an die örtliche Sparkasse für Kartenzahlungen bezahlen müssen.

        Habe dem Besitzer dann mal ein paar Alternativen aufgezeigt.

    • Kannst Du erklären, was an der KK bequemlicher als an der Girocard is? Der Bezahlvorgang ist derselbe und dauert exakt genauso lang?

      • Hallo Tjorven, bei Kreditkarten können beliebig viele Zahlungen unter 50 Euro ohne PIN durchgeführt werden (sofern diese nicht innerhalb kurzer Zeit stattfinden). Bei der girocard muss mind. jede fünfte Zahlung mit einer PIN bestätigt werden, auch wenn der Betrag unter 50 Euro liegt. Je nach girocard muss diese gelegentlich auch gesteckt werden, damit wieder Zahlungen ohne PIN möglich sind.
        Da ich sehr oft für unter 50 EUR bezahle, nutze ich aus Bequemlichkeit die Visa-Card, da ich hier keine PIN benötige.
        Die Bezahlvorgang geht also schneller.

    • Hallo Dreffi!
      Schade, dass du hier gefährliches Halbwissen teilst. Die Auszahlung von Bargeld geht bei dm auch mit der Visa-Card. Andere Geschäfte werden vermutlich nachziehen.

  8. Wie ist das denn, wenn ich Geld am ING-Automaten einzahlen möchte? Ich kann mich erinnern, dass in der Vergangenheit zur Legitimation die Girocard notwendig war. Funktioniert das auch mit der VISA-Karte der ING? Ich habs noch nicht probiert, hab da aber meine Zweifel.

  9. Tatsächlich wird sich diese Entwicklung vermutlich fortsetzen. Ich prognostiziere mal, dass letztlich auch bisher kostenlose Anbieter wie Barclaycard usw. in absehbarer Zeit Gebühren nehmen werden.
    Und zu den Kleinstsummen, die Arbeitnehmer belasten: bei der Steuererklärung kann man schon seit Jahren pauschal 16€ für Kontoführungsgebühren absetzen. Haben sie meisten vermutlich ohnehin gemacht, ohne zuletzt irgendwelche Gebühren gezahlt zu haben 😉 !

    • Dazu muss man dann aber auch zum einem
      1. Einkommenssteuer zahlen und somit über den Grundfreibetrag liegen.
      2. Mit den absetzbaren Dingen dann auch noch die Werbekostenpauschale überschreiten

      Beides ist in der Einkommensklasse oft „schwierig“.

    • the customer says:

      Das Absetzen über die Steuererklärung gibt dir aber kein Geld zurück. Es wird dir nichts geschenkt. Du musst Einkommensteuer zahlen und dann wird dein Einkommen um diesen Betrag reduziert und damit zahlst du anschaulich statt für 60000€ brutto Einkommensteuer nur noch für 59984€ brutto Einkommensteuer. Da hast du dann aber richtig gespart. Und jetzt halt dich fest. Du bekommst *trommel* 4€ Steuer zurück.

  10. Eigentlich ist mir die Art der Karte egal, aber tatsächlich finden sich immer wieder und regelmäßig Orte, an denen Visa etc nicht akzeptiert wird. Oft in der Gastronomie, bei der man eigentlich erwarten würde dass alle Karten nutzbar seien. Insofern hänge ich nicht am Kartentyp aber wenn ich dann nicht mehr bargeldlos zahlen kann ohne Girocard wäre das schon doof.

    • Die Nichtakzeptanz von Karten in der Gastronomie und einigen anderen Branchen hat wohl eher fiskalische Gründe…

      • Ja, das hatte ich erst am Wochenende wieder. Leider keine Kartenzahlung möglich. Achja, Bon geht leider auch nicht, aber ich hab es Ihnen per Hand aufgeschrieben

  11. Ohne Girocard bräuchte ich hier im ländlichen Bereich viel viel mehr Bargeld. Wäre für mich nicht akzeptabel. Zudem zahlen Edeka und Co bei KK-Zahlung deutlich mehr Gebühren, weshalb ich dort auch immer mit der Girocard bezahle, seit diese kontaktlos ist. Man kann ja nicht über steigende Preise jammern und dem Verkäufer dann auch noch hohe Transaktionsgebühren reinwürgen.

    Evtl. noch schnell zur DKB wechseln?
    Die DKB lässt die Girocard für Bestandskunden kostenlos weiterlaufen. Nur Neukunden (k.a. an wann) bekommen keine mehr kostenlos.
    Nachteil: Die Kreditkarte der DKB wird zur Debit Card. Stört mich aber nicht.

    Wer hätte gedacht dass sich mein Wechsel zur DKB im Jahre 2008 im Jahr 2022 immer noch als goldrichtig herausstellt…

    • App-mäßig sollte die DKB aber auch mal nicht 2008 hängen bleiben.
      Übrigens: „Die meisten Autovermieter akzeptieren nur vollwertige Kreditkarten mit Verfügungsrahmen. Debitkarten reichen dagegen meist nicht aus.“

      • Auch mit Debitkarten geht das, wenn der geblockte Betrag als Guthaben drauf liegt.

        • Ja, aber dadurch sinkt meines Wissens der entsprechende „Finanzrahmen“ direkt. Und dadurch kommt man unter Umständen dazu, den Dispo in Anspruch nehmen zu müssen oder noch schlimmer, Abbuchen werden abgelehnt.
          Das Problem der Händler ist aber, dass sie bei einer Debitkarte direkt mit dem Karteninhaber zu tun haben, bei einer „richtigen“ KK schießt stattdessen der Kartenaussteller die Zahlung vor und dieser holt sich dann das Geld zurück. Der Händler (oder wer auch immer) hat dadurch ein geringeres Risiko, da Mastercard o.ä. zahlen. Infolgedessen kann der Händler Debitkarten akzeptieren, hat aber auch gute Gründe, dies nicht zu tun.

    • Digga in Europa braucht man keine Kreditkarte , Debit Visa akzeptiert jedes Terminal , Früher vor 20 jahre war das noch anders, Die KK ist URALT. es gab Zeiten da wollte kein Händler Visa Kreditkarten.

      Der Einzelhandel hat komplett neue Bezahl Terminals bekommen, außer Aldi hat noch alte lol Geizhals

      • the customer says:

        Bei Aldi zahle ich schon sei Jahren mit Google Pay oder über die Kreditkarte. So alt sind die Terminals also nicht.

        • Rainer Verlust says:

          Hab richtig ungläubig geschaut, als ich erfahren hatte, dass Aldi Kreditkarte akzeptiert :-). Aber so ändern sich die Zeiten…

      • Digga…
        Gibt viele Autovermieter die keine Visa/Mastercard Debit akzeptieren, selbst wenn das Terminal kein Problem mit der Karte hat. Und wenn ein kleiner Bäcker oder sonst was nur Girocard akzeptiert, weil er damit die geringsten Gebühren hat, dann bringt es dir auch nichts, wenn er ein neues Terminal hat, welches technisch kein Problem mit der Kreditkarte hätte.

        • Peter Brülls says:

          Dann akzeptiert er aber doch auch keine girokarte. Vermieter von Autos or Hotelzimmer regeln die Kaution doch über capture.

          Oder ist dem nicht mehr so?

          • @Peter Brülls „regeln die Kaution doch über capture. Oder ist dem nicht mehr so?“

            Ich konnte auch mit der Girocard die Kaution an die PKW Vermietung überweisen, oder bar hinterlegen (nur schlecht wenn man nach Ladenschluss zurückgibt, aber zu der Zeit war das nicht der Fall und auch das Bargeld nicht, hallo Freiheitshasser).

            Deshalb finde ich die gerade verteilten Debitkarten auch so scheisse und hab mir danach über eine Aktion eine kostenlose echte Kreditkarte zugelegt. Die Banken wollen ja um die 20€, alle ein bis zwei Jahre, oder fette Kontogebühren wo das mit drin ist. Oder man ist fetter Bonze, wo das hinterhergeworfen wird.

      • Digga yo! 😀

        Europa ist mit viel zu dickem Pinsel gestrichen als dass das eine sinnvolle Aussage sein könnte.

        Voll krass lol alte Geizhals.

    • Ich finde das ganze prinzipiell auch nicht in Ordnung, aber Mal ehrlich, wegen 99 Cent die Bank wechseln? Den Stress werden sich viele nicht antun.

      • Vor allem nicht im derzeitigen Bankenklima, in dem jede Bank mal eben so mit bösen Überraschungen um die Ecke kommen kann.

      • Der Stress beim Bank wechseln gehört doch der Vergangenheit an. Heute müssen die Geldinstitute das für ihre Kunden übernehmen. Aber es gibt viele andere Kostentreiber und seltsame Dinge in den AGB von Banken.

        • Wolfgang D. says:

          @Mr. T „Der Stress beim Bank wechseln gehört doch der Vergangenheit an“

          Der Märchenonkel und Monopolfreund spricht wohl nicht aus eigenen Erfahrung? Ich stimme maximal bei „andere Kostentreiber und seltsame Dinge in den AGB von Banken“ zu.

          Hab das gerade gemacht: Altkonto Auflösung und Überweisung Restguthaben = PDF Formular herunterladen, ausfüllen und bei der Altbank einreichen (sich ausweisen), Bestätigung unterschreiben. Restguthaben kam abzüglich Auflösungsgebühren. Deutsche Banken, wie man sie zu Recht fürchtet.

          Auch bei der Übertragung von EZE ist das bei einer anderen Auflösung schon ohne Kündigung lustig gewesen, *man* bekommt offenbar maximal Daueraufträge übertragen (die ich nicht habe), Vorlagen erst recht nicht.

          • Bei den EZE hast du vermutlich vergessen deiner „Altbank“ die Übertragung der Lastschrift-Mandate zu genehmigen. Vorlagen sind ja keine Vorgänge auf die deine Bank einen direkten Zugriff hat. Du kannst ja auch nicht von MS-Word verlangen das die Software deine Vorlagen von einer anderen Textverarbeitung übernimmt ohne einen Import anzustoßen.
            Echter Stress war der Kontowechsel früher. Neues Konto eröffnen, sämtliche Geschäftspartner informieren, altes Konto kündigen. Alles Dinge die man ausschließlich selbst erledigen musste.
            Das die „Altbank“ sich an der Kontoauflösung bereichert ist eigentlich wenig seriös, Aber so sind die Banken nun mal. Die wollen nur unser Bestes – unsere Kohle…

            • Wolfgang D. says:

              @Mr. T
              Die Vorlagen sind im Onlinebanking hinterlegt, weshalb sollte eine Bank da keinen Zugriff drauf haben? Und was hat da MS Word mit zu tun?

              „vergessen die Übertragung der Lastschrift-Mandate zu genehmigen“
              Da die Neubank das macht (wozu ist der Vorgang der Übertragung denn sonst gedacht), kann man da nichts vergessen. Und du hast solche Sachen wirklich schon durchgeführt, statt aus der BDA deines AG vorzulesen?

        • Peter Brülls says:

          Selbst händisch ist das kein großer Akt. Habe das erst letztens mal gena hat, weil ich eine andere iban bei der selben Bank nutzen wollte.

          Als Resultat fällt sich Liste der Dienste und benutzernummern ab, dauert vielleicht eine Stunde, die über deren webformular zu ändern.

          Ansonsten; Fax mit Sepa-Mandat hinschicken. Ist deren problem das einzutragen.

    • Dass die Kreditkarte bei der DKB zur Debitkarte wird ist kein Nachteil gegenüber der ING, denn dort ist sie bereits seit einiger Zeit auch schon Debit.

    • Also ich wohne auch auf dem Land und verwende seit 6 Monsten eine Visa Debit von Tomorrow/Solaris. Bezahlen kann ich damit 90%.
      Nicht lesen kann die Karte aktuell das örtliche Hallenbad, meine KFZ Werkstatt und der Optiker. Das wars. 3 Läden.

      Egal ob Getränkemarkt, Friseur oder Supermarkt. Geht alles und zur Not hebt man kurz mal was ab. Geht auch überall. Die Girocard stirbt ohne Maestro sowieso in ein paar Jahren aus.

    • Die Kreditkarte war „das“ Merkmal der DKB.
      Ohne Kreditkarte ist diese nun auch wieder eine unter vielen.
      Die Debitkarte ersetzt eine Kreditkarte nicht mal ansatzweise, damit gehen schlicht und einfach viele Sachen nicht. Kaution bei Mietwagenbuchungen, Hotelbuchungen etc.
      Da werden Debitkarten in der Regel nicht akzeptiert.
      Schön war halt, dass die Kreditkarte hier kostenlos dabei war. Nun muss man sich wieder was anderes suchen

  12. Ich habe die Visa-Karte der Ing bisher nur dafür genutzt bei Fremdbanken kostenlos Geld abzuheben. Wie sind denn eure Erfahrungen in der Praxis mit der Visa-Debit-Karte? Kann man damit auch in allen Geschäften bezahlen wie mit der Giro-Card?

    • Ne Debit Kredit-Karte ist ja im Prinzip nichts anderes als ne Giro-Card.
      Leider wird diese in vielen Läden immer noch einer Kreditkarte gleich gesetzt und die Zahlungen damit noch nicht akzeptiert.
      Aber ich hoffe es wird sich ändern. Ebenso fällt ja das Maestro Co-Branding weg (damit du mit der Karte überhaupt im Ausland zahlen konntest), das von Visa wird folgen.
      Damit ist die ec-Karte dann eine rein deutsche Sache und über die Grenzen von Deutschland hinaus nicht mehr nutzbar.

    • Also ich habe eigentlich bis jetzt „nur“ mit der Visa gezahlt. Die girocard hab ich vlt. 1-2 mal bei manchen Tankstellen ohne Kassierer gebraucht.
      Im Prinzip zahl ich aber auch mehr oder weniger überall wo Karte geht mit Google Pay, und da ist ja die Visa hinterlegt.

    • meine Visa der ING ist eine echte Kreditkarte, ist auch leicht zu erkennen: hinten steht „Credit“ drauf. Allerdings wird trotzdem tagesgenau abgebucht.

      • Also ich bin seit 12 Jahren bei der ING, und habe seit Anfang ein eine Debit Visa Card. Deine Karte müsste also älter als 12 Jahre sein, und dann wäre sie ziemlich sicher nicht mehr gültig.
        Grad nochmal geschaut, auf meiner ING Visa Debitkarte steht auch „credit“ drauf.

  13. Was ich mich frage, bin zwar (noch?) bei der DKB, wie kann ich meinen TAN-Generator denn ohne GiroCard für die diversen Legitimationen nutzen? SMS-TAN kostet extra und, App auf dem selben Gerät wie die Banking-App will ich nicht, selbes gilt auch für SMS.
    Ein externes Gerät ist nun mal deutlich sicherer. Muss man also für Sicherheit die GiroCard behalten und zahlen? Oder kann man dann die Kreditkarte nutzen?

    • Für Chip-TAN braucht man die GiroCard zwingend. Da sie aktuell ja für Bestandskunden kostenlos bleibt bei der DKB, kannst du sie einfach behalten.

    • Es gibt von der DKB künftig eine Chip-Karte fürs Onlinebanking. Die steht schon im Preis-Leisungsverzeichnis drin. Kostet einmalig 7,50€ Damit geht es dann auch ohne GiroCard.

      https://dok.dkb.de/pdf/plv_pk.pdf

      Seite 7 unter 5.5 Sonstiges
      Chipkarte zum Onlinebanking (ohne Software oder ggf. notwendigen Kartenleser) 7,50 EUR

      • Hallo Tom, was du schreibst ist leider Unsinn.
        Das ist die uralte HBCI-Chipkarte, welche mittlerweile nicht mehr neu ausgegeben wird.
        Die Karte steht schon seit über 15 Jahren im PLV…

  14. Wolfgang D. says:

    Logischer Schritt nachdem diese EU-weite Karte eingeführt werden soll. Von der ausser Hörensagen nichts am Horizont zu sehen ist.

    Aber solange selbst die Behörden bei uns nur Girocard für Gebührenzahlungen akzeptieren, eher eine kostentreibende Maßnahme. Für den berühmten kleinen Händler und den Kunden mit 12€ zusätzlich zu den Grundgebühren erst recht, wenn man ING nur als Ausgabenkonto mit geringen Umsätzen führt.

  15. Es sind blos 99 cent pro Monat bzw 11,88€ im Jahr. Einfach eine Kiste Bier weniger im Jahr trinken. Man muss auch prioritäten setzen können.

  16. Meine Prognose: Auch die DKB wird bald für Bestandskunden nachziehen. Die Girocard ist eine deutsche Lösung, aber die funktioniert. Unsere Banken und die Politik haben es versäumt, rechtzeitig eine europäische Lösung auf die Schiene zu setzen. Schade! Aber Hauptsache, die zulässige Krümmung der Banane wurde definiert.

    • Warum denn eine europäische Lösung entwickeln wenn es seit Jahrzehnten Lösungen gibt, die weltweit funktionieren?
      Nennt sich Kreditkarte, funktioniert überall auf der Welt (ok, in Deutschland eher selten, aber Rest der Welt).

      • Weil es eine sehr schlechte Idee ist sich als Land, oder gar als gesamtes Europa von einem US-Zahlungsanbieter abhängig zu machen.

        • Genau das. Ich finde die Girocard auch nicht ideal. Aber sowohl Visa als auch MasterCard sind US Unternehmen. Wie schnell sowas zum Verhängnis werden kann, haben wir in der Pandemie in anderen Bereichen gesehen. Für eine europäische Lösung ist es wohl etwas spät. Ideal wäre der Zeitpunkt der Einführung des Euros mit einem europäischen KK-Anbieter gewesen.

          • Rainer Verlust says:

            Die beiden KK-Anbieter haben tatsächlich ohne staatliche Vorgabe den Zahlungsverkehr mit Unternehmen eingestellt! Und wenn die U.S.A. das für Unternehmen im Ausland beschließt macht es das auch nicht besser. Ja, es braucht noch andere Anbieter!

      • @Karl: du weißt auch das die Gebühren bei Kreditkarten Zahlungen deutlich höher als bei der Girocard sind? Nicht ohne Grund gibt es immer noch viele Händler/Betriebe, welche eben nur Girocard akzeptieren. Wenn die Kreditkarten Zahlungen genauso günstig für den Händler wären hätte dieser ganz sicher kein Problem damit auch Kreditkarten zu akzeptieren. Aber das ist nun mal nicht der Fall.

  17. @ Tandeki: was du meinst ist das Basis-Konto. Das ist off teurer als das normale Giro Konto der Banken.
    Die Bank muss den Kunden annehmen, dafür bezahlt der geringverdiener dann noch mehr. Schöne Welt.
    Zum Thema Steuererklärung: um 16€ reduziert sich das zu versteuernde Einkommen! Nicht 16€ werden erlassen.
    Das ist nun die Konsequenz aus über 10 Jahren Niedrigzins Politik.

  18. Sorry, aber der ZDF-Beitrag ist Bullshit. Nirgendwo auf der Welt gibt es soviel Banken wie in D, ein perfekter Wettbewerb. Nirgendwo ist die Regulierung so exzessiv wie in der EU. Nirgendwo gibt es einen so üppig staatlich alimentierten Verbraucherschutz wie im Finanzsektor. Nirgendwo ist das Einlagengeschäft aus diesen Gründen insgesamt so defizitär wie bei uns. Aus dem Thema Negativzins, an dem gerade wir Deutsche massiv profitieren, ein Skandal zu konturieren, der noch nicht einmal in der Verantwortung der Banken liegt, ist nur wieder ein neuerlicher Beweis für die kaputte Diskussionskultur, die lediglich über Spaltung verkauft. Wirtschaft und Finanzen nach wie vor kein Schulthema, aber Musik und Kunst. Dann kommt sowas raus. Könnte da immer wieder kotzen.

    • Ich bin da ja kein Fachmann, aber wo genau profitieren gerade wir Deutsche massiv vom Negativzins?

    • Das hat mit dem Euro zu tun. Hätten wir noch die D-Mark, wäre die Bundesbank verpflichtet gewesen, im Wirtschaftsaufschwung, spätestens im Boom, die Zinsen zu erhöhen. Durch die EZB-Hoheit und den Verschuldungsgraden der südeuropäischen Länder passiert das nicht. Die Bremseffekkte der höheren Zinsen hätten sich für Privatmenschen vor allem am Aktien- und Immobilienmarkt bemerkbar gemacht. Statt dessen gibt es dort einen beispiellosen Boom, der den Vermögenszuwachs der letzten Jahrzehnte bei vielen innerhalb von wenigen Jahren getoppt hat. Volkswirtschaftlich ist dies nicht ohne Preis und hohe Risiken, aber auf Privatbürgerebene eben eine goldenen Zeit, sofern man investiert ist.

  19. Mir kommt hierzu gerade ein anderer Gedanke.

    Die DKB, ING und sicher noch weiter beginnen die Abkehr vom Girocard-System und die Bindung an VISA.
    Damitr dann auch das Ende von vPay, Maestro steht das aus schon fest.

    Die LBB Berlin trennt sich von VISA und möchte sich auf sein Sparkassengeschäft konzentrieren.
    Die Landesbanken und Sparkassen treiben die „European Payments Initiative (EPI)“ und somit eine Konkurrenz zu Visa und Mastercard voran.

    Kommt das ein Krieg der Zahlungssysteme auf uns zu?
    Ich denke das Mastercard/Visa alles tun werden, um sich nicht die „Butter“ vom Brot nehmen zu lassen.

    • Mehr echter Konkurrenzkampf zwischen den Systemen wäre sicherlich wünschenswert. Der könnte nämlich dazu führen, dass die Transaktionsgebühren für die Hänlder sinken.

      • Im Grunde ja, dazu müsste aber erst einmal für Waffengleichheit gesorgt werden.
        Visa und Mastercard haben als einzige die Weltweite Akzeptanz. Das Girocard-System kann man hingegen nur in Deutschland nutzen. Außerhalb Deutschlands ist es auf Co-Brandings wie Maestro und VPay angewiesen. EPI hat derzeit noch keine Akzeptanz. Auch sind bisher nur 2 Zahlungsdienstleister dabei, die Interesse haben. Damit wären erst 3 Länder abgedeckt. Italien, Dänemark und Frankreich. Es sind aber noch keine dänischen Banken dabei.

        Da kann man nicht gerade von Waffengleichheit reden.
        Problematisch könnte es aber bei uns in Deutschland werden. Sparkassen und Volksbanken sind große Verfechter vom Girocard-System und „Bocken“ gerne mal. Bei dem Rest sieht es gerade nach einer Abkehr aus. Und wenn das CoBranding von MasterCard/vPAy die Tage endet, ist es eine reine deutsche Karte. Die meisten Kunden werden sich dann wohl für die Lösung entscheiden, die weltweit nutzbar ist. Und die EPI will sein System erst 2025-28 als Zahlungsmittel im Markt haben.

        Also derzeit freie Fahrt für Visa und Mastercard. Händler, die alle Systeme akzeptieren, werden keine Probleme haben. Aber Händler die nur Girocard nehmen, werden Probleme bekommen.

        • Danke für die Ausführungen! Mir war nicht klar, dass EPI noch so lange auf sich warten lässt. Da wird der Kuchen dann vermutlich leider wirklich schon komplett unter Visa und Mastercard aufgeteilt sein.

          • Wolfgang D. says:

            Auch danke, an @Tom.

            Also kommen unsere Banken wegen ihren Sonderwegen mal wieder viel zu spät an den Markt und MC/VISA machen mangels Altenrnativen das Geschäft ihres Lebens.

            Nur schade, dass ich mit den neuen Kosten bei der ING ab 04/2022 genauso viel zahle wie bei Bank wo ich gerade weg bin.

            • Na im Grunde kommen nicht nur unsere Banken nur mal wieder viel zu spät, sondern der Gesetzgeber.

              Bargeld ist europaweit alleiniges gesetzliches Zahlungsmittel. Und hier ist das Problem. In Zeiten, wo eigentlich die digitale Variante vorangetrieben werden soll und die EZB auch rein mit virtuellem Geld arbeitet, hätte der Gesetzgeber schon längst reagieren müssen.

              Hier hätte eine digitale Zahlungsabwicklung über die EZB eingerichtet und als gesetzliches Zahlungsmittel eingeführt werden müssen. Sprich, die Variante der EZB wäre in der EU für alle Banken, Zahlungsdienstleister und Händler verpflichtend.

              Das hätte Alternativen wie Visa/Mastercard/Girocard/PayPal und co ja nicht ausgeschlossen. Diese könnten sich durch Zusatzleistungen, wie eben Kredite und Bonusleistungen hervorheben.

              Und in meinen Augen wird es dafür auch höchste Zeit. Bargeld stirb immer mehr aus. In Schweden ist es schon so gut wie weg. Dort hat man das Zahlungssystem Swish mit der Schwedischen Zentralbank ins Leben gerufen. Und das System ist der Quasistandard der Schweden. Swish akzeptiert dort jeder, Bargeld nicht mehr. Selst privat wird dort so Geld hin- und hergeschoben, oder die Kollekte.in der Kirche bezahlt. Visa und Mastercard laufen dort optional mit.

              • Ganz ehrlich, ich zahle viel mit Karte, Apple Pay usw. aber mein Bargeld lass mir bitte… Ich muss nicht so gläsern sein, dass jede Kugel Eis, jeder Döner, ne Packung Waschmittel, oder was auch immer nachvollzogen werden kann… Das hat schon alles seine Gründe und seine Berechtigung…

                • @RollinCHK: du solltest dich vielleicht mal mit dem Thema Datenschutz bei Apple Pay informieren. Der Händler und Apple wissen bei einer Transaktion weder weder deinen Namen, noch deine Kreditkartennummer oder Adresse. Anstatt der Kreditkartennummer wird ja nur eine verschlüsselte gerätespezifische Geräteaccountnummer übertragen, welche die Bank ausgestellt hat. Und was du eingekauft hast erfährt deine Bank auch nicht. Somit sind bis auf deine Bank eigentlich alle andere Parteien quasi blind. Und deine Bank weiß lediglich das du bei Händler xy eingekauft hast. Soooo gläsern ist man mit Apple Pay also gar nicht. Bei einer normalen Zahlung mittels Girocard oder Kreditkarte sieht das ganze deutlich schlechter aus.

                • Ich rede nicht davon, dass Bargeld gleich abzuschaffen. Dass es in Schweden schon faktisch so ist, hat dort im Übrigen der Markt geregelt, nicht die Zentralbank, Fiskus oder Regierung. Die Schweden sind halt glücklich mit ihrer Lösung.

                  Aber parallel zum Bargeld muss eine digitale Zahlart als gesetzliches Zahlungsmittel her. Nebenbei, Swish ist in Schweden für private Nutzer kostenlos und muss es gesetzlich auch sein. Gewerbliche Nutzer können Gebühren zahlen müssen. Die legt bei Swish komplett die Hausbank fest. Also ist hier selbst der Wettbewerb gesichert.

            • @Wolfgang D.: du bist wegen läppischen 0,99€ pro Monat von deiner alten Bank weg?
              Denn mehr ändert sich bei der ING ja jetzt nicht.

              • Wolfgang D. says:

                @Denny „wegen läppischen 0,99€ pro Monat“
                Wohl eher nicht, sondern wegen der monatlichen 6€ für wenig Leistung, wo dieselbe geringe Leistung bei der Postbank 2€ kosten würde.
                Ich habe mehrere Konten, historisch gewachsen. Nach der letzten Preisrunde dann ein bisschen aufgeräumt. Ist halt doof, wenn diese Erhöhung der ING ab 4/2022 die Ersparnis schmälert, aber wer weiss was die Altbank an schlechten Überraschungen noch in der Schublade hat.

    • Der Kampf läuft doch schon längst. Empfehle https://finanz-szene.de/ zu lesen. VISA & MasterCard verticken aktuell relativ aggressiv ihre VISA Debit & MasterCard Debit, Maestro & V Pay werden aus dem gleichen Grund sterben.
      Ist doch schön, wenn quasi jede digitale Zahlung in der westlichen Welt über eine von zwei Plattformen abgewickelt wird. 😉

  20. Ich hab in den letzten Jahren bzw sogar seit ich bei der ing bin noch nie die Giro Karte genutzt / gebraucht. von daher,halt eine karte weniger …

    • Dachskiller says:

      Geht mir ganz genauso, seit den 2 Jahren wo ich bei der ING bin habe ich die Karte noch nicht einmal benutzt. Das liegt aber nicht daran das ich keine Girocard brauche, sondern das ich/wir das ING Konto als Gemeinschaftskonto führen und meine Frau und ich noch separat ein eigenes Konto haben wo bereits eine Girocard dabei ist. Mindestens eine Girocard sollte jeder schon haben, da es in Deutschland noch nicht ohne geht.

    • Hab ich genauso gesehen bis ich die Kommentare gelesen habe. An die „Behörden“ hatte ich bisher nicht gedacht. Bei der nächsten Perso Verlängerung hab ich bestimmt Bargeld vergessen 😉

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