Die ING Deutschland hat die Zustimmungsfrist für Strafzinsen verlängert. Bislang ploppten dauerhaft beim Einloggen Meldungen auf, dass man bis Ende Februar zustimmen müsse, da sonst Konsequenzen drohen könnten – bis hin zur Kündigung könne das gehen. Der Februar ist vorbei, doch die ING hat Kunden, die sich noch nicht durch die Mangel haben drehen lassen, nun noch ein Zeitfenster unbestimmter Länge offengelassen.
„Aktuell können Kunden, die noch nicht zugestimmt haben, dies auch weiterhin digital nachholen. Die Kunden, die wir postalisch kontaktiert haben und die noch nicht zugestimmt haben, können dies ebenfalls noch machen„, so die ING Deutschland auf Nachfrage der dpa.
Ein Fristende nannte man nicht, da wolle man wohl noch die Zustimmungsquoten abwarten. 0,5 Prozent pro Jahr für Beträge über dem Freibetrag von 50.000 Euro müssen Kunden, die zugestimmt haben, bezahlen. Verbraucherzentralen haben derzeit dahingehend ein Auge auf die einzelnen Institute geworfen, bei der ING ist man ja optimistisch, dass Verwahrentgelte auch einmal ein Ende haben.
