In Deutschland nutzt mehr als jeder Zweite Online-Banking

Laut dem Statistischen Bundesamt nutze in Deutschland mehr als jede zweite Person Online-Banking. Gedrückt wird der Anteil primär durch die Menschen über 65 Jahren – hier liegt der Anteil nur bei ca. 31 %. Blickt man hingegen auf die 25- bis 44-Jährigen, dann sind es volle 83 %. Von den 16- 24-Jährigen nutzen wiederum 58 % das Online-Banking.

Fehlt noch der Anteil der 45- bis 64_Jährigen: Laut Statistischem Bundesamt seien es hier 60 %. Als Gesamtergebnis nutzten demnach 56 % der Bevölkerung im ersten Quartal 2020 Online-Banking für private Zwecke. Im Vorjahr lag der Anteil niedriger – bei 53 %. Zum Vergleich kann man auch einmal auf das Jahr 2010 blicken: Damals waren es sogar nur 37 %. Andere finanzbezogene Aktivitäten werden dafür jedoch deutlich seltener online abgewickelt.

Nur knapp 7 % der Bevölkerung in Deutschland kauften oder verkauften Aktien, Fonds und andere Investitionsdienstleistungen online. Und nur 5 % nutzten das Internet für den Abschluss oder die Verlängerung von Versicherungsverträgen. Lediglich 2 % tätigten Darlehens- und Kreditgeschäfte mit Banken und anderen Finanzdienstleistern über das Internet.

Wie sieht es denn da bei euch aus? Was wickelt ihr im Bereich Banking und Co. online so alles ab? Nutzt ihr da bevorzugt Apps für Smartphones und Tablets oder begebt ihr euch eher ans Notebook bzw. den Desktop-PC?

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Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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64 Kommentare

  1. „Als Gesamtergebnis nutzten demnach 56 % der Bevölkerung im ersten Quartal 2020 Online-Banking für private Zwecke.“

    Das kann ich nicht glauben. D.h. fast die Hälfte der Bevölkerung in Deutschland überweist mit Zettel und Stift?

    • Ne, am Automaten in der Filiale geht ja auch.

      • Richtig! Das machen weiterhin mehr als man denkt. Auch die die ein Smartphone haben und 50+ sind. Sehe es an meinen Eltern…irgendwie kein Vertrauen wenn ich das so über die Jahre immer wieder ins Gespräch bringe.

        • Meine Eltern sind im Sommer 2020 wegen Corona eingestiegen. Aber mit einer Begrenzung auf Überweisungsvorgänge bzw. verfügbarem Überweisungsguthaben pro Tag. Also immer noch nicht ganz vertraut.

    • Blacky Forest says:

      Klar. Kaum vorstellbar, aber häufig der Fall. Wobei man sagen muss, dass ja vieles per Lastschrift und Dauerauftrag funktioniert, da braucht man keine Überweisung.
      In den USA ist es übrigens nicht viel anders, nur weil viele meinen, dass die soweit voraus sind https://www.statista.com/statistics/946109/digital-banking-users-usa/
      Man muss aber auch berücksichtigen, dass das Verhalten in den USA bzgl. Kreditkarten und so ganz anders ist.

      • Zum Link: Ich sehe nur eine Bezahlschranke 😉

        Es gibt keinen Dispo in den USA, deshalb machen die das seit Jahrzehnten über den Revolving Credit der Kreditkarte. Vieles läuft da noch über Schecks, viele Geldautomaten nehmen diese sogar an. Steinzeit Banking…

    • Zettel, Stift, Briefkasten oder Automat im SB-Bereich, ja.

      Da kenne ich sehr viele Leute, auch im jungen Alter. Finanzen sind ein Thema bei dem die meisten kein Bock haben sich damit zu beschäftigen, und weiterhin alles wie bisher machen.

      • Zettel, Stift Briefkasten funktionieren auch ohne DSL und sogar ohne Strom . Als Fallback sicher gut. Und wenn man mal kritisch hinterfragt was eigentlich Online-Banking, -Trading und sonst so alles Online -machen bedeutet:Das wurde uns seit den Zeiten von BTX als „neue Se.bstständigkeit“ verkauft: jederzeit überall unabhängig von Öffnungszeiten seine Bank- reise-, Versicherungsgeschäfte usw. erledigen. Ja auch ich fand das zuerst eine tolle idee: Aber was wurde daraus? Verlagerung von Service und Dienstleistung zum Kunden und der bezahlt auch noch dafür sein eigener angestellter , sprich Bank-, Reise-, Versicherungsfachkraft sein zu müssen. Von Fahrkartenautomaten mal gar nicht zu reden. Wie war das denn in den guten Kundenservice-für -jeden-zeiten?Ich ging zur Bank , ins reisebüro oder zum Bahnhof, wobei Bahnhof sogar größerer U- oder S-Bahnhof war und fand _Fachpersonal_!! leute die geschult waren mjir : die passende Fahrkarte zu verkaufen z. B.: ich selber mußte nichts wissen von Tarifzonen, Miese-Laune-Ticket oder was auch immer: ich sagte : ich will von A nach B. Und bekam die passende karte , bezahlte und gut. mußte mir keinen Kopf machen. Ich sagte am Bankschalter : hier ist eine Rechnung von Firma XY bitte überweisen Sie das Geld . ich mußte mich nicht mit iBan oder sonstwas rumärgern, bei Auslandsüberweisungen wußte der Fachmensch am schalter wie es geht und ich mußte keine Doku online lesen. meine Reise incl. mietwagen und Hotel stellte man an einem thresen zusammen während ich dahinter saß und vielleicht sogar nen Käffchen bbekam. Und im Stadbus oder der Tram: da kam als ich noch ein kleiner Junge war ein _Schaffner_ (bitte bei Wikipedia nachgucken was das ist – lach ) und ich sagte „ich fahre nach Steglitz Schloßparktheater“ und bekam meine passende Fahrkarte. Gegen Barzahlung. Und der Schaffner hatte Wechselgeld . Und der Fahrer mußte nur fahren und nicht auch noch kassieren . hat den passagierwechsel an haltestellen beschleunigt und Schwarzfahren gab es nicht . Ja, ich ließ mich auch blenden: aber es nervt mich heute immer wieder selber Fachmann für so vieles sein zu müssen was früher ganz selbstverständlich geschultes personal für mich erledigte. Und es waren ja nicht die schlechtesten Jobs die vielen leuten Arbeit brachten. War das wirklich eine so schlechte Einrichtung sich Dinge einfach von leuten die Ahnung davon hatten machen zu lassen anstatt alles selber können, leisten , wissen zu müssen ? mir wird von der sogenannten Online- und Automaten-Selbstbedienung heute zugemutet Grundkenntnisse als Bankkaufmann, Reiseverkehrsfachkraft,Bahnangestellter usw. usw . zu haben . Und ich soll ja auch meine Steuererklärung selber machen, wissen wie ich mein Auto anmelde und meinen perso verlängere – alles Dinge die mich früher nicht kümmern mußten weil es leute gab die wußten wie und zu denen ich gehen konnte ohne mir nen Kopf machen zu müssen . ist heute wirklich alles besser so wie es jetzt ist ? ich bin jetzt älter , und ein durchaus technikaffiner mensch wünsche mir aber immer mehr zurück mir dinge einfach erledigen zu lassen anstatt mich selber krummlegen zu müssen. – Und hätte dabei sogar das gute Gefühl daß andere menschen dadurch gute Arbeitsplätze haben.

        • Die Gegebenheiten in Bezug auf Bankgeschäfte sind halt individuell sehr verschieden. Sicher ist es für einige einfacher, diese Tätigkeiten von einer anderen Person ausführen zu lassen. Dies ist dann eine Dienstleistung, die auch bezahlt werden möchte.
          Für die meisten werden aber die Vorteile des Online-Bankings deutlich überwiegen. Wenn ich als Beispiel eine einfache Überweisung zu einer per E-Mail empfangenen Rechnung nehme und in meinem Fall den Online- mit dem Offlineweg vergleiche, siehst dies so aus:

          Der PC läuft hier ohnehin fast immer, ein Browser ist auch immer geöffnet. Also rufe ich nur die Webseite der Bank auf, logge mich über einen (externen) Passwortmanager ein und rufe die Überweisungsfunktion auf. Oft ist der Empfänger bereits in der Liste der bisherigen Zahlungsempfänger vorhanden, so dass die Eingabe der Anfangsbuchstaben genügt, diesen auszuwählen. IBAN, ggf. auch Kundennr. usw. werden damit übernommen, das Risiko sich zu verschreiben, besteht nicht. Bei neuen Empfängern könnte ich die Daten auch sicher per Zwischenablage aus der E-Mailrechnung übernehmen. Ich muss in der Regel also nur den gewünschten Betrag eingeben und die Transaktion per Fingerabdruck auf dem Smartphone bestätigen. Dieser Vorgang dauert weniger als 5 Minuten und kostet mich praktisch nichts und ich dann ihn jeden Tag zu jeder Zeit (24/7) ausführen.

          Eine Offline-Überweisung würde so bei mir ablaufen: die Rechnung oder zumindest die Kontodaten müsste ich ausdrucken (oder sie auf dem Smartphone bereit stellen). Dann müsste ich ggf. noch passende Kleidung anziehen (zumindest im Winter), die Garage öffnen und mit dem Auto zu der ca. 8 km entfernten Bank fahren (Stromkosten knapp.1€), dabei die Öffnungszeiten berücksichtigen, dort einen Parkplatz suchen (ggf. Parkgebühr zahlen), zur Bank gehen, mich ggf. anstellen, dem Angestellten meinen Wunsch mitteilen und die Daten zur Verfügung stellen und dafür wahrscheinlich auch eine Gebühr bezahlen. Den Zeitaufwand schätze ich auf mindestens eine halbe Stunde. Die Corona-Problematik berücksichtige ich dabei noch nicht mal, aber ein allgemeines Infektionsrisiko ist dabei sicher auch in den sonstigen typischen Erkältungszeiten gegeben.

          Wie gesagt, die Gegebenheiten sind sehr verschieden aber ich bin sehr weit davon entfernt, der Offline-Zeit nachzutrauern. Fairerweise muss ich aber gestehen, dass mir folgender Fehler (der einzige bisher in fast 30 Jahren Onlinebanking) auf dem Offline-Weg wahrscheinlich nicht passiert wäre: ein Unternehmen bekam unter gleichen Namen einen neuen Besitzer, der eine andere Bankverbindung hatte. In etwas Hektik machte ich Abends noch eine Überweisung und übernahm (wie oben beschrieben) die Daten. Daher ging die Überweisung auf das Konto des alten Besitzers. Aber auch dieser Fehler ließ sich schnell wieder beheben.

    • Bin Anfang 20 und kenne einige, die noch mit Zettel und Stift überweisen. Sind aber auch diejenigen, die nicht mal PayPal haben, weil sie kein Interesse daran haben, sich damit auseinander zu setzen…

  2. ING und fast nur noch alles mit der ING App und Handy.

  3. Alte Leute gehen in die Filiale, das glaube ich gern. Aber 83% der 25-44 jähigen? Und weniger bei der Gruppe darunter?
    Da kann ich alles unter 98% nicht glauben. Haben die die Frage nicht verstanden?

    • Wieso ? Ich halte das für realistisch. Man sollte sich hüten die eigene Sicht der Dinge auf den Rest der Bevölkerung zu übertragen. Es gibt bspw. „junge“ Leute, die Onlinebanking für risikoreich erachten.
      Ich kenne persönlich zwei Individuen unter 50. Gelebter Pluralismus 😉

    • PS2: Du hast den Artikel wahrscheinlich nur überflogen: Dort steht, das 86% der 25-44 jährigen Onlinebanking verwenden, und nicht, das sie es „nicht“ verwenden.

    • Ich find das realistisch. Unter 18 durfte ich gar kein Onlinebanking machen (fanden meine Eltern zu unsicher – das wäre dann auch eine Altersgruppe wo es weniger verbreitet ist). Ist zwar 15 Jahre her, aber ich denke das gibt es immer noch.

      Und dann ist man vllt als junger Mensch bei einer Filialbank. Dann muss man da hin gehen – und wer sich dafür nicht interessiert, bzw. kein Problem hat zwei Überweisungen pro Monat am Automaten zu machen, wird das schieben.

      • Ja, denkst du aber echt dass dieses 1x persönlich vorbei gehen, für so viele eine Hürde darstellt? Wenn ich offline überweise, muss ich ja schließlich auch hingehen.

    • Das glaube ich leider auch. Habe einen Freund in der Altersgruppe der genau wie ich das Internet und Co von Anfang an alles miterlebt hat und trotzdem dem Internet fürs Banking nicht traut. Das war schon ein echter Akt bis er sich endlich mal Paypal zugelegt hat und man nicht 1-2 Wochen warten musste bis er Geld geschickt hat oder Buchungen bei gemeinsamen Aktivitäten bezahlt wurden.

      • So einen kenne ich auch. Dazu noch ITler. Dermaßen viele Vorurteile gegenüber Online-Banking jeder Art, dass mir schwindelig wird.

        Nutze das Online-Banking meiner Hausbank seit 2004 und mit ein wenig Sorgfalt passiert da auch nichts.

        • Zumal wenn man bedenkt das die Zahlungen der Bank eh alle erst einmal Digital eingebucht werden… letztendlich also seit Ewigkeiten von Seiten der Bank Digital hin und her geschoben werden.

        • Das hat bestimmt nicht unbedingt nur was mit Vorurteilen zu tun. Hast du Mal die AGB deiner Bank gelesen?

          Beim Online-Banking trägst du als Kunde die volle Verantwortung. Wenn dir Geld virtuell abhanden kommt, musst du der Bank beweisen, dass du daran keine Schuld trägst. Und genau dieses Risiko will halt nicht jeder tragen.

    • Schon möglich, meine Schwester nutzt Onlinebanking auch noch nicht. Sie ist zwar jedes mal genervt wenn sie so einen Überweisungsträger ausfüllt und meint bald wechselt sie zu Onlinebanking evtl sogar zu einer anderen Bank. Aber bisher ist das noch nicht passiert. Sie hat aber auch nicht viele Gründe für eine Überweisung.

  4. Ich könnte aus dem Stand nicht einmal sagen ob im aktuellen Lockdown die Bankfiliale geöffnet oder geschlossen haben. War schon ewig in keiner mehr, warum auch?

  5. Nutze Onlinebanking schon seit den frühen 90er Jahren, damals noch via Modem und „BTX“. Gehöre mittlerweile zu der Ü65-Gruppe und möchte das auch nicht mehr hergeben.

    • Bei BTX und Modem müssen hier wahrscheinlich schon einige googlen 😉 Ich war auch seit dieser Zeit zunächst über BTX, dann mit HBCI und schließlich übers Internet dabei und habe in den ca. 30 Jahren nie wieder meine Bank(en) persönlich betreten. Und dass jetzt noch fast jeder 2. seine Bankgeschäfte offline betreibt, kann ich nicht wirklich verstehen. Aber wenn ich so meinen Bekanntenkreis sehe, dann kann die Zahl durchaus realistisch sein.

    • Wow, BTX…Ich war da noch etwas zu jung, aber erinnere mich daran, wie mein Vater damit gearbeitet hat.

  6. Die Aktivitäten auf meinem Konto behalte ich meistens auf dem Smartphone in der App im Blick. Geld unter Freunden hin und her schieben läuft sowieso über Paypal, und nur wenn größere Sachen erledigt werden müssen mache ich das am PC übers Online Banking aufgrund des übersichtlicheren Bildschirms und der Möglichkeit der schnellen Recherche.

    An der Angabe „nur 5 % nutzten das Internet für den Abschluss oder die Verlängerung von Versicherungsverträgen“ habe ich aber so meine Zweifel, das kommt mir extrem niedrig vor. Kann mir doch keiner erzählen, dass 95% der Menschen ihre Versicherungen immer noch in einem Maklerbüro abschließen?

    • Kann ich mir gut vorstellen… Weil die meisten Versicherungen dir gar keine Möglichkeit geben es online zu erledigen. Und online heisst in keinen Augen 100% online (z.B. Cosmos direkt). Wenn du online einen Vertrag anfragst und der per Post kommt ist das nicht online ( in meinen Augen)

      • Das habe ich die Tage auch festgestellt bei meiner Recherche für eine gute eBike Versicherung, es gibt wirklich noch Versicherungen die sind so dumm ihre Angebote nicht transparent im Internet anzubieten sondern verweisen auf ihre lokale Makler und „Preise auf Anfrage“.

        Das ist wirklich bemerkenswert weltfremd und schlicht und ergreifend dumm sowas noch im Jahr 2021 zu versuchen. Solche Angebote existieren dann für recherchierende Interessenten halt nicht, und der Auftrag geht an einen zeitgemäßen Mitbewerber.

        • therealThomas says:

          Preis auf Anfrage mag heutzutage für B2B funktionieren, aber nicht für B2C. Wenn ich mehr als 5 Minuten investieren muss, um herauszufinden, ob ein Anbieter überhaupt in meiner Preisklasse unterwegs ist, dann kann sein Angebot ja nicht attraktiv sein…

    • @Steffen: Vielleicht muss man da die Grenzen etwas weiter stecken. Natürlich ist das dann keine vollständige Abwicklung online, aber doch was anderes, als in ein Versicherungsbüro zu gehen oder gar einen Vertreter bei sich in der Wohnung sitzen zu haben. Und das ist doch m.E. der entscheidende Punkt, man kann es von zu Hause aus erledigen oder zumindest anstoßen.

      • Ich nutze seit 2017 die Schutzclick Makler App. War damals als gratis Handversicherung bei HTC U11 dabei. Seit dem hab ich über die auch die anderen Versicherungen. Die sitzen in Berlin sind gut telefonisch erreichbar. Die App erinnert mich immer an Kündigungsmöglichkeiten und ich bekomme im Hand umdrehen. 3 neue Angebote wo sich Geld sparen lässt oder man aber feststellt, dass es sich lohnt die alte ein weiteres Jahr laufen zulassen. Arbeiten mit allen möglichen Versicherungen zusammen. Dank Maklervollmacht brauch ich mich auch nicht mehr mit den Versicherungen selber abgeben. Einzig irgendwann kommt der neue Versicherungsschein.

        Spart mir echt Zeit und nerven und Geld. außerdem lassen sich je nach Versicherung Schäden direkt über die App melden.

        Deswegen glaub ich auch nicht an die 5% oder aber bei Versicherungen sind viele so, dass sich da garnicht so drumm gekümmert wird wenn gehen viele eh zu dem Bekannten Büro um die Ecke, weil viele auch denken es gäbe einen besseren Service im Schadenfall. Aber 5% klingt echt wenig

  7. Ich nutze seit Ende 1999 Internetbanking. Damals hatte die Deutsche Bank die Bank24 gegründet.
    Tja, inzwischen ist das wieder die Deutsche Bank und ich zahl 7€ pro Monat für das Online-AktivKonto, weil ich zu faul bin die Bank zu wechseln 😉

    Versicherungen mache ich seit 18 Jahren ausschließlich online, Aktien ebenso (Da ist der Wechsel ja online sehr einfach)

    • Ich habe in der Familie auch jemanden der Extra für die Visakarte bei der deutschen Bank höhere Kontogebühren bezahlt und letztendlich die Person NIE den Service der Bank in Anspruch nimmt. Monatlich kassiert in dem Fall die deutsche Bank höhere Gebühren als beispielsweise die Sparkasse. Man könnte aber auch einfach zur Norisbank wechseln. Die Deutsche Bank melkt schon richtig seine Kunden. Man bedenke das ist kein Online Banking Konto! Dennoch macht man alles selber, am Terminal vor Ort.

      • Ja, es sind 84€ für die Tonne.
        Auch bei 1822direkt gibt’s das alles für mau, inkl. gratis Bargeldeinzahlung in der Filiale. Nur rein online wie bei N26 würde ich niemals abschließen, um dann im Notfall „Chatten“ zu müssen…

        • @ Red ich bin seit 2 Jahren bei der N26 und nie nen Problem gehabt. Mann kann doch alles in der App machen und wenn dann gibt´s ja noch den Videochat.

          • Ich bin nicht bei N26, aber bei einer anderen Bank die nur online erreichbar ist. Viele sagen sie sind deswegen bei der Sparkasse oder Volksbank damit man „wenn mal was ist“ einen Ansprechpartner vor Ort hat. Ich bin seit Anfang der 2000er weg von der Sparkasse und „wenn mal was ist“ hatte ich noch nie, wofür ein direkter Ansprechpartner sein müsste. Ich hatte zweimal Kontakt mit der Hotline, einmal wegen einer defekten Bankkarte die umgehend ersetzt wurde und einmal wegen einer falschen Abbuchung auf meiner Kreditkarte (Ware wurde nicht geliefert). In beiden Fällen wurde schnell und zu meiner Zufriedenheit geholfen.

            • Ja, bei Notfällen will jeder am liebsten sofort eine Person am Telefon haben. Jedoch haben abends oder am Wochenende die Filialbanken ja eh zu. Bei OnlineBanken klappt das zwar, aber die haben im CallCenter meist auch keine Ahnung, wenn es zum spezielle Dinge geht und leiten die Anfrage dann an die „Fachabteilung“, nur an wen, das weiß keiner genau

            • therealThomas says:

              Ich habe auch noch ein Konto bei der Sparkasse. Dort habe ich zwar eine direkte Ansprechpartnerin, aber die ist so dermaßen inkompetent, dass sie mir zu keinem Produkt eine Auskunft geben kann, außer sie glaubt, dass sie es mir verkaufen kann.
              Ich wollte mich vor einigen Jahren mal über die genauen Konditionen meiner Kreditkarte im Nicht-Euro-Ausland informieren, konnte aber auch nach langer Suche auf der Website nichts finden (später erfuhr ich, dass scheinbar auch kaum jemand bei der Sparkasse weiß, wo sich die Dokumente auf der Website finden lassen). Also kontaktierte ich meine Beraterin, woraufhin diese lediglich versucht hatte, mir eine neue (kostenpflichtige) Kreditkarte anzudrehen. Zu meiner bestehenden Kreditkarte konnte sie mir keine Auskunft geben.

              So viel also zu dem „direkten/persönlichen Ansprechpartner“.

          • Geld ist was sehr sensibles und bei der N26 hätte ich auf Dauer kein gutes Gefühl – Chat hin oder her, zumal da erstmal nur ein BOT kommt.
            Die Meinungen im Netz zur N26 sind mir viel zu schwankend (Von TOP bis totale Katastrophe), sowas muss man bei andern Instituten nicht lesen.

            Aber weiterhin viel Spaß und wenig Probleme mit deiner Bank

    • Seit ca. 1998 oder so mit T-Online Online Banking angefangen. Inzwischen zu einer Direktbank gewechselt gehabt, und jetzt zur örtlichen Sparkasse gegangen, mit 7€ GG. Warum?
      Ich habe mir ab Januar 2021 vorgenommen, immer die Betriebe vor Ort zu unterstützen, auch wenn es teurer ist. Auch Stromversorger gewechselt, auch lokal. Danach kommt Internet.

      Es kommt nicht immer auf das Geld an.

      Das ist de Weg (c)

  8. Ich selbst nutze Internet Banking seit vielen Jahren, ich kann gar nicht genau sagen, wie lange schon, möchte es aber natürlich nicht mehr missen. Wie auch einigen anderen erschienen mir die Angaben von 56% (Banking) und 5% (Versicherungen) sehr niedrig, auf der anderen Seite aber sind wir hier auch in Deutschland, da sind gerade bei Geld viele nach wie vor traditionell vorsichtig, das sieht man m.E. auch in anderen Bereichen. Insgesamt also glaube ich schon, dass das mit den Zahlen so stimmen könnte.

  9. Natürlich kaufe ich Aktien und Fonds online. Wo denn sonst, beim Verkäu…Ähh „Berater“ der Sparkasse? Sicher nicht…

  10. „Als Gesamtergebnis nutzten demnach 56 % der Bevölkerung im ersten Quartal 2020 Online-Banking für private Zwecke.“
    Wenn man es wortwörtlich betrachtet kommen hier noch diejenigen dazu die gar kein Banking betreiben. Bsp. meine Frau… 😉

  11. Auch ich nutze Online Banking seit BTX-Zeiten. Seitdem habe ich nie wieder einen Überweisungsträger mit einem Stift ausgefüllt. Bei der Versicherung nutze ich die App nur um beispielsweise die Bankverbindung zu ändern. Wenn es um den Versicherungsvertrag geht, regle ich das ganz altmodisch in der Filiale mit der Beraterin. Mit Aktien kenne ich mich nicht aus. Deshalb nutze ich da auch nichts online. Der Wertzuwachs bei Gold und Bitcoin reicht mir völlig aus und das kaufe ich online.

  12. Und tatsächlich hasse ich Onlinebanking etc. Es ist sowas kompliziert geworden, SMS Tan, smart Pin, online Pin, etc.etc. Session abgelaufen, Tan abgelaufen…..

    Dadurch ist entstanden das ich nach Möglichkeit PayPal benutze und alles mögliche bei Amazon bestellen. Weil per Kreditkarte, Überweisung, Einzugsverfahren etc. Einfach nicht mehr benutzbar ist…

    • Am besten vom Smartphone aus erledingen.
      App -> Überweisung -> Bestätigung per Face ID
      Dauert keine Minute

    • Ja, das können wir uns bei der „Faxen sie uns ihre TAN Liste zur Überprüfung“ Fraktion bedanken.
      Mit der PhotoTAN oder PushTAN App auf dem Smartphone klappt das inzwischen aber ganz gut, wenn erstmal eingerichtet.

      • „Mit der PhotoTAN oder PushTAN App auf dem Smartphone klappt das inzwischen aber ganz gut, wenn erstmal eingerichtet.“

        Ja wenn erstmal…
        Ich hatte gestern das Vergnügen, mein neues Gerät einzurichten.
        Jede Bank kocht ihr eigenes, mehr oder weniger umständliches, Süppchen bei der Registrierung.
        Bestätigungs Tans werden i.d.R. auf das alte Gerät geschickt (was wenn das defekt oder verloren ist?).
        Den Vogel schießt aber imho die Volksbank ab, grottig, antiquarische Apps, Gpay wird nicht unterstützt und das beste, die Registrierung für die TAN-App kommt per analoger Schneckenpost, d.h. ca. eine Woche keine Push-Tans für Transaktionen verfügbar!
        Da vergeht einem verständlicherweise schnell die Lust.

        • Das stimmt. Es ist teils absurd langwierig ein neues Gerät freizuschalten oder auch andauernd sie Apps wechseln zu müssen. Multibanking haben sie mit den neuen Sicherheitsvorschriften auch zerschossen.

    • Ich denke auch, dass das inzwischen unnötig kompliziert geworden ist. Ja, ist es einmal eingerichtet, läuft das auch. Aber schon der vermeintlich einfache Wechsel des Endgerätes führt bei mancher Bank zu ungeahnten Schwierigkeiten.

      • Was Onlinebanking angeht ist die Postbank mehr als eine Katastrophe. „Bestsign Postbank App“ die Aktivierungsbriefe kommen mit der Post und sind ewig unterwegs. Damals beim einrichten auf dem Iphone 6plus vom Freund schon Drama gewesen. Jetzt der Wechsel zum 12 mini klappt mal garnicht, weil da ja dann „Bestsign“ in die Postbankapp intregiert wurde. Naja nach 4 Wochen und gefühlt 5 Aktivierungsbriefen. Konto gekündigt.

        Bei keiner anderen Bank kenn ich so ein Aufstand und das bei sowas immer noch Post verschickt wird kann ich auch nicht verstehen.

  13. Ich gehe nur noch wegen einem einzigen Fall in die Bank:
    Etwas mehr Bargeld durch Kleinanzeigen bekommen, dann gehe ich in die Filiale und überweise es auf das Konto.

    Das war’s aber auch schon und seit bestimmt 20 Jahren.

  14. Online-Banking benutze ich größtenteils dafür, um einen Überblick über meine Ausgaben und Einnahmen zu erhalten, das geht viel besser als mit Kontoauszügen früher. Ansonsten nur für ein paar Überweisungen, letztes Jahr sieben an der Zahl.

  15. ….mehr als jeder Zweite… ?? Also jeder Dritte.
    Schon damals in der Schule, als der Mathelehrer sagte, bei dieser Leistung der Klasse würden nicht mal 40% das Klassenziel erreichen, meinte ich: „So viele sind wir ja gar nicht!“

    Aber zum Glück gibt’s heute ja Online Banking, da rechnet der Computer für mich ;-).

  16. Ich tippe mal das 99% aller Caschy s Blog Leser ein Online-Konto haben.
    Insofern ist der Kreis hier wohl nicht repräsentativ 🙂

  17. Hi, ich werde nächstes Jahr 70, nutze Online-Banking seit Gründung der DKB (1990) und bin immer noch dabei. Und ich bin mir sicher, dass ich auch noch in 10 Jahren online dabei sein werde – wenn ich dann noch lebe;)

  18. Ich, mehr an der 60 als an der 50 mache seit Ende der 90er Jahre Onlinebanking. Ansonsten erledige ich meine Geldgeschäfte komplett online, sei es Depot, Energieanbieter, Versicherungen. Wir haben kaum noch Bargeld im Haus. Seitdem es möglich ist Apple Pay.

  19. Statistiken sind so Aussagekräftig wie Politiker. „Mehr als jeder 2te“ bezieht sich auf was? Die Bevölkerung kann es nicht sein, denn dass wären über 40.000.000 Menschen.
    Wenn Bank-Filialen dicht gemacht werden, bleibt wohl keine Alternative als Online-Banking.
    Andererseits wird seitens der Bankmanager auch behaupten, dass die Filialen geschlossen werden müssten, da immer mehr Menschen Online-Banking betreiben.

  20. Mache sowohl online Banking als auch Aktienhandel am Smartphone bzw Tablet. Funktioniert auch seit Jahren alles wunderbar. Wüsste nicht, wozu ich noch jemals wieder in eine Bank hinein spazieren sollte.

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