IKEA: Neue Einrichtungslösung soll Wohnen auf kleinstem Raum komfortabler machen

Ikea will noch in diesem Jahr einen großen Schritt weiter in Richtung intelligentes Wohnen gehen, wie das Unternehmen nun mitteilt. Denn gemeinsam mit dem jungen Startup Ori will das schwedische Möbelhaus noch im Sommer seine neue Einrichtungslösung ROGNAN vorstellen, bei dem sich vor allem Menschen angesprochen fühlen sollen, die auf engstem Raum in dicht besiedelten Regionen leben müssen.

ROGNAN sei als „robotergestützte Einrichtungslösung“ zu verstehen, die jene Räumlichkeiten dann in intelligente Räume verwandeln soll. Das Video in der Meldung von Ikea erläutert den Gedanken dahinter ganz gut. Das Ziel soll es sein, mit wenig Aufwand möglichst viel Wohnkomfort aus jedem noch so kleinen Raum herausholen zu können, indem sich das Mobiliar auf die gewünschte Situation einstellen lässt – man also beispielsweise sein Bett ratzfatz per Tastendruck in eine Sitzgelegenheit mit Regal verwandeln können soll und so weiter.

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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12 Kommentare

  1. „die auf engstem Raum in dicht besiedelten Regionen leben müssen“

    Niemand muss das! Ihr wohnt SO freiwillig!

    • Raus aus Berlin – um dann ca. 2 Stunden für die Fahrt zum Arbeitsplatz zu benötigen?

      • wavyjosh030 says:

        In Karlshorst, Bauschulenweg, Spandau etc. gibt es viele super bezhalbare Wohnungen. Wer will auch in Fhain, X/Pberg oder Wedding wohnen …

        gez. Urberliner

        • Ich wohne als Wahlberliner sehr kompfortabel in Mitte. Sehr teuer ist es auch nicht, denn man bekommt ja auch viel dafür. Ich brauche kein Auto, zur Arbeit muss ich nur kurz rüber laufen und anders als in München ist man nicht plötzlich arm, nur weil man mal abends weg war.

          Kern der Debatte hier ist das Wort müssen. …und natürlich, ja. Wahr: Niemand muss irgendwas. Physische Zwänge (also Schwerkraft etc.) mal ausgenommen.

          So verwendet das Wort aber in der Regel halt auch niemand. Selbst- & fremdverursachte soziale Zwänge existieren und werden als zwingend wahrgenommen.

          Die Kritik ist deshalb müßig.

      • Wen interessiert schon Berlin, diese Stadt hat eher die Sozialstruktur einer Metropole Lateinamerikas, statt Westeuropas. Ikea zielt auf den Massenmarkt. Also eher die Leute die auch in Pendelentfernung weiter draußen von München, Zürich oder Paris keine riesigen Einfamilienhäuser mit normalen Einkommen mehr finanzieren können, weil die Preise wahnsinnig sind. Im Gegensatz zu Brandenburg ist aber auch das weite Umland westeuropäischer Großstädte ein starkes Zuzuggebiet mit gleichzeitig guten Einkommen. Aber das ändert nichts am schieren Raummangel. Platzmangel plus Kaufkraft ergibt einen großen Markt für teure Robomöbel. Denn klar ist, dass das preislich nichts mit dem Lack Tisch zu tun haben wird, der in keiner Berliner Hipsterbude fehlen darf.

  2. Jan-Phillip says:

    Dann bin ich mal gespannt was sie auf den Markt bringen werden.
    Die „Wohnwand“ die Ori bisher gezeigt hat sah schon sehr interessant aus leider aber noch zu teuer.
    Zusammen mit Ikea wird man hier bestimmt auch ein massen taugliches Produkt auf den Markt bringen können.

  3. @DrSonne,da machst du es dir es aber ein wenig zu einfach sowas rauszuposaunen, da steckt ja oft viel mehr hinter als das die Leute freiwillig in kleinen Wohnungen leben wollen, es ist doch einfach so in Zeiten horrender Mieten das die Leute sich einfach nicht mehr leisten können

    • Nur, die Leute die sich keine größere Wohnung leisten können – können die sich solche Möbel leisten?

      • Möglicherweise eher. Da du für solche Möbel einen Einmalbetrag zahlst. Eine hohe Miete musst du regelmäßig aufbringen. Das trifft sich dann irgendwo in der Mitte.
        Und es soll ja auch Leute geben, die nicht viel in ihrer Wohnung sind, sich eine große leisten könnten, diese nur nicht wollen, weil sie nichts davon haben und das Geld dann lieber in die Einrichtung stecken, um sich wohl zu fühlen, wenn sie denn in ihrer Wohnung sind.

  4. Hotzenplotz says:

    @Brot123: Alles eine Frage von Angebot und Nachfrage. Ist doch klar, dass wenn viele Menschen in der gleichen Region leben wollen und der Raum begrenzt ist, dies nur über den Preis sinnvoll geregelt werden kann. Man kann ja auch z.B. etwas weiter außerhalb wohnen, niemand wird hier zu irgendetwas gezwungen. Eine investorenfeindliche Politik und preistreibende Öko-Bauauflagen tun ihr übriges.

  5. Ich mag diese Tiny Houses und winzige Wohnungen, die nach dem Konzept bis auf den letzten cm³ ausgenutzt werden. So was als Möbel zu verkaufen, die dazu gedacht sind, mit dem Besitzer umzuziehen… zu viele bewegliche Teile, zu viel Elektronik. Alles Fehlerquellen, die im Reparaturfall vermutlich ziemlich teuer werden. Sowas kann imho der Eigentümer einer solchen Wohnung installieren lassen und quasi mit vermieten. Persönlich würde ich als Mieter nicht auf die Idee kommen, mir sowas zu kaufen.
    Eine Mietwohnung ist eh nicht das Wohnkonzept, was ich persönlich langfristig anstrebe. Daher bin ich wohl auch einfach nur nicht die Zielgruppe für solche Möbel. Außer ich wäre Eigentümer einer solchen Wohnung. 🙂

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