IKEA führt Sustainable Living Shops ein

Nachhaltigkeit ist eine wichtige Sache, mittlerweile bei vielen Unternehmen Teil des Geschäftsmodells. Bei IKEA hat man nun ein Shop-in-Shop-Konzept namens „Beginne einen nachhaltigeren Tag – jeden Tag“ in 35 Einrichtungshäusern ins Leben gerufen. Da zeigt das Unternehmen nützliche Alltagshelfer sowie Ideen, Tipps und Tricks für ein umweltbewussteres Leben zu Hause. Ziel von IKEA sei es, „die vielen Menschen zu inspirieren und dabei zu unterstützen, im Einklang mit der Umwelt einen besseren Alltag zu leben„.

Die Ergebnisse einer globalen Studie der INGKA-Gruppe (die hinter IKEA steht) sollen zeigen: Nur wenige Menschen haben das Gefühl, zu wissen, was sie konkret tun können, um nachhaltiger zu leben und halten eine entsprechende Lebensweise zudem für zu teuer. Genau da sollen die neuen „Sustainable Living Shops“ ansetzen. Sprich: Dort will man nachhaltige Dinge verkaufen, die nicht teuer sein sollen, aber auch Informationen und Ideen zeigen, wie man es selbst besser machen könnte.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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10 Kommentare

  1. Alles schön und gut… es wird trotzdem zum konsumieren angeregt. Alles ein „Wolf im Schafspelz Dilemma“ Nachhaltigkeit hatten schon die Hippies zu Woodstock Zeiten propagiert. Umgekehrte Psychologie… Never ending circle…

  2. Ich kann das Wort Sustainable nicht mehr hören. Und dann auch noch von konzernen die die Wegwerfmentalität erst groß gemacht haben. Als wenn vorher nichts Nachhaltig gewesen wäre.

  3. the customer says:

    Greenwashing. wenn Ikea wirklich an Nachhaltigkeit interessiert wäre, würden sie nicht ständig irgendwelche erweitbaren Produktreihen einstellen und nicht kompatible Nachfolger auf den Markt werfen, weil ein Zulieferervertrag ausgelaufen und durch einen neuen noch günstigeren Zulieferer ersetzt wurde, behaupte ich Mal.

    primär lässt sich aktuell mit pseudo grün gut Geld machen und die Preise erhöhen.

  4. Ich habe hier Möbel, teils mehr als 100 Jahre alt. Wenn sich nach meinem Ableben jemand drum kümmert halten die nochmal so lange, ist nichts dran, robust und stabil gebaut.

    Und jetzt kommt Ikea, deren Möbel oft keinen Umzug überstehen und erzählt was von Nachhaltigkeit. Mal sehen wie nachhaltig z.B. deren Smart-Home-Sachen so sind oder ob es da in wenigen Jahren schon wieder einen komplett neuen Standard gibt und man leider alles neu kaufen muss, um an der selbstdefinierten Ikea-Nachhaltigkeit weiter teilhaben zu dürfen…

    • the customer says:

      naja immerhin setzen sie auf einen offenen Standard bei Smarthome. an grundsätzlich steht das nachhaltig hier für nachhaltige Einnahmequelle für den Konzern.

  5. Ist ja Toll das uns ausgerechnet IKEA versucht uns dabei zu helfen nachhaltiger zu Leben!
    Ich denke es wäre auch gut mal dafür zu sorgen, das die eigenen Mitarbeiter verstehen was unter dem Begriff Nachhaltigkeit zu verstehen ist. Es wäre mal angebracht wen IKEA mal anfangen würde die Eigenprodukte so deklariert das der Kunden eine Entscheidungsgrundlage hat, was Nachhaltig ist oder nicht? Das Angebot von Nachhaltigen Produkten scheint noch sehr überschaubar zu sein, so dass sie dafür immer noch extra eine „Sustainable Living Shop“ Ecke einrichten müssen.

    Bevor sie damit anfangen uns Belehren zu wollen, sollten sie doch erst einmal selber damit beginnen, mehr Transparenz über ihre Lieferketten preiszugeben und zu sagen wo die Rohstoffe und Produkte von IKEA wirklich herkommen! Der nächste Punkt wäre das sie auch mal damit anfangen könnten in nachhaltige Produktionstechnologien zu investieren bzw. sich zu mindestens auch daran zu beteiligen. Vielleicht sollte sie mal über eine Fortbildung im Bereich Kreislaufwirtschaft nachdenken. Es ist ja Super, das uns IKEA mittlerweile Vegane Köttbullar oder Plastik Sammelboxen für die Mülltrennung verkauft. Ich würde aber viel lieber ein Billy-Regal kaufen können das sich nach seiner Nutzung nicht nur der thermischen Verwertung zu führen lässt. Warum muss das den immer noch aus so vielen nicht recycelfähigen Materialien bestehen? Warum werden auch immer noch so viel billige Schrottprodukte angeboten? Es reicht einfach nicht, nur einfach Solarzellen auf die Dächer der IKEA Filialen zu setzen, es wird Zeit das die Produkte die IKEA verkauft, auch die Nachhaltigkeitskriterien erfüllen!

    Ich frage mich manchmal für wie blöde hält IKEA seine Kunden eigentlich? Sie müssten spätesten seit dem Dieselskandal von VW verstanden haben das Kunden besonders allergisch auf Greenwashing Marketingstrategien reagieren. Sorry hier muss schon mehr kommen als eine kleine Nachhaltigkeitsecke mit Belehrungen. Es ist schon interessant das größtes Möbelhaus in Deutschland das kleinste Forschungsbudget für die Entwicklung von nachhaltigen Produkten vorzuweisen hat oder dass sie auch nicht gerade dafür bekannt sind diesbezüglich in der Lieferkette ein kooperativer Partner zu sein.
    Mich wundert es das die „Fridays for Future“ Bewegung nicht schon längst angefangen hat vor den IKEA Filialen zu demonstrieren. Aber vielleicht muss man den Schwenden erst einmal sagen, das man bevor man andere belehrt, erste einmal vor der eigenen Haustür sauber macht!

  6. Wirklich viel scheint IKEA da nicht investiert zu haben. Wenn man da durchgeht wie ich kürzlich der ich schon viel Jahre persönlich keinen IKEA mehr besucht habe sieht das wie die Küchen Ecke garniert mit ein paar Umwelt Schildern aus. Ansonsten geht das im großen Konsum Allerlei total unter, das ganze Konzept der Stores ist neben geplanten Anschaffungen zu nicht nachhaltigen Spontankäufen zu verleiten. Das Sortiment hat eine enorme Bandbreite manche sehr günstige Dinge sind leider von zweifelhafter Qualität.

  7. Mira Bellenbaum says:

    Dieses bashing geht mir gerade gehörig gegen den Strich!

    Wer von Euch hat denn einen „Nachhaltig“ gebauten Schlafzimmerschrank?
    Ich meine so einen aus Echtholz, der so ca. 100 Jahre hält?
    Und was hast DU dafür hingeblättert? 1000€, 2000€ oder gar 5000€?

    Bei IKEA sind solche Möbel bezahlbar, da ist es nur logisch, dass diese, wie überall, eben nicht aus Echtholz sind.

    Nachhaltige Möbel sind echt toll, nur nutzt es nichts, wenn niemand sie sich leisten kann!

    Aber es geht ja bei IKEA nicht nur um Möbel, und ich fände es gut, wenn sie „Plastik“ weitestgehend aus ihrem
    Sortiment verbannen.
    Ach, und woher die ihr Holz herbekommen, da kann man auch alleine drauf kommen!
    USA, Kanada und Russland, stehen da unter anderem zur Auswahl.

    • Liebe Mira,
      es geht hier um die Tatsache das ein Unternehmen wie IKEA seiner Verantwortung nicht nach kommt Preiswerte Produkt ernsthaft so herzustellen das sich die Materialien auch zu 100% wiederverwerten lassen.
      Es ist möglich nachwachsende Rohstoffe so ein zusetzen das sie auch bis zu 20 mal wiederverwertet werden können, nur macht das IKEA nicht. Hier geht es nicht um bashing, sondern darum das sich ein Unternehmen wie IKEA hinstellt und sich als Saubermann aus gibt ohne wirklich zu versuchen teil einer Lösungen zu sein. Es ist schon dreist einerseits zu belehren und andererseits nicht zu sagen wo die Rohstoffe herkommen. es würde ja schon reichen wenn sie transparenter ihre Lieferketten offen legen würden, so das der Kunde sehen kann wie nachhaltig ein Produkt ist. Wenn sie das was sie in Greenwashing Marketing ausgeben in die Entwicklung von Lösungen investieren würden, wäre das zu mindestens ein Anfang. Auch ist das Plastik selber nicht das Problem sondern der Materialmix der nicht recycelbar ist. es geht darum das das Unternehmen endlich anfängt Produkte so herzustellen das sie zu 100% wiederverwertet werden können und das sie auch sagen wie das gemacht wird oder wo die Produkte zum Recyceln abgegeben werden können.

  8. Also: Ikea hat jetzt ’ne Umweltecke, die in allen 35 Möbelhäusern weniger gekostet hat als der Schwurbel ihrer PR Abteilung 😛

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