IKEA: Ab Mitte März 2019 hat jedes Einrichtungshaus E-Ladestationen

Eine Portion Köttbullar und mal eben Strom tanken –  ab Mitte März hat jedes Einrichtungshaus von IKEA E-Ladestationen. Dies gab man heute bekannt. Wie viele dieser Häuser gibt es eigentlich in Deutschland? Ich persönlich hätte auf weit mehr als 53 getippt. Aber es sind tatsächlich (nur) so viele. Und bis Mitte März sind alle 53 IKEA Einrichtungshäuser in Deutschland mit Elektro-Ladestationen ausgerüstet.

„Damit haben wir eine Vorreiter-Rolle im Einzelhandel“, sagt Johannes Ferber, Property Manager IKEA Deutschland. „Mit dieser Initiative möchten wir einen Beitrag dazu leisten, dass sich das Thema E-Mobilität in Deutschland noch stärker durchsetzt.“

Über sechs Millionen Euro investiert IKEA Deutschland nach eigenen Aussagen insgesamt in die Ladeinfrastruktur. „Wir nutzen zum Betrieb der Ladestationen zu 100 Prozent Ökostrom“, so Johannes Ferber. Das Aufladen ist kostenlos für alle, und die E-Ladesäulen sind während der IKEA Öffnungszeiten in Betrieb. Sie befinden sich in der Regel direkt vor dem Einrichtungshaus in unmittelbarer Nähe zum Eingang und den Familienparkplätzen.

Die neu hinzugekommen Einrichtungshäuser, an denen Besucher und Kunden Strom tanken können, sind Braunschweig, Bremen, Chemnitz, Dresden, Essen, Großburgwedel, Hanau, Hannover, Koblenz, München-Eching, Oldenburg, Osnabrück, Siegen und Saarlouis.

Zu bedenken ist aber: Da sind nun nicht 10 Säulen oder so vor jedem IKEA. Da spricht man selber von 113 IKEA-Ladesäulen in Deutschland, also rund zwei vor jedem Laden.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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23 Kommentare

  1. WOW! Super! War bislang nicht so der IKEA Fan. Aber das nenne ich mal Zeichen setzen.
    Da ich selber einen Plug-In-Hybrid fahre, werde ich sicherlich mal wieder bei IKEA vorbeischauen.
    Daran sollten sich andere Händler und vor allem Parkhäuser in der Innenstadt mal orientieren.

    • Du kaufst dir neue Möbel in einem Laden der dir eigentlich nicht so gefällt, nur weil Du da dein E-Auto laden kannst? Der Ikea bei uns hat ca. 1000 Parkplätze, davon sind 2 mit Ladestation, da hat das Ikea Marketing ja mal so einen richtig guten Job gemacht :-).
      Nix gegen die löbliche, wenn auch homöopathische Initiative von Ikea, aber dein Freudenausbruch klingt für mich irgendwie unglaubwürdig.

  2. Dann hoffe ich mal dass sie jetzt auch das Parkverbot für Verbrenner auf den Ladeplätzen konsequenter durchsetzen. Die zwei Ladesäulen in Köln-Godorf sind regelmäßig von Transportern und/oder ignoranten Verbrennern zugeparkt…

    • In Berlin ist es schlimmer. In waltersdorf parkt der ikea eigene egolf tagtäglich auf einem der ladeplätze, manchmal eingesteckt und trotzdem nicht laden, manchmal wie gestern einfach nur geparkt. Beschwerde an der Info zwecks Antwort dort: der gehört dort hin, das ist sein Parkplatz. Also ikea macht das wohl in erster Linie nur als PR gag, zumindest in Berlin.

  3. Und das tanken kostet dann auf Dauer nichts, weil Strom ja quasi umsonst ist und aus der Steckdose kommt? Oder ist das nur solange kostenlos, bis es im Unterhalt zu teuer wird?

    • Evo2Orange says:

      Man kann sich das doch recht gut ausrechnen, wie viel das als Marketingmaßnahme kostet. Wenn über die komplette Öffnungszeit mit der maximalen Geschwindigkeit an beiden Anschlüssen geladen würde kommt man auf jährliche Stromkosten von etwas über 20-25k€ – das schließt noch nicht ein, dass IKEA einen Industrie-Strompreis bekommt, das als Marketing von der Steuer absetzen kann und in der Realität die max. Stromstärke nicht von allen Autos immer komplett genutzt wird. Schließt jemand seinen PHEV an ist von 22kW Ladeleistung nur noch 3.7kW übrig…

    • Die Ikeas haben alle eine Photovoltaikanlage auf dem Dach die das vielfach des Stromes liefern der an den Ladesäulen verbraucht wird.
      Und danach kauft man den Strom auch günstig ein.
      Außerdem ist das Service gegenüber dem Kunden. Ikea würde jetzt auch nicht das WLAN wieder abschaffen nur weil sie was erneuern müssen -.-

  4. Korinther says:

    In Bremen gibt es keinen IKEA Standort! Es gibt einen IKEA Standort in Niedersachsen, nahe der Grenze zu Bremen!

  5. @Max
    Klar, da kommen jetzt nur noch Elekto-Autos-Fahrer in die Märkte.
    Das nennen wir konsequent.

    • Bekanntlich sind vor jedem IKEA nur 1-2 Parkplätze, es ist deswegen ab sofort unmöglich für Verbrenner vor Ort zu parken. Sonst geht’s dir aber noch gut?

  6. Nutze ich schon länger und regelmäßig. OK, der IKEA liegt für mich echt verkehrsgünstig und schnell mal nachladen beim Frukost macht einfach Spaß. Man kommt auch viel mit Verbrennern ins Gespräch. Bei „meinem“ IKEA kommt der Strom idealerweise vom Dach.

  7. Leider sind da aber viel zu wenige Ladesäulen, in unserem IKEA sind fast immer alle belegt! Trotzdem Hut ab vor IKEA, die tun was. Jetzt noch die Kontrollen nach dem Kauf abschaffen, dann sind die mir fast wieder sympathisch.

  8. In Wuppertal sind die Ladesäulen seit Beginn dabei und stets gut belegt.
    Sind sie aber mal defekt, dann dauert es meist sehr lange, bis die repariert werden.
    Im Moment ist es besonders schlimm: seit Anfang Dezember letzten Jahres sind beide Säulen ausgefallen.
    Ich hoffe, dass sie bald wieder funktionieren, nutze ich sie doch gerne während eines Frühstücks mit anschließenden Bummel durch den Markt.

  9. Bei mir zieht das voll. Ich war seitdem ich ein Elektroauto habe noch nie so regelmäßig bei IKEA, einfach weil ich das für einen tollen Service halte. Bei „meinem“ IKEA in Kamen stehen zwei Säulen, an denen aber bis zu 4 Autos laden können (je nach Anschluss den die haben) mit meinem Exotischen Chademo-Anschluss ist es mir noch nie passiert, dass für mich kein Kabel frei war…

  10. Zwei Ladesäulen sind doch ein Witz. Nächstes Jahr rollen lockert doppelt so viele Elektroautos auf der Straße herum. Allerdings steigt auch die Reichweite, weshalb man eh nicht „unbedingt“ nachladen muss.

  11. Na ja, schöner PR-Gag. Wenn allerdings – wie in Magdeburg und in Günthersdorf schon selbst erlebt – Ikea’s eigene Fahrzeuge die Säulen blockieren, egal ob geladen wird oder nicht, hilft das stromsuchenden Kunden rein gar nichts. Praktischer Nutzen gleich null. Aber über die gutgläubigen und willfährigen Medien wird ein ordentlicher Imagegewinn für Ikea daraus. Mission erfüllt. Ich fahre deswegen trotzdem nicht öfter hin als vorher, also quasi gar nicht…

  12. Alexander D. says:

    Zwei Säulen mit je zwei Plätzen zum aufladen, stimmt. Also vier Parkplätze in direkter Nähe zum Eingang zB bei mir in Siegen, die gerne von lauffaulen Leuten mit Verbrennern zugestellt werden :-/

    • Bei unserem Ikea einfach an der Info melden.
      Innerhalb von 5 Minuten wird aufgerufen.
      Dann ausm Restaurant schauen wie die Leute schnell kommen und das Auto wegfahren. Haha

    • Siegen hat einen IKEA? Na der braucht auch Ladesäulen, das E-Auto wird ja wahrscheinlich leer ankommen, wenn es bis zum IKEA kommt, oder ist der nicht auf dem Berg (aus Sicht eines Studenten war früher alles in Siegen auf einem Berg. :).
      Liebe Grüße ins Siegerland!

      • Alexander D. says:

        Schon seit 2006 und natürlich auf einem Berg 😀 Der steht am Heidenberg, da wo früher die belgische Kaserne war. Grüße zurück!

        • So alt bin ich auch wieder nicht, dass ich die Besatzung miterlebt hätte, also in Siegen, aber da war früher, jedenfalls aus meiner Sicht, einfach nichts. 🙂 Muss ich unbedingt noch mal vorbei, da werden Erinnerungen wach. Und über die A 45 komme ich doch gelegentlich, ich werde mir das ansehen.

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