IINA: Open Source-Mediaplayer für macOS

Mediaplayer gibt es recht viele im Bereich Audio und Video. Mein Pflichtprogramm ist seit Jahren der VLC Media Player – denn wenn ich lokal vorliegende Dateien abspiele, dann greife ich eigentlich nie zu Playlisten, sondern packe Ordner in den Player (WinAmp soll ja seit Ewigkeiten in einer neuen Beta erscheinen). Aber es gibt ja noch andere Player und wer Open Source mag, der sollte auf jeden Fall auch diese zwei auf der Liste haben: mpv (steht für Media Playback Engine) und IINA. Ersterer ist plattformübergreifend nutzbar und in der Grundversion recht GUI-funktionsloser Unterbau für zahlreiche Player, beispielsweise den Plex Media Player oder aber auch den Open Source-Player IINA.

Bei Playern muss man immer drauf achten, was man mit ihnen machen will. Ich selber benötige eigentlich nur das nackte Abspielen mit den gängigen Optionen, einhängbare Untertitel oder so etwas benötige ich nicht. Das aber könnte IINA. Hier hat der Nutzer zahlreiche Einstellungen im Bereich der Untertitel. Er kann interne nutzen, aber auch externe laden. Hier lässt sich dann auch in den Einstellungen festlegen, in welcher Farbe und Schriftgröße die Untertitel dargestellt werden sollen.

Kapitelanzeige und so? Na klar. Für Menschen, die viele Videos am Mac gucken ist vielleicht der Blick in die Einstellungen ganz interessant, denn IINA lässt zahlreiche Keybindings zu, sodass ihr euch den Player sehr genau konfigurieren könnt. Hier greift man standardmäßig auf die Bindings der Media Playback Engine zurück. Solltet ihr also mal auf der Suche sein, Probleme mit dem VLC Media Player haben – oder generell mal Software ausprobieren wollen, so schaut euch IINA und die ganzen Funktionen ruhig an.

(danke alex!)

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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6 Kommentare

  1. DancingBallmer says:

    Danke für den Tipp, ich werde mir IINA mal genauer anschauen. mpv kannte ich schon, der ist in Sachen Oberfläche und Menüoptionen in der Tat sehr spartanisch. Für mich besonders interessant ist die im Screenshot gezeigte Overlay-Steuerung für den Fenstermodus, die ein kompakteres Fenster ermöglicht, ohne dabei auf eine einfache Steuerung zu verzichten. Diese kannte ich unter Windows schon vom Potplayer und vermisse ich vermisse ich am Mac beim VLC-Player. Dort kann man leider nur das Video vom Hauptfenster trennen, wodurch man dann aber mit dem Video und der Playlist+Steuerung dann zwei Fenster hat.

  2. Das ist ja 1 zu 1 das Interface von MPlayerX, meinem mit Abstand liebsten Abspielprogramm auf dem Mac. Entweder ist das eine dreiste Kopie oder die Entwickler holen das Programm aus der Crapware-Hölle raus, in die das Programm in den letzten Jahren geraten ist. Zu hoffen ist es, denn leider konnte man den Installer vom MPlayerX nicht mehr benutzen, ohne sich einen Haufen Spyware auf den Mac zu laden.

  3. Die Chrome-lose GUI stammt ursprünglich vom QuickTime Player in Snow Leopard. Sah 2009 so aus (die Titelleiste und Buttons werden eingeblendet wenn der Cursor über dem Fenster ist): http://images.macworld.com/images/news/graphics/142424-quicktime-player-x_original.jpg
    Davon hat sich MPlayerX ca. ein Jahr später inspirieren lassen.

    Ansonsten hat mpv schon vor langer Zeit VLC bei mir ersetzt. Ist schneller und effizienter. Die Entwicklung des VLC ist etwas eingeschlafen. Vor allem was die GUI angeht.

  4. Player für Audio: cmus (command line). Bester.

  5. Ich bediente VLC sowieso kaum über die GUI sondern viel lieber von der Couch mit den entsprechenden VLC Remote Apps.
    Deren GUI ist auch besser als die im Player selbst 🙂

    Ohne Remote App braucht mir kein anderer Player kommen.

  6. does the developer read this ?? think he should become registered apple developer, maybe also submit to the app store !
    many people are very cautios installing from untrusted sources.

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