
Ist dann noch der Akku aus dem Gerät entfernt, treten die Details zum Vorschein, die die Wasserfestigkeit des Smartphones ermöglichen. Der Lautsprecher hat eine Antenne integriert und ist unter den Öffnungen im Gehäuse noch einmal mit einem Netz versehen. Interessant ist natürlich das Motherboard des Geräts, auf ihm sind nämlich auch die drei Kameras angebracht. Neben der normalen Front- und Rückkamera besitzt das Galaxy Note 7 ja auch noch den Irisscanner.
Der Irisscanner nutzt nicht die normale Kamera, sondern kommt mit einem eigenen Bauteil, das aus Kamera und Infrarotlicht besteht. Über das Infrarotlicht wird die Iris hell genug beleuchtet, die Kamera sucht dann nach den Merkmalen. Im Vergleich mit der Frontkamera ist der Irisscanner sogar dicker. Bleibt zu hoffen, dass sich der Einbau auch gelohnt hat, bisher hört man nicht nur gutes über den Scanner.
Der Rest der Komponenten bietet keine großen Überraschungen, wer sich für die Details interessiert, wird im kompletten Teardown von iFixit fündig. Durch das ganze Smartphone zieht sich der Schutz vor Wasser, logisch, das Gerät muss auch ein Tauchbad in 1 Meter Tiefe aushalten können, um IP68 zu erreichen. Was ebenfalls zu entdecken ist, ist ein dem Galaxy S7 edge sehr ähnliches Kühlsystem.
Durch die verklebte Rückseite – auf der Vorderseite sieht es nicht anders aus, es dürfte unmöglich sein, das Displayglas vom Display selbst zu trennen – erreicht das Galaxy Note 7 nur vier von zehn möglichen Punkte auf der Repairability-Skala von iFixit. Am Innenleben selbst liegt dies allerdings nicht, dort kann man auch einzelne Komponenten austauschen. Der großzügige Einsatz von Kleber stört beim Galaxy Note 7 weniger, hilft aber bei der Abdichtung. Lediglich der Akku lässt sich so unnötig schwer entfernen.