IFA 2013: Smartwatch Samsung Galaxy Gear vorgestellt

Lange Gerücht, nun endlich auf der IFA 2013 in Berlin vorgestellt: die Smartwatch Samsung Galaxy Gear. Ich habe euch unten einige Bilder der Smartwatch einmal angehangen. Die Smartwatch kann sich über Bluetooth und einer speziellen App mit eurem Smartphone verbinden und übernimmt einige Aufgaben, wie zum Beispiel das Annehmen oder Tätigen von Anrufen – Mikrofon und Lautsprecher sind vorhanden.

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So lassen sich zum Beispiel Benachrichtigungen anzeigen, aber auch andere Dinge. In der Uhr ist zum Beispiel eine 1,9 Megapixel starke Kamera verbaut, die kurze Clips aufzeichnen kann, logischerweise aber auch Fotos aufnimmt – diese lassen sich dann auf 1,63 Zoll (Super AMOLED) bei 320 x 240 Pixeln betrachten.

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Mit der Uhr lassen sich unterstützte Geräte, wie zum Beispiel das Samsung Galaxy Note 3, orten oder entsperren. Bis Ende September, zum Verkaufszeitpunkt, sollen circa 70 auf die Samsung Galaxy Gear angepasste Apps ihren Weg auf die Uhr finden.

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Momentan findet man dort unter anderem Path, Runtastic, Evernote, Trip it und Co vor. Der Akku der Samsung Galaxy Gear ist 315 mAh stark, sie wiegt 72 Gramm und verfügt über 4 GB Speicher, für die Leistung sorgt ein 800 MHz starker SoC. Der Preis wurde mit 299 Euro ausgerufen.

Die Uhr wird über eine spezielle Hülle aufgeladen, diese macht die Uhr gleichzeitig zu einem digitalen Bilderrahmen, wie auf unseren Bildern ersichtlich. Die Samsung Galaxy Gear kommt in verschiedenen Farben auf den Markt, sodass jeder das für sich passende Stück wählen kann. Die Armbandgröße lässt sich flexibel umstellen, die Uhr wirkt an der eigenen Hand keinesfalls klobig und ist nicht störend, davon konnte ich mich selbst überzeugen.

Genauere Informationen und Datenblätter werden wir euch noch später nachliefern.

Spezifikationen

Samsung Galaxy Gear Spezifikationen

http://www.youtube.com/watch?v=BDrdQGgpo-Q

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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39 Kommentare

  1. An alle Google Glass Spy Kritiker: Diese Uhr mit der eingebauten Kamera ist (eher) eine Gefahr für die Privatsphäre als die Google Glass. Gebe ich nur mal so zu bedenken.

  2. Ob die Smartwatches künftig auch immer größer werden, weil auf so einem kleinen Display zu wenig zu erkennen ist? Irgendwann tragen die Armbanduhren mit 4-Zoll-Display.

    Sicherlich gibt’s einige sinnvolle Anwendungen, z. B. wenn eine Smartwatch vielleicht ein Pulsmessser oder ähnlich enthält. Aber Evernote auf der Uhr? Oder Telefonieren über die Uhr? Da bevorzuge ich lieber doch eine gute alte Armbanduhr, die einfach nur Zeit und ggf. Datum anzeigt, dafür nur knapp 100 Euro kostet und dafür zwei Jahre oder länger hält ohne zwischendurch wieder aufgeladen zu werden.

  3. @Stefan

    Darin sehe ich auch das Problem. Statt Feature-Wahnsinn und Super Display sollte man sich auf Core-Features festlegen. Was braucht der Nutzer wirklich und wie implementieren wir das am besten und nutzerfreundlichsten.
    Apple wird hier vermutlich wieder den ersten richtigen Schritt machen, bevor dann alle anderen nachziehen.

    Das hat garnix mit „Apple-Jüngern“ zu tun, die alles vom großen Apfel kaufen oder so ein schmarn den einige Leute erzählen. Apple hat einfach sehr intelligente Leute bei sich, die sich extrem Gedanken um so was machen. Das kombiniert mit gutem Marketing macht halt den enormen Erfolg aus.

  4. Hmmm… für mich auch irgendwie Spielkram. Wenn ich mal messe… bräuchte ich ein Armband mit mindestens 18cm Umfang 🙂 Das wird wohl nix..

  5. Wow … Einen 315 mAh Akku – ach du meine Güte. Das deutet darauf hin, dass das Gerätlein bei stärkerer Nutzung der Funktionen und Apps alle 4 – 6 Stunden an die Ladestation muss.

    Welch ein schlechter Scherz … und dann ist das Ding auch derart was von gross. DREI Finder breit, mindestens. Und schön iss‘ es auch nicht – dabei hätten sie ja Designer bei Samsung (siehe Handys).

    Also ich bin enttäuscht und sicher, dass das Teil wird floppen, weil schlicht nicht alltaugstauglich. Samsung spielt hier (leider) einen absoluten Steilpass zu Apple, welche den Ball gerne aufgreifen und der Welt zeigen, wie man so ne Uhr machen muss, damit sie eben auch nutzbar ist. Oder vielleicht bringt HTC was?

    Aber die Gear kommt mir nicht ins Haus … erinnert mich an den Apple Newton: Gute Idee, aber zu schlecht resp zu früh umgesetzt.

  6. Eine perfekte Fallstudie darüber was Samsung leistet ohne andere zu kopieren.

  7. Ich denke Samsung hat hier grundsätzlich schon etwas ganz ordentliches auf die Beine gestellt. Ob sich das dann zu dem Preis verkauft, sie mal dahin gestellt. Das ist aber eher ein generelles Problem der Smartwatches.
    Als jemand der in die Entwicklung so eines Gerätes involviert ist (nein wir machen Samsung, Apple und Co keine Konkurrenz, Spezialprodukt), weiß ich, dass das Teil Hardware-technisch warscheinlich schon ziemlich ausgereizt ist.
    Zu groß? Kleiner geht bei dem Funktionsumfang sicher kaum.
    Akkulaufzeit zu kurz? Auch hier gilt, von Nichts kommt Nichts. Entweder das Teil wird deutlich größer, vor allem dicker, um mehr Kapazität rein zu packen, oder man reduziert Funktionen. So kann man z.B. natürlich ein E-Ink-Display wie die Pebble verwenden. Damit hat man aber erstens unzählige Anwendungen ausgeschlossen (so ein Display ist sehr langsam beim Bildwechsel) und zweitens akzeptiert das die breite Masse noch viel weniger. Sieht nicht so schön aus, hakelt bei der Darstellung, das kommt nicht an.

    Gut, die Kamera hätte man sich vermutlich wirklich sparen können. Aber wenn es vielleicht für Videotelefonie taugt? Soll ja Leute geben die so was nutzen.

    Insgesamt krankt die Uhr eher an dem Problem, das alle Smartwatches derzeit haben. Mit der vorhandenen Technologie lässt sich eigentlich kein vernünftiges Gerät herstellen. Natürlich darf man gespannt sein was Apple zaubert. Wenn Sie schlau sind warten sie wirklich so lange bis neue Technologien eine sinnvolle Realisierung möglich machen.

  8. Selten so gelacht. Mein Smartphoneakku bringt mich sowieso schon nicht über den Tag und dann soll ich ich noch Bluetooth die ganze Zeit anlassen? Is klar. Hässlich und unnütz.

  9. In einem Jahr wird das Ding zum Ramschpreis von 79,- Euro verkauft, dann leg ich mir zum Spaß eine zu :-).

  10. Also, ich wiederhole mich:

    Nutzen nicht klar, Preis geradezu ein Wucher, Design hässlich wie oben erwähnt im Manga Style, tja und dann noch Sepp’s Kommentar a la Google Glass und Privacy…NEIN DANKE.

  11. Ich glaube ich brauche das nicht. Ich liebe alte Chronographen am Handgelenk und da hat die Uhr keinen Platz mehr

  12. Mir reicht meine normale digitale Uhr. Irgendwo hört es bei mir auf mit Apps, Android, iOS, etc. Ich will nicht ständig mit irgendwelchen unnötigen Infos zugeballert werden. Ich kann mir „gerade noch so“ merken, wo mein Smartphone und mein Tablet liegt. 😉
    Für mich bleibt eine Armbanduhr eine Armbanduhr.

  13. Ich bin echt gespannt, wie lange der Akku wirklich hält. Es war ja die Rede von ca. 10 Std. bis 25+ Stunden. Cashy, meinst du du bekommst eine zum Testen oder holst dir eine, wenn verfügbar? Bin neugierig, wie sie sich im Alltag macht usw.

  14. Ich bin dieser Idee ja aufgeschlossen – aber 24 Stunden Akku-Laufzeit? Wenn sie denn überhaupt so lange hält. Das ist für eine Uhr einfach nicht akzeptabel. Ich meine das man sein Handy täglich Abends ans Ladegerät hängt, das ist für mich echt kein Problem, wenn es dann auch durch den Tag kommt. Aber eine Uhr sollte eigentlich mindestens die 7 Tage laufen.

    Der Preis ist natürlich auch hart.
    Da fand ich den Ansatz von Sony bisher vorteilhafter. Zumal deren SmartWatch vor 1,5 Jahren immerhin mit allen Smartphones mit Android 2.x komptaibel war.

  15. 299€..die spinnen ja wohl..na mal 6 monate abwarten dann ist das teil 100€ billiger..ich wills haben..sieht schick aus

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