Idoswin Pro: Datei-Manager nun Freeware

Wie viele Alternativen zum Explorer kennt ihr? Ihr könnt jetzt sicherlich fünf aufzählen, ich selber habe in den sieben Jahren des Bloggens ein paar mehr vorgestellt. Die bekanntesten sind sicherlich der Total Commander, der Speed Commander oder auch Idoswin. Idoswin ist ein echtes Urgestein, in den Einstellungen findet man sogar noch die Möglichkeit vor, eine Diskette zu formatieren. Idoswin Pro – übrigens aus deutschen Landen – wurde in seiner Version 5.66 vom Autor zur Freeware erklärt.

Ein einfacher Datei-Manger mit einigen Funktionen, den ihr euch bei Bedarf ruhig einmal anschauen könnt. Bei aller Liebe zu zusätzlichen Programmen: man sieht immer mehr – egal wo – dass die Hersteller Funktionen in die eigenen Systeme einbauen, sodass Dritt-Software oftmals gar nicht nötig ist. So findet man in Windows 8 einen mächtigen Explorer vor, der sicherlich viele dazu bringen wird, Dritt-Software in Sachen Explorer wie alte Zöpfe abzuschneiden.

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

28 Kommentare

  1. Welchen Datei-Manager nutzt du auf dem Mac? Gibt es gute Alternativen zum Standard?

  2. Naja, so ganz würde ich Datei Manager nicht abschreiben.
    Gerade bei Batch Funktionen, zB. dem Umbennen nach bestimmten Mustern, einem File Listing nach bestimmten Kriterien oder der direkten Unterstützung unterschiedlichster Kompressionsformate (browsen und entpacken), ja da hinken die OnBoard Explorer immer noch hinterher.
    Ab und zu muss man einfach zu solchen Tools greifen, da führt kein Weg vorbei.
    Als Explorer Ersatz werden sie aber schon lange nicht mehr benötigt.
    Ich hatte schon immer mal mit DirOpus geliebäugelt, aber im Gegensatz zum Amiga brauchte ich ihn auf dem PC nie wirklich.

  3. sehr gut. schöner tip. arbeite gerne mit diesem explorer, da er gute datei vergleichsmöglichkeiten bietet.

  4. Ich denke auch, dass man einen Explorer- oder Finder-Ersatz nicht mehr braucht. Dateinamen umbenennen und dann noch massenhaft? Wozu im Zeitalter von superschnellen Suchmöglichkeiten à la Spotlight (von Mac OS X)?
    ? Nur wenn entfernte Dateisysteme z. B. per (s)FTP oder SCP ins Spiel kommen, machen Tools wie TotalCommander für mich Sinn. Ansonsten: Command- + Leertaste – Suchbegriff – Return. Geht schneller, als im Dateisytem herum zu hangeln, egal mit welchem Datei-Browser. Auch Programme lassen sich so extrem schnell starten.

  5. finde XYPlorer (http://www.xyplorer.com/) den mit Abstand besten Drittanbieter-Dateimanager, auch wenn er etwas kostet. Dafür wird man mit mächtigen Funktionen ausgestattet.

  6. @napfekarl:
    Kann es sein, dass du deinen PC nicht beruflich benutzt und auch nicht mit einer ganzen Reihe von Kollegen auf die gleichen Dateien zugreifen und selbige auch noch bearbeiten musst, womöglich sogar projektbezogen?

  7. stiflers.mom says:

    nutze seit jahren den altap salamander – http://www.altap.cz/

  8. Nach 8 Jahren als Ehrlicher Kunde nun das… Hoffentlich geht die Entwicklung weiter. Das feature mit einem Verzeichnissbaum für 2 Fenster habe ich nirgendwo anders gefunden.

  9. captaincannabis says:

    Was ist eine Diskette?

  10. Ich nutze unter Win nur den TotalCommander, ist ja nicht nur ein guter Dateimanager zum Kopieren/Verschieben sondern kann FTP, Packen, Entpacken und ist durch Plugins erweiterbar (Hash erstellen).
    Wenn ich eine App von Win nach Mac portiere nutze ich dort den MuCommander, weil der so ähnlich ist wie TotalCommander und man dort die .app-Datei (eigentlich Verzeichnis) auch wie ein Verzeichnis öffnen kann und ändern.

  11. @Maik1000: Mit dem Total Commander kannst du auch einen Verzeichnisbaum für beide Fenster nutzen.

  12. Ich benutze zwar keinerlei Alternativen zum Explorer mehr, d.h. für das bloße Betrachten und Organisieren für das Verzeichnissen tut es Win7.
    Nur zwei Zusatzprogramme sind noch im Einsatz: Eines für das sichere Löschen (sicher-löschen). Das andere ist „Roadkil’s Unstoppable Copier“.
    Immerhin scheint dabei der Kopiervorgang quasi gründlicher durchgeführt zu werden als mit Windows / robocopy. Zumindest wirkt die Information bzgl. fehlerfreier Sektoren beruhigend.

  13. PhoeniXaC says:

    Seitdem ich Directory Opus das erste Mal getestet habe, komme ich nicht mehr davon los. Gut durchdacht und unheimlich funktional. Solange ich die ganzen Vorteile, die mir dieser Manager bringt nicht im hauseigenen Datei Explorer finde, werde ich wohl nicht wieder wechseln.

  14. für mich bisher ungeschlagen ist Q-Dir (freeware)

  15. Genau – Q-Dir benutze ich auch. Sehr gut anzupassen, vielseitig und dazu noch winzig klein (unter 1 MB).

  16. Benutze auch schon seit einiger Zeit Q-Dir und bin ganz zufrieden … nur hat jemand vielleicht eine Idee, wie man den „Sound“ z.B beim Verzeichniswechsel abstellt (Klickgeräusche)?

  17. ein feines tool aus südkorea ist nexus file: http://xiles.net/nexusfile/. das tool ist freeware, sehr komfortabel und hat ein gutes design – was man von anderen tools leider nicht sagen kann.

  18. Ich nutze auch Q-Dir und den Totalcommander.
    Und da ich auf portable Freeware stehe, habe ich jede Menge aufgeblasener kostenpflichtiger Programme nach und nach entsorgt.

  19. Nun, ich könnte auswendig gut 15 alternative Dateimanager nennen, bin aber immer wieder beim XYplorer (vollkommen portabel, unglaublich aktiv entwickelt, aus deutschen Landen) gelandet.

    Habe den Windows Explorer in den vergangenen 5 Jahren vielleicht 10 Mal offen gehabt und dann auch nur, wenn ihn versehentlich ein anderes Programm angefordert hat.

    Mit dem Windows Explorer arbeiten ist für mich so, als ob man auf Dachschindeln die Schipiste herunterfährt, obwohl es dafür auch Alpinschi geben würde.

  20. Ich bin seit Windows 7 dem Directory Opus wieder treu (vorher bis 1997 auf dem AMIGA) 🙂
    Der Win7-Standard-Explorer ist nicht zu gebrauchen. Kann die elementarsten Sachen nicht mehr: keine Dateigrößen addieren, nicht sortieren… Wenn man mal paar 100 oder 1000e Dateien in einem Verzeichnis hat.
    Das wird unter Windows 8 wieder besser?

  21. In der Firma setze ich seit Jahren den FreeCommander ein. Erinnert sehr an SpeedCommander oder TotalCommander. Ist Freeware und hat alles was man zur Verwealtung braucht. FTP, Packen, Vergleichen, Synchronisieren, etc.

  22. Ein Ersatz für Finder und Explorer ist schon desöfteren nötig.
    Kopiervorgänge, sichere Löschen und ähnliches geht damit eindeutig besser aufgrund der zwei Fenstergestaltung.
    Auf dem Windowsrechner nutze ich persönlich den FreeCommander, auf dem Mac den muCommander. Letztere ist insbesondere deswegen nötig, weil im Finder Ordner als Objekte gesehen werden. Habe ich Ordner A mit Datei xy und Ordner B mit Datei z, so kann ich im muCommander einfach Ordern A rüber kopieren und Ordner B wird um Dateien xy erweitert. Mache ich gleiches im Finder, wird aus Ordner B eine Kopie von A, d.h. Datei z wäre weg.

  23. Ich kann nur empfehlen, sich mit den Total Commander zu beschäftigen. Nur wenn man weiß, was er kann, weiß man, dass man nicht auf ihn verzichten kann.

  24. Ny Alesund says:

    TOTALCOAMMANDER ÜBER ALLES!

  25. Northlander says:

    Alles eine Frage der Arbeitsweise.

    Ich starte kein Programm über Ikonen oder neuerdings Kacheln und suche dann vom Menü aus nach Dateien, die ich bearbeiten möchte. Wichtigstes Werkzeug sind SpeedCommander und andere hier benannte Filemanager. Ich surfe durch meine ordnerlandschaft und öffne durch Doppelklick eine datei oder wähle das entsprechende Programm über das Context-Menü.

  26. Freecommander mit TeraCopy. Besser gehts nicht.