IDC: Wearable-Markt ist auch im vierten Quartal 2018 weiter gewachsen

Es ist bei weitem nicht das erste Mal, dass wir jene Entwicklung zu lesen bekommen und auch in Zukunft wird sich der aktuelle Trend wohl vorerst weiter durchsetzen. Die Rede ist von den sogenannten Wearables und deren stetem Wachstum am Markt, angeführt durch Smartwatches, aber natürlich auch Fitness-Armbänder und auch Ohrhörer gehören dazu.

Im vierten Quartal des vergangenen Jahres wuchs der weltweite Markt für jene tragbaren Geräte um 31,4 Prozent, was einen neuen Höchststand von 59, 3 Millionen ausgelieferten Einheiten entspricht. Als Hauptgründe für dieses Hoch nennt IDC die Einführung neuer Wearables in den Monaten vor der Weihnachtszeit, aber auch neue Smartphones, die entsprechende Wearables im Bundle direkt beim Kauf mit beinhalteten. Für das gesamte Jahr 2018 ergibt sich so ein Wachstum von 27,5 Prozent, insgesamt wurden demnach 172,2 Millionen dieser Gerätschaften ausgeliefert.

Smartwatches gehörten auch 2018 weiterhin zu den am meisten verkauften Wearables, wobei hier die Apple Watch noch immer den Hauptanteil mit 10,4 Millionen verschifften Einheiten ausgemacht hat. Im Vergleich zum vierten Quartal 2017 wuchs der Absatz von Smartwatches um 55,2 Prozent, was einem Gesamtmarktanteil von 34,4 Prozent entspricht. Die anderen smarten Armbänder machten laut IDC 30 Prozent des Marktes aus, hier vor allem vorangetrieben durch die jüngsten Gerätschaften von Xiaomi, Huawei und auch Fitbit. Ohrhörer wuchsen um 66,4 Prozent und erreichten einen Marktanteil von 21,9 Prozent.

„Der Markt für in den Ohren getragene Wearables ist im vergangenen Jahr stark gewachsen, und wir erwarten, dass sich dies auch in den kommenden Jahren fortsetzen wird“ Jitesh Ubrani, Senior Research Analyst für IDC Mobile Device Tracker

Xiaomi eroberte mit 12,6 Prozent Anteil den zweiten Platz direkt nach Apple. Die Produkte des chinesischen Unternehmens sind nach wie vor vor allem in seinem Heimatland am beliebtesten. Die jüngsten Investitionen in Europa und anderen asiatischen Ländern haben sich jedoch ausgezahlt und dazu beigetragen, den Namen Xiaomi als Wettbewerbsfaktor zu festigen, so IDC. Allein das Mi Band 3 von Xiaomi machte demnach über 30 Prozent aller im Quartal ausgelieferten Armbänder aus.

Huawei konnte ebenfalls ein wirklich starkes Quartal in den Bereichen Wearables und Smartphones abliefern. Im Bereich der Smartphones wuchs das Unternehmen im Laufe des Quartals um 43 Prozent in einem ansonsten rückläufigen Markt, was wiederum zu einem Wachstum im  Wearables-Markt von 248,5 Prozent führte. Grund hierfür seien vor allem die genannten Bundles, bei denen Huawei- und auch Honor-Smartphones mit Fitness-Trackern und dergleichen zusammen verkauft wurden. Neue Produkteinführungen wie die Huawei Watch GT, die FreeBuds 2 Pro und einige andere trugen ebenfalls dazu bei, dass das Unternehmen an Fahrt gewann.

Auch Fitbit ist in der Auflistung vertreten. Die Weihnachtszeit konnte dem Unternehmen nun wieder zum Wachstum verhelfen, da die neue Charge 3, als auch die Versa dem Unternehmen geholfen hat, einen Teil seines Marktanteils zurückzugewinnen. Die Aussichten des Unternehmens seien laut IDC nach wie vor gut, da sich die Investitionen im Gesundheitssegment weiterhin auszahlen würden. In den USA sei es Fitbit gelungen, mit Anbietern wie Blue Cross Blue Shield, UnitedHealthcare und anderen zusammenzuarbeiten, was eine weitere Verbreitung der Geräte und Dienstleistungen ermöglichen würde.

Am Ende der IDC-Top 5 befindet sich Samsung, welches im Laufe des vierten Quartals 2018 vier Millionen Einheiten ausliefern konnte. Ähnlich wie Huawei und Xiaomi konnte auch Samsung viele seiner Wearables mit Smartphones bündeln. Die neu eingeführte Galaxy Watch wurde recht gut angenommen, obwohl es älteren Modellen wie der Gear S3 immer noch gelang, einen beachtlichen Teil der gesamten Lieferungen von Samsung auszumachen.

 

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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