Fotos von prominenten im Internet. Das ist nun wirklich keine Besonderheit. Besonders wird es erst dann, wenn die Fotos nicht offiziell gemacht wurden und auch gar nicht von einem Paparazzi oder Zufallsfotografen stammen, sondern aus den iCloud-Accounts der Stars selbst. Laut Internetsumpf 4Chan soll es nämlcih genauso abgelaufen sein. Ein Hack in die iCloud-Accounts soll für die Verbreitung von Privatfotos von Jennifer Lawrence, Victoria Justice, Kate Upton und vielen weiteren gesorgt haben.
Die Reaktionen der Promis sind unterschiedlich. Während Victoria Justice via Twitter verkündet, dass die sogenannten Nudes von ihr nur Fake sind, zeigt sich Mary E. Winstead mitfühlenden mit anderen Hack-Opfern, bestätigt aber auch indirekt die Echtheit der zirkulierenden Bilder. Auch ein Sprecher von Jennifer Lawrence gab zu Protokoll, dass man gegen jede Veröffentlichung der Bilder vorgehe.
Twitter-Accounts, die die Fotos verbreiten, wurden mittlerweile gesperrt. Ein Statement seitens Apple – immerhin liegt hier ein möglicher iCloud-Hack vor – gibt es noch nicht. Ein gutes Bild auf die Sicherheit von Cloud-Diensten wirft dies allerdings nicht. Da es allerdings keine Vorgehensbeschreibung gibt und bisher auch keiner einen iCloud-Hack bestätigte, muss man abwarten, ob tatsächlich Apples Cloud-Plattform an der Veröffentlichung der Privatbilder verantwortlich ist.
Bei Twitter hat die ganze Situation direkt eine Eigendynamik entwickelt. Unter dem Hashtag #IfMyiPhoneGotHacked findet man zahlreiche Bilder von Nicht-Promis, die veröffentlicht würden, wenn man die iPhones von Normalas hacken würde. Auch dafür muss man das Internet lieben.