iCloud-Hack soll für Verbreitung von Celebrity-Fotos gesorgt haben

Fotos von prominenten im Internet. Das ist nun wirklich keine Besonderheit. Besonders wird es erst dann, wenn die Fotos nicht offiziell gemacht wurden und auch gar nicht von einem Paparazzi oder Zufallsfotografen stammen, sondern aus den iCloud-Accounts der Stars selbst. Laut Internetsumpf 4Chan soll es nämlcih genauso abgelaufen sein. Ein Hack in die iCloud-Accounts soll für die Verbreitung von Privatfotos von Jennifer Lawrence, Victoria Justice, Kate Upton und vielen weiteren gesorgt haben.

Winstead_Tweet

Die Reaktionen der Promis sind unterschiedlich. Während Victoria Justice via Twitter verkündet, dass die sogenannten Nudes von ihr nur Fake sind, zeigt sich Mary E. Winstead mitfühlenden mit anderen Hack-Opfern, bestätigt aber auch indirekt die Echtheit der zirkulierenden Bilder. Auch ein Sprecher von Jennifer Lawrence gab zu Protokoll, dass man gegen jede Veröffentlichung der Bilder vorgehe.

Justice_Tweet

Twitter-Accounts, die die Fotos verbreiten, wurden mittlerweile gesperrt. Ein Statement seitens Apple – immerhin liegt hier ein möglicher iCloud-Hack vor – gibt es noch nicht. Ein gutes Bild auf die Sicherheit von Cloud-Diensten wirft dies allerdings nicht. Da es allerdings keine Vorgehensbeschreibung gibt und bisher auch keiner einen iCloud-Hack bestätigte, muss man abwarten, ob tatsächlich Apples Cloud-Plattform an der Veröffentlichung der Privatbilder verantwortlich ist.

Bei Twitter hat die ganze Situation direkt eine Eigendynamik entwickelt. Unter dem Hashtag #IfMyiPhoneGotHacked findet man zahlreiche Bilder von Nicht-Promis, die veröffentlicht würden, wenn man die iPhones von Normalas hacken würde. Auch dafür muss man das Internet lieben.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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63 Kommentare

  1. Manche Leute haben es einfach verdient gehackt zu werden! ? #keineAhnungvonIT #Dummheitwächst #iCloud #keineVerschlüsselung #2FA #Starbait

  2. Falls es stimmt (iCloud-Hack) kann man es ja dann am 9. September als Innovation …

  3. Was das Thema Sicherheit angeht, war Apple noch nie wirklich der Vorreiter.

  4. Es sind auch Videos im Umlauf. Also wurde die Fotostream Funktion eher nicht gehackt.

  5. @Dominik Conrads: Was soll das denn heissen? Jeder hat das recht keine Ahnung von dem technischen Zeugs zu haben. Solche Sachen sollten einfach und ersichtlich für jeden funktionieren und sicher sein. Sicherheit sollte eine Grundvorraussetzung für jede App/Software sein, ohne dass man nen IT Studium zur Einrichtung braucht.

    Oder findest du auch, dass Leute keine Musik hören sollten, die kein Instrument spielen können?

  6. @Peter: Das würde ich so nicht unterschreiben!

    Sicherheit ist durchaus einer der Dinge, womit Apple immer punkten kann!

  7. @Bam wenn ich davon keine Ahnung habe sollte ich meine nude-Pics nicht in die Cloud syncen oder?? Dafür braucht man kein Studium, bei Apple ist doch alles so *einfach*, *intuitiv* und *selbsterklärend*. Das haben die Trottel jetzt davon.

    Sicherheit wird immer Aufgabe der User bleiben, nicht der Konzerne, auch wenn es andersherum schöner wäre – das muss ich jeder Bewusst sein der im Internet agiert!

  8. Wäre das ein echter iCloud-Hack, dann wären auch andere Promis betroffen.

  9. bei apples unfähigkeit bleibt einem eigentlich die spucke weg. HAHA an die betroffenen

  10. @Dominik Conrads,

    „Sicherheit wird immer Aufgabe der User bleiben, nicht der Konzerne“

    So ein absoluter Blödsinn, in der IT-Sicherheit wird vieles automatisiert und von Unternehmen vereinfacht, was qualifiziert dich denn bitte solche Ausagen zu treffen? Einfach mal was schreiben um zu schreiben, hm? 😉

  11. @st und Dominik

    Gibt es beweise das es an Apple lag? – Vielleicht haben die Leuute einfach ihre 2 Faktir Authentifizierung nicht aktiviert oder zu einfache passworter genutzt, Android wird eben nicht genutzt, deshalb auch uninteressant um an Promidaten zu kommen

  12. Vielleicht war es ja auch ein Google Drive oder Dropbox Hack 😉

  13. Apple wird auch kein Statement abgeben. Machen die nie bei so was.

  14. Es muss nicht alles aus der iCloud stammen. Sicher nutzen einige Leute auch einfach die Gelegenheit auf den Zug zu springen und viele Fakes zu posten, aber leider (für die Betroffenen) auch real gestohlene Bilder und Videos.

    Einerseits:
    Zu dem Material, das aus der Cloud stammt: ich frage mich, wie vielen Menschen nicht klar ist, dass Cloud nichts anderes als ein bescheuerter Begriff für das Internet ist. Wären die Leute vorsichtiger und würden sie die Funktionen weniger nutzen, wenn die Geräte deutlicher kennzeichnen würden, dass die Fotos, die sie gerade gemacht haben und in die private Cloud hochladen möchten, theoretisch und praktisch vom Betreiber eingesehen werden können? Vielleicht, aber das wäre wohl schlechte für die Dienste, daher wird sowas höchstens irgendwo klein in den Terms of Services oder gar nicht erst erwähnt. Die Leute, die es nicht wussten, tun mir schon ein bisschen leid. Andere Celebs freuen sich aber sicherlich über etwas Publicity.

    Andererseits:
    Geschieht es recht, damit das Bewusstsein für so etwas gestärkt wird und man sich in Zukunft mehr als einmal überlegt, etwas „irgendwo“ in eine „sichere“ Cloud zu „speichern“. Dabei ist es egal ob verschlüsselt oder nicht… merke: einmal in der Cloud, immer in der Cloud oder besser:

    EINMAL im Internet, IMMER im Internet.

  15. @Bam: „Sicherheit sollte eine Grundvoraussetzung für jede App/Software sein“
    Sorry, aber das ist ein Postulat, nach dem man sein Leben nicht ausrichten kann.
    Man muss wirklich kein IT-Profi sein um in den letzten Jahren mitbekommen zu haben, dass es rund um Computer viele Fehler gibt, die zu bösen Folgen führen können!

    Hätten die gleichen Promis ihre Nacktfotos früher im Fotostudio gegenüber entwickeln lassen, um sie dann im einfachen Umschlag per Post an unbekannte Dritte zu schicken, die sie für sie aufbewahren sollen? Nein!

    Als Promi dem Cloud-Dienst von Apple Nacktfotos anzuvertrauen ist schon erstaunlich dumm. Man sollte doch meinen, dass solche Promis Berater haben, die sie vor den schlimmsten Fehlern bewahren.

  16. solange Passwörter wie 123456 gebracht werden und keine 2-Faktor-Authentifizierung erwzungen ist, kann die Cloud immer gehackt werden…. Denke nicht, dass diese Damen wahnsinnig komplizierte Passwörter hatten, oder ging der Hack hintenrum? Das wäre dann sehr bedenklich für Apple.

  17. @Peter
    Vielleicht nicht pauschal, aber bei Sicherheitsupdates braucht Apple bedeutend länger als Microsoft oder Google.

  18. @Peter (mit Bild),

    hast du auch eine Quelle, die das belegt?

  19. Muss mann Jennifer Lawrence, Victoria Justice und Kate Upton kennen?

  20. Muss man Jennifer Lawrence, Victoria Justice und Kate Upton kennen?

  21. @ Kay: Man muss niemanden kennen. Ist manchmal auch besser so. 😉

  22. Gründe die gegen einen „iCloud-Hack“ sprechen:

    – Nur einige, wenige Personen „betroffen“.
    – Videos
    – In den Pic Dumps teilweise „Dropbox Quickstart“ Bilder

    Was könnten die Quellen sein:

    – Messaging Apps (Snapchat, WhatsApp et al)
    – Hack/Zugriff auf Dropbox der jeweiligen Personen (Passwort erraten etc.)
    – Dienstleister / Apple Store Mitarbeiter machte Kopie der iPhones/Smartphones beim Service und verteilt diese nun

    Das fällt mir gerade spontan dazu ein.

  23. Der Sack in China lässt Grüßen. Großer Hack oder bloß ein Fake, damit man als „Promi“ im Gespräch bleibt. Das schlimmste für diese Leute ist doch wenn sie keiner beachtet und niemand ihre Fotos anstarrt.
    Wie auch immer, wer alles in die „Cloud“ stopft und all seine Daten Firmen wie Apple, Google, MS und Co anvertraut, sollte damit rechnen, das früher oder später schlimme Dinge geschehen werden.

  24. @Peter (mit Bild),

    ja.. Fail, nä?

    1. Der erste Artikel ist von 2011, der zweite von 2006(!).
    2. Es ging in deiner Aussage nicht darum, dass sie langsam sind (denn das sind sie alle), sondern l a n g s a m e r als die Konkurrenz.

    😉

  25. @peter
    bei beiden links geht es um macOS und nicht um iOS. und vergleiche mal bitte iOS mit android.

  26. Sascha Lobo bringt es auf den Punkt:

    http://m.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/a-955382.html

    Apple – Schlamperei wegleugnen, Perfektion vorgaukeln

    Unter den Stichworten „goto fail“ oder „SSL-Bug“ wurde außerordentlich viel geschrieben über die gravierenden Sicherheitslücken von Apple. Außer von Apple. Nach Einschätzung der meisten Experten handelt es sich um den gefährlichsten Fehler in der Software des Unternehmens seit langer Zeit.

    Der Fehler erlaubt die Übernahme eines einzelnen Apple-Geräts. Auf der Startseite von Apple findet sich dazu nichts. Unter „Hot News“ findet sich noch weniger als nichts in Form einer Ankündigung eines iTunes-Events. Die Suche über die gesamte Homepage nach „Bug“ wie auch nach „goto fail“ bleibt ergebnislos. Apple betreibt kein eigenes Blog, keinen offiziellen Twitter-Account, keine offizielle Facebook-Seite und doppelt überhaupt gar keine offizielle Google+-Seite.

    Was Lobpreisungen der eigenen Leistungen angeht, ist Apple dagegen keine Meldung zu bekloppt, „1 Million Downloads von Filemaker Go“ heißt eine der letzten. Für die große Öffentlichkeit bleibt der Konzern genau dort und genau dann stumm, wo man am dringendsten Informationen erwarten, nein: benötigen würde.

    Hier rächt sich eine von Steve Jobs in die Unternehmenskultur eingepflanzte Unzulänglichkeit: radikaler Perfektionismus. Apple darf niemals Fehler machen. Weil Fehler trotzdem passieren, wird der massive Bug wegignoriert. Apple ist jeder potentielle Kratzer im Image wichtiger als die Sicherheit der Nutzer. Ein düsteres Zukunftsszenario, wenn Apple in Bereiche expandiert, in denen digitale Sicherheit über Leben entscheidet, wie Autos oder Gesundheit. Eventuell aber steht hinter dem Fehler noch etwas anderes. Unbewiesene Vermutungen tauchen auf, dass der Beginn der Zusammenarbeit zwischen NSA und Apple (Oktober 2012) und das Auftauchen des Fehlers im Betriebssystem (Oktober 2012) miteinander zu tun haben könnten.

  27. @Lux,

    oh Mann, als ob andere Unternehmen das anders handhaben. MS hat teilweise Jahre gebraucht um schwere Sicherheitslücken zu fixen.

    Und zum goto fail Bug – http://www.gfi.com/blog/critical-vulnerability-in-linux-is-similar-to-apple-goto-fail-flaw/

    Nur weil Apple im Mittelpunkt der medialen Aufmerksamkeit steht heißt das nicht, dass andere Unternehmen auch nur einen Deut besser sind. Klar gibt es Ausnahmen, aber das sind meistens eher kleine Unternehmen mit einem begrenzten Produktportfolio.

    Ich sage nicht, dass Apple das korrekt handhabt, aber darum ging es ja nicht. Ich meine nur, dass andere Unternehmen das genauso handhaben.

  28. @Lux,

    und ganz ehrlich – eine Quelle aus dem Spiegel und dann auch noch von Lobo? Das weißt du doch sicher besser…

  29. @Jon: Was hast gegen Lobo?

  30. @Ho
    wieso. es geht hierbei nicht um iOS, sondern um iCloud und das ist Betriebsystemunabhängig.

    @Jon
    1. Ich sehe es nicht als Fail, weil es sich bis heute nicht geändert hat.
    2. Auf eine andere Aussage war ich auch nie hinaus?

  31. Strafen für entsprechende Hacks und die Verbreitung von gestohlenem Material hoch setzen und fertig.

  32. @Peter,

    Du weißt schon, was eine Quelle ist und was sie ausmacht oder?
    Aber gut.
    1. Quelle dafür?
    2. Im ersten Artikel von 2011 geht es darum, dass Apple durch die Regeln im Appstore Updates von 3rd Party Anbietern zurückhält obwohl sie allgemein schon verfügbar sind. Im zweiten Artikel von 2006 (…) geht es darum, dass Apple im Schnitt 90 Tage braucht um Sicherheitslücken zu patchen und dass das laut Krebs zu lange ist.

    Was du behauptet hast ist, dass Apple allgemein länger braucht als andere Firmen, z.B. Google oder MS.
    Die von dir gelieferten Quellen sagen nicht mal ansatzweise etwas darüber aus.
    Eine für mich gültige Quelle würde eben das aufzeigen.
    Darüber hinaus sollten Quellen auch einigermaaaaßen aktuell sein. Aber das ist nur meine bescheidene Meinung… m(

    • @Jon: Du kritisiert, dass die Links von Peter nicht ganz aktuell waren, aber den von mir oben geposteten aktuellen Artikel von Heise 2014 mit der Kritik der (auch für Apple tätigen) Sicherheitsforscherin Kristin Paget ignorierst Du? Das Realitätsverzerrungsfeld der Apple-PR funktioniert also tatsächlich. 😉

  33. @Peter,

    „wieso. es geht hierbei nicht um iOS, sondern um iCloud und das ist Betriebsystemunabhängig.“

    Wenn es darum geht.. (Und HOs Beitrag bezieht sich ja auch dieselben Links wie meiner) iCloud wurde erst 2011 vorgestellt.

  34. @Lux,

    wasn mit dir? Kannst du auch normal kommunizieren?
    Ich habe das nicht ignoriert, aber es wird in dem Artikel keine vergleichende Aussage getroffen, sondern nur festgestellt, dass Apple langsam ist. Und in meinem letzten Beitrag an dich habe ich das auch so geschrieben. Lesen…

  35. @Lux
    Ich denke es ist zwecklos gegen einen Jünger zu sprechen 😛

    • @Peter: Stimmt. Wenn einem Fan die Quelle nicht passt, dann wird sie eben miesgemacht. So wie oben der Spiegel oder der Sascha Lobo.

  36. @Peter,

    wow, und das ist jetzt dein abschließendes Argument? Ich muss mich wohl geschlagen geben ob der Aussagekraft deiner persönlichen, nicht faktenbasierten, Meinung..

  37. @Lux, Peter,

    ja, wenn sich die Quellen mal auf die Problemstellung beziehen würden. Tun sie nicht. Aber da ihr das behauptet steht ihr auch in der Bringschuld des Nachweises – so funktioniert das nunmal, sorry.

    Zeigt mir einen Beleg dafür, dass die durchschnittliche Responsetime fürs Bugfixing bei Apple höher ist als bei anderen, vergleichbaren Unternehmen und alles ist gut. Wo ist das Problem? Aber mehr als heiße Luft kommt ja nicht..

  38. @Jon
    Du fütterst den Troll. Die Zeit kannst du dir sparen…

  39. wasauchimmer says:

    Da hat wohl der Sohn eines NSA-Agenten dessen Sammlung ins Netz gestellt.

    *Ironie*.. nein doch nicht.

  40. Gibt es eigentlich ausser der Vermutung, dass es iCloud sein KÖNNTE, einen Hinweis, dass es tatsächlich iCloud ist?

    Von daher liebe Fans und Anti-Fans – einfach den Ball flachhalten.

    Tatsächlich steht im Stern erheblich mehr: http://www.stern.de/digital/online/nacktbilder-hack-auf-jennifer-lawrence-so-sicher-sind-ihre-fotos-in-der-icloud-2134904.html

  41. Mittlerweile hat sich herausgestellt, dass die Passwört bruteforced wurden. Apple trägt eine Mitschuld, da es die Accounts nicht sperrte, die Promis tragen eine Mitschuld, weil sie zu einfach Passwörter nutzten.

  42. @Jon ich bin dank der Beschäftigung bei meinem Arbeitgeber deutlich qualifizierter als du. Und genau diese Aussage stammt in ähnlicher Form von meinem Arbeitgeber. Aber Kopf hoch du Pfosten 😉

  43. @Dominik Conrads,

    ja ja, ich habe schon gelesen, du mit deiner Berufsausbildung und einem halben Jahr Berufserfahrung.
    Selbst wenn du eine echte Ausbildung hättest würde ich das anzweifeln wollen.
    Nur als Tipp: Dein Arbeitgeber sagt nichts über deine Kompetenz aus. Nur deine Kompetenz sagt etwas über deine Kompetenz aus, aber gut, dass du dich über ersteres definierst. 🙂

  44. Leute, langsam aber sicher driftet das hier etwas ab, findet ihr nicht 🙂 könntet ihr nicht eure E-Mail-Adressen austauschen und euch dort weiter beleidigen anstatt hier? Zurück zu den Celebs und dem Hack bitte, das ist interessanter als zufällige Hirnergüsse.

  45. OK, OK… Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich das jetzt wirklich richtig verstehe 😀 Diese Promis laden teilweise Nacktbilder ins Netz (egal!! mit welchem Dienst) und beschweren sich jetzt, dass diese Bilder publik geworden sind? Ne, oder? Das ist ja an Ironie gar nicht zu übertreffen.

    Da kann man doch auch alle technischen Verständnisse und Bildungen zur Seite schieben. Wer etwas ins Netz jagd, muss doch damit rechnen. Aber das ist ja scheinbar heute in, solche Bilder zu machen und überall hin zu verschicken bzw. hochzuladen. Darwin lässt grüßen.

    Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Ich finde nur ganz ehrlich – aus rein subjektiver Sicht – haben die kein Grund und Recht sich zu beschweren.

    Hier jetzt bitte ein Picard-Facepalm vorstellen. Danke.

  46. @Pascal
    Sie müssen die Bilder nicht mal absichtlich ins Netz gestellt haben. Es reicht schon, wenn sie sich unbedingt einmal an ihrem Antlitz ergötzen wollen und zu diesem Zwecke ein Foto von sich vor dem Spiegel machen. Mit der falschen Sicherheit, dass ja nur sie selbst das Foto sehen, wenn sie es danach direkt löschen. „Die iCloud ist bestimmt nur in meinem Handy.“

    Wenn nun der automatische Foto-Upload nicht deaktiviert wurde: Pech gehabt! Noch ehe man kontrollieren kann, ob das Foto wirklich vom Smartphone verschwunden ist, liegt es möglicherweise bereits auf irgendwelchen Backup-Mirrors.

    Ich kenne die Standardeinstellungen auf dem iPhone/iPad zum Thema iCloud-Upload zwar nicht aber vermute, dass Fotos und Videos per default hochgeladen werden, wenn man es vorher nicht deaktiviert! Evtl. kann ja mal jemand was dazu sagen.

  47. Das war nur eine Frage der Zeit, wann die iCloud geöffnet wird :/

  48. @Jon Zweifel du mal an…ich zweifel derweil deine Mathematik Fertigkeiten an. 😉
    Du musst erstmal die Kompetenz erlangen, die ein Arbeitgeber dir inform von Erfahrung zukommen lässt und ersteres dadurch wächst. Aber das dauert bei Studenten auf Lebenszeit meistens was.

  49. @Dominik Conrads,

    🙂 ohje, ich bin schon lange kein Student – mehr sondern mittlerweile Sr. Dev.

    Aber mal zum Thema nochmal. Es ist nunmal so, dass Sicherheit (zum Glück, wir haben ja mehrfach gesehen, wie das sonst endet) immer weniger beim Nutzer selbst liegt. 2-Faktor-Auth, erzwungene Passwortvorgaben, Passwortmanager, Fingerabdruckscanner, automatische e2e-Verschlüsselung usw.. In nächster Zukunft werden wir sogar Passwortfrei leben.
    Aber andersherum, wie genau liegt denn die Verantwortung für „IT-Sicherheit“ beim Benutzer? Da wo ich arbeite liegt sie beim Entwickler und bei den SysOps und es wird versucht die Ebene des Benutzers als Fehlerquelle auszuschließen, indem man Sicherheit automatisiert und damit komfortabel macht. Zumindest wird es (mittlerweile eigentlich auch ganz erfolgreich) versucht. Klar ist das System noch nicht perfekt, aber immerhin.

  50. @Mav

    Und genau da macht es keinen Sinn mehr. iCloud speichert keine Videos. Sollten neben Bildern nun auch noch Videos auftauchen (soweit ich weiß, gibt es momentan keine sondern nur Screencaps davon), können diese Sachen nicht (komplett) aus einem Hack der iCloud stammen.

  51. @Jon all das was du aufzählst ist bei Apple und vielen anderen Dienstanbietern nicht „automatisiert“.
    2FA, wird nicht erzwungen. Zu Passwörtern gibt es nur Hinweise wie stark sie am besten sind und wenn man überall das selbe nutzt ist es genauso schlecht. Passwortmanager sind auf jeden Fall sehr sicher, weil wenn ich ein PW habe habe ich alle! Top Idee! Mit dem Fingerabdruckscanner kann ich mich bisher nicht an Webseiten anmelden.
    Und keine bekannte Cloud verschlüsselt automatisch oder legt einen Truecrypt Container an.
    Immer da wo der Komfort bevorzugt wird leidet die Sicherheit.
    Aber wir haben sehr unterschiedliche Meinungen, da du Produkte entwickelst und Daten damit verarbeitet werden und wir versuchen so wenig wie möglich Daten abfließen zu lassen.
    Deswegen das unterschiedliche Verständnis.

  52. @caschy

    Ok, wenn wir hier von einem Restore aus einem iCloud Backup oder dem Auslesen eines solchen reden, dann hast du natürlich recht. Ich bin hier vom Fotostream ausgegangen.

    Solange keiner der hier betroffenen „Stars“ zu Protokoll gibt ein schwer zu erratendes und nur einmalig verwendetes Passwort verwendet zu haben, zweifle ich sowieso nicht an der Integrität von iCloud. Auch Stars sind nur Menschen und haben als Passwort vielleicht „‚$vorname‘ . ‚$geburtsjahr'“, oder das selbe Passwort wie im zuletzt gehackten Forum genutzt.

  53. @Dominik Conrads,

    ja, weiß ich nicht. Dann musst du dich irgendwie auch präziser ausdrücken und nicht schreiben „Sicherheit wird immer Aufgabe der User bleiben, nicht der Konzerne“.

    Ich meine „[…] wird immer […] bleiben“.

    Weil das zielt weniger auf den von dir im Nachhinein beschriebenen Ist-Zustand ab sondern ist eine ungültige Verallgemeinerung die so einfach nicht akkurat ist. Sicherheit w i r d automatisiert werden, ob es dir gefällt oder nicht. Und wie ich schon schrieb ist es jetzt noch nicht soweit, aber es wird kommen. Etwas anderes ergibt einfach keinen Sinn.

    Du musst ja beachten, dass es in dem Artikel um den vermeintlichen Hack einer Cloudinfrastruktur ging. Schon in dem Beispiel hat man das ja gut gesehen. Das einzige, was der User da hätte machen können um sich zu schützen ist nichts in der Cloud speichern. Die gesamte restliche Sicherheitsinfrastruktur wird von Apple gestellt (oder eben nicht).

  54. @Dominik Conrads,

    dann musst du dich auch präziser ausdrücken und nicht schreiben
    „Sicherheit wird immer Aufgabe der User bleiben“, denn das ist so ganz sicher nicht akkurat. Deine Aussage – auf die ich reagiert habe – war pauschalisierend und auf die Zukunft bezogen. Jetzt münzt du das plötzlich um auf die Gegenwart. Na was denn nun? Wenn du nochmal liest, was ich geschrieben habe, dann siehst du, dass alles alles was ich meinte war, dass der Trend in eine andere Richtung geht.

    Was ich denke ist, dass du pseudoelitär bist und dich durch das, was du durch deine Berufsausbildung vermeintlich weißt von anderen abgrenzt, damit du dich selbst besser fühlst. Niemand würde es sonst anderen gönnen, dass sie „gehackt“ werden(FB) oder bei in jedem zweiten Beitrag den Hashtag „#keineahnungvonIT“(auch FB) verwenden. Eklig, sorry. Und dann auch noch mit solchen undifferenzierten Aussagen um die Ecke kommen, mit deinem Arbeitgeber prahlen und andere direkt beleidigen (Pfosten).

    (Falls ich einen Doppelpost verursacht habe, sorry, ich bekomme immer eine Fehlermeldung beim Posten)

  55. @Jon dein zweiter Kommentar – ja er war doppelt – lässt dich wieder in die unsachliche Schublade rücken. Ergo ist dieser Unnötig.

    Menschen die Dumm sind gehören dafür bestraft, das ist meine Meinung und die musst du nicht nachvollziehen oder annehmen können. Sie ist einfach so da.
    Wenn man von etwas keine Ahnung hat, lautet die Devise: Finger weg! Das gilt sowohl in der IT als auch sonst in der Welt so.

    Ich zitiere dich: “ Das einzige, was der User da hätte machen können um sich zu schützen ist nichts in der Cloud speichern. “

    Aber anscheinend lebst du nicht in dieser.

    Zum Thema: So kleinkariert das ich das „wird immer“ bis auf den Untergang der Welt bezogen habe kannst echt nur du sein.
    Mit „wird immer“ war natürlich in diesem Fall ein unbestimmter langer Zeitraum gemeint, in dem keine Firma oder Hersteller wesentlich zur automatisierten IT-Sicherheit beiträgt.
    Dieser Zeitraum ist nicht definiert und hält so lange an.
    Und selbstredend war diese Aussage auf den IST-Zustand bezogen da ich nicht in die Zukunft blicken kann.

    Aber wie schon festgestellt haben wir ein unterschiedliches Verständnis dieser Tatsachen.

  56. @Dominik Conrads,

    Wenn du statt
    „Sicherheit ist Aufgabe der User“
    schreibst
    „Sicherheit wird immer Aufgabe der User bleiben“
    dann ist das einfach falsch, dafür kann ich nichts, sorry. Ich meine w i e schwierig ist es, da als Schreibender zu differenzieren?? Ich bin jetzt Schuld, dass du das nicht kannst? Hm.

    Da greift dann wohl dein eigenes Prinzip, das du oben so schön zusammengefasst hast:

    „Menschen die Dumm sind gehören dafür bestraft, das ist meine Meinung und die musst du nicht nachvollziehen oder annehmen können. Sie ist einfach so da.
    Wenn man von etwas keine Ahnung hat, lautet die Devise: Finger weg! Das gilt sowohl in der IT als auch sonst in der Welt so.“

    Vielleicht solltest du dann nicht schreiben oder dich zumindest nicht darüber aufregen wenn du den Fehler machst. Klappt ja gut, mit deinen Prinzipien. Ich dachte immer, dass man sich als Techniknaher Mensch präziser ausdrückt als der Schnitt. Naja.

    Ansonsten sollten dann Menschen wohl auch nicht wählen, weil 99% „keine Ahnung“ von Politik haben? Und so weiter? Reife Einstellung.

  57. @Jon was Politik angeht, ja du hast es gerafft. Das ist der Grund warum wieder die CSU regiert 😉

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