Huawei soll an Verkauf seiner 5G-Modems an Apple interessiert sein

Das Thema 5G wird uns noch eine ganze Weile beschäftigen und das nicht nur deswegen, weil die Versteigerung der Frequenzen hierzulande noch immer nicht abgeschlossen ist. So will unter anderem Apple ein 5G-iPhone auf den Markt bringen, doch im Gegensatz zur Konkurrenz erst ein wenig später, im Jahr 2020.

Grund für die Verzögerung sei unter anderem, dass man nicht immer vollends zufrieden mit der Leistung von Intel gewesen sei, Apples derzeit einzigem Zulieferer von Modems. Qualcomm scheidet vermutlich aufgrund der noch immer anhaltenden Rechtsstreitigkeiten hierfür aus. Wie Engadget nun aus unbekannter Quelle erfahren haben will, soll allerdings ausgerechnet Huawei nun doch sehr interessiert daran sein, Apple mit den notwendigen 5G-Modems aus eigener Produktion zu versorgen. Eine offizielle Stellungnahme hierzu fehlt von beiden Unternehmen.

Das 5G-Modem Balong 5000 von Huawei ist ursprünglich für den Einsatz in zukünftigen IoT-Geräten des Unternehmens gedacht und nicht, um damit die Konkurrenz auszustatten und zukunftstauglich zu machen. Doch lukrativ könnte ein solcher Deal natürlich dennoch sein, nicht nur für Apple. Mit Apple als Kunden wäre dem chinesischen Unternehmen ein vernünftiger Zusatzverdienst gesichert. Wie bereits erwähnt, sollte man diese Informationen erst einmal noch mit dem nötigen Quäntchen Vorsicht genießen, bis es offiziellere Meldungen gibt.

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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12 Kommentare

  1. Ob Apple riskieren will, durch die aktuelle Huawei-Angst (ob berechtigt oder nicht ist ja erstmal egal) Gefahr zu laufen, in vielen Ländern von einem Verkaufsverbot getroffen zu werden, wage ich mal zu bezweifeln.

    • Sehe ich ganz genau so. Zumal Apple ja angekündigt hat, seine eigenen Chips produzieren zu wollen.

    • Andererseits werden die iPhones doch sowieso in China bei Foxconn hergestellt. Aber das kommt in der Wahrnehmung der amerikanischen Kunden nicht wirklich so an. Die Apple-PR lullt sie ein mit dem Slogan „Designed by Apple in California“, damit das „Made in China“ nicht so auffällt.

      • Das stimmt schon, allerdings sind vermutlich selbst Trump und Konsorten nicht so dumm, alle Smartphones zu verbieten, die in China hergestellt werden, denn dann sieht es bald sehr dünn aus auf dem amerikanischen Smartphone-Markt. Ich meine, wer lässt denn da nicht fertigen?

        • Tim Cook kriecht dem Trump in letzter Zeit sowieso ziemlich in den Arsc#, damit das was wird. Trump nennt seinen neuen Freund schon „Tim Apple“.

        • Sorry, da muss ich Dich verbessern: Doch, die sind so dumm! 🙂
          Sieht man jeden Tag, es geht nicht darum, irgendwelche sinnvollen Entscheidungen zu treffen, es geht nur darum, sich und seinen Freunden die Taschen zu füllen. Old-white-man Problem… Glücklicherweise haben die meisten von seinen Freunden schon ein Alter erreicht, indem man sie dann entweder sterben oder bis ans Lebensende wegsperren lassen kann.

      • Apple lässt zwar bei Foxconn in China seine Produkte herstellen (wie auch zB Intel), allerdings ist Foxconn ein Unternehmen aus Taiwan.

        • Und deswegen ist es nicht Made in China?
          Wen interessiert schon, wo die Konzern Mutter sitzt…
          Wen interessiert schon, wo hierzulande überall die Chinesen als Großinvestoren mit drin stecken…

  2. Da glaube ich bei der derzeitigen Hexenjagd auf Huawei von Seiten der USA nicht dran.

    Sicher, Huawei wird sehr an einem Verkauf an Apple interessiert sein aber die Sache wird wohl Apple wahrscheinlich auch zu heiß sein.

  3. Wenn Huawei tatsächlich das 5G Netz in Deutschland einrichtet, dann wären Chips von Huawei durchaus zu begrüßen. Was ist besser als die selben Chips von selben Anbieter?

  4. Wenn die USA alle Hardware verbieten wollen die ganz oder zumindest in wesentlichen Teilen in der VR China produziert werden wird man wohl bald wider mit Technik von vor 20 Jahren arbeiten . Macht den Amis vielleicht nix aus , es gibt da ja immer noch Waschmaschinen die mit einem „Agitator“, also einer Art Drehflügel in einer feststehenden senkrechen Trommel arbeiten – sowas hatten wir in DL spätestens in den 60ern nicht mehr . Oberirdirsche Strom- und Telefonleitungen in vielen Landesteilen, Möbel – und Hausgerätedesign aus den 50ern uund 60ern , mich wundert daß die SpaceShuttles keinen Haifischmaul-Kühler und Weißwandreifen hatten grins . USA und technische Innovation ? Das war mal die Musike spielt heute woanders.

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