Huawei P30 Pro angeschaut: Die Kamera macht noch mehr Spaß als letztes Jahr

Huawei hat am 26. März in Paris seine neue P-Serie vorgestellt. Huawei P30 und Huawei P30 Pro gab es zu sehen, wieder einmal steht die Kamera im Mittelpunkt. Denn hier hat Huawei letztes Jahr einen riesigen Sprung mit dem P20 Pro gemacht, das möchte der Hersteller mit dem P30 Pro noch einmal toppen – was gar keine so leichte Aufgabe ist, wenn man sich einmal anschaut, wo auch heute noch die Cam des P20 Pro im Vergleich zu anderen Smartphones steht.

Ich konnte mir das Smartphone nun ein paar Tage anschauen und vor allem ausprobieren. Ob Huawei mit dem P30 Pro wieder ganz vorne mitspielt, wollte ich da herausfinden. Der Hersteller scheut in der Regel keine Vergleiche zu anderen Smartphones, gerne muss hier auch das iPhone herhalten. Das können wir natürlich auch, allerdings sind das oftmals leider sehr hinkende Vergleiche.

Fangen wir also an wie immer, mit der optischen und haptischen Erscheinung des Huawei P30 Pro.

Optik und Haptik

Mit seinem 6,4 Zoll großen Display gehört das Huawei P30 Pro nicht unbedingt zu den handlichsten Vertretern bei den Smartphones. Obwohl man dazu sagen muss, dass die Breite des Gerätes sogar vergleichsweise klein ist, für ein 6,4-Zoll-Gerät also durchaus als kompakt zu bezeichnen ist. Einhandbedienung ist allerdings nicht wirklich möglich.

Das Display des Smartphones ist an den Seiten nach hinten abgerundet. Mich stören diese Edge-Displays in der Regel nicht, in diesem Fall wurde ich aber nicht wirklich damit warm. Dabei kam es nicht einmal unbedingt zu fehlinterpretierten Eingaben durch versehentliche Berührung, was man ja noch als Argument bringen könnte.

Irgendetwas stört mich an den Kanten – so sehr, dass ich freiwillig eine Schutzhülle für das P30 Pro genutzt habe. Wer meine Tests kennt, der weiß, dass dies alles andere als selbstverständlich ist, ich mag Smartphones in der Regel ohne Hülle viel lieber. Optik und Haptik bewerte ich deshalb trotzdem ohne Hülle, denn so war das Smartphone ja mal vom Hersteller für die Nutzung gedacht.

Es fühlt sich groß an, aber ebenso fühlt es sich perfekt verarbeitet an. Das hat man leider auch bei teuren Smartphones nicht immer. Beim P30 Pro gibt es vorne das an den Seiten abgerundete Glas, einen schmalen Metallrahmen und hinten ebenfalls wieder an den Seiten abgerundetes Glas.

Die Übergänge zwischen Glas und Metall sind sauber, man spürt da nur bei sehr genauem Drüberstreichen überhaupt etwas. Die Rückseite sieht nicht ganz so clean aus wie die Front, das ist der Kamera oder besser den Kameras geschuldet. Zwei Elemente findet man hier, einmal die Triple-Cam, die auch aus dem Gehäuse heraussteht und einmal ein Element mit LED-Blitz sowie der Time-of-Flight-Kamera. Sieht insgesamt nicht allzu hübsch aus, aber irgendwohin müssen die Cams ja und beim P30 Pro weiß man auch sehr schnell, dass sich das auch lohnt.

Der Rahmen beherbergt noch die Buttons, welche angenehm fest sitzen und wenig Spiel haben. Auch der Druckpunkt der Tasten ist gut. Außerdem ist der Slot für die SIM-Karte oder die NanoMemory Card an der Unterseite des Rahmens zu finden. Nicht vorhanden ist hingegen ein 3,5 mm Klinkenanschluss. Sollte sich daran 2019 noch jemand stören, muss er wohl zu einem anderen Smartphone greifen.

Insgesamt ist das Huawei P30 Pro in Sachen Optik und Haptik schon so aufgestellt, wie man es von einem „Tausend-Euro-Handy“ erwartet.

System und Leistung

EMUI 9, basierend auf Android 9, angetrieben vom alten Bekannten Kirin 980. Das Ganze zusammen mit 8 GB RAM und schon hat man ein sehr schnelles Smartphone zwischen den Fingern. Egal ob App-Starts oder aufwändigere Games, das Huawei P30 Pro hat mich (oder das System) zu keinem Zeitpunkt hängen lassen. Bleibt dies auf Dauer so, ist das sehr erfreulich.

Mir ist klar, dass der EMUI-Überzug nicht jedem gefällt, allerdings ist das heute auch nicht mehr so extrem, wie es vor ein paar Modellen noch war. Generell lässt sich da viel anpassen, sodass man zumindest in Sachen Optik hier einfach nachhelfen kann. Mich persönlich stört EMUI nicht, in der Regel nutze ich Apps, wenn ich das Smartphone nutze. Die lassen sich eben sehr gut nutzen.

System und Leistung sind für mich mehr als zufriedenstellend und ich glaube auch nicht, dass man mit dem P30 Pro in den nächsten paar Jahren Probleme bezüglich der Rechenleistung haben wird. Für die Freunde synthetisch errechneter Leistungswerte hier die Benchmarkergebnisse, sollte daran Interesse bestehen:

Hier noch einmal die Spezifikationen des Huawei P30 Pro im Überblick:

  • Bildschirm: 6,47 Zoll, OLED-Panel, Format 19,5:9, Auflösung: 2.340 x 1.080 Pixel
  • SoC: Huawei Kirin 980
  • RAM: 8 GB
  • Speicherplatz: 128 oder 256 GB (erweiterbar)
  • Betriebssystem: Android 9.0 Pie mit EMUI 9.1
  • Quad-Hauptkamera: 40 Megapixel, f/1.6 mit OIS; 20 Megapixel f/2.2 Wide-Angle mit OIS, 8 Megapixel, f/2.4 Telephoto mit OIS; Tiefensensor
  • Video: 4K mit bis zu 60 fps
  • Frontkamera: 32 Megapixel, f/2.0
  • Akku: 4.200 mAh
  • Maße / Gewicht: 158,1 x 73,37 x 8,41 mm / 192 g
  • Anschlüsse / Schnittstellen: USB Typ-C, Wi-Fi 802.11 ac, Bluetooth 5.0, 4G LTE, NFC, GPS, NM Card, Dual-SIM
  • Besonderheiten: Dual Curved Design, Schnellaufladung mit bis zu 40 Watt, 15 Watt Wireless Charging, Schutzklasse IP68, kein 3,5-mm-Audio, Lautsprecher mit Dolby Atmos
  • Lieferumfang: Huawei P30 Pro, Type C Headset, Starkstrom Charger, USB Typ-C-Kabel, SIM-Werkzeug, Schnellstartanleitung, Garantiekarte
  • Preis: ab 999 Euro

 

Das Display

Das Display lässt sich schnell abfrühstücken. Ein OLED-Panel mit einer Auflösung von 2.340 x 1.080 Pixel im Format 19,5:9. In der Mitte oben eine kleine Aussparung für die Kamera. Auch so ein Punkt, an dem man sich heute wohl nicht mehr aufhängen muss. Die Aussparung nimmt sehr wenig Platz ein und stört (mich) nicht. Ich schaue da lieber auf die leuchtenden Pixel des Displays, denn diese sind sehr schön anzuschauen.

Das Display lässt sich auch bei Sonneneinstrahlung relativ gut ablesen, etwas schwierig wird es allerdings, wenn man gegen die Sonne fotografieren möchte und auf dem Display noch etwas erkennen will. Aber es ist nicht so, dass das P30 Pro hier besonders schlecht wäre, die Probleme hat man mit anderen Smartphones genauso.

Die Größe des Displays lädt zum Betrachten von Inhalten ein, egal ob Fotos oder Videos, das sieht alles sehr gut aus. Der Touchscreen reagiert flott auf Eingaben, lediglich an den Seiten wollte das nicht immer richtig funktionieren. Doof, wenn gerade da Bestätigungsbuttons platziert sind. Muss man eben zweimal drauftippen, kein Beinbruch, aber auch nicht toll.

Insgesamt hat Huawei hier ein tolles Display verbaut. Die FullHD-Auflösung ist meines Erachtens ausreichend, wenngleich es bei 6,4 Zoll auch ein paar Pixel mehr sein dürften. Im direkten Vergleich mit einem höher aufgelösten Display sieht man einen Unterschied, während der normalen Nutzung wird einem die Auflösung aber nicht negativ auffallen.

Die Kamera(s)

Beim P30 Pro werden an der Rückseite gleich 4 Kameras verbaut. Neben der normalen Linse, die das Bild auf einen 40 Megapixel-Sensor wirft, steht auch eine Weitwinkel-Linse und eine Telephoto-Linse zur Verfügung. Die vierte Cam im Bunde ist eine sogenannte Time-of-Flight-Kamera, die exakte Tiefeninformationen liefert und so beispielsweise die Bearbeitung des Hintergrundes bei Bokeh-Aufnahmen ermöglicht.

Highlight dieses Jahr: Der Zoom. 5-fach optisch und 10-fach Hybrid sind möglich. AI hilft dabei, die Bilder auch ansprechend aussehen zu lassen. Ich bin ein Freund von Automatik-Modi, ich will nicht erst lange fummeln müssen, um eine Szene einzufangen. Aber solche manuellen Aufnahmen sind mit dem P30 Pro möglich, auf Wunsch lassen sie sich auch im RAW-Format speichern, um die Bilder im Nachhinein bearbeiten zu können.

Was man bei Aufnahmen im Pro-Modus direkt bedenken muss: Es steht so maximal der 5-fach Zoom zur Verfügung. Wer mit den Rohdaten im DNG-Format einmal herumspielen möchte, ich habe Euch ein paar bei Google Drive hochgeladen. Hier im Beitrag sind nur Bilder verteilt, die im Automatik-Modus aufgenommen wurden. Die DNG-Dateien sind rund 70 MB, auch das sollte man bedenken, falls man viel im Pro-Modus aufnehmen möchte. Allerdings kann man den Pro-Modus auch ohne das Speichern der DNG-Dateien nutzen.

Durch die Gegend laufen, Kamera-App öffnen, Foto in der Tasche haben – hier kommt der Automatik-Modus zum Einsatz, wie vermutlich bei sehr vielen Nutzern. Ich bin ehrlich, nach dem P20 Pro hat mich keine Smartphone-Cam mehr richtig abgeholt. Ich glaube, als ich das letztes Jahr zum Spazieren ausführte, war mein Mund weiter offen als jede Blende.

Insofern war ich auch sehr skeptisch, was die Kamera des Huawei P30 Pro angeht. Und ich wurde eines Besseren belehrt. Die Kamera – beziehungsweise der Automatikmodus – ist einfach der Hammer. Egal in welcher Situation, egal bei welchen Lichtverhältnissen, egal wie zittrig die Hand, egal aus welcher Position, sie liefert Bilder, die einfach toll aussehen.

Bilder bei Dunkelheit waren schon für das P20 Pro kein Problem, nun lässt sich das Ganze aber auch noch mit Zoom paaren. Zoom funktioniert natürlich nicht nur bei Dunkelheit, sondern lässt sich auch bei Licht super nutzen. Für mich ist der Zoom ganz klar ein Killer-Feature. ich liebe es, von einer Position aus erst ein Bild mit Weitwinkel (0,6) aufzunehmen und dann etwas 10-fach heranzuzoomen. Absoluter Wow-Effekt.

Sparen kann man es sich jedoch, de Zoom weiter auszureizen. Die Kamera-App bietet bis zu 50-fach. Allerdings verhält es sich so, dass es keinen großen Unterschied macht, ob man nun ein 10-fach gezoomtes Bild einfach cropped oder direkt eines mit 50-fach aufnimmt. Details sind kaum zu erkennen, die Bilder wirken auch in keinster Weise toll oder so.

In der Tat empfinde ich persönlich das beschnittene 10-fach-Zoom-Bild sogar besser als die direkte 50-fach-Aufnahme. Hier einmal ein Beispiel. Links ist mit 10-fach Hybrid-Zoom aufgenommen und auf entsprechenden Ausschnitt beschnitten, rechts ist der gleiche Ausschnitt als Aufnahme mit 50-fach Zoom. Beides nicht prickelnd, oder?

In normalen Situationen liefert das Huawei P30 Pro aber klasse Bilder. Und da ist wenig zufällig. Die Ausschussrate an Bildern, die schlichtweg unbrauchbar sind, ist mega gering. Am meisten hat mich jedoch der Zoom bei Nacht beeindruckt.

Wer öfter mal mit dem Smartphone bei Dunkelheit fotografiert, der wird mitbekommen haben, dass da mittlerweile ein starkes Niveau erreicht ist. Dennoch darf man solche Bilder selten detaillierter anschauen, das ist einfach den kleinen Sensoren im Smartphone geschuldet.

Mit dem P30 Pro kann ich nun auch bei Dunkelheit Objekte näher ranholen, ohne dabei einen sichtbaren Qualitätsverlust zu haben. Man kann so Dinge sehen, die man mit dem bloßen Auge nicht mehr erkennt. Das Ganze eben in einer Bildqualität, die sicher nicht perfekt ist, die aber auch von keinem anderen Smartphone geboten wird.

Auch ist es einfach toll, nicht so nahe an das Objekt der Begierde heranzumüssen. Man stelle sich nur einmal Konzerte oder einen Zoobesuch vor. Da man selbst keine besonderen Fähigkeiten für Bilder mitbringen muss, kann sich hier jeder austoben und wird von den Aufnahmen begeistert sein.

Interessant fand ich auch, dass der Automatik-Modus mittlerweile so gut ist, dass man andere Modi gar nicht mehr manuell auswählen braucht. Klar kann man mit den speziellen Modi noch mehr herausholen, aber man läuft eben auch nicht Gefahr, dass man mit dem Automatik-Modus völlig falsche Einstellungen hätte.

Die guten Ergebnisse im Bereich Foto werden auch durch den DxO-Test bestätigt, aber es ist auch tatsächlich so, dass man mit bloßem Auge sieht, was Huawei hier abliefert. Die im Beitrag eingebundenen Bilder sind wie immer komprimiert, die Originale und weitere Aufnahmen findet Ihr in diesem Google-Fotos-Album.

Videoaufnahmen kann man mit der Cam auch anfertigen, die Bildstabilisierung arbeitet hier recht gut und Schwenks werden sanft ausgeführt. Beim Sound könnten durchaus mehr „Nebengeräusche“ gefiltert werden, aber insgesamt ist auch die Videoaufnahme mit dem P30 Pro sehr gut.

Was soll ich sagen, Huawei hat es auch dieses Jahr geschafft, mich mit der Kamera zu überzeugen. Gute Aufnahmen in allen Situationen und dann dieser Zoom. Ich steh da total drauf – besonders wenn es so gut gemacht ist wie beim P30 Pro. Zu bemängeln habe ich an der Cam nichts, außer dass sie mir für 2019 nun wieder alle anderen Smartphone-Cams madig gemacht hat.

Akku

Der Akku des Huawei P30 Pro bietet eine Kapazität von 4.200 mAh. Das ist auf dem Papier schon einmal gut, in der Praxis aber sogar noch besser. Klar, man kann auch dieses Smartphone schneller leer bekommen, aber bei normaler Alltagsnutzung erreiche ich hier locker die doppelte Nutzungszeit im Vergleich zu meinem iPhone XS. Etwas unfairer Vergleich, allein durch die Größe, aber das merkt man dann eben doch.

Nun nutzt jeder sein Smartphone anders, deshalb ist es unmöglich, allgemein sagen zu können, man komme zwei Tage mit einer Akkuladung hin. Mit dem P30 Pro ist es so, dass man sich auch mal ein Stück weiter weg von einem Ladegerät befinden kann, ohne Angst haben zu müssen. Ich war überrascht, denn gerade Dinge wie Kamera sind in der Regel Akkukiller, davon war im Test nichts zu spüren.

Aufladen lässt sich der Akku beispielsweise mit dem mitgelieferten 40 Watt Ladegerät. Das geht super schnell, selbst ein paar Minuten reichen schon wieder für eine ganze Weile Nutzung aus (Huawei gibt 70 Prozent in 30 Minuten an). Noch unkomplizierter wird es, wenn man das P30 Pro einfach zwischendurch auf eine Qi-Ladestation packt, so wird man den Akku öfter voll als leer sehen.

Die Akkulaufzeit ist meines Erachtens top, auch ohne das Eingreifen irgendwelcher Energiesparmaßnahmen durch das System, von denen ich kein großer Freund bin.

Fingerabdruckscanner

Den Fingerabdruckscanner integriert Huawei in das Display. Es handelt sich dabei um einen optischen Scanner. Dieser hat bei mir – durchaus zu meiner Überraschung – tadellos funktioniert. Die Einrichtung war zwar etwas aufwändig, der Aufwand hat sich aber gelohnt. Während all der Tage hatte ich nicht einen einzigen Aussetzer, der Scanner hat also in 100 Prozent der Scans funktioniert.

Ich behaupte, dass dies nicht bei jedem so sein wird, spätestens wenn Feuchtigkeit oder Schmutz ins Spiel kommt, sollte der optische Scanner an seine Grenzen kommen, der größte Nachteil gegenüber eines Ultraschall-Scanners. Aber für mich funktioniert er super und auch die Geschwindigkeit des gesamten Entsperrvorgangs ist sehr flott.

Sound

Einen Lautsprecher hat das Huawei P30 Pro an Bord, dieser befindet sich an der Unterseite. Und er macht ordentlich Radau. Im positiven Sinn. Er bringt Musik (und Sprache) nicht nur laut, sondern auch überraschend klar aus dem Smartphone. Ich hatte nicht viel erwartet und auch hier überrascht. Einzig an Bass mangelt es ein bisschen, da geht bei anderen mehr. Aber sonst, auch bei hoher Lautstärke, alles super.

Spannend ist der Sound auch im Bereich der Telefonie. Hier ist nämlich das Display der Lautsprecher. Das funktioniert gut, aber es strahlt auch ganz schön ab, es hat irgendwie etwas von halb freisprechen. ich kann mir vorstellen, dass dies für Vieltelefonierer vielleicht etwas komisch ist, andererseits läuft heute eben auch viel über Freisprechen oder eben Headsets. Generell kann man aber nicht sagen, dass de Displaylautsprecher großartig mehr preisgibt als die normalen Lautsprecher, die ja heute auch relativ offen sind.

Sonstiges

Das Huawei P30 Pro ist auch nach IP68 vor Wasser und Staub geschützt, hier muss sich also keiner Sorgen machen. Und auch Reverse Charge bietet das P30 Pro. Gehört eigentlich noch mit zum Akku, denn die Funktion erlaubt es Euch, andere Geräte kabellos über das P30 Pro aufzuladen.

Eventuell noch erwähnenswert, weil es mir aufgefallen ist: Hohe Übertragungsgeschwindigkeiten, das gilt sowohl mobil als auch via WLAN. Gerade Updates im Play Store flutschen durch wie nichts, ich habe das direkt mit anderen Geräten probiert, da war das alles sehr viel zäher (trotz gleichem 5GHz-WLAN). Allerdings verzichtet Huawei noch auf Wi-Fi 6 (802.11ax), Samsung hat das bei seinen aktuellen Modellen beispielsweise schon integriert.

Fazit

Eigentlich darf man es nicht Fazit nennen, dazu war das Huawei P30 Pro zu kurz bei mir. Was Huawei hier abgeliefert hat, ist ein Kamera-Smartphone vom Feinsten. Nimmt die Kamera bei einem selbst einen hohen Stellenwert ein, kommt man um das P30 Pro nicht herum. Aber es ist nicht nur die Kamera, die überzeugen kann.

Das Gesamtpaket stimmt hier, dazu gehören auch so vermeintliche Kleinigkeiten wie ein Schnellladegerät im Lieferumfang. Klar, das Huawei P30 Pro kostet auch 999 Euro, andere Hersteller zeigen aber, dass sich der Kunde so gut noch einmal melken lässt. Das Smartphone selbst ist ebenfalls ein tolles Gesamtpaket, vom Akku bis zum Fingerabdruckscanner, ein Smartphone, das einfach mal wieder Spaß macht.

Müsste ich mich heute für ein High-End-Android-Smartphone entschieden, wäre es das P30 Pro, bei mir alleine wegen der Cam. Dass diese so gut verpackt ist, ist natürlich ein sehr netter Bonus. ich bin gespannt, ob dieses Jahr noch ein Hersteller dabei ist, der diesem Smartphone – zumindest kameratechnisch – etwas entgegenzusetzen hat.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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40 Kommentare

  1. michael h. says:

    Im Schnitt gibt’s bei mir alle 3-4 Jahre ein neues Handy. Hab aktuell das Pixel 2 und bin immer noch sehr zufrieden damit, aber nachdem was Huawei kameratechnisch abliefert würde ich mir wünschen das Pixel 4 käme auch von denen…

  2. Hab das Pixel 3, und bin mit der Kamera super zufrieden … solange ich die Fotos auf dem Handy-Screen anschaue. Da wirken die Fotos deutlich gefälliger als die vom Nexus 6P oder vom Nexus 5X.
    Schaue ich mir die Fotos aber in groß auf dem PC-Monitor an, sieht es aber wieder ganz anders aus. Da sieht man, wie weichgewaschen die Fotos sind. Da geht es, Grad was die Schärfe angeht, gefühlt wieder rückwärts. Ich weiss aber nicht, ob das ein Problem vom Pixel 3 ist, oder alle aktuellen Modelle betrifft.

  3. Bin gespannt, ob Huawei mit dem Modell genausoviel Staub aufwirbeln kann, wie mit dem P20 Pro. Ich denke schon, daß Einige aufgrund der Kameraleistung zugreifen werden. Aber der Preis ist nicht gerade heiß. Da braucht man ein paar gute Argumente – die Kamera ist nur eines davon – um einen Kauf vor sich selbst zu rechtfertigen. P20 Pro-Besitzer wie mich wird das eher nicht locken. Die warten eher auf das P40 Pro oder P50 Pro. Bis dahin tut es auch das vorhandene Gerät.

  4. Wie isses denn mit dem „normalen* P30? Alle reden nur vom Pro, aber das Standardmodell ist doch eigentlich auch nicht zu verachten, oder?

    • Also hier ist das P30 seit gut einer Woche als Nachfolge zum P20 im Einsatz. Für mich definitiv die bessere Wahl als das PRO. Kamera ist auch top und das Gerät hat eine sehr angenehme Größe. Außerdem gibt es keine störenden EDGE-Ränder.

    • dererstekontak says:

      Macht eine tolle Figur, die Fotos sind zum Teil besser als die vom Pro, und die gesamt Performance ist eh auf demselben Niveau. Bis auf die IP Zertifizierung, und dem fehlenden Qi Standard, ist es ein absolutes top Smartphone

  5. Leider fällt nur wirklichen Fachleuten auf, dass die Kamera von P30 pro vergleichsweise schlechte Fotos macht, da jeder „Normalo“ seine Fotos auf dem Smartphone beurteilt ohne jeglichen Zoom.
    Wenn man mal einen side by side Vergleich mit dem Pixel 1 macht, 100 oder besser 200% crop, am PC mit gutem Monitor, dann wird jeder zugeben müssen, daß jpeg Post processing von Huawei (auch Samsung, LG, Nokia etc.) ist schrecklich. Details sehen aus wie in Öl gemalt, feinste Details verschwinden einfach, während Google dank image stacking plastische, hoch detaillierte Bilder produziert, die der Realität entsprechen. Es gibt tatsächlich Nörgler die den Google Nachtmodus nicht mögen, weil man mehr sieht als das menschliche Auge. Das ist natürlich kein ernst zu nehmendes Argument.
    Leute, die keinen Anspruch auf Bildqualität haben, werden mit jedem Smartphone gute Fotos (bei Licht) machen und zufrieden sein. Sachlich hat aber nur Google post processing auf Smartphones verstanden.

    • Dererstekontakt says:

      Deine Aussage bezüglich Huawei ist ja wohl völlig an den Haaren herbeizogen, das trifft wohl eher auf dein Google Pixel zu, und auf andere Hersteller. Die Leica Kamera macht professionelle Fotos! Ich mache mit meinem Huawei P20 Pro sehr viele Fotos, und betrachte diese grundsätzlich am PC Monitor, und mache davon auch Ausdrucke bis DIN A4, und da siehst du keinen Unterschied zu einer DSLR! Und auch beim hineinzoomen sehen die Fotos nicht künstlich aus. Ich habe auch schon mit den Pixels Fotos gemacht, die kannst alle samt vergessen, schon beim Zoomen am Smartphone sehen die verwaschen und verrauscht aus, und sind von Weichzeichner übersättigt. Der Nachtmodus vom Pixel ist ebenfalls schrott, alles künstlich durch Bildnachbearbeitung herbeigeführt, sieht total künstlich aus, wie ein Vintage Gemälde. Das P30 Pro macht bedeutend bessere Fotos als die, welche Caschy geschossen hat. Das haben auch schon echte Fachleute festgestellt und bestätigt, und vor dem P30 Pro den Hut gezogen Huawei und Leica sind die Einzigen Hersteller bisher, die wirklich herausragende Foto Sensoren entwickeln können, da kommt kein anderer Hersteller mit, also Spar dir die Luft lieber zum Atmen

      • „Und da siehst du keinen Unterschied zur DSLR“? Wirklich? Dann musst du fotografieren lernen. Quasi AI kann die Physik nicht auf den Kopf stellen und ein APS oder Vollformatsensor ist denen der winzigen Handysensoren weit überlegen. Das wichtigste bei der Fotografie ist Licht. Und was sorgt für viel Licht? Große Linsen. Warum wohl ist ein gutes DSLR Objektiv so teuer wie dieses neue Huawei Handy?

        • dererstekontak says:

          Wie man sieht hast du keine Ahnung, das P30 Pro erreicht einen ISO Wert von 409.600! Hier spielt das Lichtsammelvermögen die größte Rolle, und das wurde auch dadurch bewerkstelligt, in dem man den Bayer Filter neu entwickelt hat, er basiert bein den P30 Modellen nicht mehr auf RGGB, sondern auf RYYB, und in Verbindung mit dieser neuen Matrix haben Huawei und Leica auch die Sensoren neu entwickelt! Und ja, ich bin versiert auf den Gebieten digitale Technik, digitale Foto- und Videgrafie, und arbeite auch mit Photoshop. Selbst das P20 Pro erreicht einen ISO Wert von 102.400, nur mal so am Rande. Deswegen redet man bei diesen von „revolutionäre“ Fotosensoren. Die KI spielt hier nur eine Nebenrolle, sie dient mehr der Scene Erkennung etc..

          • Nettes Halbwissen, geschöpft aus den Hochglanzprospekten der Hersteller. Trotzdem lässt sich die Physik nicht auf den Kopf stellen. Kleiner Sensor schlecht, großer Sensor gut – so einfach ist das. Und schau dir mal die Beispielfotos an, die der Sascha in dem Artikel zeigt. Die sind doch nicht wirklich gut, oder? Ich weiß, Chinesenhandys und iPhones machen die besten Fotos der Welt. Alles andere ist Bockmist und Profis die eine teure und schwere Fotoausrüstung mit sich herumtragen, sind altmodische Ochsen die in einer anderen Zeit leben. Und wenn die Technik und der Fotograf das Bild versaut, wird Photoshop es schon richten – Facepalm

      • @Dererstekontakt
        Zufällig bin ich Fotograf und das jpeg processing von Huawei, Samsung, LG, Nokia ist schlecht. Punkt. Du disqualifizierst dich schon durch deine DSLR Vergleiche. Aufgrund des image stacking sind gerade die Pixel Bilder so gut wie rauschfrei, egal wieviel Licht da ist. Entweder waren alle deine Pixel Testgeräte defekt oder du weißt nicht was Rauschen überhaupt ist.

        • dererstekontak says:

          Du bist vielleicht Fotograf, aber ich bin Fachinformatiker für Systemintegration, und habe von daher schon mehr technisches Verständnis als du es jemals haben wirst. Die Pixel Fotos sind rauschfrei?, dann bist du blind und weißt nicht wo von du da überhaupt redest. Und jede Optik kommt irgendwann an ihre Grenzen, dann wird es über all unscharf etc., oder wie weit kannst du sehen bis du nichts mehr richtig erkennen kannst. Dieses physikalische Gesetzt trifft auch auf astronomische Teleskope zu! Da kann ein Teleobjektiv bei DSLRs noch so lang und groß sein, die haben auch ihre Grenzen. Was den Zoombereich angeht, hast du selbstverständlich Recht, da kommt so ein winziger Sensor nicht mit, und in dem Bereich ist auch die Fotoqualität deutlich besser, aber im Nahbereich unter einer Zoomstufe von 10fach, nimmt sich das nichts mehr!

  6. Anton Weber says:

    Eine gute Kamera ist natürlich toll. Aber: Für mich ist das Entscheidende die Updatepolitik, deshalb hatte ich mir das OnePlus 3 geholt, aber da wird es jetzt auch schon sehr zäh…Bin mir nicht mehr sicher ob ich bei Android bleibe. Wenn man das Handy auch beruflich nutzt, sollte es schon sicher sein… Wie sieht es denn da bei Huawei aus mit Updates, wie oft und vor allem wie lange?

    • Frag dich lieber erstmal wieviele Android Smartphones tatsächlich ohne Eigenverschulden (Installation von fragwürdigen Apps, besuchen spezieller Internetseiten etc) gehackt wurden. Nämlich keine. Guck dir dazu mal die patch notes der Sicherheitsupdates der letzten 12 Monate an und du wirst feststellen, es wurden nur hypothetische Lücken geschlossen. Nichts was im Alltag umsetzbar ist.
      PS: letztes oder vorletztes Jahr gab es noch eine Website die bei Besuch alle iPhones neustarten ließ. Sicherheit gibt es einfach nicht.

      • 1. Ändert das ja nichts an der miesen Update Politik der Hersteller trotz Apple Preisen.
        2. Ist ein erzwungener Neustart nicht gerade Sicherheitsrelevant. Dabei geht es eher darum, bestehende Lücken zeitnah und möglichst über mehrere Jahre zuverlässig zu schließen.

        • zu 2.) Man kann doch nicht die Augen davor verschließen, dass, wenn schon ein tiefer Eingriff ins System, wie ein Neustart möglich ist, was sonst noch, durchaus „sicherheitsrelevantes“ möglich ist.

    • Huawei ist was Updates angeht eher langsam, dauert und kommt nur für die Topgeräte und auch nicht besonders lange. Ich muss sagen Samsung hat sich hier stark gebessert. Mein s7 bekommt seit kurzem nur noch alle 3 Monate nicht mehr monatlich Patches, aber das finde ich in dem Alter schon mal besser als garnix, wie bei anderen Herstellern. OP, Google sind natürlich hier noch ne Nummer besser. Huawei, Honor eher wie Samsung vor ein paar Jahren. Da kann man froh sein, wenn man für sein Topgerät 2 Jahre lang das neuste System bekommt.

  7. Der beste Blog den ich kenne….
    Da können sich viele andere Seiten eine Scheibe von abschneiden
    Vielen Dank für die vielen Informationen und Test‘s

  8. „spätestens wenn Feuchtigkeit oder Schmutz ins Spiel kommt, sollte der optische Scanner an seine Grenzen kommen“

    Bei feuchten Finger funktioniert der Scanner beim Mate 20 Pro am besten ;).

    Bei der Hauptkamera hat man m. E. den die größten Kritikpunkte der Kamera des M20P korrigiert: OIS und größere Blende der Hauptkamera. Auch super ist, dass man die Weitwinkelkamera mit OIS ausgestattet hat.

    Hätte das P30P jetzt noch eine echte Gesichtserkennung und/oder einen Ultraschallfingerabdrucksensor würde ich es mir, trotz bescheuerter Updatepolitik, fast überlegen.

  9. swaddybird says:

    …ohne das Eingreifen irgendwelcher Energiesparmaßnahmen durch das System…
    Echt jetzt? Bei EMUI 8 funktionierten z.T. nicht einmal die Widgets weil das System die eingefroren hat.
    Und bei https://dontkillmyapp.com/huawei sind sie auch nicht so beliebt. Ich glaub’s darum erst wenn ich’s sehe 🙂

  10. Ganz vergessen das du ja aus der Nähe bist Sascha.
    Habe aber gleich die Nikolaikirche erkannt.
    Beste Grüße aus Zwickau 😉

  11. Sind die Nachtbilder, wie zB oben das Bürogebäude, mit einem Night Mode entstanden ? Oder macht das die AI?
    Kenne mich bei Huawei nicht aus.

  12. Naja, EMUI ist ein KO Kriterium. Würgt di AI immer noch willkürlich Apps ab um Strom zu sparen? Das andere Problem ist die Firma selbst. Wenn man so hört, das man die vom 5G Ausbau ausschließen will, weil man Angst vor chinesischer Spionage hat, fragt man sich ob man so ein Teil in der Tasche stecken haben will.

    • Steck dir halt ein amerikanisches Handy mit amerikanischer Spionage in die Tasche…
      Ist das dann besser?

      Bei manchen ist die Paranoia so ausgeprägt, dass ich mich frage, welche Produkte sie denn benutzen? Jeder hat dreck am stecken, jeder.

      • Naja, Google, Amazon und die NSA weiß schon alles über uns, was nichts macht, weil es gute Kapitalisten sind. Aber warum sollen die rotchinesischen Kommunisten nun auch noch in meinem Leben herum wühlen? Würdest du wirklich so ein Chinesenteil als Firmenhandy einsetzen oder dort wo es um sensible Daten geht? Tja, die einen haben Paranoia und die anderen sind kindlich naiv.

        • „Naja, Google, Amazon und die NSA weiß schon alles über uns, was nichts macht, weil es gute Kapitalisten sind….“

          Ernsthaft ???

          Danke, hab grad herzhaft gelacht. Hast meinen Tag gerettet.

    • Keine Probleme mit EMUI 9 (Honor 8X) . Welche AI? Photo AI, die man am besten eh deaktiviert? Oder die restlichen Apps, die man abdreht? Strom sparen, wenn nichts läuft. Klar. Aber ja .. wenn man alles aktiviert lässt, wie unter Windows auch, muss sich nicht wundern. Eh?

      Spionage .. dann zieh halt den Stecker.

  13. Huawei war/ist auch schon beim Auf-/Ausbau des 4G-Netzes beteiligt. Weshalb jetzt bei dem geplanten neuen Netz 5G ein derartiger Aufstand entsteht, erschließt sich mir nicht.

    Einen ähnlich hinkenden Vergleich gibt es bei der Ostseepipeline Stream2. Auch derzeit bezieht Deutschland sein Gas überwiegend aus Russland, allerdings auf einem anderen Weg.

  14. Franz Josef says:

    Leider kann ich die positiven Berichte über die Photoleistung nicht bestätigten. Dank der vielen Vorschusslorbeeren das gute Teil bestellt und anfänglich begeistert gewesen. Beim genaueren Betrachten der Photos stellt man leider fest, dass Gesichter matschig dargestellt werden, die Farben/der Kontrast wirken unnatürlich, leicht rotstichig. An den Rändern hört der Bokeh-Effekt teilweise auf und das Bild wird wieder scharf gestellt. Die Videos waren beim p20 bereits ungenügend, leider auch beim p30 pro. Bilder ruckeln immer noch, inbesondere bei schnellen Bewegungen von Kindern. Gesichter ebenfalls matschig. Ich filmte mehrere Kinder, welche aus der Entfernung auf mich zuliefen. Anfänglich sah man keine Details der Gesichter, nur Flächen…so eine schlechte Aufnahme habe ich seit Jahren bei keinem Handy mehr gesehen.

    Der Zoom ist übrigens nicht bei voller Auflösung von 40 Mio Pixel einsetzbar!

    Das Handy an sich ist sehr schön, tolles Display, Software, Akku etc., aber leider doch kein Photowundern. Schade!

    • dererstekontak says:

      Genau denselben Müll reden wie andere Fanboys, aber keine Ahnung von der Thematik! Die Fotos werden in der Tat beim P30 zum Teil deutlich besser, aber dass die des P30 Pro so schlecht werden wie du es hier auslegst, ist einfach nur an den Haaren herbeizogen. Solche Fotos kenne ich nur von Samsung Smartphones und anderen

    • Also alles wie immer. Jahr für Jahr gibt es diese vollmundigen Ankündigungen über DAS Fotowunderhandy und Jahr für Jahr stehen einem die Haare zu Berge, wenn man die Ergebnisse sieht. Die meisten Kunden sind scheinbar nicht in der Lage ein Bild zu beurteilen. Man muss ihn nur sagen das sie ein „Fotowunder“ benutzen und sie sind mit dem Ergebnis zufrieden. Aber wenn das „Fotowunder“ noch nicht mal für einen Schnappschuss taugt, ist es bedenklich.

      • ‚Die Kunden‘ sind natürlich nicht in der Lage ein Foto nach den Ansprüchen eines professionellen Fotografen zu beurteilen sonst wären sie nämlich professionelle Fotografen. ‚Die Kunden‘ können aber schon ihre Fotos nach ihren individuellen ästhetischen Masstäben beurteilen. Und ein Bild das ein ‚Handyknipser‘ heute macht und worauf er stolz ist sieht in seinen eigenen Augen in 5 Jahren nachdem er sich mehr mit seinen Fotos beschäftigt hat warscheinlich ganz anders aus weil die Ansprüche gestiegen sind. Zudem will nicht jeder DER Überfotograf sein sondern einfach eine fähige Kamera dabei haben um einfach und unkompliziert Erinnerungen in ausreichender Qualität festzuhalten. Dafür sind die aktuellen Handys mehr als ausreichend. Ich halte dieses ständige Vergleichen von Handys und DSLR bzw Mirrorless für idiotisch. Was soll das denn? Es ist doch ganz klar das ein so kleiner Sensor im Handy nicht die Ergebnisse bringen kann wie der Sensor in einer Sony a7R (Im P30 Pro sind übrigens auch Sony Sensoren). Das muss ein Handy meiner Meinung aber auch garnicht leisten können.Meiner Meinung nach sind so Teile wie das P30Pro HiTech und ja es sind Fotowunder wenn man die Bilder mal mit dem vergleicht was noch vor ein paar Jahren aus den Dingern kam. Periskopartiker aufbau damit man optischen Zoom hat WTF? Das ist doch wohl mal nice. Also freut euch lieber an dem was mittlerweile Möglich ist statt ständig nach mehr und noch mehr zu schreien und die Sachen schlecht zu reden. Im Übrigen macht der Fotograf das Foto, nicht die Kamera. Ich hab mit meiner alten Sony DSC-S90 ein paar Fotos gemacht die ich heute noch gern anschaue obwohl ich mittlerweile auf DSLR bin und auch einen anderen lick für Fotos hab.

  15. Wenn es denn nur endlich geliefert würde… Hier in der Schweiz warten wir auf alle Farben, nur Schwarz ist erhältlich. Und die Liefertermine werden immer wieder verschoben. Leicht ärgerlich.

  16. Naja wenn ich die Bilder vom M10pro meiner Freundin mit denen von meinem 7plus mit Google pisel 3 Mod app vergeiche ist das Nokia dem Huawei echt überlegen..

  17. Das p30 pro kann 4k nur mit max. 30fps.

  18. Mich würde interessieren, wie die in Dämmerung aufgenommenen Bilder, z.b. die mit den Häusern am Wasser aussehen, wenn man sie im.raw Format aufnimmt und nachher die Helligkeit mit Lightroom nachbearbeitet. Entsteht Bildrauschen?
    Wie ist die Aufnahme bei Disco Partylicht ?

  19. Ich habe das Huawei P30 Pro jetzt ca. acht Wochen, und dieser Artikel hier bringt es wirklich auf den Punkt!
    Das Power-Management nervt, er hat mir halt regelmäßig meine im Hintergrund laufende Musik-Abo-App gekillt, bis ich herausgefunden habe, dass man nicht nur unter Akku>AppStart seine App erlauben muss, sondern ggf. auch unter Apps >… >Spezieller Zugriff > Akkuoptimierung.

    Zur Kamera: Die ist natürlich der Hammer. Aber noch besser finde ich, dass ich bereits zwei Online-Systemupdates von Huawei bekommen habe, die jeweils eine nochmals merkliche Verbessung der Bilder lieferten.

    Ein gerundetes Schutzglas vorne drauf, dann die Original-Huawei-Hülle in diesem geriffelten Look, fertig. Es macht einfach wahnsinnig viel Spass mit dem Handy – ich hatte die letzten vier Jahre iPhone, und natürlich war es ärgerlich dass ich die Apps alle nochmal kaufen musste (z.B. Retouch, Facetune2, Blitzer), aber das passt schon.
    Ich habe mit der App Tasker automatisiert, das Blitzer im Auto automatisch gestartet und auch wieder beendet wird – davon kann man bei iOS nur träumen…

    Meine größte Sorge bei Android war, dass es eine Google-Wanze ist. Aber noch vor dem ersten Internet-Zugang habe ich alle Google-Apps und Services komplett deaktiviert, es ist eigentlich nur noch der PlayStore übrig. Auch die Sync-Dienste sind alle eingefroren – und scheinen nicht einmal mehr als Option. Da ich weiterhin iPad und MacBook nutze, synce ich Kalender und Kontakte über Dritt-Apps mit der iCloud – mein Android-Handy ist damit also praktisch Google-frei (naja, nicht ganz – ich nutze WAZE, und das wurde ja von Google aufgekauft – aber solange es nicht mit einem Zwangs-Google-Akkount verbunden ist, ist mir das egal).

    Ich mag das P30 Pro.
    Naja, meine iWatch fehlt mir anfangs sehr, da die ja nur mit iPhone zusammen richtig funktioniert. Aber gerade solche fiesen Taschenspielertricks haben mich das Huawei kaufen lassen – und man kann sich solch ein Spielzeug auch wieder abgewöhnen. Inzwischen finde ich es selbst etwas albern, dass ich mit einer iWatch rumgelaufen bin.

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