Huawei MatePad Paper: E-Ink-Tablet für 499 Euro

Mit dem Huawei MatePad Paper hat das chinesische Unternehmen sein erstes E-Ink-Tablet auf den Markt gebracht. Das Huawei MatePad Paper mit dem System HarmonyOS wurde für den mobilen Einsatz entwickelt und zeichnet sich laut des Unternehmens durch seine schlanke Form und sein geringes Gewicht von ca. 360 Gramm aus. Es ist mit einem 10,3 Zoll (26,16 Zentimeter, 1872 x 1404 Pixel, 227 PPI) FullView Display ausgestattet, das weltweit erste E-Ink-Displaymodul, das die TÜV Rheinland „Paper Like Display-Zertifizierung“ erhält.

Die Bildschirm-Stift-Kombination ermöglicht das Gefühl, auf Papier zu schreiben. Selbst ein „Rascheln“ von Papier ahmt man dabei nach. 4 GB RAM und 64 GB Speicher sind an Bord, der Akku ist 3.625 mAh stark (Standby-Zeit von bis zu vier Wochen und ein umfassendes Browsing-Erlebnis von etwa sechs Tagen.). Kostenpunkt? 499 Euro. Der M-Pencil der zweiten Generation im Wert von 100 Euro sowie das Paper Folio Cover liegen dem Lieferumfang bei. Alle Daten gibt’s hier.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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26 Kommentare

  1. Aus deinem Text geht nicht so wirklich hervor, wozu man dieses Gerät wohl einsetzen könnte. Also ein monochromes Tablet mit Stift und Papierraschelsimulator. Für dieses Gimmik mit Ebookfunktionen rufen die einen stolzen Preis auf.

    • Vermutlich zum Notizen machen, bücher lesen, musik hören, comics gucken 🙂

      • Peter Brülls says:

        Comics nur wenn es Manga und einige Indies gibt. Als ehemaliger „starker“ Comicleser und nun noch gelegentlicher Leser – wenn man was lesen möchte was eigentlich Album-Format hat und und in Farbe ist, braucht es eigentlich ein iPad oder vergleichbares Gerät in 10 Zoll. Besser noch das große iPad Pro, sonst macht Don Rosa keinen Spaß.

    • …und wenn es im Text nicht steht, dann gibt es auch keinen Einsatzzweck 🙂 Wenn man kurz selbst überlegt, könnte man auf die Idee kommen, dass es hier hauptsächlich um den Einsatz als digitalen Notizblock geht.

    • Ach Leute. Habe das reMarkable für Konferenzen und Meetings. Super um schnell etwas zu kritzeln oder zu notieren, ohne vom iPad abgelenkt zu sein. Dafür ist es da, dafür ist der Preis egal. Was willst du denn zahlen für ein Tablet, dessen Markt begrenzt ist? Allein dafür müsste es doch schon teurer sein, um sich dauerhaft zu halten.

    • Such einfach nach reMarkable bei Google und schon hast du deinen Einsatzzweck. Alle Notiztablets mit eInk liegen in ähnlichen Preislagen.

  2. Klingt ein bisschen nach reMarkable 2. Finde ich super, würde mir ein solches oder vergleichbares Gerät irgendwann kaufen wollen.

    Wobei man hier bei dem Huawei-Gerät auch mit Android als Unterbau sicherlich APKs ausführen kann, oder?

  3. Für mich ist ein Onenote Sync essentiell. Sonst fände ich das sehr spannend. So bleibe ich beim Surface go.

  4. Kann ich das als „normales“ Tablet halt nur mit s/w Display nutzen, oder ist das ein reiner e-book / pdf reader für einen extremen Preis?

    • Jain. Ich habe ein vergleichbares Android eInk Tab von Onyx. Da kannst du schon alles installieren, aber Video oder Gaming machen so keinen Spaß. Lesen geht dafür umso besser.

  5. Oh, jetzt sehe ich erst, was Harmony OS bedeutet… Da gibt es tatsächlich auch OneNote. Hmmm, nicht schlecht.

    • Christian says:

      …auf dem Paper ist nicht der gesamte Harmony AppStore verfügbar, sondern nur 5 apps oder so…

  6. Pilotfish says:

    Sowas würde ich wirklich gerne nutzen. Aber der Preis geht ja mal garnicht.

  7. zertifizierer says:

    das die TÜV Rheinland „Paper Like Display-Zertifizierung“ erhält.
    die zertifizieren dir auch für geld deine klo schüssel
    gibt es irgend etwas was dieser sagenumworbene TÜV noch nicht zertifiziert hat ?

  8. Pennen die eigentlich bei Amazon? So einen KindleWrite wünsche ich mir seit Jahren, aber von denen kommt aktuell nicht viel Neues in den Bereich.

    • Peter Brülls says:

      Amazon verkauft Geräte für den Konsum, zu Preisen die die wohl bestenfalls einen geringen Gewinn bringen, weil die gekauften Medien den eigentlichen Gewinn bringen sollen.

    • Frage mich auch ob die Kindle als Notizblock verwendet werden können?

  9. Habe das Remarkable 2 und finde es hervorragend. Die Augen ermüden nicht und das Schreibgefühl ist sehr gut. Hab es taglich im Einsatz und dieses Konzept des ablenkungfreies Arbeiten darf man nicht unterschätzen.

  10. Passt bitte auf, wenn ihr bei Huawei direkt bestellt. Der Shop ist eine Katastrophe und der Support auch. Hab gestern das Paper bestellt und bequem während der Bestellung meine lokale Packstation als Ziel gewählt. Als die Bestellung durch war, kam mir der Gedanke „Die haben überhaupt nicht nach meiner Postnummer gefragt“. Also Hotline angerufen „Ihr müsst das ändern, so geht Packstation nicht“. Der Typ am andern Ende hatte gar keine Ahnung. „Machen wir immer so. Geht schon.“ Hab mich dann abwimmeln lassen, weil das Gespräch völlig unsinnig und nicht zielführend war. Hab dann noch mal eine Mail geschickt.

    Stand jetzt: Die haben das Gerät versandt. Empfänger: Mein Name mit der Straße, Hausnummer, Postleitzahl der Packstation. Da taucht nicht mal mehr das Wort „Packstation“ auf. Von der fehlenden Postnummer ganz zu schweigen. 🙁

    Hinterher hab ich Berichte im Internet gefunden. Die von diesem Problem schon Anfang März schreiben. Huawei hat es weder behoben, noch weiß der Support davon. Definitiv meine erster und letzter Kontakt mit diesem Unternehmen.

    • Hab das gleiche Problem. Mein Gerät geistert seit 10 Tagen von Packstation zu Filiale, nur weiß niemand welche genau. Wenigstens sind die bei DHL Express bemüht, vielleicht kommt es morgen?

  11. Das Konzept ist wohl 1:1 vom ReMarkable geklaut, oder?

  12. Christian says:

    Habe auch den Remarkable2 im Einsatz und bin etwas gemischt in der Bewertung. Die totale Internet Abstinenz ist nett gedacht, das Schreibgefühl und die latency herausragend (besser, wenn ich das mit Video Reviews vom Paper abgleiche), aber wenn ich nicht einmal was gschwind in einer email nachschauen oder im Browser recherchieren kann, kann ich eigentlich nicht arbeiten. Ausserdem ist die Performance beim Scrollen wirklich zu langsam. Und schließlich ist es ein Riesenaufwand, meine Kindle-Bibliothek draufzubekommen und für jedes neue Buch dieses einzeln zu konvertieren etc.
    Von daher eine Frage an das Team: Ich lese unterschiedliche Angaben, kann man denn jetzt den Kindle Reader als apk installieren, oder geht das nicht? Das wäre für mich der Dealmaker oder -breaker sozusagen… Danke!

    • Ja, letztlich ist es ein Android. Du kannst also direkt APKs installieren. Die Kindle-App aber z.B. wirklich nur als APK. Obwohl man den Amazon-Store installieren kann, lässt sich darin keine Kindle-App finden?! Während z.B. Amazon Music auffindbar und verwendbar ist. Die Kindle-App funktioniert auch recht gut, nur Bücher kaufen geht eben nicht.

      Zum Schreibgefühl, das ist auf dem Remarkable 2 deutlich besser, auch wenn das Paper nicht schlecht ist. Aber das Remarkable fühlt sich „papieriger“ an. Der Huawei-Pen ist nicht so schön griffig wie der Remarkable-Stift. Zudem gleitet er mir zu glatt über das Display. Etwas nervig: Mein Paper hat einige Stellen auf dem Display an denen sich der Stift plötzlich wie auf Gummi anfühlt. Sehr nervig, auch das Display abzuwischen ändert da nix. Weiterer Nachteil beim Huawei: Der Stift ist proprietär, muss geladen werden und verbindet sich via Bluetooth. Der Remarkable-Pen ist rein passiv und man hat eine große Auswahl an Alternativen.

      Auch theoretisch toll am Paper: Es hat im Gegensatz zum Remarkable eine Hintergrundbeleuchtung. Die ist zwar sehr gleichmäßig, aber erzeugt dicke dunkle Ränder am Rand. Das tut der Funktionalität keinen Abbruch, aber sieht einfach billig aus.

      Bis hierhin hätte ich es noch genommen. Aber auch sonst…. Die Kalender-App kann nur Huawei-Cloud und Exchange, die Email-App erstellt auf dem Imap-Server wild irgendwelche Ordner und die App-Gallery enthält nur ca. 15 unnützer Apps. Mehr Apps gibts nicht, muss man sich alles selbst als APKs aus irgendwelchen Quellen organisieren. Das macht so keinen Spaß. Zumal die schwarz/weiße E-Ink-Darstellung viele Apps unansehnlich bis unbenutzbar macht (z.B. graue Texte und Flächen oder Text auf dunklem Grund).

      Von daher mein Fazit: Ich bleibe beim Remarkable. Das kann nicht viel, aber das wenige Recht gut. Auch ist das UI dort nicht unbedingt schön, funktioniert aber sehr gut auf dem E-Ink. Das Paper hat viel Potential, fühlt sich im Moment aber an allen Ecken und Enden nach unfertigem Kompromiss an. Ein Paper 3 oder 4 würde ich mir wieder anschauen…. aber das aktuelle geht zurück.

  13. Ruft man die Website https://appgallery.huawei.com über das Huawei Matepad Paper auf, dann lässt sich auf diesem Weg jede App der Huawei AppGallery direkt installieren.

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