Huawei Mate 10: Seitenhieb gegen Apple, „echtes AI Phone“ nächsten Monat

Die Vorstellung von iPhone 8, iPhone 8 Plus und iPhone X liegt hinter uns. Vor uns liegt noch im Oktober das Huawei Mate 10, sicherlich auch ein Smartphone welches man sich anschauen muss, wenn man über Flaggschiffe redet. Huawei trommelt schon seit einigen Wochen für das Mate 10, spricht von ordentlicher Leistung, ausdauerndem Akku und fortschrittlicher Kamera. Der neuste Streich zielt aber erst einmal nicht nur auf die eigenen Stärken, stattdessen macht man sich über die Entsperrung via Gesicht lustig. Das ist dahingehend ganz interessant, da es unter Android ein Entsperren via Gesicht ja bereits gibt – und auch Apple kommt mit dieser Möglichkeit im iPhone X ums Eck.

Im Facebook-Post zeigt Huawei, dass das Entsperren via Gesicht nicht immer klappen muss – beispielsweise bei einem Clown. Huawei schreibt, dass man der Wahrheit ins Auge sehen müsse – Entsperren per Gesicht sei nichts für jeden.

Unrecht hat man damit nicht – und es ist auch nicht überraschend, allerdings kann man davon ausgehen, dass Huawei das Video mit einem Seitenhieb auf den Wettbewerb produziert hat.

Beworben wird hier offenbar die „artificial intelligence“-Fähigkeit des Kirin-970-Prozessors. Und eben jenes macht man mit dem Video und dem Hashtag #TheRealAIPhone.

Mal schauen, was Huawei am 16.10.2017 so zeigen wird.

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

12 Kommentare

  1. Fehlt eigentlich nur die Meldung, „Huawei liefert ab sofort drei Jahre lang Bugfixes und Upgrades für seine Smartphones aus“.

  2. Oder:

    „Huawei-Telefone sind nach Jahren endlich in der Lage, nach dem Willen der User zu handeln, und so etwa simpelste Aufgaben wie GPS-Tracking im Hintergrund zur Zufriedenheit der Nutzer auszuführen und ausdrücklich erwünschte Apps nicht ohne jede Logik einfach zu beenden.“

    Oder:

    „Huawei bringt nach Jahren des User-Frusts mit EMUI endlich Telefone mit Android-One/Vanilla-Android ohne jede eigene Bloatware/Telefonmanager heraus.“

    Ohne dem verschwende ich gar keinen Gedanken mehr an deren Rümpel …

  3. @NickS: Du verschwendest sogar sehr viel Zeit und Gedanken an deine Lieblingsfirma 😉 Kein Huawei-Post ohne Kommentar von dir, seit Monaten 🙂 Das muss wahre Liebe sein :-*

  4. @ caschy:

    Nein, es ist leider echter „Hass“ geworden, caschy.
    Nie hatte ich seit Smartphone-Zeiten soviel Frust erlebt wie mit dem Mate S.

    Von der Tech-Presse als Flaggschiff gelobt und mit einer UVP von 649€ gestartet, hat Huawei das Gerät exakt 15 Monate lang „supportet“, jetzt ist seit Dezember 2016 Ruhe.

    Dabei kann das Gerät nach wie vor zB kein GPS-Tracking, Strava warnt sogar nach der Installation vor Fehlern auf diesem Gerät, das habe ich noch nirgends erlebt. Das macht sogar das 50€ Moto E der Schwiegermutter.

    Zudem darf man nach dem letzten OTA keinen Werksreset machen, weil dann keine Google-Dienste mehr funktionieren, der letzte Dreck. Hilfe von Huawei? Denkste.

    Nie wieder diese Stümperklitsche.
    Groß reden können die, mehr nicht. Und dann gegen Apple schießen? Da kann ich nur hart lachen.
    Die sollen erstmal Anfangen, wie Apple vier Jahre Updates zu fahren und vor allem bugfreie Software zu liefern, dann können die nochmal vorsprechen …

  5. Huawei P10 und mit EMUI bzw dem ganzen Gerät super zufrieden! Mate 10 wird bestimmt super, hoffe es wird nicht allzu groß.

  6. @NickS

    Das liegt an Android selbst das es keine Updates mehr gibt. Deswegen schätze ich Apple da bekommt man 5 Jahre lang Updates.

    Ich kann Huawei zum Thema Gesichtsentsperrung voll und ganz zustimmen. Die haben zu 100% recht. In der Android Welt funktioniert die Gesichtsentsperrung nicht immer und eher schlecht. Das bestätigen immer wieder diverse Tests. Das war schon bei meinem Nexus 5 ein einziger Krampf. Ich habe etliche Bilder zur Verbesserung gespeichert und trotzdem höchstens 50% Erfolg beim entsperren. Spaß hat es dennoch gemacht, es war mal was anderes. Ich denke bei Apple wird es funktionieren, die haben eine Menge Energie reingesteckt. Es wurden sogar Maskenbildner engagiert. Huawei werden die ersten sein die die Notch kopieren werden. Die Firma ist mir sowas von unsympathisch. Solche Seitenhiebe sollten die sich sparen das haben die bestimmt nicht nötig.

  7. @Legomio: Und was soll bei den Maskenbildnern getestet werden? In der Präsentation hat man doch schon gesehen, dass die Apple-Lösung nicht richtig funktioniert. Wegen Schweiß oder Make-Up hat das Gerät dort das Entsperren verweigert und er musste sich erst das Gesicht abwischen und das Backup-Gerät nehmen, welches vielleicht sogar eine Fake-Sperre, zu Demozwecken, hatte.

  8. Sohnkarlsruhe says:

    Im Video hat man genau gesehen, dass das Gerät gesperrt war und gar keine Erkennung gemacht hat. Von daher war es lediglich ein Vorbereitungsfehler. Aber Hauptsache plappern und keine Ahnung haben… ist heutzutage ja üblich in gewissen Kreisen.

  9. @Ramona: Auf der Keynote hat FaceID nicht geklappt weil das iPhone den PIN wollte.
    „Jetzt hat sich Apple gegenüber Yahoo zu Wort gemeldet und stellt den Moment klar. Laut dem Apple-Sprecher wurde das Gerät vor der Präsentation von mehreren Leuten vorbereitet. „Diese merkten jedoch nicht, dass Face ID Ihr Gesicht gescannt habe, um das Gerät zu entsperren. Da sie nicht Craig sind, macht das iPhone nach mehreren erfolglosen Versuchen das, wozu es designt wurde und verlangte daher seinen Passcode.“ In anderen Worten: „Face ID arbeitete wie es sollte.““

  10. „Diese merkten jedoch nicht, dass Face ID Ihr Gesicht gescannt habe, um das Gerät zu entsperren.“

    Klingt ja super ausgereift, sicher und benutzerfreundlich 😀

  11. Bin schon sehr gespannt auf das Mate10 🙂
    Nach meiner positiven Einstellung gegenüber Huawei seit meinem P9, wird mein nächstes garantiert wieder ein Huawei …

  12. @Legomio

    Das liegt nicht an Android selbst, das liegt an Huawei…für Android gibt es immer Updates. Lediglich wollen die Hersteller einfach keinen langen Support liefern, damit das Nachfolger-Modell schnell gekauft wird. Mit Software-Support verdient man halt kein Geld…und da man die Treiber von Qualcomm nach einer bestimmten Frist auch kaufen muss, haben die Hersteller kein Interesse an gutem Software-Support.

    Man bekommt solange Updates für ein Gerät, wie der Hersteller eben Lust hat, sehen wir mal wie das bei Nokia in Zukunft wird. Essential verspricht aktuell angebliche 2 Jahre Major Updates + 1 Jahr Security-Patches…ob die das wirklich einhalten werden wir dann auch sehen.

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