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Huawei: Kanzlerin Merkel äußert sich zu 5G-Netzausbau, erwartet selbstverständliche Dinge


Huawei hat aktuell weltweit mit Gegenwind zu kämpfen. Dabei geht es weniger um die Smartphones der Hersteller. Vielmehr versuchen die USA, Geschäfte von Huawei beim 5G-Netzausbau zu verhindern. Da werden Anschuldigungen in den Raum geworfen, für die bis heute keine Beweise vorliegen (oder nicht veröffentlicht wurden). Die Behauptung: Huawei würde bei der 5G-Ausrüstung Hintertüren einbauen, die es der chinesischen Regierung ermöglichen, jegliche Kommunikation abzuhören.

Das schlägt mittlerweile so hohe Wellen, dass sich quasi zwei Lager gebildet haben: Die einen meinen, man dürfe Huawei nicht als Ausstatter für 5G-Netze hernehmen, die anderen meinen das Gegenteil – eben wegen fehlender Beweise. Huawei selbst geht mittlerweile eher offensiv damit um, versucht immer wieder unkritische Veröffentlichungen – die in der Regel gegen Huawei gehen – ins rechte Licht zu rücken, hinterfragt auch gerne einmal etwas spitzer.

In Tokio hat sich nun auch Bundeskanzlerin Merkel zum Thema Huawei geäußert, im Rahmen eines Gesprächs mit Studenten. Demnach könne Huawei nur in die 5G-Netzausstattung involviert werden, wenn man sicher gehen kann, dass Daten eben nicht einfach so an die chinesische Regierung weitergegeben werden. Deshalb müsse man sich auch mit der chinesischen Regierung verständigen, um dies sicherzustellen.

Allerdings muss man auch bedenken, dass man sich in Deutschland eben nicht einig ist, wie man mit Huawei umgehen soll. Man wird da sicher noch mehr hören, je näher der 5G-Netzausbau rückt, noch sind ja nicht einmal die Lizenzen vergeben.

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