Huawei hat gestern sein neues Smartphone vorgestellt, das Foldable Mate Xs. Mit 2.499 Euro hat man da einen echten Prohibitivpreis ausgerufen. Schon eine verblüffende Technologie, die in den Foldables steckt, doch ich bin ehrlich: Ich persönlich sehe für mich derzeit weder Nutzen, noch echten Mehrwert – bei keinem Hersteller dieser Geräte, egal welchen Formfaktors. Da bin ich lieber klassisch unterwegs.
Klassisch wird’s von Huawei natürlich auch etwas geben, nämlich am 26. März in Paris. Da wird man das P40 und das P40 Pro zeigen wollen. Kommt wie das Mate Xs dann aber auch ohne Google-Dienste. Huawei investiert zwar massig in die eigene App Gallery und die Services, aber man muss es leider sagen: an einen Play Store kommt man momentan aus meiner Sicht nicht heran, weder an die Inhalte, noch an die Akzeptanz. Das ist eine Hürde für den Käufer und ich behaupte, das wird Huawei in Westeuropa bei Verkäufen neuer Geräte merken.
Auf der anderen Seite: Google hat laut dpa eine Sondererlaubnis bei der US-Regierung beantragt, damit man weiterhin mit Huawei arbeiten und den chinesischen Hersteller mit Diensten versorgen darf. Betroffen sind ja nur Geräte – und das ist wichtig zu wissen – die neu auf den Markt kommen, nicht Bestandsgeräte, die zum Zeitpunkt des Starts des Embargos bereits auf dem Markt waren oder mit Play Services ausgeliefert wurden. Zum Stand Dienstagfrüh war es aber so, dass es keine Information dazu gibt, wann und wie eine Entscheidung über den Antrag Googles fällt. Microsoft hatte auch eine Erlaubnis beantragt, diese ist ja positiv ausgefallen, sodass Windows auf den neuen Notebooks des Unternehmens zu finden ist.
