Huawei Foldable Mate X: Ab 15. November wird es verkauft


Huawei und Samsung lieferten sich dieses Jahr ein kleines Rennen, beide wollten die ersten sein, wenn es darum geht, ein Foldable, also ein Smartphone mit knickbarem Display, auf den Markt zu bringen. Samsung hatte so seine Problemchen mit dem empfindlichen Display, Huawei so seine Problemchen mit den USA (und vermutlich auch einem empfindlichen Display). Jedenfalls mussten Interessenten in beiden Fällen deutlich länger auf die Geräte warten als vorher angenommen.

Nachdem Samsung das Galaxy Fold nun in den Verkauf gebracht hat und bereits für nächstes Jahr große Foldable-Pläne zu haben scheint, hört man nun auch mal wieder etwas vom Mate X, Huaweis Ansatz eines Foldables. Dieses ist bekanntlich anders konzipiert als das Galaxy Fold, das Display läuft an der Außenseite entlang. Dadurch entsteht ein größerer Biegeradius, was generell für die Haltbarkeit vorteilhaft sein sollte. Aber so entsteht auch der Umstand, dass das Display permanent äußeren Einflüssen ausgesetzt ist.

Auch beim Mate X muss man also erst einmal ganz genau hinschauen, ob das denn auch wirklich alltagstauglich stabil ist. Ab dem 15. November kann man dies als Kunde auch machen, dann startet Huawei nämlich den Verkauf. Leider nicht international, sondern beginnend in China. Gegenüber The Verge äußerte sich Huawei auch zu einer etwaigen internationalen Verfügbarkeit.

Demnach orientiert sich Huawei am 5G-Ausbau der Länder, ein globaler Launch-Plan sei gerade unter Beobachtung. Das klingt wahrscheinlich freundlicher als es ist, denn das Mate X dürfte durchaus Bestandteil der betroffenen Geräte sein, was die Sanktionen der USA angeht. Vorgestellt wurde es zwar schon im Februar, aber es geht ja eher darum, wann Geräte auf den Markt kamen, damit sie Android im Rahmen der Ausnahmeregelung verwenden dürfen.

Günstig wird übrigens auch dieses Foldable nicht, umgerechnet rund 2.400 Dollar werden in China dafür fällig.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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6 Kommentare

  1. Dieses Gerät wird so eine Bruchlandung hinlegen. Ich sollte mir eine Popcorn-Maschine zulegen.
    Mir tut es nur um die Teams leid, die auf Anweisung von Oben diesen Marketing-Gag entwickeln mussten.

    • Warum tun dir die Teams leid? Die sind vielleicht froh, nicht immer den gleichen Brei entwickeln zu müssen. Und als Referenz ist das sicher auch nicht verkehrt, wenn die sich mal nach potentiellen anderen Arbeitgebern umsehen, bevor jeder solche Geräte kann.

  2. Aktuell nichts, was bei den Preisen einen Mehrwert für die Massen liefert. Aber hey, vielleicht kommt es doch irgendwann in der Masse an, dass die Preise sinken und sich allein deshalb solche Geräte verbreiten. Wer weiß das schon.
    Persönlich ist das einfach nicht sinnvoll verwendbar. Wenn man ein vollwertiges Arbeitsgerät so zusammenklappen könnte mit Displaygrößen ab 13″ oder für mich auch gerne 15″. Ja, das wäre was. Oh, wait… *zumLaptopRüberSchiel*.

  3. Wenn die nicht irgendeine neue Display Technologie entwickelt haben, wird das Display wie beim Galaxy Fold aus Plastik bestehen. Daraus folgt es ist extrem leicht zu zerkratzen. Siehe auch das Video von Jerry Rigs Everything. Sehr zu empfehlen ;). Weiter im Text: Im Gegensatz zum Fold liegt das Display aber außen, also noch viel schneller zerkratzt. Und dafür dann 2400€…wirkt noch nicht sehr ausgereift auf mich das ganze. Aber gut jeder der sich so ein Teil leisten möchte, soll es tun und damit leben, dass das Ding super schnell Kratzer bekommt.

  4. Wenn man sieht, wie schon die Ecken/Kanten eines Handygehäuses (ohne Schutzhülle) nach ein paar Monaten/Jahren in der Hosentasche/Handtasche aussehen, der kann sich ausrechnen, was mit der offenliegenden Kante des Displays nach einiger Zeit passiert. Da können die noch so von zigtausend Faltvorgängen reden, wenn das dann am Ende der einjährigen Garantiezeit völlig abgeschrammt und damit wertlos ist.

    • Also ich hatte 2 Jahre lang ein S8+ welches ich ohne Hülle oder Folie verwendet habe und das sah am letzten Tag noch aus wie am ersten.
      Nicht mal am USB Port war auch nur die Spur eines Kratzers. Keine Ahnung was Du mit Deinen Geräten machst.

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