HP bringt nach Uhr aussehende Design-Smartwatch im Herbst

Mit Android Wear hat Google kürzlich ein speziell auf Smartwatches zugeschnittenes Betriebssystem veröffentlicht, das für eine einheitliche Basis bei den smarten Gadgets für das Handgelenk eingesetzt werden soll. HP scheint dies wenig zu interessieren, für die erste Luxus-Smartwatch des Herstellers hat man sich für ein System entschieden, das sowohl mit Android, als auch iOS kommunizieren kann. HP stellt die Smartwatch auch nicht im Alleingang her. Das Unternehmen hat sich mit Online-Händler Gilt und Designer Michael Bastian zusammengetan, um das Schmuckstück zu realisieren.

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Das Design ist auf dem Bild und den Zeichnungen eigentlich recht deutlich zu erkennen, technisch bleibt die Uhr uns aber Details schuldig. Die Uhr wird in einem runden 44 mm Edelstahl-Gehäuse kommen und den Austausch der Armbänder ermöglichen. Außerdem hat sie 3 Buttons, mit denen die Uhr anscheinend bedient wird. Das Design ist eher typisch für eine normale Uhr, was wiederum vielen entgegenkommen könnte. Oftmals wird das Design der Smartwatches mit ihren eckigen Displays und den klobigen Gehäusen kritisiert.

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Die HP-Smartwatch wird Benachrichtigungen wie E-Mails, SMS und Anrufe anzeigen können. Außerdem lässt sich mit ihr die Musikwiedergabe steuern und auch „andere Apps“ verspricht HP. Leider gibt es keine technischen Informationen zur Uhr, Displaytyp und Akkulaufzeit wären durchaus interessante Punkte. So bleibt es nur bis Herbst zu warten, dann soll die Uhr exklusiv über Gilt verkauft werden. Spätestens dann werden wir auch wissen, was die ansehnliche Smartwatch kosten soll, mit einem Schnäppchen sollte man aber wohl nicht rechnen.

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Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

8 Kommentare

  1. anzensepp1987 says:

    Ich halte es überhaupt nicht für problematisch, dass andere Hersteller sich auch immer noch selbst an einer eigenen Plattform für Smartwatches versuchen. Android Wear ist Lichtjahre davon entfernt, das Potenzial zum „Standard“ zu haben.

  2. Meiner Meinung nach lohnt sich der kauf einer Smartwatch nicht. Klar, es ist derzeit eine tolle Spielerei allerdings sehe ich dahinter „noch“ keinen richtigen Nutzen. Mit den Jahren werden sich die Uhren sicherlich weiterentwickeln, aber bis jetzt…

    Wie schon gesagt, derzeit besitzt eine Smartwatch noch nicht viel, was die hohen Preise und die intensive Nutzung rechtfertigt.

  3. @Raphael: Sehe ich auch so. Im Moment fehlt mir wirklich der echte Mehrwert. Mich in jeder Situation als Super-Geek zu outen, wenn ich auf meiner Uhr herumtippe, muss nicht sein. Und man schaut schon oft genug auf sein Telefon. Mit einer Smartwatch wird es sicher noch mehr werden und ich muss nicht soooo wichtig tun, dass ich ständig drauf schaue. Fussgängernavigation mit einfachen Pfeilen und Tonausgabe über ein Bluetooth-Headset wäre eine nette Anwendung, aber die Navigation reicht Android Wear dann nur ans Telefon weiter, völlig sinnfrei. Zudem ist die Akkulaufzeit wie oft berichtet von 1 Tag eher ein Scherz. „Wie viel Uhr ist gerade?“ „Kann ich nicht sagen, hab damit zu viel herumgespielt heute, der Akku ist leer“. Erst wenn eine Uhr bei normaler Nutzung (keine Super-Geek Nutzung) 3 Tage hält, wird es interessant – sonst nicht. Das Display wird in Tests auch oft als schwer ablesbar beschrieben, wenn man im freien ist. Also quasi dann nur eine Indoor- oder Nacht-Uhr? Wäre die Pebble Steel nicht so unverschämt teuer für eine E-Ink Watch, wäre es eine Überlegung wert – aber so bleibe ich bei meiner analogen offline-Uhr 🙂

  4. Habt ihr mal wieder etwas von der Windows-Smartwatch gehört?

  5. Schon wieder so ein „fettes“ Teil…

  6. @ Timo:

    Dann nehme doch die normale Pebble. Die gibt es bereits bei diversen Händlern für knapp 130 €. Sie kann genau das, was die Steel kann und was du willst (immer ablesbar, Akku hält bei 7 Tage, es gibt Naviapps, …)

  7. @Fabian: ich weiß, nur finde ich die – nicht persönlich nehmen – die „normale“ Pebble einfach nur hässlich, wie aus dem Kaugummi-Automat gezogen. In dem Design würde ich nicht mal 50,- dafür ausgeben. Hab mir heute vorerst mal eine neue (zweite) Uhr gekauft, analog und mit Metallarmband 🙂 Smartwatches müssen auf mich noch warten… 🙂