Das ist ein überraschender Kauf, den HP da tätigt. Nicht überraschend im Sinne des Portfolios, denn Poly passt prima zu HP und deren Business-Lösungen. Der Headset-Hersteller Plantronics übernahm 2018 Polycom und trat kurze Zeit später als Poly auf. Headsets, Kameras und Konferenz-Lösungen hat man im Angebot.
Das Paket weckte Begehrlichkeiten bei HP – der Kaufpreis beträgt 40 US-Dollar pro Aktie, was einem Gesamtunternehmenswert von 3,3 Milliarden US-Dollar entspricht, einschließlich der Nettoverschuldung von Poly. Die Übernahme beschleunige die Strategie von HP, ein stärker wachstumsorientiertes Portfolio zu schaffen und stärke die Marktchancen im Bereich hybrider Arbeitslösungen, so das Unternehmen. Poly solle dazu beitragen, das Wachstum und die Skalierung der HP-Geschäftsbereiche Peripheriegeräte und Workforce Solutions voranzutreiben.
Peripheriegeräte stellen ein 110-Milliarden-Dollar-Segment dar, das jährlich um 9 % wächst, angetrieben durch den Bedarf an immersiven Erlebnissen. Der Abschluss der Transaktion wird für Ende des Kalenderjahres 2022 erwartet, vorbehaltlich der Zustimmung der Poly-Aktionäre, der erforderlichen behördlichen Genehmigungen und der Erfüllung anderer üblicher Abschlussbedingungen. HP wird die Transaktion durch eine Kombination aus Barmitteln in der Bilanz und neuen Schulden finanzieren.
Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf gelangt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir eine kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.
