HP stellt Stream Notebooks und Tablets mit Windows 8.1 vor, ab 129 Euro

HP hat heute seine neuen Stream Notebooks und Tablets präsentiert. Wir schrieben vor einiger Zeit schon einmal über die Günstig-Geräte, nun sind sie offiziell. Fünf Modelle gibt es, drei Notebooks und zwei Tablets. Die Geräte stehen ganz im Zeichen der Cloud, Microsoft packt auch ordentlich Inklusivleistungen auf die sowieso schon günstigen Geräte.

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So erhält der Nutzer, egal ob er ein Tablet oder Notebook kauft, 1 TB Speicher bei Microsoft OneDrive, sowie einen 1-jährigen Zugang zu Office 365 Personal, was wiederum auch 60 Skype-Minuten beinhaltet. Der OneDrive-Speicher ist allerdings ein Einführungsangebot, das über einen Gutschein aktiviert werden muss. Wäre das noch nicht genug, gibt es oben drauf noch einen Gutschein für den Microsoft Store (Höhe unbekannt).

Das HP Stream Notebook ist in 11,6 Zoll und 13,3 Zoll verfügbar. Mit den technischen Details hält sich HP noch bedeckt, lediglich von einem Intel Celeron Prozessor und 32 GB Flashspeicher ist zu lesen, die in den lüfterlosen Notebooks untergebracht sind.

Die 11,6 Zoll Variante des HP Stream wird Ende November für 229 Euro (UVP) erhältlich sein. Die 13,3 Zoll Variante lässt bis Januar auf sich warten und kostet dann 249 Euro (UVP).

Mit dem HP Stream x360 hat HP auch ein Convertible im Angebot. Das Notebook kann in verschiedenen Modi genutzt werden, kommt mit einem 11,6 Zoll Touchscreen. Es beherrscht neben dem normalen Laptop-Modus auch Tablet- und Tent-Modi. Das HP Stream x360 wird ebenfalls Ende November für 299 Euro verfügbar sein.

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Die Tablets gibt es mit 7 und 8 Zoll Bildschirmdiagonale. Ausgestattet sind die mit Prozessoren von Intel und sie haben ein HD-Display an Bord. Nutzer der Tablets erhalten ebenfalls 1 TB Speicher bei Microsoft OneDrive und eine 1-jährige Office 365 Personal-Lizenz. Beide Tablets sollen ab Dezember verfügbar sein, das 7 Zoll-Modell für 129 Euro, das 8 Zoll-Modell für 199 Euro.

Die Office-Lizenz und der massive OneDrive-Speicher machen die Geräte schon recht attraktiv. Microsoft wird nachgesagt, auf diese Weise Druck auf die Chromebooks ausüben zu wollen. Mit der Ausstattung – man darf nicht vergessen, dass viele Menschen Windows einfach kennen – kann dies durchaus gelingen.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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11 Kommentare

  1. Funktioniert die Software denn auch offline? Ich brauche ein Notebook eigentlich nur, um unterwegs zu schreiben (da muss es Word sein, nicht für mich, aber für den Kunden) und um zu präsentieren. Meist leider auch in Räumen ohne Internet. Da würde es eines der Notebooks schon tun.

  2. Naja, wenn man beruflich einen Laptop mit überall Internet benötigt sieht es eher unprofessionell aus den Kunden um einen Zugang zu bitten.
    Dafür sollte man dann schon ein Gerät haben mit UMTS Modem (und dann bitte keinen Stick).
    —–
    Das 7″ Tablet klingt interessant, müsste ich mir dann mal ansehen.

  3. @birgit: Office 365 ist ein ganz normales Office welches man lediglich übers Internet installiert und im Abo bezahlt.

  4. Nur weil sie ähnliche Preise haben, konkurrieren diese Geräte nicht mit Chromebooks. Auch wenn das die Medien und Microsoft immer wieder so suggerieren. Für mich sind das zwei verschiedene Geräteklassen. Ein Win-Notebook kann alles, benötigt aber Power und ist zeitintensiver zu pflegen (Updates, Antivirus,…). Ein Chromebook kann nur Web-Apps ausführen und ins Internet, ist aber ein „No worry“-Gerät. Jedes Gerät hat eine andere Zielgruppe, finde ich.
    Für mich gilt: Zum ernsthaften Arbeiten greife ich zum Win-oder Macbook. Dann brauche ich aber auch erheblich mehr Power im Gerät, sonst macht es keinen Spaß. Zum surfen oder um kleine Dinge zu erledigen greife ich zum Chromebook.

  5. Mag ja sein @Hans, nur kaufen sich die wenigsten zwei mobile Rechner, von daher sind es schon Geräte, die um die Käuferschaft konkurrieren. Fakt ist, auch mit Celeron-Prozessoren laufen die Geräte unter Win8 (und das gilt vermutlich auch für Win10) flüssig bei den einfachen Aufgaben.
    Wenn allerdings HP wie üblich erst mal x GB mit Bloatware draufpackt, wird erstens der Speicher nicht ausreichen und zweitens wird es leistungsmässig in den Keller gehen – das zumindest ist bei Chromebooks nicht der Fall.
    Das 13er Stream ist übrigens auch mit Touchscreen erhältlich (laut HP-Store). Auf der Seite vom Store sind die Bilder übrigens noch Mockups, schön zu erkennen, dass manchmal der HDMI-Port auf der linken und dann wieder auf der rechten Seite sitzt (oder die Dinger haben zwei).

  6. @Linhead
    Das stimmt nur bedingt. Erstens kommt es auf den Celeron Prozessor an (da gibt es gewaltige Unterschiede) und zweitens reicht die Performance dann im „Leerlauf“ für Office und Internet. Sobald im Hintergrund aber Updates, ein Virenscanner oder sonst irgendwas halbwegs rechenintensives läuft macht die Nutzung schon absolut keinen Spaß mehr. Daher sollte man lieber ein paar Euro mehr investieren und eine gute „Allrounder CPU“ für solche Zwecke nehmen.

  7. Wieder mal Käse was der Typ schreibt. Als Drittrechner ein Notebook mit Celeron N2920 und 1,86 GHz. Sogar Lightroom läuft ohne Probleme, von Officeanwendungen ganz zu schweigen. Und wenn auf dem TV parallel die Mediathek läuft hat das Ding nicht mal ansatzweise Probleme. Celeron reicht für Office und ein bisschen mehr locker.

  8. @elknipso
    sorry, hatte mich da unvollständig ausgedrückt – ich meinte eindeutig, die einfachen Tätigkeiten. Nicht vergessen sollte man hier auch die Rolle des Hauptspeichers. Mit 1GB RAM wird Windows vermutlich nicht lange Spaß machen.

  9. @LinHead
    Ich sehe es trotzdem ein wenig anders. Es wird ja auch nicht z.B. ein Android Tablet mit einem Chromebook oder günstigen Win-Rechner in Konkurrenz gebracht. MEINER Meinung sind das alles verschiedene Geräteklassen.
    Und ich habe die Erfahrung gemach (kann jeder für sich anders sehen), dass die schwachen, günstigen Win-Laptops beim intensiven Arbeiten (oder Spielen) keinen Spaß oder Sinn machen. Stichwörter: Photoshop, Videobearbeitung, compilern, Virenprogramm, etc. … und dann auch noch was parallel ausführen. Wie gesagt meine Erfahrung.
    Und dann stellt sich für mich die Frage: Wenn ich mit diesen Programmen nicht arbeiten kann bzw. muss, reicht dann auch ein Chromebook oder sogar ein Tablet? Jede Entscheidung ist legitim und jeder sollte das für seine Bedürfnisse entscheiden. Wie ich mich entschieden habe, steht oben.
    Übrigens: Was ich nicht mag (wird nicht hier, sondern oft in anderen Diskussionen so dargestellt) ist, wenn nur der Laptop/PC/Tablet/Smartphone das alles kann als einzige sinnvolle Alternative für jeden Usertyp dargestellt wird.

  10. In meinem Kopf ist das dann:

    „1 Jahr Office 365 + 7″ Tablet Gratis für nur 74€ Zuzahlung“

    Wobei hier ists ja nur 1 Lizenz also muss man /5 rechnen > macht 11 Euro im Jahr (also knapp 1 Euro pro Monat)

    Werd ich vl wirklich machen. Mir fehlen da eigendlich Jahresabos bzw. guck ich mal was die Nullprozentfinanzierung machen könnte… Also rechnerisch wärens 10,75 pro Monat (danach ist das Gerät abbezahlt und theoretisch weiterverkaufbar – und man holt sich ein neues mit ner neuen Lizenz was doch geht oder?!?)

    Ohne das Office (Wenn man es rausrechnet) wäre es also ca 9.83€ im Monat für das Gerät.

    2015 werd ichs denk ich so machen…

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