
Zu den weiteren Besonderheiten zählt noch der HP Workspace. Er erlaubt mit Cloud-Virtualization einige x86-Apps zu betreiben. Auch eine Partnerschaft mit Salesforce ist HP eingegangen. An der Rückseite des HP Elite x3 befinden sich außerdem noch Erweiterungskontakte für beispielsweise Barcodescanner. Wie ihr schon herauslest, visiert HP mit dem Elite x3 entsprechend auch Geschäfts- und keine Privatkunden an.
Ab Spätsommer 2016 wird HP auch ein Bundle aus dem Elite x3, dem Desk Dock sowie dem Lap Dock anbieten. Die Verfügbarkeit soll je nach Land variieren. Für das Bundle müssen interessierte Käufer dann 1.199 Euro auf den Tisch legen.
Rekapitulieren wir auch nochmal die Specs des Smartphones: An Bord sind ein Display mit 5,96 Zoll und 2.560 x 1.440 Bildpunkten, der SoC Qualcomm Snapdragon 820, 4 GByte RAM und 64 GByte Speicherplatz. Auch die üblichen Schnittstellen wie Wi-Fi 802.11 ac, Bluetooth 4.1, GPS und Co. sind natürlich integriert. Außerdem ist das HP Elite x3 nach US-Standard MIL-STD810 robust gegen Stürze aus bis zu 1,2 Metern Höhe. Für die Kameras nennt HP jeweils 16 bzw. 8 Megapixel.
Insgesamt wird das HP Elite x3 sicherlich ein erstklassiges Smartphone mit vielen Möglichkeiten – insofern man die Docks dazu kauft. Ich bin gespannt, ob HP mit diesem Gerät vielleicht einen Trend setzt und auch andere Hersteller nun versuchen ihre Smartphones mit Windows 10 Mobile verstärkt Geschäftskunden schmackhaft zu machen.