HP Chromebox vorgestellt

Im Januar 2013 stellte HP ein Chromebook vor, momentan scheinen Chromeboxen als die modernen Thin Clients, die man in den 90ern noch  benutzte, zu gelten. Viele Hersteller setzen auf die kleinen Würfel, die sich mittlerweile sogar auf der Rückseite des Monitors befestigen lassen. Bislang ist der Trend Chrome OS vollständig an mir vorbeigegangen, Chrome als Browser nebst Erweiterungen und Apps ist bei mir ein Bestandteil meines Arbeitswerkzeuges, aber als alleiniger Mittelpunkt derzeit undenkbar. Nachdem Google jüngst ein Video Conferencing-System mit einer ASUS-Chromebox vorstellte, gibt es seit gestern auch HP Chromeboxen in verschiedenen Farbkombis. Die Box, erst einmal nur für den US-Markt gedacht, verfügt über WLAN, USB 3.0, HDMI, DisplayPort und Bluetooth. Ausstattungstechnisch findet man auch hier Geräte mit Intel i7 der vierten Generation (Haswell) vor. Dürfte sicherlich für einige Firmen interessant sein, die Cloud-technisch alles einfach verwalten wollen.

Bildschirmfoto 2014-02-07 um 14.10.17

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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12 Kommentare

  1. Chromebox ist ja auch nicht für Hardcore-IT-ler sondern für den 0815 Computermensch, der dieses Blog nie lesen würde….

    Was auch kein ITler wahr haben will, ist das seine Anforderungen echt krass speziell sind, und einen mini kleinen Teil der IT darstellen.

    Das Geld ist halt woanders !

  2. „als die modernen Thin Clients, die man in den 90ern noch benutzte, zu gelten. “

    Thin Clients werden heute in Firmen mit Citrix oder Terminal Server Umgebung in großer Zahl verwendet, weil sie kostengünstig und stromsparend sind, sowie für den Zweck eines „Receivers“ vollkommen ausreichen. Es gibt für Chromebooks bereits ein Citrix Plugin und dies könnte eine gute Alternative zu den Linux Thin Clients oder den Kisten mit Windows Embedded sein.

  3. Doctor Bob sein Schwager says:

    Ich wüsste niemanden – nicht mal meine Eltern – denen so eine Chromebox ausreichen würde. Gibt es echt Leute, die keinen Scanner, keinen Farbdrucker und keine SD-Speicherkarten an ihrem PC verwenden wollen? Ich kann das kaum glauben. Ist ja nicht so, daß ich kein Tablet besitze, aber die Qualität der Apps von Android ist doch noch ziemlich mau verglichen mit denselben Programmen für Windows. Mag Menschen geben, die damit zufrieden sind, aber ich halte die eher für absolute Einsteiger. Irgendwann merken die auch, daß sowas eine Sackgasse ist und kaufen sich ein richtiges Laptop.

  4. @DBsS: Farbdrucker gibt es über Google Cloud Print.

  5. @DBsS http://thomas-leister.de/open-source/linux/ubuntu/raspberry-pi-als-scanserver-im-heimnetzwerk/
    damit kannst du auch scannen 🙂 ich wusste das selbst nichtmal, und überlege jetzt nochmehr, ob mein nächster rechner nicht vielleicht sogar ein chromebook wird 😀

  6. Doctor Bob sein Schwager says:

    ROFL Ich dachte, wir reden über technisch nicht so versierte Benutzer. Auf einmal sollen sie sich mit „Cloud Print“ beschäftigen und für Scan-Aufgaben einen Raspberry konfigurieren können. So so…

  7. @DBsS http://eduardoluis.com/raspberry-pi-and-usb-network-scanner/ das sieht schon interessanter aus 🙂 obwohl es stimmt, für technisch nichtversierte macht das keinen spaß, aber cloud print ist auch nicht schwieriger als einen normalen drucker anzuschließen.

  8. @Doctor Bob sein Schwager:

    Android Apps sind (noch) ≠ Chrome Apps

  9. muss ja nix ersetzen. kann man doch zusätzlich wegen der vorteile nutzen wo es sinnvoll ist. wenn man anderes braucht kann man doch windows-geräte wie gehabt einsetzen. stehen überall noch genug rum

  10. Für Familien und kleinen Gruppen könnte ein Windows Home Server der Terminalservices anbietet die Lösung sein einen Vollwertigen Desktop zu bekommen.

    Wenn M$ es hin bekommt einen bezahlbaren Server anzubieten den auch mein Großvater einrichten kann.
    Es würde vieles vereinfachen, Datensicherung, neue Software installieren etc. etc.
    Bei vielen läuft mittlerweile eh min. ein Rechner rund um die Uhr.
    Sich gerade einmal mit einem Chromebook unterwegs seinen Desktop über VPN holen hätte schon seinen Reiz.
    Einen OpenVpn Client bring ChromeOS ja auch mit den wir in der Firma in Verbindung mit Citrix nutzen.
    Ist halt die eigene Verschlüsselte Cloud und ganz ohne die Blicke der NSA.
    Achso netz zu vergessen die Chromboxen könnten dann mit großem Monitor am Schreibtisch stehen.
    Denn alles lässt sich ja mit den kleinen Mobilen Monitoren nicht machen.

  11. @svenp
    Weder die Firmen (Google, Microsoft, etc), noch der Endkunde (Familien oder wer auch immer) hat in der Masse ein Interesse daran ständig Zuhause permanent einen Rechner als eigenen Servern laufen zu haben.
    Wenn „der Endkunde“ Daten unbedingt in der Cloud haben will und einen Vorteil darin sieht, wird er das auf GoogleDrive, Skydrive etc. tun.
    Und die Endkunden, die unterwegs einen Desktop brauchen, nehmen einfach ein Notebook mit, das direkt einen Desktop mit ihren Dokumenten mitbringt. Datensicherungen sowie Softwareaktualisierungen sind mit W8 oder OS X einfacher denje.
    VPN, Citrix etc sind Dinge für eine ganz kleine Nutzergruppe mit speziellen Anforderungen. Aber ganz bestimmt nichts für Familien.

  12. sean koellewood says:

    Wäre das was für Video Blogger? die live streamen?

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