HP Chromebook 11 G5: Android App-kompatibles Chromebook für kleines Geld

hp logoAndroid-Apps kommen auf einige Chromebook. Keine frische News mehr, sondern seit einigen Wochen bekannt. Mein erster Gedanke als ich davon hörte? „Sauber, kann im zweiten Anlauf nur besser werden und bringt ordentlich Drive in das doch aus meiner Sicht lahme Chrome OS“. Nun wendet sich das Blatt etwas, denn wenn ich aus einer Vielzahl angepasster Android-Apps unter Chrome OS zurückgreifen kann, dann sehe ich das System aus anderer Produktiv-Sicht natürlich anders, auch wenn ich sonst mit Chrome OS out of the box nur wenig Anfangen kann. Doch allen Unkenrufen (auch von mir) zum Trotz: es gibt Bereiche, da langt so ein Chromebook einfach.

hp  Chromebook 11 G5

Und HP hat nun erst einmal ein neues vorgestellt, sogar optional mit Touch-Display, was bei der Nutzung von Android-Apps ja sinnvoll sein kann, sind diese doch auf Touch ausgelegt. Das 1,14 Kilo leichte HP Chromebook 11 G5 ist dabei lediglich 11,6 Zoll groß und soll im Laufe des Jahres noch mit dem Play Store ausgestattet werden. Unter der Haube setzt man auf Effizienz, ein Intel Celeron N3060 soll die benötigte Leistung bringen, der Akku bis zu 12,5 Stunden halten. Der beste Punkt, den man mitliefert? Den Preis. Dieser liegt in den USA bei ab 189 Dollar, wenn das Book – leider erst im Oktober – auf den Markt kommen soll. Über eine Einführung in Deutschland machte HP keine Angaben.

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

11 Kommentare

  1. Was habe ich der ersten Asus transformer Reihe hinter getrauert. Ein Android basiertes Netbook – die späteren tablets mit Dock waren stets gefühlt schlechter.

    Habe lange auf diese Chrome / Android Kopplung gewartet – ich denke, da schlage ich zu!

  2. Morning|Star says:

    ich glaube, das wird der renner…

  3. was heißt denn „eine Vielzahl angepasster Apps“ ?

    Heißt das jeder Entwickler muss seine App noch anpassen? Passiert das automatisch? Sucht Google, welche Apps anpassungswürdig sind?

  4. Bleibt zu hoffen, dass HP seine Chromebooks auch bei uns veröffentlicht. Ich persönliche warte ja eher auf das G1.

    @Mario: Naja ich bein kein Programmierer. Aber um eine App auf einem „Laptop“ vernünftig nutzen zu können, kann es schon nötig sein die App anzupassen. Bei iOS gibt es ja auch eine Unterscheidung zwischen Tablet und Smartphone App.

  5. Wird hier nochmal Bescheid gegeben, wenn es in Deutschland zu haben ist?

  6. Das G1 kommt Mitte Juli

  7. Der Preis ist schon super, aber ein Intel Celeron N3060? Jeder der mal einen „lahmes“ Chromebook hatte, wird auf so ein Gerät nicht nochmal setzen wollen. Die „Octane“-Werte sehen nicht so berauschend aus für diesen Prozessor: http://zipso.net/chromebook-specs-comparison-table/ Klar hängt es vom Nutzungsverhalten ab, aber solche CPUs waren selbst fürs reine surfen nicht immer optimal, sobald man mehrere Tabs offen oder komplexe Webseiten angesurft hatte. Wie soll das ganze dann erst mit umfangreichen Android Apps laufen?

  8. Kann man da ein anderes Betriebssystem drauf installieren?

  9. Chromebooks sind hoch interessant.

    Wenn ich aber auf die preise bei amazon in Deutschland schaue? Da frage ich mich warum man derart eingeschraenktes geraet kaufen sollte?

    Ich weiss, akkulaufzeit. Aber die preise dafuer sind dennoch viel zu hoch.

  10. Wofür man bei anderen einen Adapter bekommt (womit natürlich ein Teil der Deppensteuer abgegolten ist), bekommt man hier ein komplettes Gerät, das für 95% der Anwendungsfälle und User vollkommen ausreichend ist, überhaupt in einer Welt, die ihren Schwerpunkt immer mehr in Richtung Online verlegt.

    Super Preis, tolle Laufzeit, sofortige Arbeitsbereitschaft, ausgereifte Sicherheit, keine Sorge um Updates oder Sonstiges.

    Es ist ja kein Wunder, warum die Chromebooks gerade in den USA die Konkurrenz regelrecht vom Spielfeld fegen.

  11. @Manu
    Nun, netbooks als beispiel haben auch eine sehr lange laufzeit. Sie sind sehr guenstig und man kann praktische alle anwendungsfaelle damit abdecken.

    Warum also ein chromebook? Vielleicht liegt es in den USA auch an den dort wesentlich guenstigeren preisen. Zu deutschen preisen wuerde ich nie zu einem chromebook greifen.