
Das Honor Note 10 unterstützt mit seinem Bildschirm ähnlich wie das Xiaomi Mi 8 auch HDR10. Die Stereo-Lautsprecher sind laut dem Hersteller wiederum für Dolby Atmos gerüstet. Wie viel Sinn das bei einem Smartphone ergibt, lasse ich mal so dahingestellt. Zudem bewirbt Honor die hauseigenen Techniken CPU Turbo, GPU Turbo und einen Double-Turbo-Modus, der sich über einen Hardware-Button für beispielsweise Spiele deaktivieren lässt.
Honor spricht zudem von einer besonderen Kühllösung mit einer Kombination aus Flüssigkeitskühkung und Heatpipes, wie sie in ähnlicher Weise auch in Gaming-PCs zum Einsatz kommen. Das solle die Wärmeableitung um 41 % verbessern und für um bis zu 10° niedrigere CPU-Temperaturen sorgen.
Das Honor Note 10 bringt außerdem eine Dual-Hauptkamera mit 24 + 16 Megapixeln mit. Hier kommt auch der KI-Modus zum Einsatz, den man von anderen Flaggschiffen Honors und Huaweis kennt. An der Vorderseite ruht eine Frontkamera mit 13 Megapixeln. Das Honor Note 10 wartet mit einem Akku mit satten 5.000 mAh auf. Es sind mehrere Varianten geplant. So wird das Honor Note 10 einmal mit 6 GByte RAM und 64 bzw. 128 GByte Speicherplatz zu haben sein. Eine andere Version bietet 8 GByte RAM und 128 GByte Speicherplatz. Letzterer ist via microSD um bis zu 256 GByte erweiterbar.
Ab Werk dient bei diesem Smartphone Android 8.1 mit dem Überzug EMUI 8.2 als Betriebssytem. An der Rückseite findet sich ein Fingerabdruckscanner. Auch die üblichen Schnittstellen wie Dual-SIM, Wi-Fi 802.11 ac, GPS, 4G LTE NFC, Bluetooth 4.2 LE und USB Typ-C sind an Bord. Honor nennt für sein Note 10 als Maße 177 x 85 x 7,65 mm bei einem Gewicht von 230 Gramm.
In China kostet das Honor Note 10 in den Farben Midnight Black bzw. Phantom Blue jeweils ungerechnet etwa 350 Euro (6 / 64 GByte), 399 (6 / 128 GByte) bzw. 449 Euro (8 / 128 GByte). Im Handel ist das Honor Note 10 in China bereits ab dem 1. August erhältlich. Ob und wann das Smartphone auch Deutschland erreichen könnte, ist derzeit offen.