Homematic IP kämpft mit Problemen

Wir sprechen hier im Blog häufig vom Smart Home. Das ist ist vielen Dingen natürlich schön und gut, allerdings kann dies auch zu Problemen führen. Nämlich immer dann, wenn die Geräte auf eine externe Anbindung bei einem Dienste-Anbieter angewiesen sind – oder sie eine Internet-Anbindung haben und existente Sicherheitslücken nicht geschlossen werden. Internet of shit statt Internet of things.

Was es heißt, auf einen externen Anbieter zu setzen, erfahren derzeit Nutzer von Homematic IP. Homematic IP ist ein System zur Hausautomation der Firma eQ-3, über die wir hier in der Vergangenheit schon berichteten.

Kunden bemängelten in den letzten Tagen fehlenden Support – denn sie konnten ihre Hardware nicht wirklich benutzen und konnten niemanden erreichen. Nun hat sich das Unternehmen zu Wort gemeldet. So soll die mit dem letzten Release veröffentlichte Funktion der individuellen Regeln in der Automatisierung Schuld sein. Sie soll auf den Servern des Anbieters für Performance-Probleme sorgen. Man arbeite allerdings bereits mit Hochdruck an einer Analyse dieser Probleme und will diese auch kurzfristig beheben.

Liebe Community! Die mit dem letzten Release veröffentlichte Funktion der individuellen Regeln in der Automatisierung…

Gepostet von Homematic IP am Sonntag, 26. November 2017

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caschy

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21 Kommentare

  1. Ha, vielen Dank für den Hinweis. Die neue/kostspielige Anschaffung lässt sich in letzter Zeit recht schlecht Zuhause argumentieren. 😉

  2. Das betrifft nur Homematic IP, wenn man den Cloud-Dienst nutzt. Meine Homematic (ohne IP)-Geräte funktionieren einwandfrei 🙂

  3. Genau darum habe ich mich damals gegen Homematic IP und für das „classische“ Homematic entschieden. Ich wollte unabhängig von irgendwelchen Servern sein, und alle Daten sollen zuhause liegen.
    Für den Fernzugriff nutze ich eine App eines Drittanbieters in Verbindung mit VPN. Etwas nervig immer erst VPN zu aktivieren wenn man nur kurz etwas gucken möchte, aber am Ende die sicherste Lösung.

  4. Das Problem sollte aber nur die Homematic IP Produkte betreffen. Das „alte“ Homematic arbeitet lokal.

  5. Ich nutze Homematic + Cloutmatic und da gibt es keine Probleme.

  6. Ich habe noch nie verstanden warum ich eine Hausautomation nutzen soll die auf Cloud Dienste angewiesen ist.
    Fällt mal das Internet aus, funktioniert die ganze Hausautomation nicht.

    Es gibt von Homematic auch die CCU2 Anlage. Diese Anlage lässt sich einfach per VPN oder ReversProxy aus dem Internet erreichbar machen und wenn das Internet ausfällt läuft es zu hause weiter.

  7. Betrifft nur HomeMatic IP. Bei mir mit HM + CloudMatic läuft alles wie geschnitten Brot.

  8. @Daniel: Wirklich wertfrei gemeint: Was schaust Du von untergwes zu Hause nach? Was ändert man da so? Ich würde auch nur per VPN und ohne Cloud nutzn

  9. Wie die Vorredner schon sagten, hat „Homematic IP“, bis auf den Namen, nicht viel mit „Homematic“ zu tun. Das sind zwei verschiedene Produktwelten. Währen HMIP eine reine Cloud-Lösung ist, arbeitet HM lokal und funktioniert(e) ohne Probleme! Hier sollte man bei der Berichterstattung etwas aufpassen. 😉

  10. Genau aus solchenGründen kommt mir keine cloud-abhängige Lösung ins Haus, sondern höchstens eine cloud-anbindbare. Habe diverse Frickeleien mit Cloud-Lösungen angefangen (Tado, Tradfri), letzten Monat dann die klassische Homematic mit CCU in Betrieb genommen. Hier läuft alles lokal und man kann unterwegs über das heimische VPN darauf zugreifen, ablesen und steuern. Selbst über sowas wie Cloudmatic ist man nicht abhängig von funktionierenden Online-Diensten. Allerdings frage ich mich, wie lange das klassische Homematic wohl noch unterstützt und weiterentwickelt wird. Zwar wird durch die CCU alles weiterhin funktionieren, wenn eQ-3 sich mal entscheidet, sich davon zu verabschieden – aber vielleicht wäre ein wirklich offenes System doch auf Dauer besser

  11. Als ich früher mal eine Zeit lang im Support gearbeitet habe hieß „Mit Hochdruck“ immer „Wir haben unsere Techniker noch nicht erreicht oder noch kein Feedback von denen“.

  12. @DFFVB:
    Erst gestern beschwerte sich meine Frau, während ich auf der Arbeit war, das es zuhause zu warm wäre. Dann konnte ich sehen das ein Thermometer ausgefallen war und das Thermostat danach automatisch hochgedreht hat. Also konnte ich von unterwegs aus alles wieder einstellen.
    Auch habe ich an jedem Fenster Fensterkontakte angebracht und kann so dann immer sehen ob ich nicht vergessen habe ein Fester zu schließen.
    Mein Licht schalte ich auch darüber, hier könnte ich eine Anwesenheitssimulation machen, das habe ich aber noch nie gemacht nur zum Spielen und um es anderen zu zeigen das es geht 😉

    @Manfred:
    Man kann doch auch die Homematic IP komponenten an der CCU anlernen oder nicht?
    Ich nutze selbst nur classische Homematic komponenten, aber ich meine es sollte gehen.

    Ich nutze aber als Centrale keine CCU sondern einen Raspberry Pi 3 der deutlich schneller arbeitet als die CCU. Hier bin ich dann auch Flexibel sollte Homematic mal das classische System wirklich ganz raus schmeißen.
    Schon länger überlege ich ob ich mal auf meinem Raspberry Pi eine FHEM Installation Teste mit den Homematic Komponenten, dann ist man wirklich ganz frei von allem.

  13. Wollte mir auch HIP anschaffen. Genau so etwas hat mich dann davon abgehalten.

    @Daniel
    Mein iPhone verbindet sich automatisch mit VPN zu Hause wenn ich die Adressen aus meinem Heimnetz aufrufe.
    https://blog.af-network.de/1507/smartphone-2/ios-smartphone-2/ios-vpn-on-demand-einrichten/

  14. Schon wieder ein deutlicher Hinweis, das man die Finger tunlichst von Cloud-Basierten Diensten lassen sollte, gerade wenn es um solche elementaren Funktionen geht.

  15. Es geht mal wieder nichts, es ist zum kotzen, bei dem Preis nur Probleme.

  16. Christoph Weigand says:

    Totale Katastrophe seit Samstag. Nichts funktioniert mehr bzw. nur noch stark eingeschränkt. Neue Aktoren werden nicht mehr angelernt, die Bestandsaktoren funktionieren nur mit extremer Latenz.

  17. Auch wenn ich die Wortwahl meines Namensvetters nicht unbedingt schön finde…
    es IST zum kotzen 😉
    3 Tage…

    Naja, we will see…

  18. Max Hüttmeier says:

    Ich habe seit ein paar Wochen die Homematic IP und bin bis auf die Ausfälle des Servers absolut zufrieden. Ich steuere Heizkörper und einige Lampen damit. Die Grundfunktionen laufen auch ohne Serververbindung, die Heizungssteuerung ist echt gut.
    Wenn sie das Serverproblem in den Griff kriegen kann ich damit genau das machen was ich will: mein Büro aus bei der Anfahrt schon Mal vorheizen und zum Spaß auch das Licht anmachen

  19. Ich nutze WLAN-Birnen, die sich auch über das Smartphone und über Alexa steuern lassen. Ändern die Leuchtstärke und die Farbe und so weiter und so fort. Dieser Server steht in Singapur. Der ist noch niemals ausgefallen! Nie Probleme damit gehabt. Und dieses Produkt wird weltweit vertrieben. Der Hersteller heißt Yeelight.
    Tut mir ein bisschen leid, dass meine ostfriesischen Genossen aus meiner Heimatstadt nichts hinbekommen. Ein klein wenig Hoffnung habe ich noch. Ich mag mir einfach nicht vorstellen, dass sie es hinnehmen, mit diesem Produkt unzählige Kunden zu verprellen und ihren eigenen Namen kaputtzumachen.

  20. Ich nutze zwar die Homematic IP Produkte (sehen schicker aus und sind kleiner), aber zusammen mit der CCU2, also „offline“, weil ich mich auch nicht auf die „Cloud“ verlassen wollte. War dann wohl die richtige Entscheidung:-).

  21. Ein Trauerspiel. Man könnte meinen , deren Server wären über ein altes 56K modem angebunden, was die noch in irgendeiner Bastelkiste gefunden haben. Für jemanden mit dem Blick auf Marktführerschaft ein Witz. EIn Blick auf Innogy sollte den Jungs von EQ3 doch reichen, die haben es vorgemacht, wie man mit Cloud und Unfähigkeit diese stabil verfügbar zu halten, die Kunden verprellen kann.
    Mich trifft es zum Glück nicht, ich habe die aldmodische Lösung mit CCU und IObroker und von aussen Zugang über VPN. Bildet das gleiche ab. Nur wenn das nicht läuft muss ich mir halt selber in den Arsch beissen und bin nicht auf die Fähigkeit oder auch unfähigkeit anderer angewiesen. Allerdings lag meine Verfügbarkeit war in den letzten 14 Monaten bei 100%. geht also. Im übrigen lassen sich auch IP Geräte an einer CCU2 betreiben, auch ohne Internetzugang. Und auch ohne Internetzugang anlernen.

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