Homematic IP führt Benutzerrollen ein

Neues von Homematic IP. Die Einführung der Benutzerrechteverwaltung soll das „Homematic IP Smart Home System“ anwenderfreundlicher machen. Die neue Funktion der „Homematic IP App“ ermöglicht es, die Nutzer einer Homematic-IP-Installation zu managen und ihnen eine von drei Rollen mit unterschiedlichen Berechtigungen zuzuweisen. Das vereinfacht die Bedienung und schützt sicherheitsrelevante Bereiche vor unbefugtem oder versehentlichem Zugriff. Das wird wie folgt geregelt:

Administrator:  Der Administrator hat unbeschränkten Zugriff auf alle Bereiche und Einstellungen der Homematic IP App. Sensible Bereiche sind durch eine individuelle Administrator-PIN geschützt, welche die bisherige System-PIN ersetzt. Der Administrator legt die Rollen der anderen Nutzer innerhalb der Installation fest. Die Anzahl der Administratoren in einer Installation ist nicht beschränkt.

Normaler Nutzer: Normale Nutzer haben keinen Zugriff auf die PIN-geschützten Bereiche der Homematic IP App, zum Beispiel auf die Verwaltung der Zutrittsberechtigungen. Mit dieser Ausnahme können sie sämtliche Funktionen wie gewohnt nutzen und steuern.

Eingeschränkte Nutzer: Eingeschränkte Nutzer sind reine Anwender. Sie können grundlegende Funktionen nutzen, die im Alltag benötigt werden, etwa die Licht- und Temperatursteuerung. Diese Nutzerrolle bietet sich zum Beispiel für Kinder, Haushaltshilfen oder Gäste an. Die Benutzeroberfläche eines eingeschränkten Nutzers enthält keinen „Basics“-Reiter und ist farblich gekennzeichnet.

Die Benutzerrechteverwaltung ist eine optionale Funktion, die in den Einstellungen der Homematic IP App aktiviert werden kann. Die aktivierende Person wird automatisch zum Administrator und legt eine Administrator-PIN fest. Zudem erhält sie einen spezifischen Wiederherstellungsschlüssel, der unbedingt sicher aufbewahrt werden muss. Der Administrator kann nun weitere Benutzerrollen vergeben. Alle weiteren bisherigen Nutzer einer Installation werden nach der Aktivierung zunächst als normale Nutzer eingestuft. Vielleicht an dieser Stelle auch der Hinweis auf das Anwenderhandbuch.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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12 Kommentare

  1. Nett.
    Wenn ich nun noch mit dem normalen AccessPoint in der App die Zeitsteuerungen inaktiv setzen könnte (Meine Rolladen fahren im Sommer Zeitgesteuert über den Tag verteilt hoch und runter, um vor der Sonneneinstrahlung etwas zu schützen – das benötige ich jedoch im Winter nicht) wäre das toll.

    • Trebuchet says:

      Eine mögliche Lösung wäre das ganze Temperaturabhängig zu machen. Dazu bräuchtest du allerdings entweder einen Außentemperatursensor oder einen Innentemperatursensor.

    • Dann nutze doch Automatisierungen und nicht Zeitprofile. Automatisierungen kann man in der App einfach aktivieren und deaktivieren.

      • Danke euch.
        Automatisierung müsste dann der alternative Weg sein.
        Der Rest ist zu umständlich oder nicht praktikabel.

    • Kann man machen: Unter Zeitprofile die entsprechenden Haken entfernen. (Mehr -> Zeitprofile -> auf das entsprechende Zeitprofil klicken -> Automatikbetrieb ->die nicht mehr gewünschten Aktoren abwählen.) Zeitgruppen bleiben bestehen und müssen nicht gelöscht werden, kann im Frühjahr dann einfach wieder angewählt werden.

  2. Ich bleibe bei meiner CCU3 und steuer das Ganze dann über HomeAssistant.
    Homematic IP Geräte kann ich auch problemlos einbinden und bin nicht zwingend auf eine Cloud angewiesen.

  3. Ich nehme an, den eingeschränkten Nutzern kann man dann auch den Zugriff auf bestimmte Steuerungen komplett verweigern? Also zum Beispiel sollen die Kinder nicht die Temperatur im elterlichen Schlafzimmer regeln können?

  4. Diese beiden Sätze widersprechen sich doch!
    „Die Benutzerrechteverwaltung ist eine optionale Funktion, die in den Einstellungen der Homematic IP App aktiviert werden kann. Die aktivierende Person wird automatisch zum Administrator und legt eine Administrator-PIN fest.“

    Heist sobald ich jemand anderes in mein Homematic IP lasse MUSS ich die funktion aktivieren, sonst kann der andere sie aktivieren und wird damit zum Admin und sperrt mich und alle andere aus.

  5. Wenn man jetzt mit SmartHome anfangen sollte und Amateur ist, aber das Ziel hat alles (vom Ergebnis) sehr individuell einzurichten, welches System soll man da verwenden? Welches entwickelt sich am besten? Alles nur Zigbee.
    Homematic IP, ioBroker, RED

    • Ich glaube das kann man nicht so leicht beantworten, erst recht wo Matter in den Startlöchern steht.
      Außerdem kommt es darauf an, ob du neu bauen willst oder ein Smart Home in einen Altbau nachrüsten möchtest.
      Bei ersteren würde ich erstmal schwerpunktmäßig auf KNX setzen.
      Willst du nachrüsten, würde ich z.B iobroker als Basis einsetzen und dann auf zwei bis drei Standards setzen.
      Bei mir sieht es z.B. so aus.
      Homematic IP für Heizung, Sicherheit und Zutritt.
      Shelly (WLAN) für normale Deckenbeleuchtung.
      Zigbee für alle Stimmungslichter.
      Mit der Kombination bin ich bisher sehr zufrieden aber es ist eine Kombination von vielen.

    • Home Assistant.
      Wesentlich komfortabler als so ziemlich alles andere und extrem aktive Entwicklung.

  6. Homeassistant mit Komponenten ohne Cloud

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