Hey Sonos! Unternehmen teilt Umfrage zu Sprachsteuerung

Sonos hat dieser Tage seine Geschäftszahlen veröffentlicht. Da läuft es wohl ganz gut, in Gesprächen mit Analysten gab man bekannt, dass der portable Lautsprecher Sonos Roam wohl zum Erfolg beigetragen habe. Auf der anderen Seite könne man zukünftig wohl die Preise anheben, da es derzeit kostspieliger sei, an die Komponenten zu kommen.

Auf der anderen Seite wird es interessant zu sehen sein, was Sonos noch so in Zukunft veranstaltet. Sprachassistenten unterstützt man bereits – und vielleicht kommt ja bald was Eigenes. Vor längerer Zeit kaufte man ja da den Sprachassistent-Entwickler Snips. Mittlerweile führt Sonos auch Kundenumfragen durch, wie Besitzer der Lautsprecher wohl zu einem Sonos-eigenen Assistant stehen würden.

Da geht es dann um „Sonos Voice Control“, was beispielsweise möglich machen würde, das Gerät noch besser und einfacher per Sprache zu bedienen. Das kann das ganz normale Steuern der Lautsprecher sein, aber auch das Gruppieren für Multiroom-Wiedergaben.

Nun muss man sagen, dass Unternehmen ja dauernd Umfragen durchführen und jene nicht immer gleich zu konkreten Produkten führen müssen. Die Frage ist natürlich, wie viel Sprachassistenz der Nutzer daheim noch braucht, wie viel er überhaupt in der Lage ist, sich zu merken, wie viel zu nutzen. Derzeit unterstützt Sonos Amazon Alexa sowie den Google Assistant. Ein Sonos-eigener Sprachassistent? Ist zumindest nichts, was mir fehlt.

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7 Kommentare

  1. Ich hab leider an meiner Beam den Google Assistant wieder abgeschaltet, weil man die Lautstärke vom Assistant nicht getrennt von der Beam-Lautstärke steuern kann. Sprich wenn ich am Abend einen Action-Film geschaut habe und die Beam aufgedreht habe, schreit mich am nächsten Morgen der Assistant an wenn ich einfach das Licht einschalten möchte (und vergessen habe am Abend zuvor die Lautstärke wieder runter zu drehen).

  2. Im Auto nutze ich Siri zur Musiksteuerung (vieles wird aber nicht erkannt) und im Haus Alexa. Komme da jetzt schon durcheinander. Ein dritter Assistent für Sonos wäre der Overkill. Sollten lieber an einer besseren Einbindung von Alexa arbeiten. Derzeit verliert mein Dot und Sonos häufig die Verbindung, wobei ich vermute, dass das etwas ist dem WLAN und dem Wechsel zwischen 2,4/5ghz zu tun hat. Trotzdem nervig.

    • Wobei Alexa und Musiksteuerung auch gaaaaanz weit weg von „funktioniert gut“ ist. Gerade bei dem Thema „Musiksteuerung“ merkt man, dass die viel umworbene KI der Anbieter mit KI so ziemlich gar nichts zu tun hat. Ich bin größtenteils wieder auf manuelle Steuerung zur Auswahl von Titeln umgestiegen, da ich sonst wohl schon das ein oder andere Gerät aus Verzweifelung aus dem Fenster geworfen hätte.

      • Spannend. Ich rufe über Alexa meine Playlists auf, starte gezielt bestimmte Folgen eines Hörspiels zum Einschlafen, fordere Sie auf, mir das neueste Album von Künstler XY vorzuspielen, aktiviere Shuffle oder Repeat und skippe Titel. Und das funktioniert bei deutschen und englischen Interpreten gleichermaßen, quer durch alle Genre. Was genau funktioniert denn da deiner Ansicht nach nicht gut?

        • Ich nenne Interpret X und es wird Interpret Y abgespielt oder erst gar nichts gefunden, obwohl bei Spotify vorhanden.
          Selbiges mit Songtiteln.
          Mit Playlists habe ich nichts am Hut.

  3. Genau das fehlt mir. Ich will keine Alexa oder Google, gerade nicht bei den Kindern. Ich will nur den Speaker Steuern können und die anderen Assistenten sind im Leistungsumfang auf Geräten von Drittherstelleren eh beschnitten. Ich warte schon lange darauf

  4. Ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal der Technologie von Snips ist, dass die Sprachprozessierung offline, auf dem Sonos Gerät passieren könnte. Das fände ich schon interessant.
    Alexa ist bei uns aufgrund viel zu vieler False Positives für das Aktivierungswort wieder deaktiviert worden. Wenn das dann auch noch besser mit der Offline-Variante klappt (vielleicht geben sie sich da mehr Mühe), bin ich dabei. Musik steuern über Sprache war schon nett.

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