HBO Max: Neuer Streamingdienst von WarnerMedia startet 2020

Der nächste Streamingdienst geht 2020 an den Start: HBO Max. WarnerMedia hat dazu schon ein paar Details verraten. Der neue Service bringt natürlich zahlreiche HBO-Inhalte mit, die exklusiv sein sollen, die sogenannten Max Originals. Ebenso werden Inhalte aus dem WarnerMedia-Portfolio hinzugeführt. Das bedeutet natürlich auch, dass woanders Inhalte abgezogen werden müssen. Für HBO Max will man beispielsweise alle Folgen von Friends zurückholen, diese sind bislang bei Netflix abrufbar.

Auch Klassiker wie Pretty Little Liars und The Fresh Prince of Bel Air werden bei HBO Max abrufbar sein. Zu den Inhalten von WarnerMedia gesellen sich dann noch Filme und Serien, die noch produziert werden. WarnerMedia hat ein großes Archiv (Warner Bros., New Line, DC Entertainment, CNN, TNT, TBS, truTV, The CW, Turner Classic Movies, Cartoon Network, Adult Swim, Crunchyroll, Rooster Teeth, Looney Tunes und mehr), sodass andere Streaming-Dienste wie Netflix sicherlich zahlreiche Inhalte verlieren werden.

Und das ist natürlich nicht nur die Schuld von WarnerMedia und HBO Max, sondern auch andere Dienste werden an den Start gehen (darunter Disney), sodass uns Kunden natürlich die Qual der Wahl bleibt.

Abonnieren wir immer nur noch kurzfristig, wenn wir eine bestimmte Serie wollen, irgendeinen Dienst und hoffen, die komplette Staffel und ein paar andere Inhalte im Monat durchzuschauen, um dann wieder bei einem anderen Dienst zu landen?

Klar dürfte sein, dass sich viele Kunden sicherlich nicht darauf einlassen, dauerhaft eine Handvoll Dienste zu abonnieren – man kommt ja quasi nicht mehr zum Schauen und es summiert sich ja auch preislich.

HBO Max soll im Frühjahr 2020 zuerst in den USA starten, ein genauer Preis und ein Datum steht aus.

Passend dazu haben wir auch im Juli die passende Umfrage für euch parat.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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24 Kommentare

  1. Also entweder ich welchsle quasi monatlich oder ich stream wieder alles so wie vor 10 Jahren bei Kinox und Co

  2. Wenn die und Disney da sind, wird es bei uns vermutpich nur die beiden geben. Vorausgesetzt, daß das Archiv, daß Du erwähnst, auch tatsächlich eingebunden wird.

  3. Ich entscheide mich immer für einen bestimmten Dienst, welcher für meine Bedürfnisse den besten Inhalt liefert. Zur Zeit ist es noch Netflix. Der Rest läuft bei mir über Plex ;-).
    Ich werde mir alle Streaminganbieter anschauen welche nach DE kommen – Disney, Apple etc wenn mich einer überzeugt, dann wechsel ich. Aber ich werde nicht 3-4 Streaminganbieter abonieren

  4. Aufgrund meines ungesunden Binge-Suchtverhaltens verwende ich keinen Streaming-Dienst, sondern sammle „dort“ interessante Titel und abonniere dann einen der Dienste für einen Monat und binge den, bevorzugt in den dunkleren Monaten. Wenn sich die Inhalte noch stärker auf unterschiedliche Dienste verteilen wird es zunehmend absurd, sich diese ganzen Dienste reinzuholen, wenn jeder 10-15€ pro Monat kostet.

  5. So werde ich es in Zukunft machen. Ich bleibe fest bei Netflix, Amazon Prime und werde Disney+ fest noch dazuholen. Diese Accounts teile ich mit anderen. Dazu kommt noch DAZN für den Sport (ebenfalls Sharing). Sind dann ca. 25 € im Monat.

    Den Rest werde ich mir bei Bedarf dazubuchen. Gerade erst hab ich das bei Starzplay gemacht um Killing Eve (S1) zu sehen.
    Um Kosten zu sparen, habe ich meinen Kabelanschluss gekündigt, da ich schon seit Monaten kein lineares Fernsehen mehr schaue….

  6. Hans Dampf says:

    Das wird Kodi & Addons zum Massendurchbruch verhelfen… Die Gier läßt die Filmstudios zugrunde gehen.

  7. “Klassiker wie Pretty Little Liars”
    😀

  8. Tja, so wird es zugrunde gerichtet…..
    Schade… Streaming aus einem Dienst alle Inhalte wäre ja auch Quatsch… Is ja für Kunden gut, und bringt nicht so viel Geld….

    • Wenn sich alle zusammentun würden und auch Kinofilme zum streamen freigeben würden, würden die Leute mind. 50€/$ dafür ausgeben. Weltweit 500.000.000 Abos wären mit Finger im Ar.. sch zu erreichen.
      500Mio mal 50€ wären dann 25 Milliarden. Monatlich.

      Aber nein, den Markt zu defragmentieren, den Kuchen in unendlich kleine Stücke zu zerteilen und zu weinen, dass der Kunde dumm ist und diese Strategie nicht versteht ist leichter.

      • Also ich würde mit Sicherheit keine mindestens 50€ im Monat nur für Streaming ausgeben, selbst wenn der aktuelle Kinofilm mit enthalten wäre. Dafür wäre mein Konsum gar nicht hoch genug, um so viel Geld dafür zu investieren. Senke deinen fiktiven Preis auf 20€ im Monat, dann wäre ich eventuell dabei, auch dann bleiben den armen Verwertern noch ein paar Milliarden bei deiner geratenen Rechnung übrig.

  9. Pretty Little Liars? Sind da auch solche „Klassiker“ wie Game of Thrones dabei? xD

  10. Soll der Dienst nicht „spring“ in den USA starten? Das wäre Frühjahr, nicht Herbst.
    Wenn es keinen Kombipreis gibt, werde ich die Dienste immer zum Monatsende wechseln.

  11. Das Argument mit der Zersplitterung des Marktes hat mir noch nie wirklich eingeleuchtet. Es werden doch nicht massenweise Filmen und Serien von bisherigen Portalen abgezogen, weil neue Player dazu kommen. HBO konnte man bisher überhaupt nicht streamen in Deutschland und von Disney wird eine Hand voll Filme bei Netflix verloren gehen. Ich sehe da keine wirkliche Verschlechterung für den Kunden, sondern in erster Linie ein erweitertes Angebot. Dank der kurzen Kündigungsfristen kann man auch immer mal wieder bei einem Anbieter pausieren. Das ist schon ein sehr schwaches Argument für illegales Streaming. Amazon war nie ein veritabler Konkurrent für Netflix. Mehr Angebot hilft hier nur, auch in Bezug auf die Preise. So funktioniert ein Markt. Bei einem einzigen Anbieter gibt es nur friss oder stirb. Ich freue mich auf das was kommt und werde einfach immer mal wieder switchen.

  12. Wenn man in D ein Mediengesetz herausbringen würde das alle verpflichtet jedem allen anzubieten würde das mal anders aussehen. Dann würde man nicht eine Zerstreuung statt finden sondern eine Konsolidierung und am Ende nur 2-3 Vereinigungen über bleiben, ideal nur eine die alles hat, damit würde man auch Preislich (wenn man fair bleibt) nix überstrapazieren und für ein 10€/Monat Preislich für jeden interessierten im Rahmen bleiben.

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