Harman-Kardon-Lautsprecher Invoke mit Cortana vorgestellt

Nicht ganz unbekannt, nun aber für den 22. Oktober in den USA angekündigt: Der per Sprache aktivierbare Harman-Kardon-Lautsprecher, der an Microsofts smarte Intelligenz Cortana angebunden ist. 200 Dollar kostet der Lautsprecher. Invoke gibt es in zwei Farbvarianten, Pearl Silver (Weiß) und Graphite (Schwarz).  Invoke ist laut Microsoft aus hochwertigen Materialien gefertigt und liefert einen kraftvollen 360-Grad-Sound aus drei direkt abstrahlenden Tieftönern, drei direkt abstrahlenden Hochtönern und zwei passiven Radiatoren.

Invoke verfügt außerdem über die Harman-Sonique-Fernfeld-Spracherkennungstechnologie mit sieben Mikrofonen, die dafür sorgt, dass Cortana den Nutzer aus jeder Richtung hören kann. Zu den Musikdiensten, die zum Start verfügbar sind, gehören Spotify Premium, iHeartRadio, TuneIn und Microsoft arbeitet mit Pandora zusammen, um diesen Dienst in naher Zukunft hinzuzufügen.

Das Herzstück von Invoke ist Cortana, der persönliche digitale Assistent, der Nutzern helfen soll, die Anforderungen von Arbeit und Zuhause zu bewältigen, damit Nutzer sich auf das konzentrieren können, was Ihnen am wichtigsten ist.

Microsoft hat mit Cortana eine lange Reise hinter sich, zuerst auf dem Windows-10-PC und dann auf Android und iOS. Zudem ist Cortana mittlerweile in Skype und auf der Xbox zu haben, Microsoft spricht von 148 Millionen aktiven Nutzern.

Ich behaupte: Die meisten von ihnen sind aktive Nutzer, sobald sie auf ihrem PC bei aktivierter Cortana eine Suche durchführen.

https://www.youtube.com/watch?v=UMnVAZpPGUs

Mit Cortana on Invoke können Anwender ihre Musik sprachgesteuert steuern, Fragen beantworten und Office-365-Informationen abrufen. Invoke nutzt die Spracherkennungstechnologie von Microsoft für Befehle und Musiksteuerelemente und integriert Office-365-Produktivitätsdienste, sodass Menschen z. B. Aufgaben wie Terminplanverwaltung, Kalenderprüfung, Erinnerungen einrichten und vieles mehr erledigen können.

Außerdem können Besitzer des Lautsprechers mit Skype auf Invoke mit Freisprech-Anrufen zu ihren Skype- und Telefonkontakten sowie lokalen Unternehmen in Verbindung bleiben. Zusätzlich zu Skype-zu-Skype-Anrufen, die immer kostenlos sind, bietet Invoke auch unbegrenztes, kostenloses, ausgehendes Telefonieren von den Vereinigten Staaten zu Mobiltelefonen und Festnetzanschlüssen in den USA, Kanada, Mexiko, Puerto Rico und Guam.

Ferner kann man Smart-Home-Geräte steuern, darunter SmartThings, Nest, Philips Hue, Wink und Insteon. Und mit dem Cortana Skills Kit, das im vergangenen Frühjahr angekündigt wurde, kreieren laut Microsoft immer mehr Partner und Entwickler intelligente, personalisierte Szenarien für Cortana, darunter Capital One, Expedia, Fitbit, OpenTable und andere.

Tja, mittlerweile muss man sich nicht nur für Smart-Home-Geräte entscheiden, die miteinander verbunden werden, auch die Frage nach dem Assistenten wird immer größer. Alexa, Google Assistant, Siri und nun noch eine bequeme Möglichkeit, Cortana zu nutzen. Mal schauen was Cortana leistet, wie sich das alles noch entwickelt. Genug potentielle Kunden hat Microsoft ja.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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7 Kommentare

  1. Deliberation says:

    Naja, das ergibt ja nun keinen Sinn. Da muss man schon extremer HK-Fan sein, um diese Lösung zu wählen. Außer, Cortanas Spracherkennung wäre besser oder verfüge über mehr Integrationen als die Konkurrenten. Das scheint aber nicht der Fall zu sein. Dann doch lieber Sonos One, da hat man wenigstens Alexa und ab nächstem Jahr auch den Google Assistant an Bord.

  2. Microsoft ist wieder mal zu spät und rennt wieder nur hinter her. MS wieder mal nur für denn US Markt. Wie so oft.

  3. Was bin ich froh, dass mich dieses ganze Smart-Speaker Gedöns null komma null interessiert, einfach weil ich keinen Anwendungszweck für mich sehe. Bin aber auch erstaunt, wie viele sich – wohl sicher auch durch die häufig gezeigte Werbung – für einen LS von Amazon entschieden haben. Auch Leute, die mit diesem Technikkram eigentlich gar nichts am Hut haben.

  4. Peter auch Lustig says:

    Salz und Pfeffer.

  5. Deliberation says:

    Hehe, stimmt. Daran hat mich das Design erinnert. Und Bose hat einen Lautsprecher, der mich immer an einen Tischmülleimer erinnert. Und die UE Boom erinnern an Kommunionskerzen. 😀

  6. Andi aus HH says:

    Zumindest für Senioren oder blinde Leute wie mich sind Assistenten, die per Sprache bedienbar sind und auch ohne Bildsschirm antworten eine echte Bereicherung . Der Echo.Dot ist für mich einfach ein preiswertes sprechendes Internetradio und ei Spotify-Player , nicht mehr und nicht weniger . Einkaufen tue ich damit nicht.

  7. Cortana wird doch bald auch im Amazon Echo verfügbar sein. Da habe dann zwei Systeme in einem. Invoke braucht keiner mehr.

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