Handy-Verbot an Schulen: Hierzulande wohl so schnell kein Thema

In Frankreich gilt das landesweite Handy-Verbot an Schulen als beschlossen. Hierzulande müssen sich Smartphone-abhängige Schüler wohl aber so schnell keine Sorgen machen, denn gemäß Sachsen-Anhalts Bildungsminister Marco Tullner sei ein einheitliches Verbot hierzulande einfach nicht zielführend. So sollten unter anderem Schulen, die entsprechende Geräte für Unterrichts-Recherchen erlauben, auch weiterhin in der Lage sein, dies zu tun. Auch andere Amtskollegen sehen dies ähnlich.

„Die Schulleitungen entscheiden das ganz individuell, was erlaubt und was verboten wird. Es ist eben auch eine Aufgabe von Schule, Kinder und Jugendliche auf die Chancen, aber eben auch die Risiken und Grenzen der Nutzung von Handys vorzubereiten.“ – Marco Tullner, CDU

„Ich bin der Überzeugung, dass die Schulen selbst entscheiden sollten, ob es ein partielles oder ein generelles Verbot im eigenen Haus geben soll.“ – Helmut Holter, Die Linke

„Die Schulleiterinnen und Schulleiter wissen am besten, wie sie vor Ort an ihrer Schule mit dieser Frage umgehen.“ – Stefanie Hubig, SPD

Somit dürfen Handys also weiterhin mit in die Schule gebracht werden, im Unterricht stören sollen sie aber natürlich dennoch nicht. Hier regeln die Schulen bereits seit Jahren selbstständig, wie sie das unterbinden.

via Badische Zeitung

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Nordlicht, Ehemann und Vater. Technik-verliebt und lebt fürs Bloggen. Außerdem: Mail: benjamin@caschys.blog / Mastodon

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31 Kommentare

  1. Wer heutzutage mit einem Handy zur Schule kommt, wird doch bestimmt eh verprügelt. Man muss schon ein Smartphone haben. Apropos, dass Wort Handy ist einfach grauenhaft und war es schon immer.

  2. Deliberation says:

    Das ist nun mal der Unterschied zwischen einer zentralistischen semipräsidentiellen Demokratie und unserem föderalen System. Bildung ist eben Ländersache, da kann man sich als Bundespolitiker schlecht profilieren. Deshalb bewegt sich da auch seit Jahrzehnten kaum etwas.

    • Was für Gequassel. Dort, wo der Bund zentral zuständig ist, ist alles marode, reformbedürftig und unterfinanziert: Rente, Krankenkassen, Bundeswehr, Bundesautobahnen, Schienennetz/DB oder auch Stichwort BAMF, elektronische Gesundheitskarte, Toll Collect.. was der Bund anfasst vergeigt er, trotzdem sind die Deutschen mehrheitlich „geil auf Zentralismus“, v. a. nördlich von Bayern und BaWü. Verstehe das wer will, da bist du ganz Otto-Normal-Verbraucher mit deiner Einstellung.

      Länder wie Bayern agieren hingegen sehr erfolgreich, auch in der Bildung. Wenn, dann bewahrt uns der Föderalismus davor, dass unsere Schulen flächendeckend auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner versagen. Ein „Bundesabi“ wäre sicherlich nicht auf dem Niveau Sachsens oder Bayerns, sondern von NRW oder Bremen. Lilalaune Pädagogik die niemand weh tut, fordert oder nützt.

      Und das Hauptthema dieses Blogs, digitales Leben, zeigt das umso deutlicher: Regulierung der Telekom, flächendeckender Breitbandausbau, beides Zuständigkeiten des Bundes, beides ein fail. Regionale Betreiber hingegen springen wenigstens etwas in die Bresche, m-net hat bald den allergrößten Teil Münchens mit Glasfaser bis in die Häuser ausgebaut. m-net ist ein Tochterunternehmen der kommunalen Stadtwerke München. Ein Hoch auf den Föderalismus!

      • Deliberation says:

        Manche Kompetenzen bleiben offenbar auf der Strecke, z.B. wenn man anders lautende Meinungen mit „Gequassel“ degradiert, statt sachlich zu argumentieren. Da erübrigt sich jede weitere Diskussion.

        • Im Gegensatz zu dir habe ich eine Latte von Fakten genannt um meine Position exemplarisch zu untermauern. Wer einfach so steile Thesen aufstellt und jede Erläuterung schuldig bleibt, der muss sich vorhalten lassen aus dem Bauch heraus zu schwadronieren, zu quasseln.

      • ich geb Dir in allen Punten Recht. Von mir aus dürfte es sogar wieder was auf den Fingern geben – da die jetzigen Schüler eh keinen oder nur sehr wenig Anstand haben. Das ganze Schulsystem und Schulnoten haben keine Aussage mehr. Mir kommt es eher vor das vile Schüler nur Ihren Schulabschluss bekommen, damit ein anderer das Problem hat.

        • Ich weiß nicht, woher die Erkenntnisse über heutige Schüler, das Schulsystem und Schulnoten stammen. In der geäußerten Pauschalität muss ich ihnen aber widersprechen. Nur weil ich Forenbeiträge lese und auch kommentiere, würde ich nie behaupten, dass die jetzigen Forennutzer eh keinen oder nur einen sehr geringen Anstand haben. Auch wäre es vermessen zu behaupten, das ganze Internet und die Blogs haben keine Aussage mehr. …
          Ob ein schulischer Föderalismus gut oder nicht gut ist, ist eine spannende Frage, die sich aber nicht so einfach beantworten lässt. In jedem Fall geht sie an der Problemstellung des Handy-Verbots in Frankreich vorbei. Ich kann nicht nachvollziehen, warum manche auch in Deutschland ein Handyverbot an Schulen fordern. Die gesamte Diskussion um Handys, Tablets o. Ä. an Schulen erinnert mich ein wenig an die Diskussion, als die ersten Fernseher in Schulen auftauchten. Demnach müsste das Abendland schon längst untergegangen sein.

          • Biff Tannen says:

            @Mr. Magoo, durch Menschen (wie dich), die der Meinung sind, die Schule müsse alles richten, verbessert sich die Lage in unserer Gesellschaft sicherlich nicht. Anstand ist nichts, worauf die Schule ein Monopol besitzt. Das sollte unserem Nachwuchs überall vorgelebt werden.

            „Von mir aus dürfte es sogar wieder was auf den Fingern geben“
            Ich weiß ja nicht, ob das bei dir praktiziert wurde, aber falls ja, hat es sich nicht gerade positiv auf deine Rechtschreibung ausgewirkt…

          • eventuell von eigenen Kinder(n) 1x Realschule 1x Gymnasium
            Hast Du mal die Handschrift der jetzigen Schüler gesehen? Hast Du einmal gesehen was in einer Schulklasse los ist? Es wird sich weder die Mützen noch Jacken abgenommen, mit Handy gespielt, Musik gehört….

            Prüfungsvorbereitungen zusammen mit Lehrer mit Formulierungen dass man denken könnte die haben sie nicht alle. Mein ältester hat in seiner Schulausbildung nicht einmal mitbekommen wie der 2. WK ausgegangen ist und der kalte Krieg war im Winter- und das ist wirklich kein Witz! In der 10. Klasse wurde in Mathematik eine Arbeit geschrieben, die viel so schlecht aus, dass sie wiederholt werden musste. Folge war die gleiche Kontrolle mit den gleichen Aufgaben und Zahlen wurde vorher im Unterricht noch einmal geübt. Die Arbeit wurde danach mit den Gleichen Aufgaben und gleichen zahlen noch einmal geschrieben – das Ergebnis war wie beim ersten Mal, dass muss man erst einmal hinbekommen!!!

            Auf dem Gymnasium, haben sie letztes Jahr erst angefangen 6 Wochen nach den Sommerferien einen Französischlehrer auszuschreiben bzw. zu suchen. Weiterbildungen sind grundsätzlich immer in der Schulzeit und mein jüngster kommt seit knapp 3 Monaten immer gegen 11.30 Uhr nach Hause wegen Ausfall.

            Das Schulsystem ist passen zu Deutschland aufgestellt, da gebe ich ermic 100% recht! Das gleiche zieht sich bei den Azubis weiter durch, die Berufsschulen haben Null Interesse und lernen nichts mehr, es ist ja heute auch möglich als mit einer 5 Handwerksgeselle zu werden. Ich habe es aufgegeben, das schadet nur mein Nerven und am Ende sehe ich grau aus wie Richard Gere.

            Erzähl mir bitte nicht wie toll das Schulsystem ist, denn davon hast Du glaube ich keine Ahnung! Ich kann noch etliche Geschichten erzählen, nur das glaubt doch schon keiner mehr. Und ich kann nicht behaupten das wir viele Lehrvideos geschaut haben, Fernsehen (TV Sender) schon gar nicht!

            • Biff Tannen says:

              Wieso glaubst du, dass ich keine Ahnung vom Schulsystem habe? Etwa, weil ich nicht deiner Meinung bin?
              Ich will dir sicher nicht erzählen, dass unser Bildungssystem super toll ist. Keine Frage, da gibt es sehr viel zu verbessern.
              Prügelstrafe gehört aber auf keinen Fall zu den Dingen, die man wieder einführen müsste. Das ist Körperverletzung und zu Recht eine Straftat!

              Das du mit der Art und Weise, wie Jugendliche leben nicht klar kommst, ist in erster Linie dein Problem. Wer tatsächlich glaubt, das sich Jugendliche so benehmen würden, wie Erwachsene (es wünschen), hat den Bezug zur Realität wohl etwas verloren. Das ganze ist allerdings auch nicht neu, schon Sokrates hat vor über 5000 Jahren über die Jugend hergezogen…
              Ich will heutige Probleme nicht schön reden, aber die Ursache hauptsächlich in unserem Bildungssystem zu suchen, halte ich für extrem naiv.

              • Ich sehe Du scheinst ja mit dem Umgang betroffen zu sein, passt zu Deutschland diejenigen die fordern sind alt nicht diejenigen die es ausbaden müssen! Von der Sache bist Du bestimmt auch bei der aktuellen Abschaffung der Kopfnoten dafür, warum sollte man sich anstengen müssen, benehmen etc. – für mich ist das alles Dekadenz im Endstadium!

                Und natürlich sind unser Bidlungssystem und Regierung selbst schuld, das fängt im Kindergarten an und hört in der Ausbildung auf – beim Studium dürfen sie extra am Rad drehen und Weltverbessere spielen, nur zum Arbeiten taugen sie nicht und brechen zum größten Teil ab. Das Ganze konnte man darmals auch gut bei der Bundeswehr beobachten, der stellte der Feldwebel die Aufgabe und NUR die Abiturienten fingen an zu diskutieren ob das denn überhaupt Sinn macht. Das passiert wenn man alles durchgehen lässt oder darfst Du so arbeiten Wie, Wann und Worauf due Lust hast?

                • > Kopfnoten

                  Ach Du Schande! So was existiert noch!? Ich bin fast 50, aber das war ja zu meiner Zeit schon abgeschafft.

                  Wenn ich jetzt erlebe, dass von meiner Tochter in der Schule verlangt wird, beim Essen die Ellenbogen vom Tisch zu nehmen (Wo meine Frau und ich sie unser Leben lang haben, weil es bequem ist), dann kann ich nur sagen: Ja. Weg mit so einer Nazi-mässigen Disziplinierungs-Scheisse.

                  Kleidung, Tischmanieren etc. sind persönliche Entscheidungen, das sieht man allein schon daran, wie umstritten das bei Eltern ist (z.B. „Kleiderordnung“ oder „Handynutzung in der Schule“ .
                  Das hat keiner zu bewerten.

                  • Biff Tannen says:

                    @Mr. Magoo, ich diskutiere gerne und tausche auch gerne Meinungen aus, aber du nutzt das hier irgendwie nur um dich mit einem Rundumschlag in wirren Texten auszukotzen. Da bin ich dann raus…

                  • Die Schulpflicht gibt’s seit jeher aber auch, damit Kinder keine Klone von Ansichten, Lebensweise und Wissen ihrer Eltern werden, sondern einen Kanon vermittelt bekommen, aus dem sich selbstbestimmte Erwachsene schließlich ihren Weg aussuchen. Sei es ohne Ellbogen auf dem Tisch.

                    • Wenn die Schule allen Kindern die Meinung der Lehrerin aufzwingt, man müsse beim Essen die Ellenbogen vom Tisch nehmen, während das Kind in der restlichen Lebenswirklichkeit feststellt, dass das an manchen Orten erwünscht ist, an anderen verlacht wird, und an den meisten schlicht egal — wer erzieht denn da die Klone?

                      Es ist ja übrigens auch durchaus so, dass es ernst zu nehmende pädagogische Ansätze gibt, die solche Verhaltensweisen komplett dem Kind überlassen. Wir machen das auch so. Zum Beispiel „Danke sagen“: Wir haben unsere Tochter nie dazu erzogen, dass man das müsse. Wenn sie es nicht wollte, brauchte sie es nicht. Wir haben dann einfach stattdessen gemacht und nicht groß drüber gesprochen. Wir haben das nicht ein einziges Mail eingefordert.

                      Irgendwann hat das Kind angefangen, uns zu imitieren. Irgendwann hat das Kind von sich aus begriffen, dass Menschen sich freuen, wenn sie ein „Danke“ bekommen. Irgendwann hat sie das an sich selbst gemerkt. Heute sagt das Kind völlig drucklos sowas von selbstverständlich „Danke“, dass man eine Uhr danach stellen kann. Zwei Jahre später als andere Kinder, aber dafür ehrlich gefühlt, unkompliziert und ohne Streit und Druck.

                      Gleiches gilt für Essen mit offenem Mund, „Scheisse-sagen“ und und und.

                      Seit mir das klar geworden ist, sehe ich die Schulpflicht tatsächlich auch kritisch. Man muss jetzt nicht im Netz in merkwürdigen Extremisten-Kreisen recherchieren, ein einfaches Durchlesen des Wikipedia-Artikels zeigt dann durchaus, dass die deutsche Schulpflicht ungewöhnlich streng ist und nciht unbedingt ein Erfolgsmodell.

                      Ich sag mal so: Wenn jemand „Schulpflicht“ in Frage stellt, denken wir alle sofort an durchgeknallte USA-Eltern, die ihre Kinder sexbefreit aus der Bibel unterrichten, und dann diskutieren wir nicht weiter. Darum geht es nicht. Es geht um „normale Wissensvermittlung“, aber Zwang-los, Noten-los, Eigen-Interessen-orientiert… ich sag’s ganz ehrlich: Ich bin manchmal gegen mein Willen ein guter typischer Deutscher und mir sträuben sich da die Nackenhaare, weil da ja nicht messbar, zertifiziert und TÜV-geprüft unterrichtet wird. Aber ich sehe halt auch, wie das deutsche Modell in einer modernen Gesellschaft aufgehört hat zu funktionieren. Ich selbst bin z.B. ein kompletter Schulversager, der inzwischen in einer Leitungsposition sitzt — weil meine 5en in Bio, Latein und Erdkunde im Leben komplett irrelevant waren. Und meine Faulheit auch, weil mein Hobby mein Beruf wurde. Und weil sich in einer Firma die Leute die Arbeit aufteilen und ihren Platz da finden, was sie können und man sich gegenseitig ergänzt.

                      Ach das, wurde jetzt zu lang. Sorry. 🙂

    • Das ist auch sehr gut , daß Bildung Ländersache ist. Daß sich zentralistisch gesteuerte Bildungssysteme sehr schnell für undemokratische Zwecke mißbrauchen lassen mußten wir in zwei Diktaturen auf deutschem Boden im vergangenen Jahrhundert erleben. Nicht zuletzt aus der Erfahrung mit der ersten der beiden Diktaturen wurde im Grundgesetz der Bildungsföderalismus verankert.
      Manchmal lernen PolitikerInnen ja aus Fehlern .

      • Das es missbraucht wird, erleben wir ja, auch an den Universitäten wird Ihre Ansicht gerne ausgelebt. Alles andere wir undemokratisch entgegengewirkt. Die am meisten Gerechtigkeit rufen sind die, die am wenigstens Kritik ab können – noch nicht einmal fähig sind Fehler einzugestehen! Und was meine Sie mit beiden Diktaturen? Der Kaiser war eine Monarchie, Der große Blonde aus Österreich – kann schon sein. Die DDR – fragen Sie doch einfach einmal bei den Linken nach ob das so war, das sind doch aber die die für das jetzige System sind. Ob diese Regierung besser ist wird die Geschichte zeigen, aber ich denke der letzte Akt ist noch nicht geschrieben. Denn wird es wieder einmal heißen: „Hätten die Bürger das nicht mitbekommen und verhindern können?“

        • Die aktuelle Regierung mit der deutschen (nicht österreichischen) Diktatur unter Hitler und seiner deutschen (nicht österreichischen) Partei und der DDR gleichzusetzen, ist ja wohl an geschichtsrevisionistischer Beschränktheit kaum zu überbieten. Da wird auch nichts „die Geschichte zeigen“.

          Vielleicht hätte man dir wirklich mehr auf die Finger und weniger auf den Kopf geben müssen, aber egal zu deiner Zeit muss wohl die Schule auch nicht gerade ihre Leistung erbracht haben wenn ich sehe, was du hier so von dir gibst. Aber hauptsache über das Heute und die aktuelle politische Situation jammern.

          Aber hast du gemerkt: solange *****, wie du, hier ungestraft und unbehelligt kommentieren dürfen, kann es ja wohl nicht so schlimm sein, oder?

          [sorry dafür, sowas kann ich nicht unkommentiert stehen lassen]

          • also gibt es eine Diktatur, bisschen Diktatur, andere Diktatur für Dich? Das ist ja mal eine Aussage!
            Geh lieber studieren und im Mittelmeer schwimmen, Ein gutes Beispiel für einen lupenreinen Demokraten ist doch das alles was nicht zu deren Meinung gehört ins lächerliche zu ziehen oder zu defarmieren.

            • Ernsthaft? Aktuell leben wir in Deutschland nicht in einer Diktatur. Zu behaupten, dass 1933 bis 1945 nur vielleicht eine Diktatur gewesen sein könnte, sagt ziemlich viel über dein Verständnis vom Thema und von Demokratie.

              Und du fühlst dich ernsthaft diffamiert und ins lächerliche gezogen, weil ich deinen geschichtsklitternden Kram hier nicht unkommentiert stehen lassen mag? Was passiert erst, wenn man dir in einer Diskussion widerspricht?

              • Denn fragst du doch am besten mal Deine Aktivisten ob die Zeit von 49-89 auch dazu gehört. Könnte mir vorstellen dass, Bartsch (Studiert in Moskau) oder Kipping und Konsorten das anders sehen…
                Aber das sind genau wie die Grünen ja alles „Aktivisten“ wenn Du aber so manche Aussage hörst, klingeln schon einmal die Ohren

                Wenn eine Frau, nennen wir sie einmal Merkel machen kann was sie will, Gesetze aushebeln, Staaten deffamieren nur weil es sonst nicht ihr Land ist, denn sehe ich das nicht unbedingt positiv. Immerhin hat die Menschheit noch nichts aus der Geschichte gelernt, ansonsten würden sie es nicht immer wieder durchspielen und jedes Mal ist der Gau größer! Und bei dem jetzigen Manöver in Georgien geht es wieder einmal dazu auf Weisung von den USA die Russen zu bedrängen. Eines sei dir aber gesagt Russland ist groß und manchmal sehr kalt (Geschichte Stalingrad). Die Russen haben in den 80er 2x einen kühlen Kopf behalten, ansonsten könntest Du heute nichts mehr schreiben. Das war so eng das sogar Herr Reagan alles stehen und liegen lassen hat und sofort auf Abrüstung gesetzt hat.

                Wie die Physik schon sagt: jede Aktion erzeugt eine Reaktion.

                Was die Geschichte davor angeht wurde bereits 1920 durch John Maynard Keynes davor gewarnt, was durch das ausschlachten laut Versailler Vertrag passieren würde – der wurde dafür ausgelacht – 13 Jahre später haben die denn nicht mehr gelacht!

                In den letzten Jahren findet man immer mehr Historiker die sich von der Meinung des „bösen“ Deutschland distanzieren und sehen auch die Interessen an den damaligen Veränderungen auf der Seite von England, Frankreich und Russland.

                • Autsch, ich hab Kopfschmerzen.

                  @Team: Lasst ihr sowas wirklich stehen? Ihr könnt ja gern auch meine Kommentare entfernen, das geht hier nicht mehr nur ein bisschen am Thema vorbei.

                  • > In den letzten Jahren findet man immer mehr Historiker
                    > die sich von der Meinung des „bösen“ Deutschland distanzieren

                    @Team

                    Wirr war der Kram von @Mr. Magoo die ganze Zeit.
                    Unsympathisch sowieso.

                    Nun wird es aber auch langsam strafbar. Wollt ihr da nicht mal was machen?

  3. phrasemongerism says:

    Wenn sich die Geräte sinnbringend einbinden lassen in den Unterricht, warum nicht. Wenn sie nur zum chatten, mobben und Blödsinn verbreiten benutzt werden und damit die Helikoptermuttis wissen wann die Brut abgeholt werden muss, obwohl es dafür Stundenpläne gibt, dann sollten sie im Unterricht ausgeschaltet werden (und probier das mal durchzusetzen in einem Raum pubertierender Halbstarker, die alle nur noch ihre Selbstverwirklichung ausleben wollen…).

  4. Ja das Thema Bildung immer wieder etwas zum Diskutieren. Also ich finde man sollte Digitale Medien und auch das Smartphone in den Unterricht einbinden. Gibt viele Möglichkeiten da die Dinger ja mit immer mehr Sensoren ausgestattet werden sind die in allen Fächern Interessant. Gibt an einigen Schulen auch schon Medienkonzepte die das machen meist aber Schulen die auch überwiegend „Junge“ Lehrer haben. In anderen Schulen sehe ich aber auch das die Smartboards haben und da dann Teilweise einige Lehrer mit Stiften Drauf mahlen statt das Smartboard anzuschalten. Immer gerne genommen ist auch die Frage ob man dort mit Magneten etwas anheften könne. Wir brächten einen Deutschland weiten einheitliches Bildungssystem. Derzeit ist es so das Bestimmte Schulabschlüsse in unterschiedlichen Bundesländern bei Bewerbungen unterschiedlich bewertet werden bei den Arbeitgebern. Das geht so nicht. Kann nicht sein das in einem Bundesland der Hauptschulabschluss schwerer zu bekommen ist als in einem anderen Bundesland der Realschulabschluss. Aber das ist Teilweise schon von Schule zu Schule anderes. Als Beispiel war ein Bekannter von mir der wollte Fachoberschule Technik machen und hat es nicht geschafft nur 5er war zu schwer dann ist er gewechselt an eine andere BBS zwei Dörfer weiter und hat dann mit dem Noten durchschnitt mit 2,3 die Fachhochschulreife gemacht. Aber ich schweife schon wieder ab. Unser Bildungssystem ist nicht einheitlich und wird es auch nie sein.

  5. Ich hege auch arge Zweifel daran, dass ein solches generelles Verbot mit unserer Verfassung in Einklang zu bringen wäre. Ich denke ein entsprechendes Gesetz würde spätestens beim BGH scheitern.

    Und bevor man an die Schulen denkt, sollte man lieber Mobil-Telefone in den öffentlichen Verkehrsmitteln verbieten.

  6. Ich weiß nicht was hier diskutiert wird: in Deutschland haben in den SChulen Direktoren / Rektoren Hausrecht und können Verbote erlassen. An allen mir bekannten Gesamtschulen und Gymnasium machen diese davon reichlich Gebrauch.

    So sind Handys, Smartphone im Unterricht bei den meisten Schulen verboten.

    Es bedarf also gar nicht eines Gesetzes. Es müssen nur existierende Gesetze angewandt werden.

  7. Ich weiss ehrlich gesagt nicht, woher immer diese Stories kommen, dass die Schule nur noch Idioten ausspuckt.

    Die jungen Menschen, die auf meiner Arbeitsstelle auftauchen, sind dermassen:

    – extrem organisiert
    – karrierebewusst
    – fleissig

    …dass mir Angst und Bange wird. Ich denke dann immer , es wäre dringend notwendig, dass die auch mal zwei Jahre verbummeln, gegen irgendwas demonstrieren oder eine persönliche Auszeit nehmen.

    Der Eindruck mag daher kommen, dass junge Menschen eher das können, was im Job gebraucht wird. Und nicht: Mit der Hand schreiben, Kopfrechnen, Tansania auf der Weltkarte finden, Goethe zitieren.

    • Und wo kann Man(n) sich deine jungen Menschen mal anschauen? Um welche Berufsgruppe geht es?
      Vor kurzen kam im TV das sich die Jugendlichen ein Schulfach extra für das Leben brauchen: http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/naina-tweet-was-schueler-lernen-und-wissen-wollen-a-1013161.html

      • High-End eCommerce, Onlineshops. Beratung, Design. Software-Entwicklung.

        Das mit dem Schulfach „über das Leben“ finde ich übrigens gut und überfällig. Früher war das schwierigste, was dir begegnen konnte, die Steuererklärung, und deine Lebensversicherung war eine feste, nicht verhandelbare Kostenstelle. Von Beruf war man „Arbeiter“ oder „Angestellte“, aber sicherlich nicht Chef, Selbstständig, kombinierte Minijobs etc., und das alles zu verwalten und optimale Tarife und Verträge machen zu können, verlangt nach Wissen, das man nicht mal eben aufschnappt. Allein schon Mobilfunkverträge… …da verzweifeln gestandenen Mathematiker.

  8. Nur zur Klarstellung (da es in einigen deutschen Medien zB auch Spon) falsch
    dargestellt wurde: In Frankreich wurde die NUTZUNG von Smartphones in
    Schulen untersagt, das Mitbringen , z.B. um es weiterhin nach der Schule
    (außerhalb des Schulgeländes) zu nutzen ist weiterhin erlaubt.

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