
Durch den Alexa-Zusatz – der bislang wohl besten Lösung für Sprachsteuerungen – ist man auch nicht auf Telekom-Dienste (zum Beispiel Sprachsteuerung von Entertain TV) beschränkt, sondern kann den Lautsprecher dabei eben auch wie einen Echo mit all seinen Skills nutzen. Interessant könnte zudem die Sache mit dem Datenschutz sein. Gerade bei stetig zuhörenden Lautsprechern weiß man ja nie so recht, was vom Gesagten jetzt tatsächlich wo landet, auch wenn uns die Hersteller immer wieder versichern, dass dies alles geschützt sei.
Bei der Telekom werden die Befehle 30 Tage lang gespeichert – auf Servern in Deutschland und damit deutschem Datenschutzrecht unterliegend. Allerdings dürfte das nur für „Hallo Magenta“-Befehle gelten, quatscht man mit Alexa, werden die Aufnahmen wohl auch bei Amazon gespeichert.
Auch technisch soll sich der Smart Speaker sehen lassen können: 25 Watt Ausgangsleistung, der Sund wird über zwei 42mm-Lautsprecher ausgegeben. Vier Mikrofone sorgen dafür, dass der Nutzer stets verstanden wird. Entwickelt wurde das Paket auch unter Beteiligung von Forschern des Fraunhofer
Instituts für Digitale Medientechnologie aus Oldenburg.
Spannend wird letztendlich auch der Preis sein. Wobei man so einen Smart Speaker auch gut als „Goodie“ zu einem Vertrag reichen könnte. Ich glaube schon, dass der Speaker Abnehmer finden wird, die Telekom-gebrandeten Router tun dies ja auch. Aber das werden wir dann nächstes Jahr sehen.