GPS Navigation, Maps & Traffic – Scout: Neue Version setzt auf Freemium-Modell

Google hat Google Maps, Apple hat Apple Maps, Microsoft hat eine Navigation von HERE. Im Prinzip sollte also jeder Smartphone-Nutzer, unabhängig von der bevorzugten Plattform, in der Lage sein, mit diesem von A nach B zu navigieren. Dennoch erfreuen sich Navigations-Apps einer hohen Beliebtheit, was wohl auch auf die unterschiedlichen Nutzungsanforderungen zurückzuführen ist. Skobbler, einer der Pioniere in Sachen Navigations-Apps basierend auf Open Street Map, hat seine Scout-App nun neu gestaltet und auch direkt den Preis weggelassen.

Skobbler_Scout

Sowohl für Android als auch für iOS ist Scout nun in einer kostenlosen Basis-Version erhältlich, die für viele sicher schon ausreichend Features bietet. Diese lässt sich mit In-App-Käufen erweitern, die grundlegenden Funktionen sind aber auch in der kostenlosen Version enthalten. Die Basis-Variante enthält Offline-Kartenmaterial für ein Land nach Wahl. Durch die Nutzung einer Offline-Karte entfällt natürlich der Datenverbrauch für den Download unterwegs. Ganz auf eine Mobilfunkverbindung sollte man trotzdem nicht verzichten, Die INRIX-Verkehrsdaten wollen ja auch irgendwie abgerufen werden.

Genauere Verkehrsdaten, die auch die Live-Situation auf den Straßen anzeigen, gibt es hingegen als In-App-Kauf. Ebenso wie weitere Länderkarten und ein Blitzer-Paket (Warnung vor stationären Blitzern ist in der kostenlosen Version enthalten), das Euch mit entsprechenden Warnungen vor mobilen Blitzern versorgt. Ebenso kann man auch wieder neue Sprachpakete erwerben, falls Euch die Standard-Ansagen zu langweilig sind.

Scout gibt es für Android und iOS kostenlos, man kann vor etwaigen Käufen innerhalb der App also in Ruhe ausprobieren, ob die App für einen selbst etwas ist, und vor allem auch, ob man Zusatzkäufe für den eigenen Einsatzzweck überhaupt nötig sind.

GPS Navigation, Maps & Traffic - Scout
GPS Navigation, Maps & Traffic - Scout
  • GPS Navigation, Maps & Traffic - Scout Screenshot
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Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

15 Kommentare

  1. war das nicht schon immer so (ein Land für umme)?

  2. Ja, ein Land war schon immer kostenlos. Hab die App schon seit ein paar Jahren, ist wirklich top. Vor allem in Verbindung mit den Blitzerdaten.

  3. Die App ansich ist sehr gelungen. Die Suche sowie Navigation ist recht gut und läuft sehr smooth, auch auf älterne Smartphones. Was mir nicht gefällt sind die Ansagen, z.B. schon vor dem Kreisverkehr… „bingen sie ab – jetzt“. Oder bei scharfen Kurfen… „biegen sie ab“, obwohl es nur eine Kurve ist (kommt sehr oft vor). Auch kommen die Ansagen abgehackt… „An – der – nächsten – Kreuzung…“ das wirkt doch recht unausgegoren.

  4. Schade, vor ein paar Monaten noch Geld dafür bezahlt, und jetzt ist es umsonst. Naja, Lebe geht weida.

  5. @Andi H.
    Kann weder das mit den Kurven, noch mit den Ansagen bestätigen

  6. Hattet ihr nicht gerade einen sehr guten Gast-Test dazu? Hätte man ja ruhig noch mal verlinken können 🙂

  7. Man sollte definitiv anmerken, dass die Anti-Blitzer-Funktion in Deutschland verboten ist (siehe §23 Abs. 1b StVO). Ansonsten natürlich ne super App.

  8. Sprachpakete gibt’s bei der Android Version nicht.

  9. §23 Abs. 1b StVO => Radarwarner. Das Gerät warnt vor „Gefahrenstellen“ 😉

  10. Blitzerwarner sind nur erlaubt, wenn sich der Blitzerwarner in „nicht bereitem Zustand“ befindet. Ein Gericht hat einmal folgende Umgehungsweise geschaffen:
    Ein Gerät ist nicht „betriebsbereit“, wenn keine Möglichkeit besteht dieses aufzuladen (bedeutet, ihr dürft keinerlei Induktionsladestationen mitführen – bzw. Kabel, wer auch immer die noch nutzt). Dann ist das Gerät in nicht betriebsbereitem Zustand (weil es aufgrund von Akku-Mangels ja immer ausfallen kann) und damit fahrt ihr zumindest solange der Akku mitmacht in Grauzonen rum. – Zur Sicherheit würde ich aber immer nen Beifahrer dabei haben (sprich „ich benutze das Handy gar nicht, das Handy meines Beifahrers piept zufällig immer sehr laut, wenn es auf Blitzer zu geht – keine Ahnung warum er das macht“).

  11. „Kabel, wer auch immer die noch nutzt“
    Der ist gut. 😀 Nutzt jeder, Induktion ist die Ausnahme, nicht die Regel.

  12. sehr schön programmierte und durchdachte app, kann ja jeder jetzt kostenlos testen. nur bei den ansagen muss ich auch meckern das „JETZT abbiegen“ kommt zum teil 200m vor der kreuzung egal wie schnell man fährt. das kann bei vielen abzweigung verwirren.

  13. Ja die ansagen finde ich auch nicht so dufte. „Bitte halb links abbiegen“ ist bei mir die Standardansage. Egal ob Bundesstraßenausfahrt oder stellen an denen man 90° abbiegt. Sie sagt immer „halb“. Bin jetzt auf here umgestiegen.

  14. werden bei euch die verkehrsdaten als in-app-kauf angezeigt? bei mir nur karten + blitzer.