
GoPro hat bekannt gegeben, dass man sich in Sachen Kamera-Angebot breiter aufstellen wolle. Es soll also mehr Modellreihen geben – nicht nur die Hero und Max. Stattdessen seien zwei weitere Reihen angedacht, deren Namen aber noch verschwiegen worden sind. Laut dem Gründer und CEO, Nick Woodman, wolle man auch Kameras ins Portfolio nehmen, die speziellere Anwendungsgebiete abdecken.
Früher umfasste das Hero-Line-up verschiedene Ableger – White, Silver und Black. Doch seit den Hero 8 konzentrierte man sich da auf Flaggschiffe, ohne weitere Ableger. Allerdings soll die neue Strategie nicht zu jenem Muster zurückführen, welches Woodman als „gut, besser, am besten“ beschreibt, wenn es um die Abgrenzungen der Modelle geht. Vielmehr wolle man nun eben spezielle Merkmale für unterschiedliche Anwendungsszenarien als Differenzierungsmerkmale verwenden.
Auch will GoPro wohl professionelle Filmemacher mehr abholen, statt nur eine Kamera am Markt zu platzieren, die wie ein Schweizer Armeemesser alles abdecke. Ebenfalls wurde allerdings klargestellt, dass die grundlegende, technische Basis bei den abweichenden Modellreihen identisch sein soll. Auf einem zentralen Fundament werde man aber eben unterschiedliche Geräte aufbauen.
Obendrein geplant: Eine neue Desktop-App mit Abomodell und erweiterte Cloud-Funktionen. Seien wir mal gespannt, was uns da noch so erwartet. Der große Hype um Actionkameras, den es vor einigen Jahren gegeben hat, ist sicherlich abgeebbt. Einen Platz für Hersteller wie GoPro gibt es aber natürlich immer noch.
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