GoPro will sein Kamera-Angebot um neue Modellreihen erweitern

GoPro hat bekannt gegeben, dass man sich in Sachen Kamera-Angebot breiter aufstellen wolle. Es soll also mehr Modellreihen geben – nicht nur die Hero und Max. Stattdessen seien zwei weitere Reihen angedacht, deren Namen aber noch verschwiegen worden sind. Laut dem Gründer und CEO, Nick Woodman, wolle man auch Kameras ins Portfolio nehmen, die speziellere Anwendungsgebiete abdecken.

Früher umfasste das Hero-Line-up verschiedene Ableger – White, Silver und Black. Doch seit den Hero 8 konzentrierte man sich da auf Flaggschiffe, ohne weitere Ableger. Allerdings soll die neue Strategie nicht zu jenem Muster zurückführen, welches Woodman als „gut, besser, am besten“ beschreibt, wenn es um die Abgrenzungen der Modelle geht. Vielmehr wolle man nun eben spezielle Merkmale für unterschiedliche Anwendungsszenarien als Differenzierungsmerkmale verwenden.

Auch will GoPro wohl professionelle Filmemacher mehr abholen, statt nur eine Kamera am Markt zu platzieren, die wie ein Schweizer Armeemesser alles abdecke. Ebenfalls wurde allerdings klargestellt, dass die grundlegende, technische Basis bei den abweichenden Modellreihen identisch sein soll. Auf einem zentralen Fundament werde man aber eben unterschiedliche Geräte aufbauen.

Obendrein geplant: Eine neue Desktop-App mit Abomodell und erweiterte Cloud-Funktionen. Seien wir mal gespannt, was uns da noch so erwartet. Der große Hype um Actionkameras, den es vor einigen Jahren gegeben hat, ist sicherlich abgeebbt. Einen Platz für Hersteller wie GoPro gibt es aber natürlich immer noch.

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9 Kommentare

  1. Habe bei der 9er Reihe damals von recht vielen Problemen gelesen. Seither habe ich bei GoPro so meine Zweifel.

    • Nicht nur das. Sie haben nicht kapiert was sie sind. Sowas wie die Legria damals, hätte von GoPro kommen müssen. Als dann die Livestreams durch die Decke gingen, wo war eine Livestream Cam, die das Ganze einfach und angenehm machte? In den Dronenmarkt wollten sie mit der Brechstange rein…

      Da fehlt komplett die Idee davon, was man selbst ist und welche Kunden man hat oder hatte. Auch dieses… jetzt in den Filmmarkt rein. Das haben doch andere bereits übernommen mit kleinen Cam und viel Leistung.

      Sehe bei GoPro so gar nichts mehr. Hätte ich Aktien, ich würde sie verkaufen solange es das Unternehmen noch gibt. Persönlich habe ich meine damals verkauft, als sie mit viel Tam Tam ihre Drone ankündigten und ich mir schon gedacht hatte, dass das nur ein Hype um nichts ist. Und siehe da.

    • Die 10 ist noch schlimmer. Absolut unbrauchbar, ausser um die Tasche in Flammen aufgehen zu lassen…
      Statt dauernd neue Modelle auf den Markt zu werfen, sollte man lieber mal die existierenden vernünftig Pflegen…

      • GoPro hat eben kein Geschäftsmodell mehr und war auch nicht weitsichtig für neue Produkte. Alles was ihnen blieb ist also eine Art Abo einzuführen, was ja auch nicht wirklich geklappt hat, und dazu ständig neue Modelle zu bringen. Alles verpennt der Laden. Dabei mochte ich das alles so gerne früher. Heute wär ich bei dem Preis schon raus, da nutze ich lieber andere Systeme.

  2. Also wie bei Festplatten: Eine Firmware für NAS, eine andere für SecurityCam-Aufzeichnungen, eine für Server, eine für Desktop-PCs. So scheffelt man Geld und der Dumme ist der User. Würde mich auch nicht wundern, wenn man dann Features nachkaufen kann bzw. abonnieren darf.

    • Bei SSD’s ist es durchaus sinnvoll verschiedene Firmware/Modelle bereitzustellen. Das hat nichts mit Geld scheffeln zu tun, sondern mit Optimierung für Anwendungsszenarien. Je nach Anwendungsszenario kann sich die Schreibbelastung stark unterscheiden. Stichworte sind hier DWPD, Endurance, Over Provisioning und Wear Leveling.

  3. Ich persönlich glaube, das der Markt einfach „durch“ ist.
    Wer eine GoPro will hat jetzt eine! Der Markt für sowas ist eben endlich.
    Die Dinger sind ja recht robust und wirklich für die Masse relevante Neuerungen
    gab es ja bei den letzten Modellwechseln nicht.

    Meine Actioncam liegt jedenfalls schon länger herum, einfach weil man irgendwann alles interessante mal gefilmt hat und das x-te MTB-/Ski/Boot-Video nicht mehr so cool ist. Allenfalls zum tauchen/schnorcheln nehme ich die noch.

  4. > Abomodell

    Oh. Oh. Ne Danke.
    Und ich dachte jetzt gibt es endlich mal schlanke Kamers für das Fahrrad oder Tasche. Wie sie Sony mal gebaut hat. Die quadratischen Boxen nichts für das Fahrrad.

  5. Seit der Hero 4 dabei – über die 6er nun auf die 10. Und voll zufrieden, für das, was ich damit mache. Abo ist an und für sich ein no-brainer. die 49€ im Jahr hat man ruckzuck mit Rabatten und Zubehör und die Vergünstigung beim Kauf der Kamera (Aktionen gibt es immer mal wieder) raus und kann es direkt danach auch wieder kündigen. Jeder so, wie er soll, aber ich bin mit der Cam vollauf zufrieden und möchte sie nicht missen.

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