GoPro Hero10 Black: Offizielle Details zur neuen Actioncam aufgetaucht

Es mag wie ein Déjà-vu erscheinen, denn auch im vergangenen Jahr hatte Roland Quandt Produktfotos samt technischen Spezifikationen des neuen Go-Pro-Modells bereits vorab parat. So auch für die neue GoPro Hero 10 Black, die kurz vor der Markteinführung steht. Auch rein vom Äußerlichen unterscheiden sich Hero9 und Hero10 kaum. Dies gilt auch für die beiden Displays auf Vorder- und Rückseite. GoPro arbeitet beim neuen Modell nun lediglich mit blauen Akzenten, passend zu jenem aus dem Firmen-Logo.

Anders dann beim Innenleben der Hero10 Black, da soll die Leistung durch den neuen GP2-Prozessor ordentlich aufpoliert worden sein. Die maximale Auflösung der Bilder steigt auf 23 Megapixel, möglicherweise löst der Sensor selbst noch höher auf und die geringere Auflösung ist der softwarebasierten Bildstabilisierung geschuldet – so Quandt. Bei letzterer hat man mit HyperSmooth 4.0 eine dabei, welche nach Angaben der Marketing-Materialien auf dem Niveau eines Gimbals arbeiten soll.

Der neue Prozessor ermöglicht auch eine höhere Bildwiederholrate. So soll die Hero10 Black Videomaterial in 5.3K bei 60 FPS bzw. 4K-Footage mit bis zu 120 FPS aufnehmen können. Bei 2.7K sind – prädestiniert für die Slow-Mo-Funktionalität – sogar 240 FPS möglich. Und sonst so? Die Hero10 Black sei dicht bis 10 Meter Wassertiefe und bringt allerlei altbekannte Funktionen natürlich wieder mit: Touchscreen, Sprachsteuerung, TimeWarp 3.0 sowie die Möglichkeit RAW-Fotos, SuperPhotos und HDR-Aufnahmen zu tätigen. Nutzen lässt sich auch die neue Hero10 Black als Webcam. Hinzu kommt neben dem Live-Streaming von Videomaterial auch eine automatische Upload-Funktion.

Details zu Preisen und Verfügbarkeit der Hero10 Black hatte Quandt noch keine parat. Im vergangenen Jahr folgte die Vorstellung Mitte September, da dürfte man sicherlich auch in diesem Jahr wieder grob herankommen. Die HERO9 Black schlug mit 479,99 Euro zu Buche – dürfte sicherlich auch eine recht gute Orientierung sein. Die wichtigsten Neuerungen des Modells dürften nun ja geklärt sein, der Rest klärt sich dann im Zuge der offiziellen Vorstellung – wir werden berichten.

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Studienreferendar. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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5 Kommentare

  1. War lange ein GoPro Fan und habe sie alle gehabt. Wird mir aber zu teuer und es erscheinen zu oft unsinnige Updates. Außerdem haben sie alle Trends verschlafen und konnten später auch nicht aufholen. Sowas wie die Canon Legria hätte cih von GoPro erwartet, im Streaming-Bereich hätten sie von Anfang an dabei sein sollen… stattdessen haben sie viel zu lange auf ihren MTV-Look für Skateboarding und Sport gesetzt und alles andere verpennt. Vom peinlichen Dronenvorstoß fange ich gar nicht erst an.

    Natürlich nur meine 2 Cent. Aber der Grund, warum ICH heute keine GoPro mehr habe, obwohl ich eigentlich immer eine dabei hatte. Bin auf günstigere Alternativen umgestiegen, die besseren Aufnahmen macht dann das iPhone oder die DSLR.

    • Kannst Du denn für den Streaming-Bereich etwas besseres für gleiches oder weniger Geld empfehlen?

    • Was wäre denn eine gute Alternative?

    • DJI, insta360 … zu dem Thema gibt es gefühlt 500 Videos auf YouTube. Und auch zum Thema Streaming gibt es dort sehr viele informative Quellen. Auf YouTube könnte ich zb. AMProduction als Quelle empfehlen.

  2. Langweilig. Mehr Pixel, höhere Wiederholrate.
    Ich warte so sehr auf eine drahtlose Mikroanbindung per Bluetooth. Die Mikros gibts von GoPro einzeln zu kaufen und man kann bis zu x Stück anschließen.
    DAS wäre mal etwas. Ansonsten ist schon meine GoPro 9 über jeden Zweifel erhaben. Mehr Pixel brauchts da nicht und die Stabilisierung braucht keine Verbesserung.

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