Googles Quartalszahlen: 69,7 Mrd. Dollar Umsatz

Google (bzw. Alphabet) hat seine Quartalszahlen veröffentlicht. Sundar Pichai, CEO von Alphabet und Google, sagte: „Im zweiten Quartal wurde unsere Leistung von Search und Cloud angeführt. Die Investitionen, die wir über die Jahre in KI und Computing getätigt haben, tragen dazu bei, dass unsere Dienste besonders wertvoll für Verbraucher und äußerst effektiv für Unternehmen jeder Größe sind. Während wir unseren Fokus schärfen, werden wir weiterhin verantwortungsbewusst und langfristig investieren.“

Was heißt das in Summe? Google nennt leider keine verkauften Geräteeinheiten oder genaue Sparten, sodass man nur raten kann oder auf Infos aus dem Investors-Call warten muss.

Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 13 Prozent auf knapp 69,685 Milliarden Dollar an, während der Gewinn 16,002 Milliarden Dollar betrug – das ist über 2 Milliarden Dollar weniger als im Vorjahresquartal.

Umsatz von Google im zweiten Quartal:

2022: 69,7 Milliarden US-Dollar
2021: 61,9 Milliarden US-Dollar
2020: 38,3 Milliarden US-Dollar
2019: 38,9 Milliarden US-Dollar
2018: 32,7 Milliarden US-Dollar
2017: 26,0 Milliarden US-Dollar
2016: 21,5 Milliarden US-Dollar
2015: 17,7 Milliarden US-Dollar
2014: 15,9 Milliarden US-Dollar
2013: 13,1 Milliarden US-Dollar
2012: 11,8 Milliarden US-Dollar
2011: 9,0 Milliarden US-Dollar

Nicht überraschend: Google macht den größten Teil des Umsatzes weiterhin mit Werbung. Knapp 40,7 Milliarden US-Dollar werden da gemacht. Googles Cloud ist mit seinen Diensten und Services im Vergleich zwar klein, in Summe natürlich sehr relevant – 6,276 Milliarden US-Dollar nimmt man da ein. Dem gegenüber steht aber auch Verlust, vermutlich wird man da derzeit mehr investieren.

Der für viele spannende Bereich liegt bei „Other Bets“. Da fällt alles rein, was Google an Hardware vom Band fallen lässt – Google Pixel, die Nest-Produkte und so. 193 Millionen US-Dollar Umsatz macht Google damit, minimal mehr als im Quartal vor einem Jahr. Ein Luxus, den Google sich gönnen muss, wenn man sich den Verlust der Sparte anschaut.

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