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Googles modulares Smartphone „Project Ara“ wird wohl eingestellt

artikel_araSeit 2013 kitzelt Google uns mit dem Gedanken bald mit modularen Smartphones herumspielen zu können. Auch wenn die Idee dahinter toll ist, es gab immer Zweifel an der tatsächlichen Ausführbarkeit und ob es überhaupt einen Markt dafür gibt. Modular, das kennt man heute vom Selbstbau-PC, einzelne Teile lassen sich austauschen oder aufrüsten, man muss nicht jedes Mal ein komplett neues Gerät kaufen. Bei Project Ara sollten sich so Akku, Kameramodule, Audiomodule und andere Teile austauschen lassen. Dieses Jahr wurde dann bekannt, dass Project Ara weniger modular wird als ursprünglich geplant. Und nun steht das Projekt offenbar komplett vor dem Aus.

Reuters berichtet nun, dass Alphabet Project Ara einstellen wird, allerdings könnte man die bereits entwickelte Technik lizenzieren und so an andere Hersteller abgeben. LG und Lenovo haben bereits ihre eigene Interpretation der Modularität präsentiert, die eher ernüchternd ist, bei LG sind es die LG Friends, bei Motorola die Moto Mods für die Moto Z-Serie.

Man wird also vorerst keine Möglichkeit haben, sein Smartphone durch den einfachen Austausch von einzelnen Komponenten auf aktuellem Stand zu halten oder gar einem Upgrade zu unterziehen. Das ist zwar etwas schade, gerade bei der Kurzlebigkeit von Smartphones, allerdings ist ja auch nicht gesagt, dass Project Ara ein großer Erfolg gewesen wäre. Auch preislich dürfte ein solches Konzept nicht unbedingt günstiger sein als ein komplettes Smartphone zu kaufen.

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