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Googles Environmental Insights Explorer soll zu Klimaschutz und Städteplanung beitragen

Diese Woche hat in Kopenhagen der C40 World Mayors Summit stattgefunden. Es geht um den Klimaschutz und die Verringerung der CO2-Ausstöße. Mit von der Partie ist spannenderweise auch Google, welche ihren Beitrag dazu leisten möchten, internationalen Städten bei der Verbesserung der Infrastruktur zu helfen.

Dafür bewirbt der Online-Riese seinen Environmental Insights Explorer (EIE), ein kostenloses Tool, welches Städten einen Überblick über problematische Bereiche geben soll und so dabei unterstützt effizient für die Zukunft zu planen. Google hat aber nicht allein an diesem Werkzeug gebastelt, auch der Global Covenant of Mayors for Climate & Energy (GCoM) war beteiligt.

Auf Basis internationaler Karten-Daten kann der EIE analysieren, welche Emissionen in bestimmten Stadt-Bereichen durch Verkehrsmittel und auch Gebäude verursacht werden. Dann wird das Potenzial ermittelt, dort mit erneuerbaren Energien zu arbeiten. Diese Daten sollen Stadtverwaltungen helfen. Erstmals ist der EIE in Europa nun in den Städten Dublin, Birmingham und Manchester verfügbar. Folgen soll er für Wolverhampton und Coventry. In Kopenhagen liefert er nun zudem Daten zur Luftqualität.

Gemeinsam mit der Stadt Kopenhagen und Wissenschaftlern der Utrecht Universität will Google eine Karte anbieten, welche die Belastung der Atemluft in den einzelnen Gebieten der Stadt ausweist. Dafür hat man auch seine Street-View-Fahrzeuge mit den notwendigen Messinstrumenten versehen. Die ermittelten Daten sollen in die zukünftige Städteplanung einfließen. 50 weitere Street-View-Autos rund um die Erde will Google ebenfalls entsprechend umrüsten, um die Luftqualität zu ermitteln.

Laut Google wolle man so auch eine Anregung für Städte liefern, um die eigenen Fahrzeugflotten umzurüsten und Daten zu sammeln. Sie könnten Wissenschaftlern und Plattformen wie den Air Quality Data Commons helfen und den Klimaschutz voranbringen. Zumal auch die Bewohner von größeren Städten direkt profitieren könnten – von besserer Atemluft.

Google will seinen EIE langfristig für mehr Städte anbieten. Falls ihr selbst euren Wohnort oder eine andere Stadt vorschlagen möchtet, könnt ihr das übrigens sogar selbst an dieser Stelle tun.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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