
Gemeinsam mit GN Hearing arbeite Google laut eigener Aussagen derzeit an einer neuen offenen Spezifikation für zukünftige Android-Versionen, mit Hilfe derer sich etwaige Hörgeräte von Nutzern mit dem Smartphone verbinden und auch überwachen lassen können. Nach dem Pairen mit dem Gerät lässt sich so beispielsweise über das Smartphone der Akkustand des Hörgeräts im Auge behalten.
Gleichzeitig soll dank der neuen Spezifikation namens ASHA (Audio Streaming for Hearing Aids) jedes Audiosignal vom Smartphone mit möglichst geringer Verzögerung und ohne Qualitätsverlust im Hörgerät ankommen, so dass Personen mit entsprechender Behinderung im Grunde keinem Unterschied gegenüber anderen Android-Nutzern ausgesetzt sind. Auch der Akku beider Geräte soll dank Low Energy-Standard nicht sonderlich mehr Belastung ausgesetzt sein. Laut Google kann schon jetzt jeder Hersteller entsprechender Hörhilfen damit beginnen, seine Geräte mit ASHA auszustatten.