Google zeigt sich zur Scroogled-Kampagne von Microsoft gelassen

Gestern startete Microsoft mit dem Verkauf von Anti-Google-Merchandise. T-Shirts, Tassen, Basecaps, alle mit einer eindeutigen Botschaft, wie Google die Daten seiner Nutzer sammelt. Die Kampagne von Microsoft findet nicht jeder witzig, unterhaltsam ist sie aber dennoch. Nun äußerte sich auch Google zum Verkauf der Produkte.

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[werbung] „Microsofts neuester Vorstoß kommt nicht überraschend; der Konkurrenzkampf im Bereich der Wearables verschärft sich,“ erklärte ein Google-Sprecher gegenüber The Verge. Das dürfte auch bei Microsoft sitzen. Bekanntlich hat Google mit Google Glass bereits ein fast marktreifes Produkt aus diesem Bereich, während die einzigen tragbaren Gadgets von Microsoft aus Scroogled-Shirts und Basecaps bestehen. Google 1, Microsoft 0, oder was meint Ihr?

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Sascha Ostermaier

*Mitglied der Redaktion 2013 bis 2019* Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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26 Kommentare

  1. FriedeFreudeEierkuchen says:

    @Benny: ich habe Google nicht als „evil“ bezeichnet, sondern MS mit ihren Account-Verkoppelungen unter Win 8.
    Aus den erfassten Daten von Analytics, AdWords, YouTube, Android, Standortdaten etc gewinnt Google inzwischen ein seeeeeeeehr detailliertes Bild von dir. Wenn es für dich ok ist, kein Problem. Als Programmierer sieht man einfach immer die Verknüpfungsmöglichkeiten von Datenbanken. So wird aus lauter eigentlich harmlosen Daten plötzlich ein Gesamtbild. Ich kann nur für mich und meine Kollegen sprechen: wir AdWords-Leute sehen Google alle sehr kritisch, weil das was wir hinter den Kulissen jetzt schon sehen können uns bedenklich erscheint. Das gilt auch für Bing, Facebook und große Werbenetzwerke.

  2. Die Kampagne an sich hat einen, wenn auch leicht unhippen, Scharm. Und würden andere solche Artikel verkaufen/anbieten, wäre auch das witzig. Aber wenn MS Geld damit verdient, dass Google evil sei, ist das nicht nur schizoprän (wie mit dem Geld über Android), sondern auch unkewl. Wäre MS ein Unternehmen, dass (vornehmlich) mit Lizenzen Geld machen würde, wäre das ok, aber so?

    Audi verkauft ja auch keine „Mocks“ von BMW. Und wie würde das ankommen?

  3. Kirdneh Five says:

    Mir ist der Streit eigentlich egal. Aber die Tasse find ich gut!

  4. Würde mir gern so ne Tasse bestellen, nicht weil ich eine der beiden Firmen nicht mag, sondern, weil ichs einfach witzig find. Ist das in Deutschland hier irgendwie möglich?

  5. einfach nur peinlich. Google verkauft gute Produkte, Microsoft verkauft Anti-Google-Tassen. Ärmer geht’s nicht…

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